Beiträge von Geronimo

    Eine Betreuung findet aber auf Vereinsebene nicht statt. Es gibt kein geplantes Trainig und keine Trainer. Als Training werden halt immer wieder die üblichen Wettkampfprogramme geschossen ohne wirklich problemorientiert zu trainieren.

    Ich sehe da vor allem ein Defizit im Erwachsenenbereich, im Kinder- und Jugendbereich wird meistens ein strukturiertes Training und geeignete Ausrüstung angeboten, aber erwachsene Neueinsteiger finden in vielen Vereinen keinen Trainer.

    Was steht da drinnen, außer viiiiiiieeeeeeel BlaBla? Zumindest keine Ziele oder Ergebnisse von irgendwas. Nichts. Zwei Seiten heiße Luft, die ein Politiker nicht besser hätte formulieren können.

    Richtig, ich denke ein Verband ist jedoch gut beraten auf übereilte Schnellschüsse zu verzichten und gewonnene Erkenntnisse sehr gezielt rauszugeben. Die dafür angedachten Kanäle sind bereits aufgezählt. Geduld. ;)

    Wir müssen alle daran arbeiten, dass der Satz "Weniger Waffen = mehr Sicherheit" von der Bildfläche verschwindet, weil er nicht stimmt, wenn man dies auf legale Waffen anwendet.

    Autsch. Da bekanntlich die öffentliche Meinung maßgeblich von tragischen Amokläufen und deren medialen Aufbereitung beeinflusst und vergiftet wird, sollte man gerade auf diesen Aspekt eingehen um glaubwürdig zu bleiben: Die verwendeten Schusswaffen waren ausschließlich legal erworbene Sportwaffen!

    Lächerlich und Beschämend? Man sollte sich als Schützen- oder Schießsportverein heutzutage schon überlegen, was man so in die Zeitung setzt. In diesem Fall gehe ich auch von Absicht aus, so gerade eine Woche nach der Sache in Norwegen.

    Du misst also einem vom Verein verfassten und auf der Website veröffentlichten Text weniger Bedeutung zu als einem simplen Zeitungsartikel? Ich weiß nicht wie's bei euch läuft, aber unsere (Lokal-)Reporter lassen sich nicht eine Meinung diktieren sondern recherchieren selbst und genau das erwarte ich auch von ihnen.

    Basketballer, Handballer usw, finden die einseitige Berichterstattung in den Medien auch ungerecht und fordern auch oft mehr Aufmerksamkeit für ihre Sportarten.

    Aufmerksamkeit muss man sich verdienen.

    Apropos Zensur. Das könnt ihr total knicken. Wer das jetzt nicht glaubt, kann sich ja mal schlau machen, was Zensur bedeutet. Beiträge löschen? Benutzer aussperren? Warum sich denn nicht mal zur Abwechslung mit den Inhalten und Ansichten beschäftigen. Bei verbalen Entgleisungen kann man dann ja immer noch gezielt dagegen halten.

    Das machen wir bereits.

    Alles Sportarten deren Regelwerke nicht vom Staat genehmigt werden müssen. Es als albern zu bezeichnen, wenn eine Sportkammrad (ja ich übe die gleiche Sportart wie du aus) dir seine Sorgen und Ängste mitteilt finde ich ... (schreibe ich nicht, wegen des guten Tons nicht). Was außer einem Zorn soll man den da bekommen?

    Nein, das finde ich absolut nicht albern. Ich find's albern Jugendtrainer aufzufordern auf interessante Neuerungen zu verzichten. Die selbe Berechtigung haben Lichtpunktschützen oder Luftdruckschützen den Verzicht auf Großkaliberschießen oder beispielsweise auch IPSC-Schießen zu fordern. Du empfändest das sicherlich als Skandal. Und völlig zurecht!

    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass einer der Leuchtenvertreter einen Lösungsansatz vorgeschlagen hätte dieses Risiko zu minimieren. Oder, dass in einer Publikation im Kontext des Lichtschießen die Existenzberechtigung der KK und GK Disziplinen erwähnt würde.

    Wozu denn auch? Als würde man beispielsweise bei Fußballübertragungen ständig darauf hinweisen, dass es auch Basketball, Handball, Football und Volleyball gibt und diese Disziplinen ebenfalls eine Existenzberechtigung haben und müsste sich empören, dass Rugby hier wiedermal tot geschwiegen wird. Ich find's albern. 8|

    Dann darf ich Deine Lesekompetenz, lieber Gerhard, auch bezweifeln, oder?

    Nein. Du kannst aber natürlich gerne nachfragen.

    stellt eine klare Abgrenzung zu anderen Disziplinen dar, der Begriff "Rambo" ist die allgemeingebräuchliche DSB-Umschreibung für Sportschützen des BDS und BdMP.

    Das ist doch mal wieder ein schönes Beispiel für die bereits angesprochene künstlich geschaffene Spaltung. Wir reden hier nicht über einen Verband, sondern über einen sehr vielseitigen Schützenverein der von Lichtpunktschießen bis Großkaliberschießen so ziemlich alles anbietet. Rambo ist sicherlich recht polarisierend. Wir müssen als Jugendtrainer allerdings auch einschätzen ob Neulinge auch wirklich an Konzentration, Körpergefühl und Schießtechnik arbeiten oder vielleicht nur „ballern“ möchten und daraus die richtigen Entscheidungen ableiten. Jugendliche haben oft keine Vorstellung von Schießsport als Breiten- und Leistungssport.

    Der Hausdülmener Verein zumindest, möchte sich abgrenzen. Sie sind die "guten Sportschützen" sie leuchten jetzt Scheiben an, anstatt zu schießen. Sie haben sich "political correctly" verändert. [...] Das möchten sie herausstellen, deshalb gab es den Bericht in der Zeitung. Man rechtfertigt seine Ausgaben durch Ersparnisse.

    Das könnte man jetzt als jemand, der zunächst das berühmte Haar in der Suppe sucht, zunächst sicher vermuten. Liest man dann aber mal genauer, dann entdeckt man beispielsweise, dass der 24-jährige nur darauf hinweist, dass er zwar selbst mit Munition begonnen hat, die heutigen Anfänger aber zunächst mit Lichtpunkt trainieren. Er trifft keine Aussage darüber, ob Lichtpunkt nun Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber ablösen oder ergänzen soll. Den tatsächlichen Beweggrund nennt dann der Jugendtrainer: Lichtgewehre sind ungefährliche Trainigsgeräte ohne waffenrechtliche Beschränkungen und nebenbei noch kostensparend.

    kann ich bei 18- u. 26-jährigen "Präzisionsleuchtenbedienern" eben nicht nachvollziehen.

    Ich empfinde das durchaus als bemerkenswert. Der offensichtlich sehr aufgeschlossene Verein ergänzt die älteren Disziplinen wie Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber gekonnt um moderne Disziplinen wie das Lichtpunktschießen.

    In dem Bericht ist kein Wort davon, daß der Verein auch andere Disziplinen anbietet, und daß diese das eigentliche Schießen ausmachen. Daß das Lichtpunktwerfen nur die Kleinsten an das "echte" Schießen heranführen soll. Man hat sich dem Journalisten so präsentiert, wie der gewünschte Eindruck bei der Bevölkerung entstehen soll. Feige.

    So langsam wird's lächerlich welche Anforderungen an solche eher simplen Zeitungsberichte gestellt werden. Da müssen Vereinsleben, Schießsport und Verbandsarbeit umfassend politisch korrekt dargestellt werden damit ja Öffentlichkeit und gerade die eigenen Sportkollegen keinen Stolperstein entdecken und in den Angriffsmodus schalten. Beschämend.

    Jetzt entsteht nämlich der Eindruck: "Na also, geht doch auch ungefährlich" Was als nächstes kommt, ist die Forderung: "Warum nicht ausschließlich so?"

    Du hast sicherlich eine überzeugende Antwort, oder?

    Ich find's nervig, dass neuerdings einige versuchen hier künstliche Fronten aufzubauen, was bezweckt ihr damit? Ob Armbrustschießen, Bogenschießen, Großkaliberschießen, Kleinkaliberschießen, Lichtpunktschießen, Luftgewehrschießen oder Kombinationen wie Sommerbiathlon und Winterbiathlon: „Auf die sonst übliche Unterteilung in Disziplinen haben wir verzichtet. Wir sind alle Sportschützen und können viel voneinander lernen.“ (Montag, 1. Dezember 2008, 00:00 Uhr, der allererste hier geschriebene Beitrag). Die vielen Unsitten einiger Waffenforen müssen wir wirklich nicht übernehmen. :thumbdown:

    Dumm finde ich es nur, wenn man noch nicht mal etwas nachliest, sondern hier einfach mal einen anderen Verein bzw. dessen Sportler als „Leuchten“ und „dumm“ bezeichnet. Der genannte Schützenverein schießt Lichtpunkt, Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber, wobei die neuen Lichtpunktdisziplinen wohl vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit und die Zielgruppe der unter 12-jährigen eingesetzt wird. Klar, man kann den Artikel auch negativ auffassen, aber zugleich sollte man nicht von jedem Reporter, der einen positiven Bericht über den Schießsport bzw. einen Verein schreiben möchte, erwarten, dass er alle teilweise recht seltsamen Befindlichkeiten der Sportschützen kennt und berücksichtigt, oder?

    Schade, du hättest in Diskussionen jetzt bereits verspielt. Die ursprüngliche Argumentation ist bereits zerbröselt und jetzt versuchst du ziemlich durchsichtig mich in eine Ecke zu drängen. Ich frage mich allerdings wie du darauf kommst ich würde Nacktscanner, Hauskontrollen, Bedürfniseinschränkungen, Rauchverbote, Griechenlandhilfe befürworten. Das müsste man erstmal aufdröseln: Nacktscanner bieten bestenfalls eine gefühlte Sicherheit; Hauskontrollen wären vermutlich als positives Beratungsangebot wirksamer; Bedürfniseinschränkungen kann ich so kurz jetzt nicht erklären; Rauchverbote, ja, da bin ich voll dafür, weil ich finde, dass jeder seine Freiheit ausleben darf, solange er damit nicht die Freiheit eines anderen einschränkt; Griechenlandhilfe hilft letztlich uns ebenfalls. Bei Einwürfen wie Dioxin oder Schweinegrippe würde dir sicher ein fähiger Moderator das Wort entziehen. Ergebnis: Du würdest in Internetforen jetzt förmlich zerrissen. 8)

    Ich kann deine Anmerkung zur Vorbereitung auf Interviews schon durchaus nachvollziehen, die getroffene Unterscheidung in personenbezogen oder missbrauchsbezogen erscheint mir allerdings eher willkürlich. Das erworbene Flugticket bzw. die Waffenbesitzkarte ist ansich wertlos, solange nicht die Einreiseerlaubnis bzw. Waffenbesitzerlaubnis vorliegt. Die Einhaltung der Sicherheitsauflagen wird anschließend durch stichprobenartige Personenkontrollen bzw. Waffenbesitzkontrollen überprüft. Das vermeintliche Killerargument der gründlichen Personenkontrolle ist ebenfalls rasch entkräftet. Wie schreibt beispielsweise N24: „Die neuen Regeln sehen vor, dass Passagiere sich an Flughäfen in Ganzkörper-Scannern - Kritiker sprechen von "Nackt-Scannern" - auf Waffen oder Sprengstoff durchleuchten lassen. Fluggäste, die das nicht wollen, können sich alternativ abtasten lassen. Dabei werden nicht mehr wie früher nur die Handrücken benutzt, sondern Finger und Handflächen - am Gesäß, nahe am Schambereich, vom Schritt hinab bis zu den Knöcheln, bei Frauen auch unter der Brust.“ Die bloße Besichtigung der Aufbewahrung von Schusswaffen ist verhältnismäßig doch eigentlich recht harmlos, oder? Eine harte Nuss. Wie lautet deine Antwort?

    Ich denke das stellt man sich als letztlich eher unbeteiligter Zuschauer auch schnell zu leicht vor, da kann man sich daheim im stillen Kämmerlein stundenlang eine adäquate Antwort zurechtzimmern und doch hättest du mich mit deiner Argumentation nicht überzeugt: Die behördliche Erlaubnis entspricht Einreiseerlaubnis bzw. Waffenbesitzerlaubnis, die stichprobenartige Überprüfung entspricht Personenkontrolle bzw. Waffenbesitzkontrolle. Wie lautet deine Antwort?

    Es geht doch mittlerweile gar nicht mehr um das Training mit dem Lichtgewehr an sich. Problem am Lichtgewehr schießen ist einfach, dass es von den Antis als vollwertige und bedingungslose Alternative dargestellt wird, die sie versuchen werden durchzusetzen.

    Eine interessante Beobachtung. Und deshalb machen wir uns selbst diese neue Möglichkeit zur Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung zunichte? Statt Begeisterung herrscht Ängstlichkeit. Ich find's einfach nur traurig.

    Och, der Schein trügt wie so oft, ich verstehe schon woraus du hinauswillst, bin aber weder bereit Großkaliber für Luftdruck noch Lichtgewehr für Großkaliber aufzugeben. Was können wir unternehmen? Ich denke die beste Reaktion ist positive und keinesfalls eine attackierende oder verhindernde Öffentlichkeitsarbeit.

    Katja, dein starkes Engagement in allen Ehren, aber genau deshalb habe ich vorhin das positiv hervorgehoben. Amokläufe, Affekt, Eislingen, Amokläufer, Töten, Unfall. Ein kleines Experiment: Denk mal bitte an keinen rosa Elefanten. Du erkennst das Problem? Eine andere sehr deutliche Schwäche ist sicherlich der belehrende Charakter. Niemand lässt sich gerne belehren. Prägnanter und authentischer sind persönliche Eindrücke. Ein positives Bild. Ein positiver Text.