Beiträge von Geronimo
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Ganz einfach... es kann immer einen Grund für so eine Technologie geben. Sei es zur Jugendgewinnung, zu Werbezwecken oder eben wenn es darum geht körperlich behinderte den Sport zu ermöglichen. Aber es kann und darf nicht als Ersatz für bestehende Disziplinen forciert werden! Denn auch die bestehenden Disziplinen haben ihre Daseinsberechtigung im Sport, ungeachtet des Kalibers oder Typs.
Wer forciert das? Niemand. Zumindest habe ich hier noch von niemanden gelesen, der einzelne Disziplinen - und zwar weder die GK-Disziplinen noch die dadurch leichter simulierbaren LD-Disziplinen - damit ersetzen möchte.
Nur wenn ich eben solche Interviews lese, und nochmal es ist egal ob im Nachgang richtiggestellt oder nicht, in denen angeblich diese Lichtgewehre als Ersatz für die bestehenden Disziplinen herhalten können, dann ist das schädlich für den gesamten Sport und das hat nichts damit zu tun, ob man sich vor dieser Technologie versperrt oder nicht.
Ja, eine solche bewusste oder unbewusste Fehlinterpretation kann durchaus einen falschen Eindruck erwecken, aber du hast bspw. vorhin auch gerade erst geschrieben „Im TV lief eine Quizsendung (im ARD) wo eine blinde Schützing gezeigt wurde, die mit einem Laserzielgewehr mit Akkustischer Zielansage (piepton) dem Sport nachgeht. Auch da finde ich es eine durchaus gute und sinnvolle Lösung.“ Wie würde das auf dich wirken, wenn du dann als Sportschütze, Funktionär, Politker oder Presse als Waffengegner tituliert und pauschal als unerwünschte Person eingestuft wirst?
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In unserer Tageszeitung ist heute ein wirklich gut geschriebener Artikel zum Lichtpunktschießen bzw. über eine Lichtpunktschützin erschienen, den ganzen Artikel kann ich leider nicht wiedergeben (Urheberrecht), aber zum Thema hier passend ein kurzer Ausschnitt:
„Zum Schießsport kam Bernadette vor etwa eineinhalb Jahren über ihren großen Bruder Dominik, der schon länger bei den Klingsmoser Birkenlaubschützen aktiv ist. „Und Fußball mag ich ja nicht“ sagt die kleine Sportschützin. Nur gab es ein Problem: Das Schießen mit dem Luftgewehr ist in Deutschland erst ab zwölf Jahren erlaubt, mit Sondergenehmigung ab zehn. Bernadette war für ihre Träume schlichtweg zu jung. Dass ihre Schulfreunde aus Ludwigsmoos jedoch im dortigen Schützenverein mit einem speziellen Lichtgewehr schießen konnten, imponierte der damals Achtjährigen ungemein; und so dauert es nicht lange, bis sich auch der SV Birkenlaub das kindertaugliche Sportgerät zulegte. Die Hilfe eines Sponsors war dabei unabdingbar, denn immerhin kostet ein derartiges Set rund 1200 Euro, und da ist der Laptop zur Schussauswertung noch nicht mitgerechnet. An Weihnachten 2011 durfte Bernadette zum ersten Mal das zweieinhalb Kilo schwere Lichtgewehr in den Händen halten. Der erste Schuss ging gehörig daneben. Doch nach und nach näherten sich die Treffer dem Zehnerring. Und mit der Zeit wuchs nicht nur ihr Können, sondern auch die Leidenschaft.“
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Hallo,
ja, bei festen Auflagen tendieren einige Kinder zum vom Auflageschießen bekannten „Frontalanschlag“, das ist aber halt auch immer eine Frage wie man es erklärt bzw. ob man es zulässt, denn gerade Kinder die bereits zuvor mit dem Lichtgewehr geschossen haben, kennen ja eigentlich den richtigen Anschlag. Mit diesen Galgenkonstruktionen habe ich bisher keine positiven Erfahrungen gemacht, da kämpfen die Kinder oft mehr mit der gut gemeinten Unterstützung als mit dem eigenen Anschlag und gerade wenn man mit so einem Ding eine Gewichtsentlastung erzielen möchte, ist es doch fatal wenn man das Gewehr erst noch weiter anheben, dort einhängen muss, und erst dann einen ausbalancierten und rückenschonenden Anschlag einnimmt.
Vom Handling her würde ich einen Federbock empfehlen, wobei es die leider zumindest serienmäßig nicht für kleine Schützen gibt, es sei denn man ist bereit eine Halterung direkt am Schießstand anzubringen, denn für die Federböcke die man auf den Stand stellt ist überwiegend eine Körpergröße von ungefähr 1,50 Meter notwendig. Eine interessante Alternative wären Ablagestative die den Kindern den kraftraubenden Weg vom Schießtisch in den Anschlag und vom Anschlag zum Schießtisch ersparen, denn im Anschlag spürt der Schütze das Gewicht des Gewehres - ein passend eingestelltes Jugendgewehr mal einfach vorausgesetzt - ja ohnehin kaum.
Beste Grüße
Gerhard
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Werbeeinnahmen bleiben Werbeinnahmen. Die einzelnen Werbekunden erwarten auch normalerweise eine ordentliche Rechnung. Achja, was den Jahrespreis angeht, fände ich 50 bis 100 Euro angemessen.
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Hallo Frank,
ich musste lange drüber nachdenken, ob ich doch mal wieder auf deine Meinung eingehe, denn wenn ich bisher deine absolutistische Sichtweise hinterfragt bzw. das zumindest versucht habe, dann kam genau null Reaktion.
[...] es geht in dieser Auseinandersetzung gar nicht um Meinungen, es geht um Handlungen und die Absichten dahinter und es geht um die möglichen Konsequenzen, welche aus diesen Handlungen resultieren können.
Gut. Das nehmen wir einmal als Ausgangspunkt.
Es geht darum, dass durch ständige Promotion dieser Lichtpunktdinger dem Gesetzgeber eine Legitimation für weitere Verschärfungen und Verbote auf dem Silbertablett geliefert wird. Das heißt, der Gesetzgeber und die Verbotsforderer können sagen, wenn der Schießsport doch über Technologien verfügt, welche den scharfen Schuss ersetzen können, dann brauchen Sportschützen doch auch überhaupt keine Schusswaffen mehr. Jetzt endlich verstanden?
Ja, das können sie sagen, nur kannst du (!) - wie auch jeder andere Sportschütze - auch darstellen welche speziellen Herausforderungen die jeweilige Disziplin bereithält und die sportliche Faszination vermitteln, oder? Das dürfte im GK- und auch im KK-Bereich sogar leichter zu vermitteln sein, als beispielsweise im Luftdruckbereich, wo gerade bei Wettkämpfen im Spitzenbereich überwiegend keine physikalische Zielscheibe mehr vorhanden ist.
Und vor diesem Hintergrund, also den Handlungen und den daraus offensichtlich folgenden Konsequenzen, solltest auch Du dich, lieber Kogge, mal etwas intensiver mit dem Sachverhalt auseinandersetzen und Dich fragen, ob Du als Schütze, also als Teil unserer Gemeinschaft, wirklich möchtest, dass Schießsport in naher Zukunft nur noch mehr oder weniger waffenlos betrieben werden soll, ob weitere Disziplinen durch Verbote der dazugehörigen Schusswaffen geopfert werden sollen und ob andere Schützen dadurch letztendlich auch um ihr Hab und Gut gebracht werden sollen.
Wer wünscht das? Ich entdecke keinen solchen Beitrag.
Wir führen hier also eine Auseinandersetzung um die Zukunft und die weitere Existenz unseres Schießsports. Du kannst Dich daran natürlich auch weiterhin mit eher dümmlichen und diffamierenden Sprüchen und Polarisierungen ala 'ihr' beteiligen, aber als Schütze erwarte ich eigentlich auch von Dir, dass Du Dich mit den Argumenten und der Sachlage befasst und Du dich damit auch mal etwas nachdenklicher auseinandersetzt.
Das dürften die Beteiligten, du sprichst mit Leuten die teilweise schon jahrzehntelang den Schießsport leben und erleben, sehr genau getan haben, nur kamen sie halt zu einem anderen Ergebnis. Andere Meinungen akzeptieren und respektieren zu können das erwarten wir einfach von unseren Mitgliedern.
Wilhelm und so Menschen wie dieser Klaus Kremer mit ganz eigenen Interessen (und auch noch ein paar weitere Funktionäre) werden wir sicher nicht zur Einsicht und zum Innehalten bekehren können, aber wir Schützen sollten uns wirklich fragen, ob wir ihnen auch wirklich weiterhin eine Plattform für ihre Aktivitäten und ihre Visionen vom waffenlosen Zielsport geben dürfen und damit billigend in Kauf nehmen, dass der Schießsport in seiner großen Vielfalt, so wie wir ihn noch jetzt kennen, zerstört wird.
Großkaliber: Wenige cholerische Schreihälse, einige überzeugende aber unauffällige Sportler, große schweigende Masse. Da würde ich ansetzen. Aufwachen! Und sich nicht von wenigen Schreihälsen die positiven Eindrücke und die öffentliche Meinung beeinflussen bzw. kaputtreden lassen. Solidarität muss man sich verdienen.
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Keine unbedingt schöne Umsetzung aber dafür selten.

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bei uns ist es so, dass wir den Kindern schon von Anfang an gesagt haben, dass am Schießstand eine gewisse Ruhe sein muss. Unser 1. Jugendleiter ist ein sehr erfahrener Schütze (62 Jahre alt), er schießt auch nicht mehr selber, sondern gibt Trainingstipps und Verbesserungsvorschläge.
Aber von 18 bis 23 Uhr erscheint mir trotzdem etwas übertrieben, mag ja sein, dass das euer aktueller Jugendleiter so mitmacht (Rentner?), aber so dürfte es schwierig bis unmöglich werden einen Nachfolger zu finden.
Er ist auch bei unseren Kindern sehr beliebt und sie hören auf ihn (also wenn er sagt, jetzt ist Ruhe, dann ist auch Ruhe). Sicherlich unterhalten sich die Kinder auch mal am Schießstand, aber nur so laut, dass die anderen nicht gestört werden. Also alles in allem sind unsere Kinder sehr diszipliniert und nehmen auch lautstärkenmäßig Rücksicht auf die anderen.
Also dass die Jugendlichen auf ihren Jugendtrainer und Jugendleiter hören, das setze ich einfach mal voraus, aber „sehr diszipliniert“ und „lautstärkemäßig Rücksicht auf die anderen“ klingt jetzt für mich nicht unbedingt nach kinder- und jugendgerechter Trainingsgestaltung.
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Hallo Matt,
ist natürlich klasse, wenn Schützen jeden Alters gemeinsam trainieren können, aber gibt's da keine Probleme bei bewegungs- und laustärkeintensiveren Trainingsheiten? Kinder wird man ja kaum stumpf 40 Wettkamfschüsse schießen lassen. Bei uns würde das ganze wohl auch daran scheitern, dass wir keine für die Obhut von Kindern- und Jugendlichen geeignete Aufsicht für den gesamten Zeitraum hätten und wir das Jugendtraining doch wieder auf einen kürzeren Zeitraum begrenzen müssten, zumal die Jugendtrainer (wir haben drei) ja sicher auch irgendwann selbst schießen möchten.
Beste Grüße
Gerhard
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Danke! Frohe Weihnachten!

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Hallo,
so, der Christbaum ist geschmückt, alle zwölfzig Christbaumkugeln, heuer traditionell in gold, rot, silber, untergebracht, dann bleibt jetzt noch etwas Zeit um euch zu antworten. Murmelchen ich schätze deine Erfahrung was den Schießsport und dessen Entwicklung, also warum ist dieses und jenes so wie es heute ist, angeht, aber ich glaube du hast manchmal das Gefühl etwas schon x-mal erklärt zu haben bzw. x-mal zuviel erklärt zu haben und dann kritisierst du nur noch, dass in deinen Augen nicht schlüssige Behauptungen aufgestellt werden, anstatt zu versuchen sie zu entkräften, und ich kann das auch ein Stück weit verstehen, nur reicht es nicht, etwas „den Schützen als Einheit“ einmal erklärt zu haben, sondern man muss es im Extremfall jedem Schützen wieder und wieder erklären, denn der eine oder andere hat vielleicht seinen ersten Kontakt zu solchen Fragestellungen und steuert seinen eigenen Eindruck bei, klar, der kann zutreffen oder auch nicht, aber es ist immerhin ein subjektiver Eindruck, so wie ihn auch die interessierte Öffentlichkeit und potentielle Waffengegner erhalten. Eine Chance gängige Mythen auszuräumen und zugleich eine Gefahr sie ungewollt zu bestätigen.
Da wünsche mir mir manchmal mehr Sensibilität.
Ja, ich kann nachvollziehen, dass der eine oder andere im Lichtpunktschießen eine Gefahr für den Schießsport sieht, aber glaubst du, glaubt ihr echt, dass Waffengegner zwischen vermeintlich guten und bösen bzw. echten und falschen Waffen unterscheiden? Oder ist es vielleicht sogar vielmehr so, dass gerade das Lichtpunktschießen, „das errungene Altersgrenzen aushebelt und unschuldige Kinder an gefährliche Schusswaffen gewöhnt“ (PANIK!!!) ganz oben auf der Abschussliste steht? Und weiter gedacht: Wäre ggf. das Luftdruckschießen nicht viel stärker davon gefährdet, denn es ist ja heute schon möglich, dass Luftdruckschützen und Lichtpunktschützen einen gemeinsamen Wettkampf auf elektronischen Anlagen schießen und da fragt man sich als Zuschauer evtl. ja schon wozu die fliegende Kugel denn eigentlich noch benötigt wird.
Und verwechselt das jetzt bitte nicht mit meiner persönlichen Meinung.
Und nochmal weiter gedacht: Fällt es nicht im Großkaliberbereich besonders leicht aufzuzeigen, warum die Disziplinen eben nicht durch eine Simulation ersetzt werden könnten und wo die technischen und sportlichen Highlights der einen oder anderen Disziplin liegen? Und nochmal mit der Bitte das jetzt nicht falsch zu verstehen: Wenn - wie gestern schon festgestellt - die Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren das Großkaliberschießen für Teufelszeug hält und dabei, wie ich aus meiner Erfahrung beisteuern kann, noch nicht mal zwischen historischen Vorderladern und modernen Automatikwaffen unterscheidet, dann muss es dafür doch einen Grund geben, oder? Könnt ihr vielleicht mit eurer viel größeren Erfahrung was die Entwicklung des Schießsports angeht (ich kenne lediglich die letzten 8 Jahre) etwas Licht ins Dunkle bringen?
Danke vielmals dafür.

Mit weihnachtlichen Grüßen
Gerhard
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Dazu möchte ich sagen, waren es meißt keine jungen Schützen. Überwiegend Schützen in meinem Alter oder noch älter, die GK ablehnen. Sprich seit 30, 40 Jahren LG oder KK schießen. Und GK für "Teufelszeug" halten.
Ja, die Erfahrung habe ich überwiegend auch gemacht, aber hast du eine Idee woran das liegt? Man liest manchmal das würde am DSB liegen der seinen Mitgliedern sowas einimpft, aber interessanterweise haben ausgerechnet diese Schützen wenig bis keine DSB-Informationen bzw. interessieren sich überhaupt nicht entsprechend. Ich glaube das beruht vor allem auf Unkenntnis. Eine positive Aufklärungs- bzw. Vorstellungsaktion könnte dann vermutlich viel bewirken.
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Du begehst den gleichen Fehler noch einmal. Der Fehler ist die 20 bis 40-jährigen nicht anzusprechen.
Wer macht denn diesen Fehler? Wir haben uns ja bereits vor einiger Zeit im Chat darüber unterhalten und da meintest du die ganze Jugendarbeit wäre eigentlich reine Zeitverschwendung, natürlich, wir werden den einen oder anderen später verlieren, und doch müssen bzw. möchten gerade ländliche Schützenvereine eine sportliche Betätigung für die komplette Familie ermöglichen und bleiben auch viele „Ehemalige“ dem Schießsport verbunden bzw. kennen ihn zumindest.
Wer mit der Jugendarbeit bei 10-jährigen anfängt dem bleiben vielleicht 20 Prozent der Jugendlichen als Luftdruck-, Kleinkaliber- oder Großkaliberschützen erhalten, aber das sind immerhin 20 Prozent mehr als bei Schützenvereinen die erst die Erwachsenen ansprechen und wenn du - obwohl das wirklich viel zusätzliche Arbeit bedeutet - ein Bambinigruppe für Kinder von 6 bis 10 Jahren mit Lichtpunkt anbietest dann kommst du vielleicht unserer hartnäckigsten Konkurrenz den Ballsportarten zuvor und kannst noch weitere Talente gewinnen.
Zielgruppe ist 0 bis 99 Jahre. Du wirst sicher sagen, dass es egal ist, ob Schützen im Alter von 10 oder im Alter von 30 Jahren einsteigen - und statistisch stimmt's sicherlich auch - nur warum erst 20 Jahre abwarten?
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Der erste der hier im Thread von diesem Thema angefangen hat warst du selbst.
Du hast meinen Beitrag leider offensichtlich ziemlich missverstanden. Wenn du hier als GK-Schütze auftretender Sportschütze (ja, ich weiß du schießt so einiges mehr) das Lichtpunktschießen als Sargnagel des Schießsports bezeichnest und als Lichtgymnasik diffamierst, dann kann es halt auch passieren, dass Schützen anderer Diszplinen das ebenso vom GK-Schießen behaupten. Das kann doch nicht dein Ziel sein, oder?
Und um es deutlich zu sagen, dass macht mir persönlich überhaupt nichts aus. Im übrigen ist mir Lichtgymnastik bei den Leichtathleten zehnmal lieber als bei den Sportschützen. Wenn die Leichtathleten wollten können sie Lichtgymnastik auch heute schon anbieten, ob es dir passt oder nicht. [...] Das Wort Gymnastik ist nicht im geringsten negativ besetzt und in gewissen Ausprägungen bereits heute schon olympisch. Es ist auch ein Fakt, dass es sich hierbei nicht um Schießen handelt, auch wenn es euch nicht passt. Es ist deshalb nur konsequent es nicht schießen zu nennen.
Ok, diese Meinung teile ich nicht, aber ich kann sie akzeptieren.
Findest du es eigentlich gut in der Diskussion irgendwelche Fratzenbuch Einträge ohne Links an zuführen? Solch unbelegte Aussagen hast du doch nicht nötig.
Ja, und ich begründe dir das natürlich auch gern, wer Mitglied bei Waffenlobby- bzw. Waffenrechtsgruppen bei Facebook ist der kennt die Diskussionen und andere haben sowieso keinen Zugriff. Ich find's auch unfair über andere Schützen abseits der dortigen Diskussionen herzuziehen.
Aber was mir in dieser Zeit an "negativer" Stimmung, vorallem von Seitens der LG/KK Schützen und auch von Vorderladerschützen entgegen gekommen ist, gegen den GK-Schießsport, habe ich die, sagen wir mal gut 15 Jahre, wo ich nun WBK-Inhaber bin, noch nie erlebt. Daher auch meine "Resignation".
Ja, da höre ich auch immer mal wieder echte Hammer, aber hast du eine Idee woher das kommt? Und wär's dann nicht an der Zeit - so schwer wie's vielleicht fällt - für eine echte „Charmoffensive“, denn wenn - ziemlich krass ausgedrückt - Schützen anderer Disziplinen beim ersten Kontakt zu deiner Disziplin (völlig egal welche) den Eindruck erhalten das würden nur gestörte „Vollzeitcholeriker“ ausüben, dann muss man sich echt nicht wundern, wenn eine Disziplin - bzw. bei GK eine ganze Gruppe - seinen Ruf weg hat, oder? Und versteh das jetzt bitte nicht als persönlichen Angriff.
Ich hab´s schon vorhin gesagt. Die Politik will keine chirurgischen Verbote. "Nur" das "böse" IPSC. Nur die "bösen" SLB´s oder KW. Nein, sie fordern ein generelles Verbot von GK-Schußwaffen im Schießsport. Und hier ist alles betroffen, auch eben alte, "klassische" Disziplinen. Die eben auch ich "liebe". Davon abgesehen, das IPSC international völlig anerkannt ist. Egal mit welchen Einschränkungen.
Der eine oder andere Politiker möchte sicherlich ein komplettes Verbot. Und auf der Verbotsliste steht Lichtpunktschießen weit vorn, denn damit wird Kindern das Schießen nahegebracht, und das wird vermutlich als besonders schlimm empfunden.
Lichtpunkt ist keine Schießsportdisziplin. Sie wurde erst hier im Forum dazu gemogelt. Lichtpunkt ist eine Schießsportsimulation.
Eine treffende Bezeichnung. Und damit klar „unseres“.
Aber Lichtpunkt bietet leider das gefährliche Potenzial, als ausschließlicher und vermeintlich sinnvoller Ersatz zumindest der Feuerwaffen angesehen und verkauft zu werden. Und das weißt Du auch. Selbstverständlich muss man das nicht so sehen, aber gerade auch in einem Schießsportforum sollte es möglich sein, diese Entwicklung auch kritisch zu sehen.
Absolut. Und ich denke das wurde hier auch bereits recht ausgiebig getan.
Nochmal, es geht hier nicht um die friedliche Koexistenz und Erweiterung des Angebots, es geht um den ausschließlichen Ersatz. Beachte dazu mal die Auslassungen von dem Herrn Tschöpe. Und würde es nur nach dem gehen, dann würde Lichtpunkt auch gleich noch mit verboten.
Richtig. Also welchen Sinn ergibt dann eigentlich diese Unterscheidung in richtige und falsche Disziplinen?
In dieser Situation kannst Du von mir als Sportschütze, welcher gerne und fast ausschließlich mit Feuerwaffen schießt, kein Stillschweigen erwarten. Und bisher hat es hier auch noch keiner geschafft, mich davon zu überzeugen, dass meine Befürchtungen grundlos sind, im Gegenteil. In Wirklichkeit hat ja bisher noch nicht mal jemand der Befürworter den Versuch dazu unternommen.
Verständlich. Und doch glaube ich du irrst dich wenn du in deinen Sportkameraden den Gegner siehst, die kannst du, die könnt ihr, als begeisterte und erfahrene Großkaliberschützen doch relativ leicht begeistern.
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Nein, nein, sooo falsch sehe ich solche Beiträge jetzt nicht mehr. Zeigt es mir doch in aller Deutlichkeit, dass wenn es dann soweit ist, wir uns weder auf den Verband, noch auf unsere Mitschützen verlassen können.
Solidarität bekommt man schlichtweg nicht geschenkt, die muss man sich verdienen, und - wie vorhin schon angemerkt - auch wenn das aufgrund früherer negativer Erfahrungen, so mancher kann da ja bereits auf das eine oder andere Jahrzehnt an persönlichen Eindrücken mehr zurückgreifen, schwer fällt oder unmöglich scheint, so sollte man das doch nicht aufgeben, wenn einem die eigene Disziplin und der Schießsport insgesamt wichtig ist.
Wenn ich eines am GK-Bereich zu kritisieren habe, dann, dass diese Bereitschaft oftmals nicht erkennbar ist und manche bzw. viele der Äußerungen vorhandene Gräben eher vertiefen als sie abzubauen. Klar, wir sind alle keine PR-Profis und doch können wir uns allgemein - und insbesondere im GK-Bereich - solchen Dilettantismus bzw. persönliche Grabenkämpfe nicht länger leisten. Springt endlich über euren Schatten.
Aufgrund sehr negativer Erfahrungen war hier zunächst die Stimmung eher gegen GK eingestellt, aber ich denke das konnten wir gemeinsam wieder geraderücken, und daher stammte auch ursprünglich die Forenregel, dass wir kein generelles Infragestellen einzelner Sportgeräte oder sportlicher Disziplinen tolerieren.
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Tja, Geronimo, dies ist aber hier nicht die Frage und welche Überlegung meinst du denn genau? Und machen wir uns nichts vor, dies betrifft sowohl GK wie auch KK. Im übrigen, wenn du sachkundig wärst, wüsstest du, dass das Thema Selbstverteidigung für WBK pflichtige Waffen immer ein Thema ist. Mach dir da mal keine Gedanken.
Sicher, diese Aspekte aber bei Diskussionen, in denen selbst das Recht zur sportlichen Nutzung in Frage gestellt wird, zu bringen ist allerdings äußert dämlich, klar, du hast als Waffenbesitzer eine Schusswaffe zuhause und kannst sie ggf. zur Selbstverteidigung einsetzen wie andere Gegenstände von Baseballschläger bis Holzfälleraxt, Bedürfnis ist allerdings die sportliche Betätigung.
Die Lichtgymnastik ist im übrigen durch nichts gefährdet. Was ja auch nicht Thema diese Threads ist. Aber mich würde deine ehrliche Meinung dazu interessieren und nicht deine üblichen ausweichenden Politiker Äußerungen.
Irrtum. Lichtpunktschießen - wie übrigens alle andereren Disziplinen - hat massiv mit solchen Ereignissen zu kämpfen. Die interessierten Kinder bzw. vielmehr deren Eltern unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Disziplinen, bei denen hat der Schießsport dann gleich komplett einen negativen Ruf und auch die Aktivitäten im Rahmen des Schulsports werden zunehmend schwieriger umsetzbar.
Das Großkaliberschießen (im sportlichen Sinne)? Oder der Missbrauch von bestimmten Waffenarten, die auch beim Sportschießen eingesetzt werden?
Der Missbrauch von Sportwaffen. Aber eigentlich viel plakativer, denn beim Lichtpunktschießen wird ja auch nicht so sehr die Disziplin verteufelt, sondern dass andere sie gegen uns verwenden könnten, aber konkrekt mal nachgefragt: Wär's wirklich so schlau, dieses Sportangebot - am ehesten verwandt mit Sportschießen - Leichtathletikverbänden zu überlassen und auf die verbleibende Kontrolle und auf die zweifellosen Vorteile für Altersbeschränkung, Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung zu verzichten?
Gerhard, auch bei Teilen der übrigen Aussagen stellt sich mir die Frage, ob sie mit den Forenregeln kompatibel sind. Die Entscheidung triffst natürlich Du.
Grenzwertig. Da hast du schon Recht.
Oh Mann, Oh Mann.... Und sowas vor Weihnachten. "Killerwumme", "Sportgymnastik"....... Ich kann immer nur den Kopf schütteln. Solche Beitrage wie hier, zeigen mir, dass ich mit meinen Befürchtungen ganz richtig liege.
Nein, solche Beiträge zeigen, dass sich Schützen zurecht nicht gefallen lassen, wenn einzelne meinen andere Disziplinen mit Schmähworten wie Lichtgymnastik zu verunglimpfen.
Die damaligen "Väter" des ganzen, hätten sich solche Diskussionen wie wir sie heute führen, nicht im entferntesten Träumen lasse. Heute geht es um ganz andere Dinge. Die Mehrheit im DSB lehnt GK ab. Punkt. Das ist so. Schon 1971, als man mit den Sportleitern diskutierte, was man den alles so "bräuchte", gab es Streitigkeiten mit den Oberen. Der DSB meinte damals auch, mehr wie ein Einzellader Gewehr brauchte´s nicht. Herauskam dann diese Gelbe WBK für Sportschützen.
Ich kann jetzt nur für die letzten paar Jahre sprechen, aber die GK-Schützen, und zwar die die sich hier oder auf Facebook wilde Wortgefechte liefern, machen es einem nicht gerade leicht ihre Disziplinen gut finden oder sogar unterstützen zu können, sie versuchen oft nicht einmal eine sportliche Begeisterung zu vermitteln, aber wer konsequent darauf verzichtet, der muss sich nicht wundern als Einzelkämpfer dazustehen und sollte sich erst recht nicht darüber beschweren. Die lokalen Großkalibervereine haben das erkannt und sich massiv für andere Schützen geöffnet.
Und ja, den GK-Schießsport zu opfern ist ein hoher, aber eben für viele akzeptabler Preis. (Schön das dies mal einer gesagt hat). Nur sollten wir uns Fragen, was und dieses Opfer wirklich bringt. "Wertet" es den Schießsport auf? Oder erleiden wir einen Verlust? Sicherer werden wir nicht leben in Deutschland dadurch. Sicher, die restlichen Schützen werden dann wieder für Jaaahre Ruhe haben. Bis man wieder eine Diskussion vom Zaun bricht, beispielsweise, ob den überhaupt der gesamte Schießsport als "Hobby" notwendig ist. Und nicht Briefmarkensammeln auch genügen würde.
Da sind wir einer Meinung.
Aber wie gesagt. Wir zerraufen uns hier eh umsonst. Die Würfel zum GK-Waffenbesitz sind schon lange gefallen. Sowohl intern beim DSB, als auch politisch. Genauso wird es uns mit der zentralen Lagerung treffen. So, oder so.
Das klingt sehr resigniert. Aber bitte versuch dann nicht anderen Sportschützen, die noch Spaß an ihrem Hobby haben, eben diesen zu vermiesen. Das gebietet die Fairness. Dann finden sich vielelleicht auch unverhoffte Unterstützer.
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Hallo,
ich finde solche Überlegungen eigentlich eher gefährlich, und zwar nicht für Lichtpunkt, das wird, ob nun in einem Schützenverband oder einem Leichtathletikverband, also mit und ohne uns, seinen Weg gehen, sondern viel stärker für „Großkalibergymnastik“ (sorry, ich konnte nicht wiederstehen). Warum? Gerade das Großkaliberschießen hat schließlich mit furchtbaren Missbrauchsfällen maßgeblich dafür gesorgt, dass wir alle, Lichtgewehr bis Großkaliber, mit großen Herausforderungen wie späterem Einstiegsalter und negativem Öffentlichkeitsbild zu kämpfen haben. Wenn ausgerechnet diese „GK-Sport-Turner“ (hach, was für ein Begriff) in öffentlichen Diskussionen ihr sportliches Bedürfnis mit gefühlten Bürgerrechten und gewünschter Selbstverteidigung begründen, dann muss man sich schon fragen, ob sie den Schießsport eventuell nur missbrauchen um - wozu auch immer - eine Schusswaffe zu erhalten oder ganz einfach nur doof sind.
Beste Grüße
Gerhard