Natürlich lässt sich nicht am Kaliber festmachen ob es sich bei einer Waffe um ein harmloses Sportgerät oder ein gefährliches Tötungsinstrument handelt. Das hängt wie bei den meisten anderen Dingen auch - ich denke da beispielsweise an Messer, Baseballschläger oder Fahrzeuge - in erster Linie vom Mensch ab. Verfolgt man die Diskussionen in den großen Foren drängt sich einem leider der Verdacht auf bei uns Sportschützen würde es sich ausschließlich um leicht sonderbare Waffennarren handeln. Dort wird der Besitz großkalibriger Waffen erschreckend oft damit begründet sich und seine Familie vor irgendwelchen abstrusen Gefahren wie nächtlichen Einbrüchen von schrankwandgroßen Schwerverbrechern schützen zu müssen. Bei einer solchen Einstellung ist es zur zugriffsbereiten Aufbewahrung im Nachttisch nur noch ein ziemlich kleiner Schritt. Die Aufforderung wir Schützen müssten doch zusammenhalten und eine einflussreiche Waffenlobby bilden wird schon fast gebetsmühlenartig wiederholt. Vielleicht bietet die aktuelle Diskussion uns endlich die Möglichkeit uns deutlich von solchen Waffennarren zu distanzieren.
Wo seht ihr einen Zusammenhang zur Mitgliederentwicklung im Deutschen Schützenbund? Dan More, du empfindest die obengenannte Aussage als Todesstoß für den Schießsport? Ich stehe dazu.