Beiträge von Axel

    Interessant ist, dass die Mannschaft führt bei denen es als einzige bisher noch keinen Ausfall gab.

    Vielleicht war das mit den Mannschaften gar keine so gute Idee.

    Ich finde dass die Motivation in einer Mannschaft grösser ist.
    Denjenigen, die ihre Mannschaft unentschuldigt hängen lassen kann man ja für nächstes Jahr eine Auszeit in der Mannschaftswertung verordnen.
    Wenn jemand wegen irgendwelcher Umstände ausfällt könnte man das ja melden und der Sascha kann dann der Mannschaft eine Ersatzschützen zuodnen.

    Gruss Axel

    Normiert vielleicht aber bis dorthin scheint es ja ein langer weg zu sein
    den nicht jeder bereit ist zu gehen. dies hat weniger mit Unmotiviertheit, Faulheit oder Egoismus zu tun sondern rein der zeitliche und finanzielle Aspekt. Meinst du mit anderen Verbänden andere Landesverbände?

    Ich meine andere Sportverbände. Und im Speziellen vergleiche ich gerne mit Leichtathletik, da dort auch lauter Einzekämpfer mit grosser Disziplinenvielfalt unterwegs sind und weil ich da die meisten persönlichen Erfahrungen hab'.
    Deshalb erklär' mir warum der Weg für Schützen so lang sein soll, der für Leichtathleten selbstverständlich ist. Haben die mehr Zeit und Geld ?
    (Nur zur Information in Punkto Zeit: Im Leichtathletik sind 2-3 trainerbegleitete Einheiten Pro Woche normal. Dazu gibts noch Anweisungen für eine selbständige Einheit und bei den Wettkämpfen sind die Trainer meistens auch noch dabei. )

    Ich glaube der Eindruck entsteht einfach dadurch, dass wir beim
    Schießsport uns nicht auf's Hörensagen verlassen, sondern einen eigenen Eindruck haben. Ich tausche mich häufig mit Fußballtrainern aus
    und interessanterweise bemängeln gerade die, dass oftmals die einzige Trainerqualifikation schlicht „Vater“ lautet. Wir setzen zumindest die
    Ausbidung zum Schießleiter für die Schießaufsicht und die Ausbildung zum Vereinsübungsleiter mit Eignung zur Obhut von Kindern und
    Jugendlichen für das Jugendtraining voraus (mit kleinen regionalen Unterschieden). Sie fanden's hervorragend.

    Diese Qualifikationen sind so 'ne Sache.
    Mir ist jemand der seine Sache behrrscht lieber als jemand der nur ne Prüfung bestanden hat.
    Wenn diese Vater-Trainer aktiv sind heisst das, dass sie ihr Geschäft besser können als die vorhandenen Alternativen.
    C-Trainer gibt's bei uns genug, ich hab' aber noch keinen getroffen der wirklich Ahnung hat (und die wissen das auch).

    Ist allerdings auch schwierig. Weshalb? Du lernst das weder beim
    Vereinsübungsleiter noch beim Übungsleiter J bzw. Trainer C Breitensport so richtig ausführlich.

    Warum bilden sich die Leute dann nicht auf eigene Faust weiter, wenn sie Interesse an dem Thema haben ?
    Warum sind die Trainer im Leichtathletik viel zahlreicher und kompetenter und beschäftigter als bei den Schützen ?
    Wie kann sich jemand Trainer nennen der nur ein Trainig pro Woche anbietet ? Jeder Trainer sollte wissen, dass für einen Leistungsaufbau mindestens drei Einheiten pro Woche nötig sind.
    Warum ist bei den anderen Sportarten die ganze Woche Sportbetrieb und das Schützenhaus steht meistens leer ?

    Deshalb sage ich ja: Jugendleiter und Trainer sind zwei verschiedene Jobs, die sich ergänzen und wo jeder andere Aufgaben hat und auch andere Kompetenzen braucht.
    Ich hab' vor im Herbst als erste Trainerqualifikation meinen Vereinsübungsleiter zu machen aber Jugendleiter würde ich mir nicht zutrauen.

    Ich bin halt noch nicht lange beim Schiessen dabei und habe halt auch Erfahrungen in anderen Sportarten gesammelt.
    Deshalb staune ich auch jetzt noch wie beim Schiessen überhaupt was funktioniert obwohl das aktive Vereinsleben gegenüber anderen Sportarten wenig organisiert ist.
    Könnte es nicht sinnvoll sein etwas über den Tellerand zu anderen Sportarten zu schauen um mehr Leben in unsere Schützenhäuser zu bringen ?

    Gruss Axel

    Das mit den fehlenden Trainern lässt sich hier sehr gut verdeutlichen "klick" der Aufwand ist für viele Personen sicherlich zu groß um sich den ganzen (Leidens)Weg anzutun. Die Bürokratie ist hier einfach unüberschaubar...


    Also die Ausbildungswege sind DOSBweit normiert.
    In den anderen Verbänden gibt es mehr Trainer und auch die Qualität ist höher.
    Jetzt frage ich mich, warum ausgerechnet für Schützen der Weg so schwierig sein soll.
    Oder sind viele Schützen einfach unmotiviert und faul oder zu egoistisch um sich für den Verein einzusetzen ?
    Und wenn ja, warum ist das so ?

    Zitat von »Axel« Eine Betreuung findet aber auf Vereinsebene nicht statt. Es gibt kein geplantes Trainig und keine Trainer. Als Training werden halt immer wieder die üblichen Wettkampfprogramme geschossen ohne wirklich problemorientiert zu trainieren. Ich sehe da vor allem ein Defizit im Erwachsenenbereich, im Kinder- und Jugendbereich wird meistens ein strukturiertes Training und geeignete Ausrüstung angeboten, aber erwachsene Neueinsteiger finden in vielen Vereinen keinen Trainer.


    Du hast recht, die Betreuung im Jugendbereich ist schon vorhanden. Als ich mit dem Schiessen angefangen hab' hat mir viel geholfen, dass ich mich gleich mit dem Jugendleiter angefreundet habe.
    Aber diese Jugendleiter - sosehr sie sich auch einsetzen - sind keine richtigen Trainer. Frag' mal einen Jugendleiter nach einem Trainigsaufbau über's Jahr. Ich bin bei solchen Fragen immer nur mit Unverständnis angeschaut worden.
    Allerdings halte ich das auch nicht für die Augabe eines Jugendleiters. Der hat die - aus meiner Sicht viel schwierigere - Aufgabe seine Rasselbande zusammenzuhalten, sie ins Schiessen einzuführen und zu motivieren.
    Die Aufgabe des Trainers ist dann die fachliche Ausbildung des Schützen und seiner Fähigkeiten und kommt (überschneidend) danach.

    Das ist halt das, was mich nach dem Einstieg ins Schiessen am meisten gewundert oder auch entsetzt hat.
    In den anderen Sportarten, die ich schon gemacht habe ist halt durch die Trainigsgruppe der ganze Zusammenhalt viel besser.
    Da lässt man nicht so einfach einen Wettkampf sausen weil man am Abend vorher Feiern war.
    Und auch die Bereitschaft was für den Verein zu machen ist viel höher. Weil man es zusammen macht und es dadurch Spass macht.

    Gruss Axel

    Hallo Frank,

    was ich damit sagen wollte, war, das wir nicht grundsätzlich ein Problem mit unseren Strukturen und insbesondere nicht mit den von uns
    angebotenen Disziplinen haben und bezog sich hauptsächlich auf so Forderungen nach angeblich doch viel moderneren und damit
    vermeintlich auch interessanteren und spaßigeren Disziplinen.

    Da bin ich komplett deiner Meinung. Ich will auch kein Realvideospiel. Sport soll Sport bleiben !

    Ich glaube wir sind da in einer ähnlichen Richtung, haben aber unterschiedliche Definitionen von Leistungssport und Breitensport.

    Oben in der Spizenklasse haben wir wohl kein Problem (Aussage eines Bundestrainers). Ich seh' das allerdings auch anders. Bei den
    Männern Gewehr könnte schon mehr los sein - wenn man bedenkt, dass wir hier in D die beste Liga der Welt haben.
    Aber das soll nicht unser Problem sein.

    Das was ich gemeint habe spielt auf Vereinsebene bei den ganz normalen Schützen, die keine Change auf irgendwelche Kader oder
    Leistungsgruppen haben.
    Ob die dann 320 oder 360 schiessen ist im Prinzip egal. Der 320-Schütze würde bestimmt auch gerne mal 330 schiessen.
    So ist das zumindest bei denen die ich kenne.
    Der ganz normale Schütze wird im Verein alleingelassen.
    Klar bekommt man von den Mitschützen mehr oder weniger brauchbare Tipps, aber das bringt einen im Sinne einer kontinuierlichen Leistungsentwicklung nicht weiter. Diese Tipps sind auch sehr mit Vorsich zu geniessen.

    Eine Betreuung findet aber auf Vereinsebene nicht statt. Es gibt kein geplantes Trainig und keine Trainer. Als Training werden halt immer wieder die üblichen Wettkampfprogramme geschossen ohne wirklich problemorientiert zu trainieren.

    Als Gegenbeispiel nehme ich mal einen Leitathletikverein.
    Da gibt es Trainigsgruppen je nach Alter, Leistungsfähigkeit und Disziplin
    Selbst beim Lauftreff am Samstag ist ein Übungsleiter dabei.
    Und bei allen anderen Vereinen ist es ähnlich

    Nur im Schützenwesen wurstelt jeder mehr oder weniger vor sich hin. Wenn jemand mal richtig gut wird ist das eher Zufall oder halt Ausdauer. Wenn er dann nicht zu alt ist, hat er dann eventuell die Change in einen Kader zu kommen.
    Wobei ich bis auf Landesebene bisher noch nie einen guten Trainer kennengelernt habe.
    Die Guten gibts scheinbar erst ab Bundesebene.

    Warum ist das im Schützenwesen so ?
    Bei allen anderen Vereinen funktioniert es doch auch vernünftig.

    Die Zusammenlegung von Vereinen halte ich für notwendig um die guten Schützenhäuser erhalten zu können und um gute Mannschaften bilden zu können. Denn in einer Mannschaft steigt auch gleich wieder die Motivation.
    Mir fällt kein Grund ein warum in jedem Kaff ein Schützenhaus stehen muss. Die dort vorhandenen Anlagen sind dann oft zu klein um einen Rundenwettkampf in vernünftiger Zeit durchzubringen.
    Der Stammtisch kann ja in die örtliche Kneipe verlagert werden.

    Gruss Axel

    Wir haben kein wirkliches Problem (außer dem von außen künstlich erzeugtem) mit unserem Sport und unseren Disziplinen

    Also ich sehe da sehr wohl Probleme, die haben allerdings nix mit Gesetzen oder Kalibergrössen zu tun.

    Warum gibt es denn in den Schützenvereinen keinen richtigen Trainigsbetrieb ?
    Warum gibt es keine guten Trainer, bzw die, die es gibt sind so selten, dass sie nur bei den Besten trainieren ?

    Die Schützenhäuser stehen die meiste Zeit in der Woche ungenutzt rum. Und mit einer oder auch zwei unangeleiteten Trainigseinheiten kann man nicht gezielt Leistung aufbauen.
    Ich hab' zwei Jahre versucht einen Trainer zu bekommen. Und obwohl ich sogar bereit war zu zahlen hat das mangels Verfügbarkeit nicht geklappt.
    Ich hatte hier mal nach einem Stand angefragt, an dem man längere Trainigseinheiten machen kann - keine Antwort.
    Die Lehrgänge, die in Wiesbaden durchgeführt werden sind echt klasse - fallen aber öfters mangels Beteiligung aus.

    Warum ist im Schiesssport die Einstellung zur Leistung und dem gezielten Aufbau so extrem schwach ausgeprägt.

    Das ist die Hauptfrage die sich mir immer aufdrängt und was ich noch in keiner Sportart so erlebt habe.

    Gruss Axel

    Hallo Reinhold,

    Die Laufverlängerung ist kein Wundermittel. Ich hab' mir leztes Jahr auch den Terminator gekauft ( Leistungsstand 570 mit Billigmunition)
    Danach ist es erst mal wieder schlechter geworden.
    Inzwischen schiesse ich Serien so um die 97 oder 98.
    Das hat aber nichts mit Ausrüstung zu tun, sondern mit Training.
    Bei mir ist der Knackpunkt die Position und der Druck an der rechten Schulter. Wenn das stimmt, dann klappts.
    Wobei mir ein Lehrgang in Wiesbaden da auch weitergeholfen hat.
    Ich bleibe während dem Schiessen im Anschlag, da ich es noch nicht so hinbekomme den Anschlag wiederzufinden.

    Das wichtigste beim Liegendschiessen ist der Anschlag. Und der muss durch viel Training einzementiert werden.
    Da machen kleinste Druckveränderungen während dem Schiessen sehr viel aus.

    Ach ja, nicht nur auf Ringe schiessen. Sondern trainieren.
    Z.B. Das saubere Abziehen - sehr wichtig.
    Den Sprung nach dem Schuss sehen und beurteilen. Wenn sich der Sprung verändert hat sich auch der Anschlag verändert.
    U.s.w.

    Noch zum Material: Wenn der Korntunnel vorne auf der Laufverlängerung sitzt muss das Korn ca. 1mm grösser sein.
    Ich fand dann auch einen 22mm Korntunnel sehr angenehm.

    Gruss Axel

    Achtung, gerade beim Auflageschiessen kommt es sehr stark auf die Güte des Gewehres an.
    Da darf man sich eigentlich schon keine 9er mehr erlauben.
    Deshalb kommt man da mit einem mittelmässigen Gewehr schnell an seine Frustgrenze.

    Ein Alter deutlich über 50 ist kein Grund nicht mehr dreistellung oder liegend zu schiessen.
    Wir haben da einige Beispiele in unserem Verein, wo auch noch in der Seniorenklasse erstklassige Leistungen geschossen werden.

    Disziplin Auflage mit ZF -> 1.43

    Gruss Axel

    Wir hatten das schonmal hier.
    Da hab ich auch Schussbilder eingestellt, Bei den Schullbildern aus Nürnberg sieht man auch wie stark sich die unterschiedlichen Lose der selben Munition unterscheiden können.

    Gruss Axel

    Nein, mein Heimatverein ist ca. 10 km entfernt von Voglarn. Ich habe aber auch schon dort geschossen und auch dort Barbara Lechner getroffen. Wie kommst du denn dazu, gegen Voglarn zu schießen?

    @kloaner Schütz: Sorry, dass wir deinen Strang mit etwas OT verlängern, aber wir hören gleich wieder auf ;)

    Ich hol' dort jetzt drei Spielzeuge von der Firma Mayton ab, die ich denen abgekauft hab'.
    Dann brauche ich blos noch einen Platz das aufzustellen. Die Vorstandschaft in meinem Verein ist da noch nicht ganz glücklich mit.

    Gruss Axel

    Nö keine Probleme mit Kratzern.
    Aber wenn es so wäre, hätte ich den Schaft halt wieder lackiert.

    Mein metalliclila Schaft war schon bekannt wie ein bunter Hund... äh Schaft
    Und mein Aluschaft muss demnächst auch mal 'behandelt' werden. Ich weiss nur nicht wie gut Farbe auf Alu hält.

    Gruss Axel

    Doch, auch ein KK-Lauf kann verschleissen und irgendwann fertig sein.


    Besonders die Mündung ist empfindlich und bestimmt die Präzision.
    Mein erster Zimmerstutzen, den ich gekauft hab' der war lange nicht mehr geschossen worden und hatte daher innen Rost.
    Ich hab den Rost zwar wieder rausbekommen aber mein Vertrauen zu dem Lauf ist nicht mehr so da.

    Ich habe mit Barbara Lechner erst vor kurzem gesprochen und sie erzählte mir von diesem Phänomen.


    Du schiesst nicht zufällig in Voglarn ? denn dann könnten wir uns morgen sehen.

    Trotzdem war ihr Tipp: Wenn du die Chance hast, von einem guten Schützen ein KK-Gewehr zu erwerben, mit dem er länger geschossen hat (und auch gut war bis zum Schluss), dann schlage dort zu, denn da kann man so gut wie nichts falsch machen. Das sind fast immer Top-Büchsen.


    Ich hab' meine Gewehre bisher alle gebraucht gekauft. Wenn da bunte quadratische Aufkleber drauf sind kann das Gewehr schon mal nicht so schlecht sein.

    Gruss Axel

    Also dass einem der Scheibenwagen das Gewehr (fast) von der Brüstung schubst ist doch völlig normal und kommt regelmässig vor wenn man nicht aufpasst.

    Aber dass da ein Gewehr mit geschlossenem Verschluss aus der Hand gelegt wird sollte eigentlich nicht passieren.
    Das ist der Punkt auf den ich als Aufsicht immer besonders achte. Das hat mir auch schon erstaunte Blicke gebracht wenn ich zu den Leuten gesagt hab' dass sie ihren Verschluss aufmachen sollen - Auch auf Meisterschaften, obwohl das ja sogar ein Disqualifikationsgrund wäre.

    Normalerweise passiert das ja mit abgeschossenem Gewehr nach dem Schuss.
    Dass jemand ein geladenes Gewehr abgelegt hat ist mir als Aufsicht bisher nur zweimal vorgekommen.
    Und als ich diese Schützen gerügt hab' war denen auch sofort klar was sie angestellt hatten

    Gruss Axel

    § 11 (3) AWaffV, also nicht direkt im Waffengesetz, sondern in der Allgemeinen Verordnung zum Gesetz.

    Aah genau das hab' ich gesucht.

    Du darfst zwar (unter bestimmten Voraussetzungen) mit Druckluft in deinem Keller schießen, aber wenn Du dort einen Schießstand (Schießstätte) errichtest, greift wieder das WaffG, also dann auch nur mit Erlaubnis und Aufsicht. Ein fest an der Wand installierter Kugelfang kann da schon reichen und im Zweifel auch zu einer bösen Falle werden.


    Ich hab' nirgends eine Bestimmung gefunden wo geregelt wird ab wann ein Kellerschiessstand als Schiessstätte gewertet wird und damit zulassungspflichtig wird.
    Auf jeden Fall nicht wenn bei mir im Hausflur ein Kugelfang hängt.
    Und wenn ich mir die ganze Hauswand voller Kugelfänge hänge geht das kein Amt was an :)
    Das mag anders sein, wenn ich mir einen Hobbyraum einrichte und dort regelmässig mit anderen trainiere. Ich hätte gerne einen 50m Hobbyraum :-))
    Der Stand im Schützenhaus ist auf jeden Fall eine Schiessstätte.

    Gruss Axel

    Hallo

    ich hab' meinen alten KK-Schaft neu lackiert.
    Zuerst hab ich die komplette Schaftoberfläche mit Schmirgelpapier sauber angeschliffen und dann mit eine Spraydose aus dem Baumarkt drei dünne Schichten drübergesprüht.
    Das hat eigentlich gut funktioniert.
    Wobei man natürlich darauf achten sollte dass man die Flächen zu der Laufbefestigung nicht behandelt.

    Gruss Axel

    die xx07 er sind etwas leichter wie die xx13. (glaub' so 500g, ist halt die Frauenvariante :-))
    Die 54er sind -glaub ich- von Gewicht eher wie die xx13.
    Ich hatte mit meinem 54er schon ganz gute Erfolge.
    Jetzt schiesse ich ein 1907 was ich munitionsmässig etwas zickig einstufen würde.

    Die 20xx haben diese neue, eckige Befestigung im Schaft. Ich würde dafür nicht mehr Geld ausgeben.
    1. mal hat man nicht mehr diese Kompatibilität mit der alten runden Schaftbefestigung wo eben fast alles zusammenpasst.
    2. sind die in meinem Umfeld, die das 20xx-System schiessen auch nicht besser wie ich.

    Bei den Schäften ist es so, dass die xx07 die Standardschäfte sind und die xx13 die Supermatchschäfte.
    Deshalb gibt es ja z.B. ein 1907/1913 Das ist ein leichtes System im Supermatchschaft.

    Ich würde mir bedenkenlos ein 54er System kaufen (wenn's noch in Ordnung ist).
    Allerdings muss man auf den Schaft achten. Das macht oft einen ordentlichen Preisunterschied.
    Ich würde heute nicht mehr von meinem 19er Alusupermatchschaft wegwollen. der ist einfach viel flexibler zum Umbauen. Für nur liegend wäre mein alter Holzsupermatchschaft auch in Ordnung.
    Die Standardschäfte mag ich nicht so, das ist aber Geschmacksache. Da gibt's genug Leute, die auch mit dieser Schaftform hervorragende Ergebnisse Schiessen

    Gruss Axel