Beiträge von Geronimo

    Hallo Peter,

    so einen Tätigkeitsbericht fordert das Finanzamt meist alle zwei Jahre an. Ich habe dir die von mir erstellten Tätigkeitsberichte für die Jahre 2006 und 2007 als PDF-Dokument angehängt. Sie wurden vom Finanzamt auch in dieser recht kurzen Form problemlos akzeptiert. Es muss halt klar hervorgehen, dass der in der Satzung vorgesehene Zweck des Vereins auch tatsächlich im Mittelpunkt des Vereinslebens steht.

    Beste Grüße

    Gerhard

    Unsere beiden Finalisten konnten trotz sommerlicher Temperaturen ihre Leistung noch ein gutes Stück verbessern. Bei der mit einem Freilos direkt ins Finale eingezogenen Schützengesellschaft Burghaslach waren es sogar stolze 27 Ringe. Den ersten Platz sicherte sich mit 1147 : 1129 Ringen und einem Vorsprung von 18 Ringen die Feuerschützengesellschaft Ering. Herzlichen Glückwunsch! Gleich am Montag geht der Pokal auf den Weg nach Ering. Wenn ihr mir ein Bild von euch mit dem Pokal schickt kann ich gerne versuchen einen Bericht in der Deutschen Schützenzeitung unterzubringen.

    Bei uns in Bayern braucht es - wie dingo bereits geschrieben hat - schon einen besonderen Anlass um ein größeres Fest auszurichten. Bei uns war es zuletzt das 35-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe vom 24. bis 26. Mai 2002. Wenn ein Verein derart umfangreich plant, dann verlangt es die Tradition, dass ein anderer Verein die Patenschaft übernimmt. Sich dieser Tradition bewusst, marschierten wir am 20. Oktober 2001 mit Blasmusik zu den Jennerwein-Schützen Oberlauterbach, um dort die Patenschaft zu erbitten. Diese machten es den Bittstellern allerdings wirklich nicht leicht. Als erste Hürde waren mit einer ziemlich verrosteten Zugsäge zwei Birkenstämme zu zersägen, um überhaupt in die Wirtschaft vorgelassen zu werden.

    In der Gaststätte endlich eingetroffen mussten schon gleich die Kniagler ran. Fünf Männer aus dem Festausschuss trugen auf der Bühne ihre Bitte an die Jennerwein-Schützen vor. Doch nur mit dem Bitten war es nicht getan: Kniend auf recht kantigen Birkenholzscheiten musste die Bitte wiederholt werden. Auch während der zähen Verhandlungen mit der Frage, was es uns wohl wert sei, dass die Jennerwein-Schützen die Patenschaft übernehmen, mussten die Kniagler auf den Holzscheiten verharren. Es zeichnete sich schnell ab, dass das Bitten eine längere Prozedur werden würde. Nach fast einstündiger Verhandlung waren wohl auch schon die Knie wund. Endlich sprach die Fahnenmutter ein Machtwort und ließ die Festdamen mit Brezen, Würsten und mehreren Fässern Bier aufmarschieren. Nach einem kurzen Beraten und Kosten der Brotzeit setzten die Jennerwein-Schützen mit der Annahme der Patenschaft dem Leiden der Kniagler ein Ende. Mit einem kurzen Gstanzlsingen bedankten sich die fünf Kniagler beim neuen Patenverein.

    Bei dieser Gaudi, die schon beim Patenbitten herrschte, konnte die Fahnenweihe nur ein Riesenerfolg werden. Am Freitag sorgten die Zillertaler ab 20:30 Uhr im Festzelt für Stimmung. Am Samstag wurden unser Patenverein die Jennerwein-Schützen Oberlauterbach und die zahlreichen Gemeindevereine um 18 Uhr mit einem Standkonzert am Schützenheim empfangen. Beim anschließenden Festzug zum Festzelt auf dem Sportplatz hat es uns leider voll erwischt. Wie auf Kommande prasselte der Regen nach den Schüssen der Adeslhausener Böllerschützen auf uns nieder. Dort wurden dann nach dem Bieranstich durch unseren Bürgermeister Horst Rössler zahlreiche verdiente Vereinsmitglieder geehrt. Den Abend gestaltete die Sielenbacher Blaskapelle.

    Der Festsonntag begann um 6 Uhr mit dem Weckruf der Sielenbacher Blaskapelle. Eine aus dem Festausschuss, der Sielenbacher Blaskapelle und den Adelshausener Böllerschützen bestehende Delegation machte sich dann auf den Weg um die Fahnenmutter Maria Knöferl, die Fahnenbraut Sandra Weiß und unsere Festdamen in den beiden Ortschaften Autenzell und Rettenbach abzuholen. Pünktlich um 8 Uhr wurden dann der Patenverein und unsere zahlreichen Gäste im Festzelt begrüßt. Nach dem gemeinsamen Weißwurstessen fand mit rund 1500 Festgästen um 10 Uhr der feierliche Festgottesdienst statt. Anton Mahl, ein aus dem Nachbarort stammender katholischer Missionar in North Horr (Kenia), weihte unsere Vereinsfahne. Dann wurde der neue Vereinsstolz mit den Fahnenbändern der Fahnenmutter, der Fahnenbraut, der Fahnenjunker, des Patenvereins, des Festausschusses und des zweiten Ortsvereins der FFW Rettenbach-Autenzell vervollständigt. Auch der Patenverein erhielt zum Dank ein Fahnenband. Bei der Totenehrung krachten beim Trompetensolo von „Ich hatt' einen Kameraden“ die Böller und zu Ehren der Verstorbenen wurde ein Totenband an den Kranz der Fahne geheftet.

    Ausgelassene Stimmung herrschte gleich im Anschluss an den Gottesdienst als Fahnenjunker Jürgen Fischhaber die neue Fahne präsentierte: Er schwang sie zu den Klängen eines kräftigen Marsches der Neuburger Stadtkapelle kraftvoll über die Köpfe der Festgäste hinweg. Nach dem Mittagessen standen Grußworte und Festansprachen auf dem Programm. Um 13:30 Uhr war es dann Zeit sich für den Festumzug aufzustellen. Er ging trotz dunkler Regenwolken am Himmel trockenen Fußes über die Bühne. Sechs Musikkapellen begleiteten mehr als 50 Gastvereine auf ihrem Marsch durch den Ort. Die Junker schwangen ihre Fahnen, die Festmädchen winkten mit Blumen und die Schützenkönige, allen voran der neue Gauschützenkönig Anton Weiß aus Autenzell, trugen stolz ihre Schützenketten. Der absolute Höhepunkt war aber natürlich der Einzug der Vereinsfahnen ins Festzelt. Wenn sich die Fahnenjunker angefeuert von der begeisterten Menge mächtig ins Zeug legen lässt das niemanden kalt. Und spätestens wenn der Jubelverein einzieht kocht das ganze Festzelt. Das muss man erlebt haben. Um 16 Uhr wurden dann die Erinnerungsgeschenke verteilt und der Tag klang mit der Neuburger Stadtkapelle aus.

    Jetzt ist der Text doch etwas länger ausgefallen als geplant. Hier noch ein paar Bilder. Die sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. :D

    Hallo,

    habt ihr die bereits am Samstag auf der Website des Deutschen Schützenbundes veröffentlichte Meldung „Bundestag beschließt Verschärfungen im Waffenrecht“ gelesen? Besonders die ausführlichen Erläuterungen von Jürgen Kohlheim (Vizepräsident des DSB) sind äußerst interessant: Im überarbeiteten § 14 Abs. 3 Satz 1 des Waffengesetzes wird Sportschützen eine Grundausstattung an Waffen zugebilligt. Wer dieses Kontingent überschreitet muss nachweisen, dass er mit seinen Sportgeräten „mindestens 18 Mal im Jahr“ an Wettkämpfen „zumindest auf der untersten Bezirksebene“ teilnimmt. Das mag noch halbwegs sinnvoll sein um das Horten von nicht mehr länger benötigten Waffen zu verhindern. Durch die Streichung des § 8 Abs. 2 des Waffengesetzes kann ein Sportschütze aber auch bei einem vorrübergehenden Aussetzen der schießsportlichen Betätigung (Schwangerschaft, Auslandsaufenthalt, ...) das waffenrechtliche Bedürfnis verlieren. Das halte ich selbst für unsere Spitzenschützen für enorm problematisch. Auch sie leben nicht ausschließlich für den Sport. Weiß zufällig jemand welche Anzahl und Art von Waffen als Grundausstattung gilt?

    Beste Grüße

    Gerhard

    Aus der Begegnung der Feuerschützengesellschaft Ering und des Schützenvereins Lindwedel ging die Feuerschützengesellschaft Ering mit 1137 : 1078 Ringen als Sieger hervor. Somit treffen im Finale die Feuerschützengesellschaft Ering (Bestleistung 1137 Ringe) und die Schützengesellschaft Burghaslach (Bestleistung 1102 Ringe) aufeinander. Das wird sicher spannend. Ihr könnt eure Ergebnisse von Montag, 22. Juni bis Sonntag, 5. Juli schießen.

    Hallo,

    auch wenn ich mich wie wohl die meisten Sportschützen nicht mit dem Gedanken anfreunden kann auf Menschen zu zielen und aus diesem Grund sowohl bewaffneten Sicherheitsleuten als auch den Reservisten äußerst skeptisch gegenüberstehe, möchte ich euch die heute eingetroffene Nachricht von Franz Schmid vom SLG Polizei-Combat-Schießclub Fürstenzell nicht vorenthalten. Das von ihm geforderte gemeinsame Vorgehen wäre gerade weil wir von der Öffentlichkeit trotz der vorhandenen Unterschiede leider oft in einen Topf geworfen werden möglicherweise durchaus hilfreich. Was meint ihr dazu?

    Beste Grüße

    Gerhard