Beiträge von Carcano

    Kommst Du irgendwie an die Ergebnisse 2010 heran? Die würden mich interessieren... und könntest Du mir sagen, wieviele Starter es jetzt in der Disziplin Standardpistole gibt?

    Herzlichen Dank,
    Carcano

    Ach Quatsch. Dem für Außenstehende etwas schief "Bruderschaft" genannten sozialen und Nachbarschaftsverein stinkt hier nichts. Sonst hätten sie nicht auf ihrer offiziellen Website den König samt Königsgemahl so betitelt und abgebildet. Hier projiziert doch wer.

    Carcano

    Ich habe da mal folgenden Artikel heute entdeckt:
    Schwuler Schützenkönig
    Das mit dem Freund als "Königin" ist vielleicht etwas grenzwertig

    Der Partner ist der "Königsgemahl", nicht die Königin. :)

    Im übrigen gilt für den BHDS als Verband:

    "„Glaube – Sitte – Heimat“ sind die Ideale der Schützenbruderschaften. Diese zu leben, ist Auftrag eines jeden Schützenbruders und einer jeden Schützenschwester. Damit verbunden ist ein hoher Anspruch, diese Ideale möglichst vorbildlich zu gestalten.
    Dabei hilft nun das 224 Seiten starke „Schützen-Betbuch“, das erstmals erscheint. Der Bundespräses und Kölner Weihbischof Dr. Heiner Koch hat gemeinsam mit anderen wichtige Texte und Lieder zusammengetragen, die das Schützenleben in Gemeinschaft wie auch das eines jeden Einzelnen zu bereichern helfen. Das beginnt mit persönlichen Gebeten, um mit Gott ins Gespräch zu kommen. Es folgen Gebete zu besonderen Anlässen der Bruderschaft beispielsweise zum Beginn oder Ende eines Schützenfestes oder anderer Veranstaltung sowie Segensgebete zu besonderen Ereignissen im Jahreskalender einer Schützenbruderschaft."

    Carcano

    wir vom Schützenverein Sandweier (bei Baden-Baden) haben eine unterirdische KK-Halle mit 6 Ständen die wir gerade auf elekktronische DISAG-Anlagen umrüsten. Leider haben wir aber am Wochenende nicht geöffnet!

    Verstehe. Am Wochenende haben die Leute Zeit zum Schießen, da ist dann also geschlossen? ;)

    LG, Carcano

    Wilhelm:

    "Welches Gerüst meinst Du?"

    Die sogenannte Initiative. Die ist ja ein Gerüst, um etwas zu bauen, was wir wohl alle wollen. Wird aber eine baufällige Ruine werden, wenn man das Gerüst nicht neu erstellt.

    "Steckt dahinter ein Bauplan für einen zentralistisch geführten Verband um zukunftsfähig zu werden?"

    Das ist in der Tat eines der Tabus. Gewisse *Elemente* - mehr nicht - könnten und sollten durchaus zentralistischer werden. Bisher sind es leider gerade die falschen. Z.B. der absolut dysfunktionale "Qualifizierungs- und Bildungsplan", der alles hemmt und Ausbildung verunmöglicht.

    "Wie soll so ein „sektorweiter Ansatz“ aussehen?"

    Das ist - zugegeben - Entwicklungsjargon. Aber ein sinnvoller. Ich nehme ein ganz kleines Beispiel, das ich beliebig vervielfachen kann:
    Man kann z.B. nicht verstärkt junge Migranten und Migrantinnen bewerben (meine 10-%-Quote), wenn in den Vereinen vor Ort keine Übungsleiter und Trainer sind, die sich sofort kompetent um die InteressentInnen jümmern können. Wenn nicht genügend Vereinswaffen vorhanden sind. Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen die Jugendarbeit massiv erschweren. Wenn es keine vereinsübergreifenden (!) Nachwuchsinitiativen gibt.

    "Die hier vorgestellten Maßnahmen sind m. E. nur eine begrenzte Auswahl eines Werkzeugkoffers für die Vereine und Verbände."

    Falsche Auswahl, teilweise falsches Werkzeug, vor allem falsche Griffe, nach dem Motto:
    "Die Nägel sind entweder krumm oder stehen heraus!" -- "Ja, da muss man was tun... so, hier habt ihr Schraubendreher und Lötkolben!"

    "Wer macht sich überhaupt Gedanken um die Zukunftsfähigkeit seines Vereins/Verbandes aus ganzheitlicher Sicht?"

    Ganzheitliche Sicht, das ist wichtig. D'accord.

    "Wer analysiert den Status Quo mit den aktuell vorhandenen Schwächen und Stärken um überhaupt eine Plattform für Entscheidungen zu schaffen?"

    Ich. Auch einige andere hier (lies mal Murmelchen und Lanfear). Die Kommission leider nicht.

    "Scheinbar hat es die Kommission für die Vereine und für den DSB mit seinen Untergliederungen ja gemacht und gleichzeitig schon Werkzeuge bereitgelegt."

    Scheinbar ist in der Tat das richtige Adjektiv. Nicht anscheinend. Scheinbar.

    "Gibt es sie schon, die Gesellen und Meister oder müssen sie erst ausgebildet werden?"

    Ja. Auch in der Breite. Aber zwischen ihnen und dieser Kommission gibt es keine Interaktion. Was an der Kommission liegt.

    "Welcher Finanzmitteleinsatz ist erforderlich?"

    DSB braucht massiven Finanzzuschuss von den Landesverbänden. Sofort erst mal 5 Milllionen. Die gegenwärtige Knauserei aus politischem Prinzip ist reiner Selbstmord; das begreifen die Landesverbände nur nicht. Blockadementalität, die am eigenen Ast sägt.

    "Wird die Initiative auf allen Ebenen (Verein, Kreis, Gau, Bezirk, Land und Bund) mit der gleichen Stringenz
    1. als notwendig und
    2. mit Aktivitäten von den Mitgliedern angenommen?"

    Leider nein. Was aber auch (!) am mißlungenen Ansatz der Initiative liegt.

    "Zu 1.): 1,5 Mio. Mitglieder soll das Endziel in 2018 sein. Vollkommen willkürlich und irreal."

    Das stimmt. Beide Charakterisierungen. Aber ich halte das Zwischenziel trotzdem für richtig. Warum, habe ich angedeutet. ;)

    LG,
    Carcano

    Wilhelm! Also wirklich. Ich hab's doch schon klar und unverbrämt genug gesagt, denke ich. Die Maßnahmen*vorschläge* der Kommission selbst sind problematisch, sind Teil des Problems.

    Nicht dass sie grundsätzlich "falsch" wären; auch nicht notwendig kontraproduktiv. Einige gehen durchaus in die richtige Richtung. Aber so verblasen-unscharf formuliert wie nun einmal hier vorliegend, sind eine Reihe von ihnen nur geschwätziges Getue, das Aktivität vortäuscht, wo dar kein Wille zur Aktivität besteht. In anderen Bereichen wird das Problem bewusst verkannt und schief angegangen.

    Erstens: das Zwischenziel als solches, die 1,5 Millionen Mitglieder, sind völig arbiträr. Man hat die Zahl gewählt, weil sie zwar eigentlich zu hoch ist, aber doch nicht unerreichbar scheint, weil sie also noch motivieren kann. Und man brauchte etwas Quantifizierbares, etwas an einem Parameter Abarbeitbares.
    Man könnte auch andere Zahlen erfinden. Beispielsweise eine maßvolle Erhöhung des Frauen- und Mädchenanteils. Oder das Erreichen einer Migrant(inn)enquote von mindestens 10 % im Jugend- und Juniorenbereich. Oder eine quantitative Steigerung der Wettkampfteilnahme zumindest auf Kreis- und Bezirksebene, bezogen auf alle Mitglieder.

    Zweitens: alle stecken den Kopf in den Sand vor der Demographie. Weil nicht sein soll, was aber nun einmal ist. Realitätserkenntnis Fehlanzeige: auch und gerade in dieser Kommission. Ja, wissen tun sie's eigentlich irgendwo schon, sagen tuts auch jeder Ehrenamtliche, vom Kreisrundenkampfwart bis zum Landesportleiter. Aber klar ausgesprochen werden, und zur GRUNDLAGE der Arbeit und des Nachdenkens gemacht werden darf es nicht. Komisches Tabugetue.

    Drittens: es gibt jede Menge erfolgversprechender und umsetzbarer Ansätze. Einige überschneiden sich ein bißchen mit den hier verbalisierten, die Mehrzahl setzt aber schon anders an. Verstehst Du, warum ich eine "Beteiligung" an diesem Projekt für Zeitverschwendung halte? Das Projekt als solches wäre in Ordnung. Aber wenn weder Grundriss noch Statik stimmen, kann aus dem Gebäude halt nichts werden.

    Viertens: Gerüst einreißen, Grund planieren und noch einmal neu anfangen. Noch ist es möglich, es ist früh genug. Aber dann richtig. Und wie? Mit einem sektorweiten Ansatz. Keine der Maßnahmen ist isoliert möglich; die meisten müssen notwendig ineinandergreifen und stützen sich dann gegenseitig.

    Carcano

    Fast könnte man glauben, wir hätten gar keine Nachwuchs-, Struktur- und Imageprobleme in Hessen.
    Bogenschießen und Lichtschießen können nicht die Lösung der negativen Mitgliederentwicklung sein. (...) Wir müssen die Kugeldisziplinen wiederbeleben und nicht auf Bogen und Licht setzen. Aber wie soll man den Nachwuchs für Freie Pistole oder Schnellfeuerpistole begeistern, wenn's nicht mal im eigenen Verein geschossen wird.

    Ja, richtig. Sehe ich ebenso. Hier eine mögliche Antwort auf Lanfears Frage:

    LinkClick.aspx?fileticket=e-hsIQWkLKg%3d&tabid=827

    Zitat: "Um die Nachwuchstalente im Pistolenschießen besser zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl der jugendlichen Sportler und Sportlerinnen zu stärken, hat der Schützenkreis Offenbach gemeinsame Trainingstage im Rahmen einer Kreisjugendauswahl initiiert. Zur zweiten Veranstaltung in diesem Rahmen hatte der Kreis Jugendliche aus 6 Vereinen zu einem Einführungslehrgang am 16.07.2011 mit der KK-Sportpistole auf die Anlage des Schützenvereins Diana Jügesheim eingeladen. Der Einladung waren 9 Jugendlichen aus den Klassen Jugend und Junioren/Juniorinnen B gefolgt."
    (Erläuterung von mir: die Teilnehmerzahlung war in der EInladung auf maximal 10 begrenzt.)

    Carcano

    Lanfear, in Württembergischen Schützenverband gab/gibt es (Liste B Stand 16.02.2010) die Disziplin WT 4.1 KK-Mehrlader, die auf Fallscheiben geschossen wird. Eine Fallscheibenanlage wird sogar auf der Titelseite (!) der WSV-Website beworben, frau hat da offenbar keine Berührungsängste.

    Entfernung 50 Meter, zusammen 60 Schuss auf jeweils 5 nebeneinander liegende Ziele, verteilt auf 30 Schuss liegend (10 Sekunden je Fünferserie) und 30 Schuss stehend (20 Sekunden je Fünferserie). Visierung beliebig (einschließlich ZF und Leuchtpunkt). Die schwarze Zielöffnung hat jeweils 85 Millimeter Durchmesser. Das entspricht dem 5,5-Ring-Bereich der ISSF-KK-Scheibe.

    Carcano

    Turrican meinte:
    "Die einzige Alternative wäre jedoch auszutreten! Und auf Fördergelder zu verzichten! Das wird kaum ein Verein machen und ganz besonders nicht Vereine deren Überleben davon abhängig ist !"

    Nein.
    Die Alternative ist, in einem ersten Schritt den "Alten Sack" (tm) abzusägen, der diese Regelung persönlich verbrochen hat. Die kommt nämlich gerade nicht vom DSB, der als Dachverband vielmehr eine kooperative und tolerante Linie ggü. den anderen schießsportlichen Dachverbänden fährt, sondern von dieser einen Pappnase ganz persönlich. Dieser erste Schritt ist nun auch erfolgreich getan.

    Der zweite Schritt ist dann, innerhalb des Verbandes Unterstützung von anderen Funktionsträgern zu sammeln, die das ebenso sehen.

    Und in einem dritten Schritt wird dann auf dem Landesschützentag eine entsprechende Satzungsänderung beantragt.

    Carcano

    Parallel hierzu möchte ich auch auf das Konzept der sogenannten "Talentnester" im Nordwestdeutschen Schützenbund hinweisen. Schon der eng verwandte Name verheißt Ähnlichkeiten.
    Vorgestellt wird das Konzept z.B. auf der Website des NWDSB hier: Nordwestdeutscher Schützenbund :: : Talentnest Info

    Interessant sind die - transparent gemachten - Aufnahmekriterien. Vorrang hat offenbar die bisherige gezeigte Leistung, hier ganz einfach gemessen als Anzahl der vergangenen Starts bei den Landes(verbands)meisterschaften. Das ist nicht das einzige relevante Kriterium, und es ist natürlich seinerseits fehleranfällig (einige wenige begabte Einzelschützen mit einer Menge von Starts können so einen ganzen Verein scheinbar "hochziehen"), aber es ist jedenfalls objektiviert.

    Hier findet sich eine optische Übersicht der Talentnester im NWDSB (Gewehr ist oben, für Pistole etc. bitte zwei Bildschirme nach unten scrollen). Leider hat der WSV so etwas Vergleichbares bisher nicht zustande gebracht, obwohl es sehr nützlich wäre - schade! :( Nordwestdeutscher Schützenbund :: : Talentnest NWDSB

    Hauptschwäche der Durchführung des Konzepts ist die Engführung (Scheuklappeneffekt) mit bisheriger Beschränkung nur auf die (falsch) so verstandenen "Nachwuchsdiszplinen". Das ist falsch, weil es die demographische Entwicklung ignoriert. Unser schießsportlicher Nachwuchs wird zunehmend mehr aus dem Erwachsenenbereich kommen. Auch dort können innerhalb weniger Jahre Talente aufgebaut und entwickelt werden, was in unserem Sport eben geht, anders as z.B. in der Leichtathletik.

    Hervorragend dagegen ist die Idee, einen erfahrenen (früheren oder aktiven) Spitzenschützen als "Paten" zu gewinnen. Dazu müsst ihr unter dem jeweiligen Menüpunkt "weitere Infos" auf die jweils verlinkten Berichte (mit Photos) zu den einzelnen Talentzentren klicken. Ines Michel, die zugleich bis zum 1. Juli 2011 Landestrainerin mit B-Qualifikation war, und sich jetzt beruflich deutlich verbessert hat (sie ist ins Land des Schießsports, der Schokolade und der Schwarzgelder gewechselt), hatte das toll aufbereitet !

    LG, Carcano

    Gibts eigentlich schon: und zwar von der RSB-Landeskader Pistolen Trainerin Evelyn Höller in 2010 in 3 Ausgaben von September bis November des DWJ (Deutsches WaffenJournal) .
    Evelyn ist selbst erfolgreiche KW-Schützin von Lupi bis .44Mag. im DSB. Mitglied des erfolgreichsten Vereins im Kurzwaffenbereich des DSB, dem PC Sinzig und mehrfache Deutsche Meisterin Damenklasse BDS.
    Dazu gibts im Netz auch noch eine Trainingsanleitung vom Sinziger Erfolgsduo, dem DSB GK Multimeister Markus Bartram mit seinem Trainer Günter Sterzer.

    Die Artikelserie von Evelyn Höller ist toll. Sie schreibt auch viel besser und eingängiger als Aeply.
    Sollte eigentlich in jedem Verein ausliegen oder aushängen.

    Mit der zweitgenannten Quelle meinst Du wohl diese hier?
    mehrerfolg.pdf
    Ebenfalls herunterzuladen an diesem Ort:
    MehrErfolg.pdf

    Danke,
    Carcano

    Wilhelm, Sezessionsbestrebungen gibt es ja nicht nur in der Pfalz (PSSB <-> RSB), sondern auch im NWDSB. Ein solcher - vielleicht anfänglich nur als verbandspolitischer Hebel intendierter, dann aber erstaunliche Egendynamik entwickelnder - Versuch konnte vor zwei Monaten ja in letzter Minute von Jony Otten abgewehrt werden. Die Presse vor Ort hatte erstaunlich gut und neutral berichtet.

    Du bist ja nun vor Ort, ich nicht. Wie ist denn jetzt der aktuelle Stand - und was waren die tatsächlichen (vermutlich multifaktoriellen) Hintergründe für die Übertritts"drohungen"? DAs neue LLZ in Bassum wurde mehrfach genannt; aber war das der eigentliche Streitpunkt, oder nur vorgeschoben? Sicher muss man einräumen, dass Otten erhebliche Kommunikationsprobleme im Umgang mit seinen Untertanen hat - so sieht er die Situation -, und einen vielleicht kleinen Teil diese Probleme kenne ich zudem auch aus erster Hand; aber worum ging oder geht es bei dem innerverbandlichen Unmut noch?

    Carcano

    Ist aber Privat und kein Vereinsschießstand oder?

    Philippsburg (eine ehemalige Standardortschießanlage der französischen Streitkräfte) ist *rein* privat und wäre von keinem deutschen Verband zu finanzieren gewesen, nicht einmal vom DSB. Nur durch große private Investitionen des Eigentümers konnte die überhaupt so aus- und umgebaut werden. Da der Inhaber allerdings in Personalunion BDS-Präsident ist, steht die Anlage dem BDS und seinen Landesverbänden und Mitgliedsvereinen zur Verfügung. Wir (die DSU) nutzen sie auch für unsere jährlichen Deutschen Meisterschaften.

    Carcano

    Also, das Gerede von den vielen vielen Großkaliberständen ist einfach Blödsinn. Und anders als die dies Behauptenden, die entweder freischwebend phantasievoll fabulieren ("On the Internet, nobody knows you're a dog"), oder sich die bescheidene Realität mit geschlossenen Augen schönreden, kann ich das beurteilen.

    Nicht nur aus meiner DSB-Froschperspektive (die grad mal vom Kreis-Rundenwettkampf bis zu den Deutschen Meisterschaften reicht - quak !), sondern auch aus Sicht des Präsidiums eines Großkaliberschützenverbandes, der bis Kaliber .50 im Faustfeuerwaffenbereich schießt, und Magnum-Gewehrdisziplinen hat; und nicht zuletzt auch beruflich.

    Carcano

    Ja für Spaßschießen vielleicht aber für ein intensives 3x40 oder 60 liegend sieht die Sache anders aus. Ich weiß wovon ich rede habe lange genug mit was billigem geschossen.

    Der Einwand ist berechtigt. Ich bin Pistolenschütze. Auf 25 Meter sind die meisten KK-Patronen deutlich präziser als der beste Schütze.

    Bei KK 50 m liegend Ritterrüstung festgezurrt sieht das anders aus, d'accord. Von 585 auf 595 kommt man nicht mehr, wenn nicht auch die Munition von höchster Qualität ist und optimal zur Waffe passt. Und dann wird es teuer. Allerdings: auf dem Leistungsniveau zahlst Du selten Deine Munition noch selbst. :)

    Carcano

    KK-Munition ist schon sehr teuer. Und Junioren können sich das erst recht nicht leisten.

    Schuß 4 Cent, wenn Du vernünftig einkaufst. Ein intensives Nachmittagstraining mit 100 Schuß kostet also 4 Euro. Das ist weniger als ein Päckchen Zigaretten, und soviel wie 2 Colas (oder 3, billig im Schützenhaus). Das können sich auch Juniorinnen und Junioren leisten.

    Carcano

    Die Ballone hängen je nach Wunsch auf 25 m, 50 m oder 100 m. Und ich habe noch keinen Luftballon erlebt, der schußsicher auch nur gegen Kaliber .22 kurz gewesen wäre.
    Außerdem sollen sie nicht nur den schwarzen Scheibenspiegel in annähernd vergleichbarer Größe ersetzen (was beim Schnupper- oder Gästeschießen aber sehr sinnvoll ist, aus dem oben schon von Dan genannten Grund), sondern sie können z.B. zum Speedschießen verwandt werden (je nach Ausschreibung des Bewerbs: entweder möglichst viele Ballone in einer vorgegebenen Zeit, was nebenbei der alten "Concurrenz" des Deutschen Bundesschießen entspricht; oder alle Ballone in möglichst kurzer Zeit), oder IPSC-mäßig zur farbigen Unterscheidung von zu beschießenden und nicht zu beschießenden Ziele. Letzteres wäre mit Einzelfallplatten oder Poppern deutlich aufwendiger und teurer.

    Carcano