Hallo Wilhelm, den Bericht habe ich dem DSB bis jetzt nicht zur Verfügung gestellt. Das wäre aber sicherlich eine Option. Ich werde diesbezüglich noch einmal bei uns im Verein das Gespräch suchen.
Nach den diesbezüglichen nachfolgenden Erläuterungen verstehe ich den obigen Hinweis von ReBre viel besser. Anfänglich und ohne Kenntnis der Hintergründe klang er beim flüchtigen Lesen nämlich arg devot; das ist er aber gar nicht, wie sich nun zeigt.
Erstens: man wird sicher unterscheiden müssen, ob man diesen Bericht dem DSB-Team nur intern zur Kenntnis übermittelt (das braucht man sich von keiner Schranze allergnädigst genehmigen zu lassen), oder ob man damit auch einer Veröffentlichung auf der diesbezüglichen Ziel-im-Visier-Website zustimmt. Im letzteren Fall könnte es nämlich durchaus geschehen, dass jemand sich vereinsintern aufspielte und dich vom Olymp herab anherrschte, was du dir denn anmaßest, im Namen des Vereines hier zu sprechen und "für diesen" einen Bericht im WWW zu veröffentlichen, denn das dürfe und könne ja wohl nur, wer... [*blah, wetter, donner*].
Zweitens: dies leitet über zur Psychologie in solchen Fällen (nicht nur in Vereinen, auch in sonstigen Organisationen, Behörden, Firmen, Pfarrgemeinderäten etc,).
a) Es gibt Leute (Vorgesetzte, Entscheidungsträger, Hierarchen), die einfach vorher gerne informiert und nominell gefragt sein wollen, dann in der Regel aber auch meist zustimmen oder irgendwelche pro-forma-Änderungen verlangen, damit sie ihre Existenzberechtigung wieder einmal gezeigt haben. Die sollte man dann auch stets einbinden und nicht übergehen. Problematisch werden die nur, wenn sie andere blockieren.
(Typisches und klassisches Beispiel in sehr vielen Vereinen; der unfähige und faule Pressewart, der nichts zustande bringt, aber sich aufregt, wenn jemand anderes Unbefugter aus dem Vereinsbasis einen - womöglich auch noch gut geschriebenen - Bericht in die Lokalpresse lanciert. Dafür gibt es aber eine ebenso klassische Lösung.)
b) Und es gibt, allerdings Gottlob seltener, den Typus des Meckerers, der immer und überall versucht, Stöcke zwischen die Speichen zu stecken und andere zu behindern, bzw. Zwietracht zu säen, und alles zu kritisieren, vor allem jede Verbesserung (alte Mißstände dagegen regen ihn nie auf). Auf jeder Jahreshauptversammlung gibt es einen solchen, der ist dort auch relativ harmlos und meist leicht in den Griff zu kriegen. Schwierig ist es nur, wenn eine solche Kreatur irgendwie im Vorstand sitzt, so als Knollenblätterpilz unter Champignons. Dann muss man eine Doppeltaktik fahren.
Carcano