Beiträge von Carcano

    Sollte es zur Fortsetzung derartiger Gedankenspiele kommen, müssten die Hamburger Niedersachsen auch aus dem SBN austreten, der Bezirk Bremen einen eigenen Schützenbund gründen.

    Ein Hanseatischer Schützenverband (bestehend aus Bremen, Hamburg, Lübeck) wäre ohnehin ebenso sinnvoll wie lange überfällig. Die Verhältnisse der Stadtstaaten lassen eine eigene Verbandsorganisation als sinnvoll erscheinen, auch die Landesfinanzierung aus öffentlichen Mitteln würde transparenter.

    Ein Geschäftsführer nach dem anderen verschlissen... Finanzskandale... Präsidentenwechsel... weiterer Präsidentenrücktritt (nicht nur wegen Videos, sondern auch wegen "mangelnder Loyalität im Präsidium", so das RSB-Journal)... Strafanzeige wg. Video, Anhörungsbogen an Schatzmeisterin... Marketing-Geschäftsführer zurückgetreten oder entbunden... stv. Landesjugendleiter zurückgetreten...
    jetzt im April Vizepräsident Süd zurückgetreten... jetzt im April Landesjugendleiter zurückgetreten...
    schon merkwürdig das.

    Man könnte denken, es wird Zeit für eine Selbstauflösung des Gesamtverbandes und für einen radikalen Neuanfang - 20 Jahre Reformarbeit und Strukturkommissionen haben 0,0 gebracht.

    Katja, vielleicht kennst Du auch als Protestantin den alten vorkonziliaren Jesuitenwitz:
    Ein Jesuit und ein Franziskaner unterhalten sich; beides Kettenraucher. Der Franziskaner klagt sein Leid: das viele, lange Stundengebet, fünfmal täglich, und es gelüstet ihn doch so nach einer Zigarette dabei. Der Jesuit, souverän: das sei doch kein Problem, man müsse nur in Rom bei der Religiosenkongregation ein entsprechendes Indult erbitten, das funktioniere, er habe ja auch so eines erhalten. Der Franziskaner, hoffnungsvoll: ja, dann wolle er es auch mal versuchen, und dankeschön auch an den Mitbruder.

    Nach 4 Monaten trifft man sich wieder. Der Jesuit zündet sich seine Zigarre an: na, hat's geklappt wie ich's gesagt habe?
    Franziskaner: ach was! Nix da. Nur ein schnödes "non expedit religioso", und das wars. Naja, Ihr Jesuiten bekommt eben immer eine Extrawurst in Rom!
    Jesuit: das verstehe er nicht, könne ja eigentlich nicht sein; wie denn der Franziskaner genau angefragt habe?
    Franziskaner: nun ja, ganz bescheiden und simpel wie es im Orden Brauch sei, er erbat eben ein Indult, dass er während des Stundengebets rauchen dürfe.
    Jesuit, die Hände zusammenschlagend: o sancta simplicitas! Warum hast Du denn nicht wie ich gefragt, ob Du beim Rauchen beten darfst?!!

    Aber ich wollte eben auch darstellen, warum wir speziell am Tag der Schützenvereine KEIN GK vorstellen.


    Ich will nicht sagen (nicht einmal insinuieren), dass Eure Entscheidung unrichtig wäre. Ihr habt sie ersichtlich gut überlegt und abgewogen.
    Aber ich glaube, iIhr überseht etwas, dass so nahe liegt, dass man gar nicht daran denkt.
    Denn eine Demonstration / Vorführung ist nicht das Gleiche wie Mitmachen. Und im Zoo heißt die beliebte Fütterung der Seehunde (um 14:15 und 16:30) eben nicht, dass jeder Besucher den Seehunden einen Fisch zuwirft. Trotzdem wollen alle dabei sein.
    Genau das ist der Punkt. Beim Tag des offenen Schwimmbeckens - Wasserspringen schickt man auch nicht die 10jährigen Interessenten einzeln hoch aus 10-m-Brett, zum Ausprobieren. :D

    Wenn wir bei uns ein Gästeschießen mit GK machen (Anfänger schießen einen Revolver, mit .38er WC Ladung, das fühlt sich schon gut an und schreckt doch niemanden ab), dann steht bei *jedem* neuen Schützen eine Aufsicht direkt schräg dahinter/daneben. Und das ist auch richtig so.

    Aber eine Demonstration (!), also sagen wir Fallscheibenschießen um 15:00 (bis 15:15), das kann selbst ein einzelner Schütze vollführen. Und ein anderer erläutert. Und das wirkt schon einmal attraktiver als gar nichts.
    Gleiches gilt für eine Ordonnanzgewehrausstellung mit jeweiliger Vorstellung einzelner Waffen im Schuss (auch Selbstlader).

    En weiteres Beispiel, das auf jedem normalen, kleinen, provinziellen 50m-KK-Stand fast ohne Aufwand geht, wenn man will. Ein KK-Gewehr mit billigem Zielfernrohr und Schießen auf die (tls. verkleinerten) DJV-Wildscheiben. Sei es sitzend aufgelegt, sei es in den drei jagdlichen Anschlägen. Macht auch Laien enorm viel Spaß.

    Carcano

    Nun, hat der DSB auch die anderen, schießsportlichen Verbände um eine Beteiligung an der Aktion angesprochen?
    Nein, der DSB hat das nicht! Warum nicht?
    Ich hatte den Präsidenten des BDMP darauf angesprochen, ob sie auch etwas planen. Antwort: "Wir wurden nicht gefragt daran teilzunehmen!"


    Muss man das denn? Der DSB als größtes Schiff teilt die Wogen, die anderen Verbände sind doch in keiner Weise gehindert, sich anzuschließen? Das wäre eine nützliche Synergie.

    Carcano

    Kurze Antwort von mir zu der Frage "notwendige oder mangelnde Basis", was sowohl Du wie Güllich ansprechen.

    Gerade im Schießsport zeigt sich, dass eine breite Basis oer gar traditionelle gun culture (Schweiz! USA!) noch nicht notwendig "von selbst" ISSF-Spitzenleistungen hervorbringt. Es gibt keinen sich automatisch bildenden "Schüttkegel".
    Umgekehrt können Spitzenleistungen durchaus (fast) völlig ohne Basis entstehen (Beispiel: japanische Pistolenschützen), nämlich bei massiver institutioneller Förderung (ggf. bis hin zu Zwang) und Freistellung von Berufssportlern. Das ist oft in totalitären und zentralverwalteten Gesellschaftssystemen der Fall, aber nicht notwendig, Südkorea und Japan ist schließlich westlich angelegt.

    In einem freiheitlichen Staat wie Deutschland ist eine Kombination von beidem sicherlich sinnvoll, wenn (!) die Gesellschaft sportliche Spitzenleistungen hervorbringen will. Wir haben hier vielleicht eine zu starke Leistungsquetsche im Jugendbereich. Das schreckt aber viel mehr potentielle untere und mittlere Talente ab und drängt sie sogar ganz aus den Vereinen hinaus, anstatt sie wirklich geduldig zu fördern. Die Verweildauer der Kaderathleten ist zu kurz, die drop-out-Quote zu hoch für die Kosten, Güllich und Emrich haben das im Detail erhoben und untersucht.

    Frage: was ist besser: 1 siebzehnjährige Sportpistolenschützin zu haben, die 555 Ringe schießt (olympic MQS), oder 20 davon mit 470-530 ? Es ist auch eine Frage der Nachhaltigkeit. Einer der besten OSP-Schützen der Welt (Daniel Khan-Leonhard, Weltmeister) hat nach 8 Jahren Sportkarriere mit Anfang seiner 20er Jahre den Sport völlig an den Nagel gehägt, und ist jetzt freiberuflicher Künstler im Schwarzwald. Auch ein schöner Wechsel.

    Nachtrag: "Keine Aussagen gab es zu der Anzahl und Güte von Trainern."
    Ein talentierter Leistungsschütze hat wesentlich mehr von einem individuellen Heim- oder Vereinstrainer ohne große formelle Meriten. aber mit pädagogischem Talent (der sie/ihn dreimal die Woche trainiert), als von einem Kadertag bei einem Diplomtrainer DSB mit 8 anderen einmal im Monat. Siehe Abhinav Bindra.

    Carcano

    Ja, man hat sich sportwissenschaftlich stark an den Erfolgen der DDR orientiert, und zu einem geringeren Teil auch an Australien. Das Problem ist, dass unser deutsches Kadersystem ENORM ineffizient ist, einen wahnsinnigen Menschenverbrauch hat (die meisten fallen ja rasch wieder durchs Raster, und zwar oft GANZ aus dem Schießsport raus) und - was vielen nicht bewusst ist - tatsächlich zu früh (!) beginnt.

    Für alle, die lieber zuhören als wissenschaftliche Texte lesen, hier ein sehr guter, anschaulicher und auch leicht verständlicher Clip:
    "Athleten haben verzögerte Entwicklung" - ZDF heute journal - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

    Caracno

    [Vielleicht gehört das besser in einen anderen schon existierenden Thread - dann schlagt vor, wohin ich es schieben sollte]

    Ein durchaus konservativer und ansonsten nicht unbedingt zukunftsaufgeschlossener Landesschützenverband wie der NSSV hat jetzt gerade eine Art "Vereinstrainer" eingeführt, nämlich den dort so genannten Fachschießsportleiter:
    Bildungsseite des NSSV - WIEDER DA: Fachschießsportleiter Gewehr/Pistole

    Zitat

    Nachdem er 2008 abgeschafft wurde, da er damals nicht in die neue Ausbildungskonzeption passte, konnte der Bildungsausschuss diese Ausbildungsstufe jetzt in das Konzept der Trainerausbildung einfügen.

    Der große Vorteil dieser relativ kurzen Ausbildung liegt darin, dass sie sich mit der Vermittlung der Schießtechnik und deren Methoden intensiv beschäftigt. Sie dient als konsequente Weiterführung der Schießsportleiterausbildung, welche sich ausschließlich sowohl mit Regeln zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Wettkämpfen, als auch mit der Aufsichtsfunktion und dem Umgang mit Waffen beschäftigt hat.

    Den Verlust an qualitativer Arbeit in den Vereinen sieht man an den Starterzahlen bei den Landesverbandsmeisterschaften sowie den Ergebnissen dort. Gerade die sportlich anspruchsvollen Wettbewerbe sowie die äußeren Anschläge sind in ihrer Qualität sehr deutlich zurückgegangen.

    Nun haben wir wieder die Hoffnung, dass möglichst viele sich zu dieser Ausbildung anmelden, damit in den kommenden Jahren diesem stetigen Rückgang an Qualität entgegen gewirkt werden kann. Nur wenn engagierte Schützinnen und Schützen mit Handlungskompetenz Qualität vermitteln, werden wir auch Erfolge feiern!

    Hier noch Interessantes von Arne Güllich:
    26. Darmstdter Sport-Forum: „Alles gemeinsam versuchen“ | Echo Online - Nachrichten aus Sdhessen

    Auszug:

    Zitat

    Güllich und Emmrich haben bei der klassischen Verbandsförderung hohe Fluktuation nachgewiesen. Die Quote der ursprünglichen Kaderathleten betrug nach dem ersten Jahr 47 nach fünf Jahren lediglich noch neun Prozent. „Die Laufbahn ist relativ kurz – je früher drin, desto früher raus.“

    Ich habe auch am 22. September schon mal darauf hingewiesen:
    "Übrigens ist das Mantra der "frühzeitigen Talentförderung" eine der heiligen Kühe im Spitzensport, in vielen Sportarten - aber eine Kuh aus Pappe. Neue Erkenntnisse der Sportwissenschaft haben sie umgeschmissen, das haben nur viele noch nicht gemerkt. Jetzt liegt sie auf dem Boden und ist flach, wie eine Pappkulisse nun einmal ist, wenn sie nicht mehr steht. Milchleistung: Fehlanzeige.
    Carcano"

    Ich wiederhole mich ein wenig. Sorry. Aber wenn ein Gedanke sich in verschiedenen Thread verzweigt and rankt, kann es auch sinnvoll sein, ihn an verschiedenen Stellen fortzuführen. Der langen Text (eine pdf file eines Vortrages anläßlich einer Tagung) habe ich zwar noch nicht wiedergefunden. Aber dieses Zitat könnte die richtige Spur weisen:
    "Je früher sich ein Athlet vom deutschen Sportsystem fördern lässt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er später auch international Erfolge feiert. Das haben Eike Emrich und der Kaiserslauterer Professor Arne Güllich in einer bislang noch nicht veröffentlichten Untersuchung herausgefunden. In einer siebenjährigen Längsschnittstudie haben sie belegt: Je länger sich Athleten frei entfalten können, desto erfolgreicher sind sie. Auch die zentrale Betreuung an Olympiastützpunkten stellen Emrich und Güllich in Frage. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die Betreuung von Athleten durch Olympiastützpunkte langfristig keine positiven Effekte zeitigt."
    WAZ Rechercheblog » Blog Archive » Olympia: Das System Plansport – Millionen für Medaillen

    Carcano

    Kann ja durchaus sein, dass sie recht hat - das Jugendkadersystem im deutschen Schießsport z.B. funktioniert hinten und vorne nicht und ist aus sportwissenschaftlicher Sicht eine Lachnummer.


    "Je früher sich ein Athlet vom deutschen Sportsystem fördern lässt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er später auch international Erfolge feiert. Das haben Eike Emrich und der Kaiserslauterer Professor Arne Güllich in einer bislang noch nicht veröffentlichten Untersuchung herausgefunden. In einer siebenjährigen Längsschnittstudie haben sie belegt: Je länger sich Athleten frei entfalten können, desto erfolgreicher sind sie. Auch die zentrale Betreuung an Olympiastützpunkten stellen Emrich und Güllich in Frage. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die Betreuung von Athleten durch Olympiastützpunkte langfristig keine positiven Effekte zeitigt."

    C.

    Natürlich weiß ich, was ich sage. Aber jetzt fand ich endlich wieder auch eine (mögliche) Quelle wieder:

    Auch neuere sportwissenschaftliche Forschungen zeigen, dass der oft hohe Sach- und Personalaufwand, die zu geringen Erfolge und sehr hohen drop-out-Quoten der Kaderförderung vielfach nicht in adäquatem Verhältnis zueinander stehen.
    Wer andererseits ausschert oder versucht, sein eigenes Ding besser zu machen, wird oft geschnitten und bewusst ausgegrenzt / ausgebremst. Siehe im Taekwando den skandalösen britischen Fall Aaron Cook bei diesem Olympischen Spielen 2012. Aber wie gesagt, das Problem ist sportartübergreifend.


    Hier:
    "Je früher sich ein Athlet vom deutschen Sportsystem fördern lässt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er später auch international Erfolge feiert. Das haben Eike Emrich und der Kaiserslauterer Professor Arne Güllich in einer bislang noch nicht veröffentlichten Untersuchung herausgefunden. In einer siebenjährigen Längsschnittstudie haben sie belegt: Je länger sich Athleten frei entfalten können, desto erfolgreicher sind sie. Auch die zentrale Betreuung an Olympiastützpunkten stellen Emrich und Güllich in Frage. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die Betreuung von Athleten durch Olympiastützpunkte langfristig keine positiven Effekte zeitigt."
    WAZ Rechercheblog » Blog Archive » Olympia: Das System Plansport – Millionen für Medaillen

    Carcano

    ... Es klingt nicht nur sehr gut, sondern bietet eine erstklassige Chance den GK-Sport innerhalb einer einmaligen bundesweiten Aktion vorzustellen.


    Diejenigen Vereine, die auch dem BDS, BDMP, DSU angehören, bzw. solche Abteilungen/Gruppen haben, können und sollen diese natürlich mit vorstellen. Das wäre zu erwarten und zu wünschen.

    Zitat

    Ich bin mir sogar sicher, dass ein größeres Interesse in der Bevölkerung besteht, als allgemein angenommen. Die Mitgliederzuwächse in den reinen GK-Vereinen sprechen für sich.


    Absolut richtig. Klar kann man nur das vorstellen, was im eigenen Verein auch geschossen wird. Gerade deshalb ist eine entsprechende ANregung und Abstimmung auf Kreisebene besonders wichtig.

    Carcano

    Ich habe einen reality check durchgeführt. Lag dabei vom Gefühl her schon gar nicht so schlecht. :thumbup: Vor London 2012 hatten wir 8 MQS in Schnellfeuerpistole und 10 MQS in Sportpistole erreicht.
    (Süd-)Korea hat deutlich mehr, bei ca. 50 Millionen EInwohnern. Tja. Und jetzt sehe man sich die Medaillen an.
    Freilich liegen wir insgesamt statistisch immer noch ganz weit vorne mit diesen Zahlen.
    ISSF - International Shooting Sport Federation - issf-sports.org

    Es ist eine pure Frage des Geldes: ohne Geld kann man SportlerInnen nicht ins Ausland auf entsprechende Wettkämpfe schicken. Das wird auch jedem Ministerialbeamten im BMI einleuchten.

    Carcano

    Zu den sogenannten "Zielvereinbarungen":

    Zielvereinbarungen auf Medaillen bezogen sind generell töricht. Die Sportverbände wissen das eigentlich auch; dennoch lassen sie sich solche abnötigen. Dabei ist jeder Sport verschieden. SportlerInnen kann man entwickeln und gezielt heranziehen; Ergebnisse nicht.

    Im Schießsport bedeutet das:
    Eine vernünftige Zielvereinbarung wäre leistungsbezogen, nicht medaillen- oder plazierungsbezogen.

    1. Bezogen auf die Leistungsdichte könnte sie z.B. lauten: "wir wollen in drei Jahren mindestens 8 (oder wieviele auch immer) OSP-Schützen, oder 20 Sportpistolen-Schützinnen haben, die jeweils mindestens 2 mal bei internationalen Wettkämpfen die olympische MQS erfüllt haben."

    2. Bezogen auf die Leistungsspitze könnte sie z.B. lauten: "wir wollen in drei Jahren mindestens 3 (oder wieviele auch immer) OSP-Schützen oder 4 Sportpistolen-Schützinnen haben, die jeweils mindestens zweimal bei internationalen Wettkämpfen ein Ergebnis von 580 Ringen erzielt haben."

    Carcano

    Wurfscheiben-Bundestrainer Metelmann hat sich auch schon geäußert:
    Zu wenig Trainer und Perspektiven für Athleten
    - Nach seiner Rückkehr aus London fordert Sportschützen-Nationaltrainer Wilhelm Metelmann eine veränderte Sportpolitik in Deutschland - Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

    a) Mit der engen Spitze hat er natürlich recht. Aber daran liegt's nicht allein.
    b) Schlechte Situation für Trainer: stimmt.
    c) Diese Olympischen Spiele zeigen wieder einmal, dass es nicht zwingend einer breiten sportlichen Basis "bedarf", um Spitze zu produzieren. Exzellentes Beispiel: Italien. Und wohl auch (Süd-)Korea.
    d) Die Basis beim Wurfscheibenschießen und bei OSP existiert schlichtweg nicht.
    e) Letztlich ist es Gnade (so die ebenso fromme wie zutreffende Aussage von Ralf Schumann).

    Carcano