Dann darf ich Deine Lesekompetenz, lieber Gerhard, auch bezweifeln, oder?
Nein. Du kannst aber natürlich gerne nachfragen.
stellt eine klare Abgrenzung zu anderen Disziplinen dar, der Begriff "Rambo" ist die allgemeingebräuchliche DSB-Umschreibung für Sportschützen des BDS und BdMP.
Das ist doch mal wieder ein schönes Beispiel für die bereits angesprochene künstlich geschaffene Spaltung. Wir reden hier nicht über einen Verband, sondern über einen sehr vielseitigen Schützenverein der von Lichtpunktschießen bis Großkaliberschießen so ziemlich alles anbietet. Rambo ist sicherlich recht polarisierend. Wir müssen als Jugendtrainer allerdings auch einschätzen ob Neulinge auch wirklich an Konzentration, Körpergefühl und Schießtechnik arbeiten oder vielleicht nur „ballern“ möchten und daraus die richtigen Entscheidungen ableiten. Jugendliche haben oft keine Vorstellung von Schießsport als Breiten- und Leistungssport.
Der Hausdülmener Verein zumindest, möchte sich abgrenzen. Sie sind die "guten Sportschützen" sie leuchten jetzt Scheiben an, anstatt zu schießen. Sie haben sich "political correctly" verändert. [...] Das möchten sie herausstellen, deshalb gab es den Bericht in der Zeitung. Man rechtfertigt seine Ausgaben durch Ersparnisse.
Das könnte man jetzt als jemand, der zunächst das berühmte Haar in der Suppe sucht, zunächst sicher vermuten. Liest man dann aber mal genauer, dann entdeckt man beispielsweise, dass der 24-jährige nur darauf hinweist, dass er zwar selbst mit Munition begonnen hat, die heutigen Anfänger aber zunächst mit Lichtpunkt trainieren. Er trifft keine Aussage darüber, ob Lichtpunkt nun Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber ablösen oder ergänzen soll. Den tatsächlichen Beweggrund nennt dann der Jugendtrainer: Lichtgewehre sind ungefährliche Trainigsgeräte ohne waffenrechtliche Beschränkungen und nebenbei noch kostensparend.
kann ich bei 18- u. 26-jährigen "Präzisionsleuchtenbedienern" eben nicht nachvollziehen.
Ich empfinde das durchaus als bemerkenswert. Der offensichtlich sehr aufgeschlossene Verein ergänzt die älteren Disziplinen wie Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber gekonnt um moderne Disziplinen wie das Lichtpunktschießen.
In dem Bericht ist kein Wort davon, daß der Verein auch andere Disziplinen anbietet, und daß diese das eigentliche Schießen ausmachen. Daß das Lichtpunktwerfen nur die Kleinsten an das "echte" Schießen heranführen soll. Man hat sich dem Journalisten so präsentiert, wie der gewünschte Eindruck bei der Bevölkerung entstehen soll. Feige.
So langsam wird's lächerlich welche Anforderungen an solche eher simplen Zeitungsberichte gestellt werden. Da müssen Vereinsleben, Schießsport und Verbandsarbeit umfassend politisch korrekt dargestellt werden damit ja Öffentlichkeit und gerade die eigenen Sportkollegen keinen Stolperstein entdecken und in den Angriffsmodus schalten. Beschämend.
Jetzt entsteht nämlich der Eindruck: "Na also, geht doch auch ungefährlich" Was als nächstes kommt, ist die Forderung: "Warum nicht ausschließlich so?"
Du hast sicherlich eine überzeugende Antwort, oder?