Beiträge von Geronimo

    Der Städte und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen spricht sich für eine sachliche Diskussion über Sportschießen in Schulgebäuden aus. Der Präsident des Verbandes Roland Schäfer stellt in seiner Pressemitteilung sogar unmissverständlich fest: „Objektiv spricht nichts dafür, dass mit der Verdrängung der Schützen aus den Schulgebäuden die Gefahr von Gewalttaten abnehme“. Da kann ich ihm nur zustimmen. :)

    Zitat

    In keinem der dokumentierten Amok-Fälle an Schulen bestand ein Zusammenhang zwischen der Tat und der räumlichen Unterbringung von Schützenvereinen in einem Schulkeller. Auch im Übrigen gibt es zwar zahlreiche Facetten des Themas „Gewalt an der Schule“, aber nicht ein einziges Beispiel, das mit dem Training von Sportschützen in Verbindung gebracht werden könnte. Alle Rückfragen bei Kommunen bestätigen, dass Schützen sich bislang als Nutzer von Schulräumlichkeiten stets absolut korrekt verhalten haben.

    „Von daher kann ich den Unmut der Sportschützen nachvollziehen, wenn die Forderung nach Kündigung ihrer Mietverträge mit dem Anliegen ‚gewaltfreier Schulen‘ begründet wird“, meinte Schäfer. Es blieben also als Begründung für eine Verdrängung der Sportschützen aus den Schulen allenfalls „grundsätzliche“ oder „pädagogische“ Gründe. Es sei dann freilich die Frage zu beantworten, wie diese Gründe in Einklang zu bringen wären mit - ansonsten gerne abgegebenen - Bekenntnissen zur Bedeutung des Schützenwesens für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.

    Bundesweit gibt es rund 15.000 Schützenvereine mit 1,5 Mio. Schützen, die eine von der Deutschen Sportjugend anerkannte Jugendarbeit für fast 350.000 Kinder und Jugendliche leisten. „Insofern ist es schwer nachvollziehbar, dass dieselben Kinder und Jugendlichen aus pädagogischer Sicht Schäden nehmen sollen, wenn Sportschützen ihrer Freizeitbeschäftigung in Schulgebäuden nachgehen“, legte Schäfer dar.

    Für die zweite Runde vom Montag, 8. Juni bis Sonntag, 21. Juni konnten sich die Schützengesellschaft Burghaslach mit 1102 Ringen, die Feuerschützengesellschaft Ering mit 1128 Ringen und der Schützenverein Lindwedel mit 1062 Ringen qualifizieren. Die Feuerschützengesellschaft Ering setzte sich mit einem Vorsprung von 59 Ringen gegen den Schützenverein „Einigkeit“ Autenzell-Rettenbach durch. Die Schützengesellschaft Holzkirchen und der Schützenverein „Paartal“ Waidhofen haben leider keine Ergebnisse gemeldet. In der zweiten Runde tritt die Feuerschützengesellschaft Ering gegen den Schützenverein Lindwedel an. Die Schützengesellschaft Burghaslach sicherte sich mit einem Freilos den direkten Einzug ins Finale.

    Es fehlen noch die Ergebnisse vom Schützenverein „Paartal“ Waidhofen und von der Schützengesellschaft Holzkirchen. Ich hoffe die werden in den nächsten 38 Minuten noch gemeldet... :S

    Die sinnvolle Diskussion um Maßnahmen gegen Waffenmissbrauch treibt seltsame Blüten: Da meint die Schulministerin von Nordrhein-Westfalen Barbara Sommer in einem Interview des WDR doch tatsächlich „Ich halte es für bedenklich wenn dieser Sport in Gebäuden stattfindet in denen unsere Kinder und unsere Jugendliche unterrichtet und erzogen werden und wie wir auch wissen in Aachen beispielsweise wie das in einer Kindertagesstädte ausgeübt wird. Schießensport - ich glaube darüber sind wir uns alle einig - ist nicht dasselbe wie Fußballspielen, Billiardspielen oder auch Schach. Was noch vor Jahren möglicherweise toleriert wurde und in Ordnung war das ist es heute sicherlich bei der Sensibilität dieses Themas nicht mehr.“ und „Schießsport ist etwas das doch sehr mit Fragezeichen bedacht wird, wo immer wieder gefragt wird: Muss das sein, müssen die Waffen nicht besser aufbewahrt werden? All diese Dinge die jetzt die Gesellschaft diskutiert, zurecht diskutiert. Ich glaube solche Dinge haben in Schulen überhaupt nichts zu suchen.“

    Ich bin geneigt ihr in einem Punkt zuzustimmen: Mit dem Fußballspielen hat das Sportschießen tatsächlich wenig bis nichts gemeinsam. Es ist im Gegensatz zu dieser äußerst populären Sportart vollkommen gewaltfrei und wohl am ehesten mit dem Billiardspielen vergleichbar. Auch dort kommt es auf eine Kombination aus Konzentration und Körpergefühl an. Das von ihr ebenfalls genannte Schachspielen deckt nur einen Teilbereich des Schießsports ab.

    Wir haben gerade die letzten Ergebnisse geschossen. Da wir uns - was das Training angeht - schon so gut wie in der Sommerpause befinden sind leider nur sechs Schützen zusammengekommen. Die fünf besten Schützen haben 1069 Ringe erzielt. Wenn wir es in die nächste Runde schaffen werden wir uns aber noch einmal so richtig reinhängen. Die wohlverdiente Sommerpause kann und muss einfach etwas warten. Hier unsere Einzelergebnisse:

    Marion, 13 Jahre, 236 Ringe
    Christian, 15 Jahre, 231 Ringe
    Fabian, 16 Jahre, 217 Ringe
    Florian, 12 Jahre, 210 Ringe
    Michael, 17 Jahre, 175 Ringe

    Franziska, 14 Jahre, 165 Ringe

    1069 Ringe

    Heino hat mir bereits vor einigen Tagen die Ergebnisse der Schützengesellschaft Burghaslach mitgeteilt. Gerade die fantastischen 259 Ringe von Jessica finde ich ziemlich beeindruckend. Aber auch das erzielte Mannschaftsergebnis von stolzen 1102 Ringen kann sich absolut sehen lassen.

    Jessica, 13 Jahre, 259 Ringe
    Melanie, 14 Jahre, 227 Ringe
    Bianca, 12 Jahre, 209 Ringe
    Maximilian, 12 Jahre, 206 Ringe
    Aischa, 13 Jahre, 201 Ringe

    1102 Ringe

    Sie können außer Konkurrenz gerne mitschießen. Wir hatten schon Nachwuchsschützen die schon nach kurzer Zeit aufgelegt fast nur noch Neuner und Zehner getroffen haben. Und dann auch noch die wegen des Alters enorm hohe Schussanzahl. Die erzielten Ergebnisse wären nicht wirklich vergleichbar.

    Da hast du sicher Recht. Aber gerade dieses Körpergefühl kann man hervorragend durch das Trockentraining verbessern. Eine realistische Scheibenhöhe halte ich für eine wichtige Voraussetzung. So lässt sich das Erlernte später auch auf dem Schießstand umsetzen. Meinst du nicht auch?

    Es wird meist empfohlen den Abstand zwischen Gewehrmündung und Boden von einem Helfer messen zu lassen. Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht? :D Die vorgesehene Scheibenhöhe sollte auf jeden Fall eingehalten werden. 8)

    Schon alleine bei den Luftdruckdisziplinen sind 20, 30, 40 und 60 Schuss zu berücksichtigen. 20 Schuss kennt man vor allem aus dem Nachwuchsbereich. 30, 40 und 60 Schuss sind in vielen Wettkämpfen im Erwachsenenbereich üblich. Das dürfte in anderen Disziplinen sogar noch ein gutes Stück unübersichtlicher sein. Sicher keine leichte Aufgabe. Florian ist in dieser Hinsicht aber bestimmt längst Experte. :D

    Da ich am Sonntag als Wahlhelfer im Einsatz bin und am Abend außerdem noch ein Verein schießen möchte verlängert sich die erste Runde um einen Tag. Ihr könnt eure Ergebnisse somit bis Montag, 8. Juni um 12 Uhr melden.