Im Ernst,
@ryma hat in Beitrag # 17 den Ablauf erklärt, manch einer würde das sogar als Serviceangebot verstehen.
Ja, der Clubpräsident selbst hat es sicherlich als Serviceangebot verstanden und hat es - daran habe ich wenig Zweifel - gut gemeint. Gut gemeint sowohl im Interesse seiner Schützen, wie auch im Interesse eines reibungslosen, unverzögerten und ungestressten Wettkampfs.
Denn es ist eine gängige Erfahrung, dass eine ganze Reihe von Waffen den Anforderungen nicht genügen, und dann muss geschraubt (bei Sportwaffen) oder irgendwie improvisiert werden (beim Ordonnanzgewehr), man muss dann wider in die Schlange und drängelt, und manche kriegen's so schnell nicht hin und sind disqualifiziert. Gleichzeitig rennt die Zeit davon (man kam 15 Minuten vor Wettkampfbeginn an und dachte, die Zeit langt gut) man startet zu spät oder gar nicht mehr... Stress. Alles schlecht. Und könnte alles so einfach vermieden werden.
Aber gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Der hiesige Ansatz ist ganz verkehrt, aus den von verschiedenen Schützen oben im Thread schon erwähnten Gründen.
Richtig wäre: einige Tage vor dem Wettkampf (mehrere Tage, damit die Schützen sich auf etwa veränderte Abzugsgewichte noch einstellen können) ALLE wettkampfteilnehmenden Schützen verpflichtend irgendwo hinbestellen, und darin als Serviceleistung zusammen (!) mit den Schützen und Schützinnen eine vereinsinterne Abzugs-, Gewichts- und Maßkontrolle (letzteres wichtig für die Griffebastler) vornehmen, Wer nicht kann, muss einen Vor-Termin vereinbaren.
Und wer gerade nicht an der Reihe ist, trainiert halt solange auf dem Stand (oder auch danach), so muss niemand in der Schlange stehen und warten.
Gruß, Carcano