Wäre wirklich sehr hilfreich. Die aktuelle Umsetzung ermöglicht leider nur Auswahlliste ODER Verlinkung.
Beiträge von Geronimo
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In diesen Situationen ist einfach der Jugendleiter gefragt. Er vermittelt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen (die berühmt berüchtigte Stammtischarbeit), er begrüßt und integriert neue Jugendliche, er betreut interessierte Eltern.
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Problem ist die mangelnde Aufklärung in der Bevölkerung, was den Schießsport betrifft. Du sagst, Du schämst Dich nicht Sportschütze zu sein. Das ist gut und ich schäme mich genausowenig. Aber es gibt genug Sportschützen die es tun und nur hinter vorgehaltener Hand zugeben würden, dass sie Sportschützen sind.
Eine ausführliche und interessante Einschätzung. Ich möchte dir auch gar nicht widersprechen, sondern die eine oder andere Anmerkung ergänzen, da gibt's halt wieder mehr als eine Sichtweise. Interessant finde ich, dass sich bei vielen Diskussionen in Waffenforen oder Diskussionen im Anschluss an Zeitungberichte vor allem die „Sportschützen“ beteiligen die primär ihr gefühltes Recht auf Selbstverteidigung und Schusswaffenbesitz in den Vordergrund stellen und wenig bis gar nicht als Sportler argumentieren. Der mögliche Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung ist schlicht verheerend.
Das Deutsche Vereinsleben hat aus meiner Sicht ein generelles Problem: Die Geselligkeit. In früheren Zeiten, mag die Geselligkeit durchaus positiv und gut gewesen sein. Heute ist sie aus meiner Sicht kontraproduktiv. Die junge Generation geht wegen dem Sport in den Verein, nicht wegen dem Alkohol und Zocken am Stammtisch.
Ich denke die Geselligkeit ist auch heute in jedem Sportverein ein wichtiger Bestandteil des aktiven Vereinslebens. Da werden Ergebnisse diskutiert, Trainingstipps ausgetauscht, Veranstaltungen geplant, Neuigkeiten weitergeben, ... Wir könnten sonst einfach zuhause trainieren, oder? Das Schützenheim ist Treffpunkt und Mittelpunkt der Ortschaft.
Wie gesagt, massiv ist das in den Schützenvereinen vorzufinden, da in den normalen Sportvereinen a) die Jugendtrainingszeiten früher sind, wo die Erwachsenen noch nicht im Vereinshaus sind und b) z.B. in den wenigsten Turnhallen eine Kneipe ist, wo man durchgehen muss, um zum Sportbereich zu gelangen. In den Schützevereinen ist das meist anders. Da muss man durch den Gastraum gehen, um an die Schießstände zu gelangen. Die Luftdruckstände sind meist auch vom Gastraum einzusehen und umgekehrt.
Ich sehe darin kein großes Problem. Ein altersgerechtes Training mit ausgebildeten Trainern ist heutzutage sowieso selbstverständlich, oder? Wir haben die Trainingszeiten ganz bewusst so gelegt, dass unsere Jugendlichen (10 bis 16 Jahre) auf unsere Erwachsenen und mitunter auch unsere Kartler treffen. Die möchten ja schließlich auch erfahren wie's momentan beim Jugendtraining läuft und teilen die Wirtschaft gerne mit unserer bunten Truppe.
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Was soll jetzt das schon wieder heißen, bbf?
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Man muss bei solchen Ideen halt immer auch aufpassen, dass Genehmigung und Versicherung sowas auch abdecken. Das Schießen auf einfach auf normale Bogenscheiben gepinnte Luftballons ist beispielsweise nicht versichert. Ist natürlich immer positiv wenn Verbände das selbst aufgreifen und solche möglichen Probleme vermeiden. Ich find's nett.

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Ich finde bei Diskussionen sollte immer primär der Erfahrungsaustausch und weniger richtig oder falsch im Vordergrund stehen. Eine simple Bewertung mit Daumen hoch oder Daumen runter kann niemals einen Forenbeitrag ersetzen.
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Ich vermute man sollte das Buch gelesen haben um Backyard Safaris Anmerkungen zu verstehen. Nach meinem Eindruck gab's damals weder schwarz noch weiß, sondern viele lokale, höchst unterschiedliche und äußerst umfangreiche Auswirkungen auf Brauchtum und Schießsport.
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Mit dieser Argumentation wäre Lichtschießen eine Bedrohung für Luftdruckschießen, Luftdruckschießen eine Bedrohung für Kleinkaliberschießen und Kleinkaliberschießen eine Bedrohung für Großkaliberschießen. Eine lebendige Disziplin kann sowas doch aushalten, oder? Die einzige Haltung unseres Treffpunkts für Sportschützen der sich dem disziplin-, verbands- und landesübergreifenden Austausch unter Sportschützen verschrieben hat, kann nur sein, wir respektieren alle Facetten unserer Sportart von Armbrust über Bogen, Großkaliber, Kleinkaliber, Lichtpunkt bis Luftdruck (hier einfach alphabetisch).
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Ihr habt doch auch eine BDMP Gruppe, oder? Grundsätzlich sind Vereine die neben dem DSB auch noch in einem anderen Verband aktiv sind toleranter als reine DSB Vereine.
Man muss etwas kennen bevor man es gut finden oder unterstützen kann. Deshalb rein in Schützenforen und zwar mit sportlichen Themen und nicht mit emotionalen Vorwürfen. Da gibt's sicher mehr als eine Gemeinsamkeit.
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Die größere sportliche Leistung? Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
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Wobei die Spielzeugwaffen und Gebrauchswaffen die beiden absoluten Endpunkte unserer Bandbreite darstellen und mitunter gegen uns verwendet werden. Sie sind beide eine gewisse Herausforderung für die Öffentlichkeitsarbeit auf Vereins- und Verbandsebene. Bei vielen Gebrauchswaffen ist mitunter die sportliche Nutzung (obwohl zweifellos vorhanden) in Forendiskussionen kaum oder nicht erkennbar. Da geht's gewürzt mit cholerischen Anfällen, politischen Schattenspielen und rhetorischen Ausfällen (wie bereits geschildert) um Legalwaffenbesitz, Selbstverteidigung und Waffengegner. Sportlich genutztes Spielzeug bis sportlich genutzte Gebrauchswaffen, das zeigt die enorme Bandbreite unserer Sportart, die weder am einen noch am anderen Ende gestutzt werden darf. Toleranz? Ja, und zwar für alle Disziplinen.

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Ich achte seit längerer Zeit bewusst auf solche Dinge: Man findet wenig bis keine sportlichen Diskussionen. Dabei wäre gerade das ansich die ultimative Werbemaßnahme. Und zwar nicht für Öffentlichkeit oder Pressevertreter sondern Sportschützen wie dich und mich. Das ermöglicht ein grundlegendes Zusammengehörigkeitsgefühl.

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Ich verfolge vor allem die Schützenforen. Die genannten Schützengruppen befassen sich offensichtlich wohl hauptsächlich mit Aktivitäten abseits Schießsport und Vereinsleben: Waffenerwerb, Selbstverteidigung, Waffengegner, Lobbyismus. Ist diese Interessenslage repräsentativ für sämtliche Sportschützen dieser Disziplinen? Das kann doch nicht sein, oder?

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Dabei gibt's genau betrachtet gar keinen Grund für diese Enttäuschung. Wir haben andere Vorlieben was Disziplinen und Waffenarten angeht und eigene Ansichten, Befürchtungen und Erfahrungen was Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Sportart von Breitensport bis Leistungssport betrifft. Was micht nervt: Da wird einerseits Toleranz eingefordert und andererseits eine regelrechte Hetzkampagne gegen Disziplinen wie Lichtpunkt, Luftdruck oder Kleinkaliber gefahren und zwar von Sportschützen und nicht von Waffengegnern. Toleranz ist niemals eine Einbahnstraße. Die geäußerte Ablehnung militärischer Schusswaffen ist sicherlich auch teilweise auf Unwissen zurückzuführen, ich hätte beispielsweise nicht vermutet, dass sich militärisch angehauchte und sportlich aufgemachte Ausführung nur optisch unterscheiden. Angeblich wird sportlich damit geschossen. Nur warum hört man wenig bis nichts davon? Der bisherige Eindruck ist alles andere als positiv: Cholerische Anfälle, politische Schattenspiele, rhetorische Ausfälle. Das hatten wir bereits zur Genüge.
Wo versteckt ihr euch ihr begeisterten Sportschützen?

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Wie denn das? Lichtgewehre machen doch gerade den Kindern unter 10 bzw. 12 Jahren unsere Sportart zugänglich. Man muss nicht mehr zuschauen bis man endlich das magische Alter von 10 bzw. 12 Jahren erreicht hat, sondern kann gleich loslegen und gemeinsam mit älteren Klassenkameraden, Geschwistern und Freunden trainieren. Wir schätzen das Lichtgewehr außerdem für's sommerliche Biathlontraining auf dem Sportplatz. Eine wertvolle Bereicherung.

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Das weiternutzen dieser positiven Darstellung.
Ich glaube das kann man auch schnell übertreiben und damit ruinieren.
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Die einzelnen Wettbewerbe werden allesamt zuvor trainiert.
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Die zahlreichen Zuschauen verfolgten eine spannenden Wettkampf. Da stellt sich doch gar nicht erst die Frage ob das nun Sport oder Spiel war und ob die Durchführung und vielleicht die Schießtechnik den Vorstellungen eines Schützenverbandes entsprachen. Was sollte denn dagegen sprechen einen Schießstand im Fernsehstudio aufzubauen? Ich find's klasse.

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Intelligenz - ja vielmehr sogar notwendige Mündigkeit - ist wirklich ein gutes Stichwort. Ich halt's mit Peter Abel: „Es stimmt etwas nicht in der Gesellschaft. Wollen wir das kompensieren mit Misstrauen oder ist es nicht sinnvoller Vertrauen in den Menschen zu haben?“
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