Beiträge von Geronimo

    zum Thema: Im wahren Leben hab ich von Druckluftschützen erst kürzlich gehört, das sie keine Aufsicht brauchen, die haben aber auch zugegeben das sie von anderen Sachen keine Ahnung haben.

    Ja, das hört man öfter, wobei man zwischen brauchen im Sinne von benötigen und brauchen im Sinne von vorgeschrieben unterscheiden muss, denn benötigt wird eine Aufsicht bei erwachsenen gut eingewiesenen und verantwortlichen Schützen ja tatsächlich nicht. Klar kann man sich hinstellen um dem Gesetz genüge zu tun, und viele tun das durchaus, nur muss man sich bei solchen Regelungen halt auch nicht wundern, wenn der eine oder andere darauf verzichtet, das ist immer so eine Geschichte von wegen das ganze muss für den Schützen nachvollziehbar und begründet sein.

    Also wir haben eine Elektroheizung (Nachtspeicheröfen), die werden über Rundempfänger dann aufgeladen wenn gerade Überkapazitäten vorhanden sind, insofern ein perfekter Stromspeicher für Solarenergie, Wasserkraft und Windkraft. Da braucht's dann selbst im Sommer keine Pumpspeicher, sondern man lädt mit dieser Energie die Heizung oder erwärmt bei höheren Außentemperaturen halt lediglich das Brauchwasser. Das ganze ist wartungsfrei und erzeugt bei erneuerbaren Energiequellen genau 0 CO2. Schade, dass die Poltik das erst langsam wieder erkennt, aber das wird, das wird...

    Das mit der Jeans ist auch nur für die Optik. Es handelt sich um SchießSPORT. Verkaufe das mal als Veranstalter irgendwelchen Zuschauern (falls sich mal welche verirren) wenn alle in Jeans oder ähnlichen dastehen. Stimmt du bist kein Leichtathlet aber du bist ein Sportler und was spricht da dagegen wenn man wenigstens Ansatzweise so aussieht?

    Das klingt nach reiner Augenwischerei. Also wenn ein Zuschauer nicht in der Lage ist einen sportlichen Wettkampf als solchen zu erkennen, nur weil die Sportler keine Trainingshose tragen, dann tut's mir leid, dann sollte der sich vielleicht eine andere Sportart suchen. Wenn man sich mal auf dem Stand umschaut ist Jeanshose die Standardbekleidung für Luftgewehr und Luftpistole und sicher auch weitere Disziplinen, klar, bei einigen Disziplinen sofern keine Schießhose getragen wird, wobei sich Jeanshosen gerade für Pistolenschützen anbieten, da sie schön warm halten und eine gewisse Stabilität zum Einhaken der freien Hand bieten.

    Ich würde auf alle Fälle mal nachmessen wie schnell die Kugel unterwegs ist, denn wenn du tatsächlich mit zuviel Druck schießt, dann kann es evtl. auch passieren, dass du über die 7,5 Joule kommst und deine Waffe WBK-pflichtig wird.

    Naja, ob du nun fünf Minuten zum pinkeln, zum rauchen oder für beides rausgehst, ist eigentlich egal und für die anderen auch nicht unterscheidbar. Aber wo du schon den DJ erwähnst, unglückliche Musikwahl oder generell zu laute Musik kann auch einen Teil dazu beitragen, die Leute vor die Tür zu treiben. ;)

    Es ist ja nicht so, dass das Rauchen verboten wäre, aber ist es denn wirklich zuviel verlangt vor die Tür zu gehen? Bei größeren Festen hast du doch immer Bewegung, da sitzt doch keiner den ganzen Abend auf seinem Stuhl und starrt Löcher in die Luft, aber wenn sich die Raucher in Scharen vor der Tür versammeln, dann macht das nicht die Veranstaltung kaputt, sondern dann ist das vor allem ein guter Indikator, dass die Veranstaltung wohl nicht so ganz das Gelbe vom Ei ist. ;)

    Hallo,

    warum sollte das ein Thema sein? Auf Schießständen und in Gaststätten darf ja sowieso nicht geraucht werden. Aber davon ganz abgesehen: Gerade in Sportheimen ist es doch selbstverständich, dass man nicht raucht bzw. zum rauchen vor die Tür geht, oder?

    Beste Grüße

    Gerhard

    Hm, die Piraten stehen für nichts und alles, du hast keine Ahnung ob sie für oder gegen etwas sind, weil sich das ebenso schnell in die eine wie in die andere Richtung entwickeln kann, insofern, nein, sie sind nicht unsere Zukunft, aber sie können die politische Landschaft zumindest stark bereichern. Und das ist ja auch schon was, oder? ;)

    Naja, wenn man sich mal in Erinnerung ruft, dass selbst bei der Oberbayerischen oder der Bayerischen das Gewehr eigentlich nur gewogen und die Schießbekleidung zumindest in der Schüler- und Jugendklasse überhaupt nicht kontrolliert wird, dann sind die Auswirkungen solcher Änderungen doch überschaubar. Da wird wohl keiner in Aktionismus verfallen, wir tauschen die Vereinskleidung beispielsweise erst aus, wenn sie zerschlissen ist, oder wir mal wieder etwas Geld übrig haben und uns nichts besseres einfällt als es in die Schießkleidung zu investieren. Das dauert dann locker 5 bis 10 Jahre. :D

    Also läuft's mal wieder auf das immer gleiche Kommunikationsproblem hinaus, oder? Ich find's überhaupt nicht gerade anwenderfreundlich, da immer die Sportordnung zu Rate ziehen zu müssen, das kann man doch sicher auch einfacher und verständlicher aufbereiten. Und letztendlich wär's vielleicht nicht schlecht, wenn die Verbände ein Auge darauf hätten was die Hersteller so treiben und Empfehlungen oder Warnungen aussprechen, so nach dem Motto Schießschuh X entspricht zwar generell unseren Anforderungen, muss aber ggf. gekürzt werden, sozusagen ein Fazit der bisherigen Kontrollen.

    Ich denke man sieht schon eine gewisse Bereitschaft solche Änderungen soweit möglich auch umzusetzen, der zunächst auch kritisierte Umstieg von großen Gummiblenden auf schmale Plastikstreifen war beispielsweise in kurzer Zeit erledigt, klar, Änderungen bei der Schießkleidung sind sicherlich etwas aufwändiger, ich glaube auch nicht, dass unsere zehn Jahre alten Schießjacken allen Regelungen entsprechen, aber wär's nicht gerade deshalb sinnvoll, sich auf eine Grundausstattung zu verständigen und Sonderlösungen wie die „Arschpolster“ und generell alle Verstärkungen als optionales Zubehör zu gestalten? Dann könnte man Schießkleidung und Verstärkung auch separat beschreiben, so nach dem Motto, es darf bei Disziplin A im Bereich des Gesäßes eine Verstärkung aus Material X, Stärke Y und Größe Z angebracht werden. Ob man das dann macht, würde natürlich davon abhängen, ob man mit dieser Schießkleidung noch andere Disiplinen schießen möchte, bei denen die jeweilige Verstärkung nicht erlaubt ist oder stört. Aber da gibt's sicher viel fähigere „Experten“. :D

    Kommt euch doch jetzt nicht wegen sowas in die Haare, ohne mich jetzt im Detail damit auszukennen, aber ich könnte mir vorstellen, dass man noch viel mehr Probleme zu erwarten hätte, wenn man solche Regelungen national nicht umsetzt, denn da müssten dann Schützen beim einen Wettkampf die einen Regeln und beim anderen Wettkampf die anderen Regeln beachten. Das ginge dann sicher auf die Leistung, oder?

    Ich find's ja auch praktisch, wenn man eine Hose für Stehend und 3-Stellung (das ja stehend mit einschließt) verwenden kann, und es werden wohl auch wenige nur 3-Stellung schießen, aber wenn ein „Komfortfeature“ für Kniend einen Vorteil für Stehend bringt, dann muss man das halt - wohl oder übel - so gestalten, dass es für Stehend wieder entfernt werden kann. Klar, ärgerlich, wenn man seine Ausrüstung vor der Zeit austauschen oder mit der Anschaffung der Ausrüstung fast schon pokern muss, aber in dieser Hinsicht ist das ganze ein Schritt in die richtige Richtung, wenn Sportwaffe und Schießkleidung lediglich die Basisfunktionalität bieten, und von Regeländerungen entsprechend weitgehend verschont bleiben, und dann bei Bedarf für die jeweilige Disziplin problemlos erweitert werden können.

    Die Höhe der Arschpolster war in den Regeln nicht definiert. Jetzt hat jeder die Polster bis zum Bund raufgezogen was natürlich im Stehendanschlag eine bessere Stabilität bietet. Zwischenzeitlich gabs dann mal eine Höhenmessung des Arschpolsters während man sich es auf einem Sessel bequem machen durfte. das war dann auch nicht das grüne vom Ei. Dann wurde die Regel eindeutig mit den 150mm von Bund Oberkante beschrieben. Jetzt fällt der Polster halt ganz weg.

    Ahja. Das wurde also etwas das als Hilfsmittel für das Kniendschießen gedacht war kurzerhand für den Stehendanschlag zweckentfremdet, klar, das kann man natürlich nicht dulden. willizahn, ich halte die Befürchtungen für übertrieben, denn einerseits wird eine Suppe niemals so heiß gegessen wie sie gekocht wird, und andererseits dauert es sowieso einige Zeit bis solche Änderungen übernommen und umgesetzt werden. Ein leistungshungriger Schütze wird sich vermutlich alle paar Jahre neue Ausrüstung kaufen, nicht unbedingt weil es etwas neueres oder besseres gibt, sondern einfach weil das Material mit der Zeit stark nachlässt, ein weniger ambitionierter Hobbyschütze - und auch wir bspw. im Jugendbereich - werden die Ausrüstung, obwohl etwas ausgeleiert und vielleicht nicht regelkonform, halt einfach weiternutzen. Übergangsfristen oder Bestandsschutz, so sozial das klingt, sind eigentlich nicht umsetzbar, da bei einem Wettkampf gleiche Voraussetzungen für alle gelten und auch gelten müssen. Bis das umgesetzt wird, die Genehmigung der Sportordnung ist ja momentan ein absolutes Politikum, brauchst du sowieso neue Schießkleidung.

    Kennt jemand den Grund für den Verzicht auf die „Arschpolster“ oder kann man das sogar irgendwo nachlesen? Ich find's eigentlich recht naheliegend, für lediglich für manche Disziplinen benötigte Merkmale, optionales Zubehör wie Kniendrolle, Schießriemen und eben jetzt Polsterung zu verwenden.

    Schade, ich möchte mit der Jugend im nächsten Jahr auch teilnehmen, aber der Termin liegt wieder mitten in der Rundenwettkampf- bzw. Nachwuchsrundensaison, so dass Neueinsteiger mehrere Wochen bis zum nächsten Jugendtraining warten müssten, da bleibt uns dann wohl nichts anderes übrig als die Aktion einen Monat vorzuverlegen.

    Naja, ich denke als Einzelmaßnahme ganz sicher nicht, aber die Bemühungen als ganze könnten eine Veränderung bewirken. Wobei die Vereine halt einfach erkennen müssen, dass wirksame Mitgliedergewinnung und positives Öffentlichkeitsbild vor allem von eigenen Aktivitäten abhängen und weniger bis nicht von anderen Faktoren wie Waffenrecht etc. Steht der Verein hinter seinen Angeboten? Kennt er seine Stärken? Nutzt er diese?

    Analyse ist scheinbar ein anderes Wort für Meinung. Was man dagegen machen kann? Seine eigene Meinung beitragen. Und wenn nicht dort - Kommentarfunktion ist abgeschaltet - dann halt woanders. Ich finde die Argumentation allerdings sehr dürftig, da heißt's beispielweise „Und die Polizei kann nur unter gewaltiger Mühe herausfinden, woher die bei Verbrechen benutzen Waffen stammen, welchen "Lebensweg" sie hinter sich haben, wenn sie von Besitzer zu Besitzer wanderten. Sage und schreibe 551 Behörden und Registrierstellen sind bundesweit für die Dokumentation des Waffenbesitzes zuständig. Will die Polizei in diesem bürokratischen Gestrüpp Auskünfte erlangn, dauert es aktuell drei bis vier Monate, bis eine Antwort vorliegt. Elektronisch ist da nichts zu machen, da es ein gemeinsames Netz der Waffenbehörden bisher nicht gab. Zuweilen wurden die Waffenunterlagen noch in vergilbten Aktenordnern verwahrt.“, als ob es irgendeinen Unterschied macht ob eine legale Waffe, und nur die werden vom Waffenregister erfasst, von Hersteller A hergestellt, vom Händler B verkauft, vom Schützen C gekauft, vom Schützen C verkauft, vom Schützen D gekauft, etc. wurde, viel interessaner wären solche Wege doch eigentlich bei illegalen Waffen, doch da scheint man sich nicht so arg dafür zu interessieren.

    Ein einheitliches Register ist eigentlich nicht problematisch, es hilft ggf. Kosten zu senken und den ganzen Ablauf zu vereinfachen, aber entscheidend ist immer wer unter welchen Voraussetzungen darauf Zugriff erhält und da ist der beste Datenschutz halt immer die Daten gar nicht erst zu erheben. Die „Analyse“ befasst sich aber gar nicht so sehr mit einem Waffenregister, sondern mit grundsätzlichen Fragen zu Waffenbesitz und Waffenaufbwahrung, wobei man da - meiner Meinung nach - generell den falschen Weg geht, man kann regeln und regeln, zentrale Aufbewahrung oder häufige Überprüfungen, entscheidend ist allerdings, dass sich Waffenbesitzer ihrer Verantwortung stets bewusst sind und entsprechend handeln. Das erreicht man nicht durch Verbote, sondern indem man ihnen, nach entsprechenden Prüfungen, umfangreiches Vertrauen entgegenbringt. Selbst die tollste Verbotskulisse lässt trotzdem noch scheunentorgroße Lücken.