Beiträge von pustefix

    Ich habe jetzt tatsächlich mal was auf der DSB-Seite gefunden. (Ist schon lange nicht mehr vorgekommen...)

    Luftgewehr und Luftpistole:
    Alle Luftdruckwaffen müssen außerhalb des Schützenstandes (zugewiesener Bereich,
    der dem Schützen für den Wettkampf zur Verfügung steht) mit einer
    Sicherheitskennzeichnung versehen sein.
    Zugelassen sind Sicherheitsschnüre – (mit sichtbarem Überstand an der Lademulde
    und an der Mündung) oder eine zugelassene Mündungsabdeckung.

    Da ist dann auch ein Bild zu sehen, von dem ich aber nicht weiß, wie ich das hier ins Forum hineinkopiere.

    Es könnte ein rotes Ledertütchen sein...


    Fürs Wiederfinden:

    "Empfohlene Sicherheitseinrichtungen an Waffen beim Training und bei Wettkämpfen innerhalb des DSB"

    (https://www.dsb.de/fileadmin/_hor…_10.11.2017.pdf )

    Man erreicht es über https://www.dsb.de/der-verband/ue…-sportschiessen .

    Zwei Linsen hintereinander ist interessant. Bin schon gespannt, wie es Dir mit der Bildqualität gehen wird. Das sind immerhin vier Glasflächen mit jeweils Lichtverlust und Spiegelung. Bitte weiter berichten.

    So, nach ausgiebigem Testen bin ich jetzt schlauer.

    Mein erster Test war bei sommerlichen Temperaturen im halboffenen 50m-Stand. Lief super, Pistole und Brille waren ein klasse Team, das mich nahe an meine Bestleistung gebracht hat.

    Die Tests danach stimmten mich weniger euphorisch. Brillen sollen beim Scharfsehen helfen. Scharf war aber nur ein ganz winziger Bereich in der Mitte (ja OK, reicht ja theoretisch...), der Rest war nicht richtig unscharf sondern hatte irgendwie Schlieren. Anstrengend.

    Der Optiker hat noch empfohlen, eine Irisblende auszuprobieren um die Tiefenschärfe zu verbessern. (Natürlich hab ich diese "Tests" bei Wettkämpfen durchgeführt, war nicht soo clever.) Natürlich half das nicht wirklich gegen Schlieren-Unschärfe.

    Ich war wirklich sehr unglücklich damit, es wurde irgendwie immer schlimmer, übel auf 10 m und danach einfach nur sehbehindert auf 25.

    Ich glaube, das könnte mit Temperaturen zusammenhängen bzw. den Unterschieden zwischen kalten Außentemperaturen und heizendem Sportlergesicht.

    Der Optiker war extrem kulant und nahm die Variolens wieder zurück. Die Irisblende habe ich aber behalten. Die hilft mir etwas, meine Tagesformschwankungen in der Sehkraft zu nivellieren.

    Ich hab meine Schießbrille (von Knobloch vor 2 oder 3 Jahren direkt bei einer Veranstaltung gekauft) jetzt upgraden müssen. Mein Astigmatismus / Zylinder blieb gleich, aber die Weitsichtigkeit hat sich von 0,25 auf 0,5 verschlechtert. Klingt nach nicht viel, aber ich konnte das Korn oft nicht mehr scharf sehen, immer nur das Ziel, und das ist ja nun mal verkehrt rum.

    Ich war bei einem Optiker in der Gegend (also weniger als 1 h Fahrt), der Schießbrillen auf seiner Website vermerkte.

    Er schien tatsächlich kompetent.

    Er stellte mich vor die Wahl, das Glas auszutauschen (55 Euro) und in 2, 3 Jahren wiederzukommen, wenn die nächste 0,25-Dioptrienstufe (dazwischen gibt's nichts) erreicht ist ... ODER

    die Variolens für 180 Euro zu kaufen. Dabei handelt es sich um eine stufenlos (von -7 bis +7 Dioptrien) verstellbare Linse. Im Prinzip wird die Linse durch Öldruck mehr oder weniger stark aufgepumpt/gekrümmt mit entsprechender Änderung des Brechungsindex'.

    Schlussendlich habe ich die Variolens dann auch genommen. Weil meine Fehlsichtigkeit tagesformabhängig ist und ich damit hoffentlich fein nachregulieren kann.

    In meinem Fall brauche ich leider immer noch zusätzlich die alte Glaslinse als Basis, weil die Variolens auf Zylinder-Fehlsichtigkeit keinen Einfluss hat; deshalb müssen beide Linsen übereinander montiert werden. Blöd beim Putzen. Mal sehen, ob's wirklich hilft.

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    Oh, danke.

    Überraschung. Also mit Sicherung?

    Das witzige ist, ich habe vorher schonmal gegoogelt und herausgefunden, dass die GSPs zwischen 1970 und 76 eine untere Rahmendicke von 14 mm hatten, statt wie später 16.

    Ich hab im Griff nur 16mm-Abstände gefunden.

    Ich hab ein Bild von einer OSP ergoogelt deren Hinterteil zu diesem Griff passen könnte. Außer natürlich, dass ich die OSPs nur mit den Handschuhgriffen kenne.

    Zentrum: Gut zu wissen. Ich hatte deine Antwort beim ersten Abschicken der meinigen nicht auf dem Schirm.

    Ihr Lieben, ich hoffe auf eure kollektive Expertise:

    Mir ist ein Griff zugelaufen.

    Ich dachte zuerst, er sei für eine 80er-Jahre GSP und freute mich, weil er meiner Hand besser passt als der Griff meiner GSP.

    Ich habe einen GSP-Griff (mit GSP dran) zum Vergleich mitfotografiert. Ich finde, die Bilder legen eine Familienähnlichkeit nahe.

    Aber das hintere Ende (oben) ist geschlossen statt eine Aussparung für den Lauf zu haben.

    Wozu gehört das Ding?

    so hatte ich früher auch geschoßen; Präzi aufgelegt, dann auf Fleck für Duell umgestellt.
    [...]
    Geht ganz einfach: Wenn man auf der Präzi unten im Bereich der 6 anhält, ist es auf der Duell der Bereich 7 und 8. Das ist genau die Hälfte der unteren Spiegelhälfte.
    Und die 10 ist ja groß genug für kleine Schwankungen.

    Nach etwas Gewöhnungszeit geht das jetzt sehr gut, die 9er und 10er fliegen wieder...

    Witzig: Jahrelang habe ich geschraubt und mir ein Klappkorn gewünscht. Neulich habe ich mich wegen Trantütigkeit verzählt und vergessen, die Visierung zu ändern. Also erst Panik, dann "nagutdannebennicht" gedacht, eine ähnliche Schätzung wie Pardini-Fan gemacht und mich dann überraschen lassen: Geht doch! Und zwar gar nicht schlecht.

    Meine Schokoladenhälfte ist ganz klar die Präzision, bei Duell muss ich mich immer zwingen, es nicht allzu genau zu nehmen, weil ja die Zeit drängt...

    Wenn ich ohne Umstellerei sowieso nicht auf 5mm genau weiß, wo ich EIGENTLICH hinzielen möchte, wenn nur die Hektik nicht wäre... Dann mach ich mich nicht verrückt, mach das entspannter/besser und treff auch mal die Mitte der Scheibe. Ist ja, wie Pardini-Fan sagt, groß genug.

    Danke euch allen.

    Die Sache hat sich erledigt; im Preis war micht genug Luft und noch wichtiger: Ich hab sie in die Hand genommen (Rinkgriff war im Prinzip OK) und auf Anhieb nicht gemocht. Kopflastigkeit haz mich so gestört, dass ich überhaupt keine Lust mehr hatte, zu sehen, ob ich mit anderen Einstellungen besser ans Züngel rankomme.

    Ich plane immer mindestens fünf Minuten Reserve ein.

    Also hab ich sie - falls ich sie benötigen sollte - eben doch.

    Mein Problem ist eher, dass ich zu spät merke, dass ich meinem Arm und dem Auge nicht genug Zeit gegeben habe. Dann sind aber schon ein paar vermeidbare, suboptimale Schüsse (8er oder Peinlicheres) passiert, die man mühsam wieder aufzuholen versucht. Wäre halt nicht nötig gewesen, wenn ich von Anfang an langsamer gemacht hätte, hab ich mir gedacht.

    Für mich funktioniert's.

    Anekdote ohne Beweiskraft, da n=1: Für einen Kollegen übrigens auch. Ich war Besserwisser / hab Trainer gespielt und ihn erstmal 30 Schuss in seinem üblichen Tempo schießen lassen. Danach noch 5 (ja, ich weiß, mehr wären signifikanter gewesen, aber ich bin halt nicht wirklich ein Trainer und hab keine Autorität) Schuss mit jeweils 90 sec. Abstand. Er bremst sich jetzt auch.

    ob noch etwas anderes als nur Nichtputzen anders war, wie z.B. Außentemperatur, Waffengrundtemperatur, Zufall, Voodoo etc.

    Bei unserem Club wird wie überall in Flandern per Gesetz vorgeschrieben im Keller/Tunnel geschossen, die Außentemperatur ist also ziemlich konstant über die gesamte Jahreszeit. Waffengrundtemperatur auch, auch wenn ich nicht nachgemessen habe: Normale Aufbewahrung im Tresor im nur leicht geheizten Gästezimmerschrank, dann ca. 1h Kofferraum, aber im schaumstoffgepolsterten Koffer. Also dasselbe wie immer. Gleiche Munitionscharge.

    Zufall kann natürlich immer sein, wenn ein Phänomen nur bei Schuss 2 und 3 auftritt, und eben ein mal nicht.

    Voodoo: Tja.

    Jetzt erfolgt der Gasdruck betriebene Repetiervorgang der wesentlich mehr Erschütterung in der Waffe verursacht, der Unterschied jetzt greift der Rast nicht und der Hammer gleitet mit dem Verschluss vor, er kann nicht auslösen.


    Soweit erklärbar, der dritte wird jetzt wieder von Hand repetiert und funktioniert, der nächste dürfte normal wieder nicht mehr gehen, da wieder Gasbetrieben usw.......

    Ich glaube, da stimmt was nicht. Oder du hast es nicht idiotensicher erklärt:

    Der zweite wird auch von Hand repetiert, weil`s eben halbautomatisch nicht ging. (Nach dem Rausschütteln der ersten Patronenhülse). Ohne dass der 2. Schuss manuell repetiert wurde, kann ja auch der 3. nicht stattfinden.

    In Italien gibt es im Vergleich zu Deutschland einen viel kleineren Gebrauchtmarkt, egal für welche Waren. (Auch Ebay.it hat fast nur Neuware.)

    Und dann sind die Preise für Gebrauchtes sehr nah an denen für Neues. Ich habe immer wieder Anzeigen gesehen, wo über 20 Jahre alte Pistolen als "wie neu" angepriesen wurden. Und dann halten die Verkäufer eben 800 Euro für eine olle GSP für i.O., die ist ja noch gut.

    Jetzt bin ich müde, aber ich such morgen mal italienische Händleradressen raus, du wirst dich wundern, wie verdammt teuer da alles ist. Wenn die Preise überhaupt angegeben werden...