Digitale Stoppuhr / Digitaler Count Down-Timer gesucht

  • Hallo!

    Ich bin auf der Suche nach einem digitalen Count Down-Timer, bin aber noch nicht so richtig fündig geworden.

    Ich möchte es als Schütze nutzen dürfen. Eine App auf einem Smartphone wäre ungünstig; denn ein Handy wäre bei einer Meisterschaft ja nicht zugelassen.

    Der Fokus der Verwendung liegt bei mir auf der einen Minute zwischen 'Laden' und 'Start' der Duell-Serien SpoPi.

    Die Bedienung sollte simpel sein, drum soll es ein 1-fach-Timer sein, und er sollte weder piepsen noch blinken und die Anzeige sollte nicht zu klein sein

    Entdeckt habe ich einen Timer bei Amazon, der eine Sekunden-Anzeige von ca. 17 mm hat. Der Timer ist abschaltbar (schon somit die Batterien) und eine Stummschaltung ist auch möglich.

    Nur das Blinken beim Count Down kann nicht abgeschaltet werden und dürfte stören. Abkleben wäre denkbar oder Aufschrauben und die LED abklemmen/zerstören, aber mit dem Risiko, dass man das nicht hinbekommt, weil der technische Aufbau das nicht zulässt. Gefunden habe ich den Timer PURSUN PS-397 nur bei Amazon als "Digitaler Küchentimer".



    Kann jemand etwas anderes empfehlen?


    Gruß, bigboreshooter

  • Der Fokus der Verwendung liegt bei mir auf der einen Minute zwischen 'Laden' und 'Start' der Duell-Serien SpoPi

    Hm. Was genau möchtest Du denn damit erreichen?

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

  • zeitgefühl....

    Damit beim laden des magazins nicht getrödelt wird.....

    Zeiteinteilung....

    Also um ein Zeitgefühl für die Minute beim Laden zu bekommen, scheint es mir sinnvoll, genau diesen Vorgang einzuüben. Von mir aus mit Stoppuhr. Nach der zwanzigsten Wiederholung sollte das sitzen und kann gelegentlich bei bedarf wieder aufgefrischt werden. Und im Training ist die Zulässigkeit eine Uhr wohl gegeben.


    Aber es wurde ja ursprünglich eine Uhr gesucht, die beim Wettbewerb die Einhaltung dieser Minute unterstützt. Ob es da nicht zusätzlich ablenkt, in der fraglichen Minute unter Druck noch einen Uhr zu bedienen?

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

  • Ob es da nicht zusätzlich ablenkt, i

    Das mag schon sein, aber jeder tickt anders, und wenn er es für seine Rituale braucht um Sicherheit zu bekommen, dann ist das so !

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

  • Ob es da nicht zusätzlich ablenkt, in der fraglichen Minute unter Druck noch einen Uhr zu bedienen?

    Jeder, der im DSB "was reißen will" benutzt dazu (SpoPi, OSP, Standard-Pistole) eine Stoppuhr. Mal ganz dämlich gefragt, was hattest du für einen Trainer??? KEINER meiner Schützen schießt ohne Stoppuhr Duell oder Zeitserien!!! Der kriegt beim ersten Mal eine geborgt, beim zweiten Mal, wenn er sich keine besorgt hat, schaut der von hinten zu!


    Ab Kommando "Laden" wird die Stoppuhr gedrückt, bei ca. 50 Seknuden (plus/minus) wird der Stand aufgebaut (Spannung, Arm, Kopf), ab 55 Sekunden (plus/minus, hängt jeweils vom Trainingsgrad und Gewohnheit des Schützen sowie der Disziplin ab) geht der Arm hoch, wird das Ziel anvisiert und ab da bleibt die Spannung im Körper. Bei "Achtung" wird abgesenkt, die Atmung übernimmt jetzt den Rhytmus und nach 7 Sekunden (meist 2 Atemzügen) kommt das grüne Licht / dreht sich die Scheibe zu ... und der Arm geht nach oben.


    Beim BDS (bei andere Verbänden kenne ich nicht die Regeln und den Usus) ist das natürlich anders, hier gibt es keine Minute Ladezeit und zwischen "Achtung" und "Piep!" liegen undefinierte ca. 3 Sekunden. Anderer Verband, andere Technik. Hier keine Uhr.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Für die Zeit zwischen Laden und Start verlasse ich mich gerne auf die Hallen- / Schießstanduhr mit Sekundenzeiger.

    Eine Armbanduhr (liegt dann vor mir) mit Sekundenzeiger ist auch gut.


    Wichtig ist mir, dass ich den aktuellen Zeitpunkt schnell erfassen kann und mir keine längeren Gedanken darüber machen muss, wann denn wohl die Minute vorbei ist.


    Ein Küchenwecker oder eine Stoppuhr an der ich noch herumfingern müsste, scheint mir nicht ideal.

    Wenn es denn eine Stoppuhr sein soll, wäre das von Califax vorgestellte mechanische Modell TFA 38.1022 mit dem großen Zffernblatt und dem roten, auffälligen Sekundenzeiger mein Favorit.

    Ist der Zeiger einmal rum geht's los.


    Die digitalen Anzeigen könnten in meiner Vorstellung je nach Lichteinfall und -intensität nur noch schwer abzulesen sein.

    Bei einem Preis von 1,93 Euro inklusive Versand könnte man aber auch mal folgendes probieren:

    https://www.amazon.de/Professi…n-Radfahren/dp/B0748D2RJH

    (unter dem Namen "TFA" gibt es eine nahezu baugleiche Stoppuhr auch für den etwa 5-fachen Preis).

    Edited 3 times, last by Strindberg ().

  • Hallo zusammen,

    so wie Califax das beschrieben hat, so sollte das eigentlich ablaufen.

    So eine mechanische Stopp-Uhr ist noch mal ein Überlegung wert, aber 50 Euronen dafür zu investieren, das hatte ich auch nicht vor.

    @ Strindberg, 'normale' Digital-Stoppuhren piepsen mit 90%iger Wahrscheinlichkeit rum. Das kann ja nur zu Unmut und 'nem Verbot führen, es weiter zu benutzen ...

    Außerdem dürfte die Sekunden-Anzeige nur halb so groß wie bei dem von mir favorisierten Küchentimer sein. Und um die große rote Taste zu drücken, braucht man nur genau einen Finger, wenn das Ding auf der Brüstung neben den Patronen liegt.

  • Mal ganz dämlich gefragt, was hattest du für einen Trainer???

    Dein Beitrag war meine erste DSB- Trainer Lektion. Das liegt möglicherweise daran, daß ich beim ÖSB bin und andere Disziplinen schieße. Dort beginnen die 7 sek nach "Sind die Schützen bereit?" gefolgt von "Achtung".


    Wenn ich mit einem ausgebildeten Trainer arbeiten oder überhaupt nur jemals einen zu Gesicht bekommen möchte, werde ich einen außerhalb des Vereines suchen und jeweils ein ordentliches Stück fahren müssen. Darum finde ich dieses Forum als Informationsquelle recht nützlich.


    Ab Kommando "Laden" wird die Stoppuhr gedrückt, bei ca. 50 Seknuden (plus/minus) wird der Stand aufgebaut (Spannung, Arm, Kopf), ab 55 Sekunden (plus/minus, hängt jeweils vom Trainingsgrad und Gewohnheit des Schützen sowie der Disziplin ab) geht der Arm hoch, wird das Ziel anvisiert und ab da bleibt die Spannung im Körper. Bei "Achtung" wird abgesenkt, die Atmung übernimmt jetzt den Rhytmus und nach 7 Sekunden (meist 2 Atemzügen) kommt das grüne Licht / dreht sich die Scheibe zu ... und der Arm geht nach oben.

    Danke. Super Beschreibung. Werde ich mir vormerken, da ich gerade meine erste SpoPi bestellt habe und so noch Zeit bleibt, eine Stoppuhr zu beschaffen.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

  • Das liegt möglicherweise daran, daß ich beim ÖSB bin und andere Disziplinen schieße. Dort beginnen die 7 sek nach "Sind die Schützen bereit?" gefolgt von "Achtung".

    Ja, genau wie beim BDS - wo keine festen Zeiten, da ist keine Uhr nötig.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Hallo zusammen,

    ich kenne diese Uhr aus anderen Sportaktivitäten!

    Gymboss Intervall-Timer und Stoppuhr

    https://www.amazon.de/Gymboss-…=8-3&keywords=Timer+Sport

    Diese hat mehrere Möglichkeiten. Unter anderem auch nur mit Vibration zu Arbeiten.

    Hier sind auch unterschiedliche Zeitabstände einstellbar. So das in einem Trockentraining alles berücksichtigt werden kann.

    Vibration zu jedem Kommando um dann ein Zeitgefühl zu bekommen.

    Zum Beispiel ein komplettes Finale in einer Schleife einstellbar.

    Nur eine Möglichkeit. Sicher geht das auch mit einer Analogen Stoppuhr.

    Aber wenn ich mich präzise auf immer wiederkehrende Abläufe eintrimmen möchte wäre das eine Möglichkeit.

  • Zum Thema Uhr, der härteste Fall der mir bekannt ist, der ist hier schon erwähnenswert. Ein direkter Konkurent zu mir über viele Jahre, Europameister, Weltmeister, mehrfach mit einigen Perkussionswaffen, also schiessen kann er......

    Leidenschaftlicher GK Schütze, hat auf seinem Stativ eine Platte angebracht auf der ein Oma Wecker steht mit etwa 120mm Durchmesser, der Sekunden runter zählt. Wo er den her hat wissen die Götter.

    Zum Einsatz kommt der bei der Zentralfeuerdisziplin. Das Prozedere dazu ist erlebenswert. Bei 150sec ist es überschaubar, in der 20sec Serie muss man das gesehen haben. Wenn die Scheibe kommt wird die Uhr gestartet, dann wird der erste Schuss abgegeben, der wird mit Blick durch das Glas kontrolliert. Danach kommen die restlichen 4 Schuss, so bei jeder Serie. Den Kountdown immer im Blick, das Glas ist so eingestellt das nur eine kleine Veränderung mit dem Kopf nötig ist um den Blick zu realisieren.

    Der ganze Ablauf ist mit soviel Kontrolle versehen, das kaum ein maximal Ergebnis zustande kommt.

    Da ist soviel Ablenkung eingebaut in dem Ablauf, das funktioniert nicht.

    In der 20sek Serie kann man die 200 mit einem guten Rythmus und souveränität eher schiessen als in der 150iger. Da ist die sogar planbar.

    Mit Uhr starten dann einrichten den ersten Schuss kontrollieren, wieder einrichten dürfte der zweite Schuss bei 10sec liegen, das heist für die restlichen 3 Schuss, dürften das pro Schuss noch 2,5sec sein.

    Zum Vergleich mein erster Schuss kommt nach einer Sekunde, es bleiben dann 18sec für 4 Schuss, die alle im selben Rythmus geschossen werden, pro Schuss 4,5 sec gänzlich ohne ablenkung...... das ist ne Ewigkeit.

    Was ich sagen will Kontrolle zur richtigen Zeit, und im richtigen Umfang ist wichtig, übertreiben sollte man es nicht.......

    Auch bei der Minute vorlauf bis zum Achtung, sollte das am Anfang hilfreich sein, aber irgendwann sollte so viel Sicherheit drin sein, das es ohne Uhr geht in der Vorbereitung,



    no.limits

    Steyr EVO/E
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  • Gedanken, Ideen und Schlüsse zum Thema.....


    Also nochmal wenn einer ein Ritual meint zelebrieren zu müssen, und eine Zeit benötigt, dann ja!?

    Alternativen wären angebracht, so hab ich für mich und die Mädels und Jungs die ich coache, andere Wege.

    Wir haben Uhren für Wettkämpfe, Sportpistole Präzision, Standard 150sec, LP, GK 150sec.

    Für die schnelleren Disziplinen, Nein und Vorbereitung auch Nein.

    Die Ausgangssituation, zur Vorbereitung in den überschaubaren Disziplinen, ist es nicht Notwendig.

    Zur Vorbereitung bei den Zeitdisziplinen, ist die Vorgehensweise wie folgt.

    Zum Komando laden, wird geladen das dauert 20-30sec, danach wird der Stand bzw die gesamte Position eingenommen. Beispiel Duell, hier wird die Startphase und Beschleunigungsbewegung ausgeführt, es wird hoch gezogen auf 60/70/80/90 Grad mehrfach und korrigiert, und sich mit der anstehenden Bewegung vertraut gemacht.

    Dieser Vorgang geht solange bis das ,, Achtung ,, kommt, jetzt wird der Arm schnellstens auf die obere Position gezogen. Von dort beginnt jetzt der aktive Ablauf, wie nach einem getätigten Schuss. Das heist ausatmen Arm senken, usw. Wir sind jetzt schon im aktiven Ablauf der Duellbewegung.

    Das heist man benötigt keine Uhr, nach dem Ladevorgang wird keine Zeit verschenkt, dauert der Ladevorgang etwas länger, weil eventuell ne Murmel runter fällt, hab ich weniger Anschläge, läuft alles glatt ist mehr Zeit für mehr Anschläge, das sollte auch Ziel sein.

    Es wird aktiv gearbeitet bis zum Achtung. Dazu ist keine Uhr notwendig, das Achtung kommt ich kann es nicht beschleunigen oder aufhalten mit einer Uhr. Es lässt sich lediglich die Zeit verwenden die da ist, dazu ist keine Uhr notwendig.

    Uhren, sorry, brauchen Schützen die Angst vor der Zeit haben, und diese in der Regel auch nicht nützen, sondern untätig abwarten.....

    Für Beginner, ja ist keine Schande, ist ein Teil des Weges zum Profi......


    no.limits

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  • So ähnlich würde ich es auch angehen.

    Zunächst mal was tickendes hinlegen um ein gewisses Zeitgefühl zu bekommen,...wie lange brauch ich für was, schaun wie ich die Zeit nutzen kann und los gehts.......

    ZU viel Ritual macht auch viel kaputt weil man seine Eigenen Ansprüche so hoch schraubt, dass man so in seinem Ritual fest steckt,.. da vergisst man den halben Wettkampf.....

    Eine gewisse Vorbereitung gehört schon dazu,.....aber zu viel ist einfach zu viel.....

  • Uhren, sorry, brauchen Schützen die Angst vor der Zeit haben, und diese in der Regel auch nicht nützen, sondern untätig abwarten.....

    Für Beginner, ja ist keine Schande, ist ein Teil des Weges zum Profi......

    Für Spopi-Duell sehr gut formuliert.

    Als mir schlicht durch eigenes Tun und Beobachtung anderer Schützen bewusst wurde, dass ich die Vorbereitungszeit für Anschläge nutzen kann und sollte, wurde mir mal wieder klar, warum es Sportschießen heisst. Duell zerrt an meinen Kräften und die Anschläge in der Vorbereitung sind eine zusätzliche Belastung aber auch leistungssteigernde Maßnahme.


    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich aber auch oft genug zu den Abwartern gehöre, weil es im Wettkampf nach den bereits 30 Schüssen Präzision und diversen Serien Duell zumindest für mich sehr anstrengend ist, noch zusätzliche Voranschläge einzubauen, die mich zumindest in meiner Phantasie befürchten lassen, dass die danach abgegebenen Schüsse dadurch schlechter werden als nötig.

    Und jetzt kommts: trete ich mich dann sozusagen selber in den Hintern und mache die wenigstens 1 bis 2 Anschläge und den Voranschlag dann, trotzdem die Kräfte langsam schwinden dann doch, wird es auf die letzten Serien nicht schlechter und wahrscheinlich sogar besser als wenn ich kräfteschonend zur Uhr schielend abgewartet hätte.


    Um die Uhren komme ich aber auch im z.B. Spopi-Präzision-Wettkampf nicht herum, ausser ich schieße auf eine elektronische Anlage, die mir erfreulicherweise die Zeit einblendet. Mein Zeitgefühl ist da nicht ausgeprägt genug, aber ja, vorstellbar, dass ein Profi das kann, auch ohne Uhr mit dem sicheren Gefühl in der Zeit zu liegen, punktgenau fertig zu werden. Da ich die Zeit sehr gerne ausnutze, schau ich lieber nochmal um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

  • Ich habe einen Timer von TFA Dostmann. Damit er nicht piept, habe ich die Kabel zum internen Lautsprecher durchtrennt. Dazu muss das Teil nur einmal kurz auf- und zugeschraubt werden. Die Größe der Zeitanzeige ist für mich genau passend. Zur Not kann mein Standnachbar mitlesen.


    Dieser Vorgang geht solange bis das ,, Achtung ,, kommt, jetzt wird der Arm schnellstens auf die obere Position gezogen. Von dort beginnt jetzt der aktive Ablauf, wie nach einem getätigten Schuss.

    Uhren, sorry, brauchen Schützen die Angst vor der Zeit haben, und diese in der Regel auch nicht nützen, sondern untätig abwarten.....

    Mir ist die Zeit zwischen Achtung und Start mit 7s zu knapp. Ich benötige etwas mehr Zeit und gehe bereits bei -3s nach oben und nehme das Visier auf. Bei Achtung beginne ich die Absenkbewegung. Ohne Uhr ist das nicht umsetzbar.


    Den letzten Satz finde ich sehr überheblich. Ich hätte den so nicht geschrieben.

  • Mir ist die Zeit zwischen Achtung und Start mit 7s zu knapp. Ich benötige etwas mehr Zeit und gehe bereits bei -3s nach oben und nehme das Visier auf. Bei Achtung beginne ich die Absenkbewegung. Ohne Uhr ist das nicht umsetzbar.


    Dito, denn das "Achtung" betrachte ich als das Ende des "nullten" 3-Sek-Schießfensters. D.h. ich versuche bereits vor dem Heben des Arms bei ca. -3s im Atemrhythmus zu sein und gedacht einen "nullten" Schuß zu setzen. Während dem "Achtung" noch die Restsekunde Nachhalten und wie bei den kommenden fünf Sekunden im Rhythmus absenken.


    Bevor ich mir eine Uhr hingelegt (oder auf die Standuhr geachtet) und die Aufsicht um Einhalten der 1 Minute Vorlauf gebeten habe, hatte ich immer extreme Probleme in einen sinnvollen Rhythmus zu kommen. Erstaunlicherweise bin ich der einzige bei uns den die Einhaltung der Minute interessiert (und der Einzige der korrekt mit "Achtung!" die Drehanlage startet, nicht mit "Start!"). Aber so isses halt... Den Ehrgeiz alles "richtig" zu machen haben nur die wenigsten, und viele betrachten das offenbar als "uncool" sich darum zu bemühen... :-S

    Ich habe einen Timer von TFA Dostmann.


    Wie vertragen sich diese elektronischen Uhren eigentlich mit der DSB SpO? Stichwort Verbot elektronischer Geräte im Schützenstand? Im Prinzip müßte man ja "nach den Buchstaben" sogar elektrische Armbanduhren ablegen. Wo wird da die Grenze gezogen? Ich benutze im Training bislang in der Tat ein Smartphone, aber das dürfte demnächst bei der BM nicht akzeptiert werden, weshalb ich mich nach Alternativen umschaue. Analoge Stoppuhren sind ziemlich teuer, aber ich habe auch keine Lust auf Diskussionen...

  • Mir ist die Zeit zwischen Achtung und Start mit 7s zu knapp. Ich benötige etwas mehr Zeit und gehe bereits bei -3s nach oben und nehme das Visier auf. Bei Achtung beginne ich die Absenkbewegung. Ohne Uhr ist das nicht umsetzbar.

    Das geht so aber auch nur bei Disziplinen, wo man nicht in "Bereit" -haltung auf "Start" warten muß. Ich vermute, DSB- Spezialitäten?

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

  • Das geht so aber auch nur bei Disziplinen, wo man nicht in "Bereit" -haltung auf "Start" warten muß. Ich vermute, DSB- Spezialitäten?


    DSB ja, Disziplin 2.40 SpoPi Duell... die Formulierung in der Sportordnung lautet "Der Schütze muß vor jedem Schuß die Fertighaltung einnehmen". Wann genau, bleibt ihm/ihr überlassen. Solange Du beim Hindrehen der Scheibe (oder "Start!" bei stehender Scheibe, oder grüne Ampel) in Fertighaltung bist, ist alles gut. Beim "Achtung" wird ja die Drehanlage gestartet, Scheibe dreht weg, man geht mit dem Arm runter in Fertighaltung wie nach einem Schuß, und nach 7 Sekunden kommt die Scheibe wieder oder die Ampel wird grün (beides ist implizites "Start!").