Ich denke das Gesagte muss man weder gut finden noch relativieren. Meinungsäußerungen sind Gelegenheit zum Dialog. Mit dieser Hexenjagd, die neuerdings einige frustrierte „Legalwaffenbesitzer“ aus dem Dunstkreis von Selbstverteidigung, Bürgerrechten und Eigentum veranstalten, dürfte sich sicher kaum ein Sportschütze anfreunden oder identifizieren können. Sie schafft keine Gemeinschaft sondern bestätigt gängige Vorurteile. Tick, Tick, Tack würde BBF sagen...
Beiträge von Geronimo
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Es ist halt immer die Frage wie weit man diese Gemeinschaft fasst, die eigene Disziplin, der eigene Sportverein oder der gesamte Weltverband? Da sehe ich uns alle schon etwas in einer Bringschuld über unsere Disziplinen zu informieren.
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Auge um Auge, Zahn um Zahn? Das endet oft schlicht mit totalem „Gesichtsverlust“. Von vertrauenswürdigen Sportschützen und verantwortungsbewussten Waffenbesitzern sollten Sportkameraden und Öffentlichkeit deutlich mehr erwarten können.
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Natürlich braucht niemand auch alle diese Disziplinen zu betreiben, man muss sie noch nicht einmal selbst gut finden oder mögen. Es ist sogar legitim, innerhalb dieser Gemeinschaft darüber zu diskutieren, welche Disziplinen angeboten werden sollen und wie diese ausgestaltet und umgesetzt werden sollen.
Absolut.

Das Pochen auch die eigene Meinung wird spätestens dann absurd, wenn die Meinung klar belegbar falsch ist oder auf falschen Annahmen beruht.
Die eigene Meinung bleibt die eigene Meinung. Unsere Reaktion entscheidet ob dadurch die geäußerten Vorurteile bestärkt, verändert oder korrigiert werden, Ich denke mit solchen Schlammschlachten von persönlichen Angriffen bis handfesten Diffamierungen machen wir uns keinen Gefallen. Wir brauchen Solidarität und keine dreckigen Grabenkämpfe.
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Naja, er könnte mit seiner Einschätzung gar nicht mal so sehr daneben liegen, denn gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Meinungsverbote oder Verbandsmeinungen erreichen meist lediglich das klare Gegenteil: Ablehnung.
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Zitat
Nachdem dies unzweifelhaft eine (durchaus legitime) Einzelmeinung darstellt muß ich mir dennoch die Frage stellen ob eine derartige Person geeignet ist eine Vorstandsfunktion in einem Schützenverein zu bekleiden.
Richard, ich find's kontraproduktiv seine eigenen Sportkameraden zu denunzieren und zu diffamieren, anstatt mit ihnen ins Gespräch zu kommen und positiv eine breitere Sichtweise aufzubauen. Das vertieft bereits vorhandene Gräben.
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Dafür hast du ja eh einen eigenen Bereich für Mitglieder. Die Galerie ist ja für mich z.B. auch total sinnlos da ich dort nichts sehen kann. Ich würde halt bei den besagten Sachen doch noch eher was für die Öffentlichkeit machen.
Update: Ich habe mich für einen Kompromiss entschieden und zumindest einige Vorschaubilder eingebunden.
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Viele Veranstaltungen ließen sich sicher im Hinblick auf sportliches Bildmaterial optimieren. Wir ermitteln die Schützenkönige vor der Weihnachtsfeier durch jeweils einen Schuss auf eine Luftgewehr- und eine Luftpistolenscheibe. Foto: Schützenkönige und Scheibengewinner in Sonntagskleidung. Bei der Vereinsmeisterschaft gibt's nach dem Vorkampf ein Finale, mit zahlreichen Zuschauern, aber die Ehrung ist Bestandteil der Generalversammlung. Foto: Schützenkönige und Pokalgewinner in Vereinstracht. Die klassische Kombination aus Schießsport und Traditionspflege, wobei man sicherlich drüber nachdenken könnte eine sportlicher wirkende Ergebnismeldung vorzuschieben und gewissermaßen die Veranstaltung gleich zweimal zu präsentieren: Sportliche Leistung und festliche Ehrung. Werd's unserem Schriftführer mal vorschlagen.
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Er hätte das jedenfalls echt verdient. Einen negativen Beigeschmack hat es für mich nur, dass die selben die ihn vor wenigen Wochen am liebsten in der Luft zerrissen hätten, jetzt plötzlich wieder unterstützen. Schönwettersolidarität?
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Du hast dir ja mal in einem anderen thread die Frage bezüglich des Sports gestellt. Hier beantwortest du sie dir gerade selber. Ein Sportler stellt den Sport in den Vordergrund und nicht so wie du das Politische. Das macht halt den Unterschied zwischen einem reinen LWB und einem Sportler aus (der natürlich auch LWB sein muss)
Ja, ich denke das trifft den Unterschied. Die meisten Schützenforen adressieren auch hauptsächlich bloße Legalwaffenbesitzer. Man gewinnt beim mitlesen den Eindruck der Schießsport ist oftmals nur Mittel zum Zweck.
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Die einzige rechtlich sichere Situation ist Veranstaltungen außerhalb Schießanlagen grundsätzlich vorher genehmigen zu lassen und Lichtgewehre wie Luftdruckwaffeen in verschlossenen Behältnissen und volljährigen Betreuern zu transportieren.
So jedenfalls mein persönliches Fazit.
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Hallo Dieter,
naja, Limit hin oder her, eine kleine Herausforderung brauchst du schließlich auch.
Und schön zu hören, dass der Sommerbiathlon weiter im Aufwind ist, mich wundert's nur etwas, dass man im Netz so wenig davon liest. Biathlon unterscheidet sich etwas von anderen Disziplinen, da dabei die Herausforderung - oder zumindest ein großer Teil - aus der Kombination zweier Sportarten entsteht. Ich überlege seit längerer Zeit dieser Einzigartigkeit stärker Rechnung zu tragen und Biathlon von Sommerbiathlon bis Winterbiathlon bei den Meisterschützen einen Forenbereich zu spendieren. Was meinst du, würde das denn von (Sommer-)Biathleten angenommen? Ich hatte gehofft das gemeinsam gesammelte Wissen aus dem aufgegebenen Sommerbiathlon-Forum könnte gewissermaßen einen Grundstock schaffen, aber das scheint wohl mangels Interesse der früheren Betreiber leider nicht zu klappen. Also: Sobis lebt ihr noch? 
Beste Grüße
Gerhard
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Glückwunsch! Unsere einzige Starterin (11 Jahre) hatte mit ihren Nerven zu kämpfen und erreichte eher magere 173 Ringe (nach 176 Ringen bei der Oberbayerischen). Aber trotzdem eine interessante Erfahrung. Und stolz bin ich sowieso.

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190 Ringe sind schon echt klasse, du klingst allerdings etwas überrascht, was schießt der Schütze denn sonst im Schnitt?
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Und der Schütze erhält eine separate Einladung? Umständlich.
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und auf der deutschen braucht man Startkarte und Lichtbildausweis ...aber keinen Schützenausweis ...
da ja nicht jeder zu dieser zeit einen Schützenausweis hat ...zumindest in Bayern ..Wieso denn das?

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Achso, ihr meinte die Startkarte, bin eigentlich vom Schützenausweis ausgegangen.
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Das mit dem Lichtbildausweis steht ja auch bei Schüler / Jugend auf der Startkarte, dabei müssen die sowas weder besitzen noch dabeihaben, hab' aber auch noch nie gesehen, dass ein Lichtbildausweis verlangt bzw. kontrolliert würde.
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Hallo Dieter,
wie läuft die Saison? Ein überlebendes Fossil, das klingt sehr resigniert, hast du denn das Gefühl der Sommerbiathlon schwächelt insgesamt etwas oder fehlt seit der abrubten Schließung des Sommmerbiathlon-Forums vor allem ein gemeinsamer Anlaufpunkt / Treffpunkt. Man hört und liest jedenfalls sehr wenig. Du weißt ja, ich habe mehrfach versucht mit den früheren Betreibern in Kontakt zu kommen und ggf. einen Großteil der vorhandenen Daten und des zusammengetragenen Wissens retten und wieder zugänglich machen zu können. Leider scheint sich dafür keiner mehr zuständig zu fühlen. Können wir etwas dazu beitragen, dass die Sommerbiathleten hier eine neue Heimat finden und sich wirklich zuhause fühlen? Ich freue mich auf deine und eure Anregungen.

Beste Grüße
Gerhard
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Hallo Christian,
ich würde als erstes mal schauen, ob die Armbrust eingespannt über 40 Schuss ein konstantes Trefferbild erzeugt, du hast ja die Armbrust selbst bereits als Ursache im Verdacht, oder? Die andere Möglichkeit wäre vielleicht ein verändertes Abzugs- oder Rückstoßverhalten. Oder die beiden Schützen haben ein kleines Trainingsdefizit. Aber da würde ich vorher alle technischen Probleme ausschließen.

Beste Grüße
Gerhard