Munitionstest

  • Moin Leute,

    Ich komme gerade vom Munitionstest von allermann. Hab meine nagelneue Monotec heute mit Munition versorgt. Tatsächlich war erst das letzte los von allen getesteten brauchbar. Zwar immer noch nicht der Hit aber es geht schon okay. 6,28 mm Durchmesser bei 20 Schuss und eine Hochrechnung auf 107,6 Ringe.

    Ich durfte sogar alle alleine testen :)

  • Hallo,

    ich kenne es so, das ein neuer Lauf erst einmal einige Diabolos durch haben muss und dann die Streukreise irgendwann enger werden.

    Die Diabolos hinterlassen im Lauf eine sehr feinen Abrieb vom Blei und verschließen damit feine Poren und Riefen im Metall.

    Dadurch wird nach ein paar Hundert Schuss der Lauf von innen geglättet und die Diabolos laufen gleichmäßiger durch,

    wodurch das Gewehr konstanter wird und noch präziser treffen sollte.

    Auch wenn man die Diabolo- Sorte wechselt, zb. von RWS auf JSB, benötigt der Lauf einige Schuss mit der neuen Sorte,

    damit das Ergebnis Aussagekräftig ist.

    Die Diabolo- Hersteller haben unterschiedliche Blei- Legierungen und die Neue Sorte muss erst einmal im Lauf einen

    gleichmäßigen "Blei- Schmierfilm" in den Lauf hinterlassen, um danach gleichmäßig durch den Lauf zu laufen.

    RWS zb. ist sehr hart von der Legierung und JSB sehr weich. H&N ist auch etwas härter.

    Manche reinigen den Lauf sogar vorher, wenn sie einen neue Sorte ausprobieren wollen.

    Match- Läufe sollten aber bei der Produktion schon eine glättende Behandlung erhalten haben.

    Geläppt werden die wohl noch nicht sein aber schon deutlich feiner bearbeitet als ein Lauf von einem Freizeit- Luftgewehr.

    Vielleicht hat ja jemand schon solche Erfahrungen machen können,

    das sich mit steigender Schusszahl die Präzision verbessert hat und mag berichten?

    Schöne Grüße

    Heiko

  • Eine V0 Messung wäre auch sehr interessant!

    Ein Pressluft- Gewehr kann bei 20°C zb. genau 172 m/s machen.

    Bei 10°C wird es garantiert weniger Leistung haben und bei 30°C mehr Leistung.

    Das kann dadurch durchaus 5 m/s nach unten oder nach oben schwanken mit der V0.

    Wenn ich also mein Gewehr aus dem Waffenkoffer hole und das Gewehr hat zb. 20°C,

    der Schießstand ist nicht beheizt und hat nur 10°C, wird das Gewehr sich nach und nach abkühlen

    und dann auch nach und nach etwas tiefer treffen.

    Deshalb sollte sich das Gewehr am besten erst einmal 30 Minuten an die Umgebungstemperatur gewöhnen,

    bevor man einen Test bzw. Wettkampf macht.

    Ich mache bei meinem Pressluft- Gewehren direkt vor dem Wettkampf sogar 2 Leerschüsse, damit das Gewehr möglichst gleichmäßig schießt.

    Der erste Schuss kann sonst durchaus minimale Abweichungen nach oben oder unten haben.

    Edit:

    Ich kann auch noch ein paar Tips geben, wie man die die V0 etwas gleichmäßiger bekommt, wenn man größere V0- Schwankungen hat.

    Wichtig ist zb. das der Schlagbolzen, der auf das Ventil schlägt, wenn man den Schuss auslöst immer vernünftig geschmiert ist.

    Die Hersteller nehmen im Normalfall dazu immer ihr eigenes Waffenfett und schmieren das auch nach bei der Jährlichen Inspektion, wenn man sein Gewehr überprüfen lässt.

    Ich nehme mittlerweile das Waffenöl von Ostermayer dazu.

    Damit konnte ich die V0- Schwankungen noch halbieren.

    Auch der Regulator sollte überprüft werden. Oftmals ist dort an den Tellerscheiben zu viel Fett, was sich negativ auf die V0- Schwankungen auswirken kann.

    Ich will jetzt aber keinen dazu animieren, sein Gewehr zu zerlegen.

    Einmal editiert, zuletzt von Ferrobell (30. Januar 2023 um 20:51)

  • @Ferobell, gehört hatte ich das auch mal. Glauben tue ich es nicht. Wenn die Präzision steigt, dann liegt es eher am Training. Dadurch wird man präziser und wohl auch konstanter in den Ergebnissen.

    Ansonsten würde es ja auch heißen, dass wenn ich einen Munitionstest mache, der gut ist, nach ein paar hundert Schuss noch besser im Schussbild werden würde, wenn sich der Lauf an die neue Muni „gewöhnt“ hat. Auch das mag ich zu bezweifeln 😉.

    Die Muni mag noch so gut sein, extreme Ergebnisse heißt >321 schiesse ich hin und wieder aber nicht konstant, wohl weil es Tagesform abhängig ist und nicht munitionsabhängig oder laufabhängig.

    Meine Muni hat 5,6 mm und 108,1 und ich habe letztes Jahr damit je 1 x eine Serie mit 108 und 108,1 geschossen. Wie gesagt 1 x.

    Das gleiche ist auch beim KK in meinen Augen so. Ich hatte den Gedanken mir ein Grünig&Elmiger zu kaufen, habe aber letztes Jahr 2 x 106,3 Serien geschossen. 1x im Wettkampf, einmal im Training. Das kann ein G&E sicher auch nicht besser, also habe ich den Gedanken wieder verworfen. Es war auch mit unterschiedlicher Munition. Meisterschaft mit Lapua Training mit R50.

    Solche Ergebnisse sind mE nur möglich, wenn an dem Tag alles passt.

    Dazu kommt, dass ich sowohl den LG Lauf regelmäßig reinige (ca. alle 300 Schuss) wie auch den KK Lauf nach jedem schießen.

    Ob dann jeweils alle Bleiablagerungen aus dem Lauf raus sind??????

    Ich merke keinen Unterschied nach dem reinigen, was die Ergebnisse betrifft.

    Das zu meinen Erfahrungen dazu.

    Gruß

    Mike

  • Hey Mike,

    Ich bin auch der Meinung dass man die LG Läufe auch nicht mehr reinigen braucht so wie man es vor einiger Zeit vielleicht getan hat. Aber von Ferrobell auf jeden Fall eine sehr spannende ansichtsweise wie ich finde :)

    Was hälst du von meinem Munitionstest mit meiner Monotec und der qiang Yuan?

    Eat shoot sleep and repeat :peaceful:

    Walther Monotec

  • Hey Mike,

    Ich bin auch der Meinung dass man die LG Läufe auch nicht mehr reinigen braucht so wie man es vor einiger Zeit vielleicht getan hat. Aber von Ferrobell auf jeden Fall eine sehr spannende ansichtsweise wie ich finde :)

    Was hälst du von meinem Munitionstest mit meiner Monotec und der qiang Yuan?

    Für Freihand ok, ich hätte diese Munition für mich nicht gekauft😉😊, bei mir muss der Durchmesser unter 6 liegen. Aber das ist mein Kopfding 🤣🤣.

    Ich hatte es hier schonmal geschrieben. Ich war bei RWS und hatte 53 lose KK R50 und R100 getestet, aber nichts gefunden. 870 km umsonst gefahren und nichts gekauft. Das ist dann so, wenn nichts passendes da ist. Deshalb kaufe ich nichts, nur um zu kaufen😉

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

  • Für Freihand ok, ich hätte diese Munition für mich nicht gekauft😉😊, bei mir muss der Durchmesser unter 6 liegen. Aber das ist mein Kopfding 🤣🤣.

    Ich hatte es hier schonmal geschrieben. Ich war bei RWS und hatte 53 lose KK R50 und R100 getestet, aber nichts gefunden. 870 km umsonst gefahren und nichts gekauft. Das ist dann so, wenn nichts passendes da ist. Deshalb kaufe ich nichts, nur um zu kaufen😉

    So oder so ist Munition nur eine Hilfe. Das meiste macht der Schütze am Gewehr 🤪 Sicherlich gibt es auch bessere Lose, aber da muss man halt auch Glück haben. Ich denke alles um die 107,0 aufwärts beim Munitest kann man mit leben.

    Eat shoot sleep and repeat :peaceful:

    Walther Monotec

  • Hallo Mike,

    mit dem Training hast du natürlich Recht!

    Ohne Training und Talent kann jemand noch so ein präzises Gewehr haben und wird trotzdem nicht konstant gute Leistungen erzielen können.

    Durch regelmäßiges Training verbessert man seine Leistung und wird konstanter.

    Mir ging es aber darum, das Gewehr optimal auf einen Wettkampf oder einen Munitionstest vorzubereiten.

    Bei einem Munitionstest schieße ich immer durch einem Chrony. (Habe selber 2 Stück).

    Ich machen einen Munitionstest bzw, einen V0- Test oder auch Wettkampf, immer mit abgewogenen und sortierten Diabolos.

    Zu dem Munitionstest und dem "Einbleien" von dem Lauf ist aber tatsächlich etwas wahres dran.

    Wenn du einen komplett neuen Lauf hast, wird dieser durch die ersten paar Tausend Schuss noch immer weiter geglättet.

    Die ersten 50 Schuss schließen mit dem Bleiabrieb feinste Poren und Riefen im Metall und sorgen für eine gleichmäßige "Patina" im Lauf.

    Irgendwann ist natürlich der Punkt erreicht, wo sich nichts mehr verändert.

    Auch wenn du einen andere Sorte Diabolos von einem anderen Hersteller verwendest, benötigt der Lauf ein paar dutzend Schüsse, bis sich eine gleichmäßige Schicht mit dem neuen Blei aufbaut.

    Bei dem Lauf reinigen konnte ich aber auch schon viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln.

    Ich kenne einige Schützen, die ihren Lauf etwa alle 200 - 300 Schuss reinigen müssen und eine Schnur durchziehen.

    Wenn sie es nicht machen, gehen die Streukreise auf. Nach dem Reinigen trifft das Gewehr wieder gut.

    Andere müssen ihren Lauf nie reinigen und wenn sie es machen, benötigt das Gewehr erst wieder einige Schuss, bis die Streukreise enger werden.

    Jeder Lauf ist anders.

    Ich verstehe unter einer normalen Laufreinigung auch das durchziehen eine Schnur.

    Manche nehmen auch nur einen VFG Reinigungsfilz, andere nehmen Chemischen Laufreiniger mit der Messingbürste und vergewaltigen damit den Lauf.

    Auf 10m fallen viele Dinge auch nicht so auf.

    Ich schieße ja Field Target mit dem Luftgewehr, wo wir Outdoor auf weiteren Distanzen bis 50m Schießen.

    Dort zeigt sich jede Veränderung gleich deutlicher.

    Was auf 10 Meter nur 1mm ausmacht, kann auf weiteren Distanzen schon 1 Zentimeter ausmachen.

    Sehr deutlich machen sich dort auch die Temperatur- Veränderungen bemerkbar.

    Bei der DM letztes Jahr im Sommer hatte ich Mittags mein Gewehr bei etwa 25°C eingeschossen und im Laufe des Nachmittages, wo der Wettkampf stattgefunden hat, wurde es über 35 warm. Mein Feinwerkbau 800 ist mit der Leistung 10 m/s schneller geworden und ich hatte nur noch Hochschüsse,

    die auf weiteren Entfernungen bis zu 2 cm hoch gingen. Da habe ich dann einige Ziele versemmelt.

    Das ging aber anderen Schützen mit Walther, Anschütz, Steyr oder Weihrauch genau so.

    So macht aber jeder seine eigenen Erfahrungen.

    Schöne Grüße

    Heiko

  • Noch eine Ergänzung:

    Einige Schützen waschen ihre Diabolos sogar, um feinen Bleistaub und auch die ungleichmäßige Ölschicht von ihren Diabolos herunter zu bekommen.

    Andere Ölen ihre Diabolos, weil das Gewehr damit besser trifft.

    Manche nutzen auch einen "Pellet- Sizer".

    Sicher gibt es auch viel Vodooo aber bei manchen scheint sich das Trefferbild damit wirklich zu verbessern.

    Ausprobieren hilft.

  • Manche nutzen auch einen "Pellet- Sizer".

    Habe ich noch nie etwas von gehört, aber gerade gegoogelt und in einem Forum einen Eintrag von dir gelesen. Ob das für uns Zehnteljäger das ideale ist, wage ich zu bezweifeln. Müssen wir hier aber auch nicht ausdiskutieren ;) .

    Ich benutze ab LVM den Joker von HDR, damit weiß ich dann sicher, dass das Diabolo oder meine KK-Murmel OK ist.

    Das mit dem ölen der Diabolos (hatte damals auf irgendeiner Seite eines Händlers eine Sprühflasche mit Öl für Diabolos gesehen) habe ich auch mal gemacht, da habe ich noch historisch geschossen und noch nicht an das sportliche schießen gedacht und noch mit einem Seitenspanner hantiert. Habe ich aber wieder beendet, als ich hörte, es dürfe kein Öl in den Lauf.

    Ich würde es heute bei meiner monotec nicht machen. Und es funktioniert auch ganz gut ohne Öl ;)

    Gruß Mike

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

  • Moin Leute,

    Ich komme gerade vom Munitionstest von allermann. Hab meine nagelneue Monotec heute mit Munition versorgt. Tatsächlich war erst das letzte los von allen getesteten brauchbar. Zwar immer noch nicht der Hit aber es geht schon okay. 6,28 mm Durchmesser bei 20 Schuss und eine Hochrechnung auf 107,6 Ringe.

    Ich durfte sogar alle alleine testen :)

    Also ich wäre mit so einer Muniton auch nicht zu Frieden. Wenn im Test nur 107,6 eingespannt drinn ist, wie kann ich dann 107,6 aufgelegt schiessen. Da sind doch beim Auflage- Wettkampf, mit Aufregung und ein paar Zielfehlern, keine 105 Ringe drinn. Also keine 315! Kein Mensch hällt ja ein Gewehr so, wie eingespannt. Aufgelegt schiessen mit einer perfekten Munition sieht so aus!

    Gruß, Peter

  • Also ich wäre mit so einer Muniton auch nicht zu Frieden. Wenn im Test nur 107,6 eingespannt drinn ist, wie kann ich dann 107,6 aufgelegt schiessen. Da sind doch beim Auflage- Wettkampf, mit Aufregung und ein paar Zielfehlern, keine 105 Ringe drinn.

    Naja, ich persönlich hoffe ja immer darauf, dass meine Munition in der Lage ist meine Fehler zu kompensieren. Ich befürchte halt nur, dass die von mir verwendete Munition nicht schlecht genug ist...

    Im Ernst, ich würde jetzt nicht immer vom ungünstigsten Fall ausgehen wollen.

  • Naja, ich persönlich hoffe ja immer darauf, dass meine Munition in der Lage ist meine Fehler zu kompensieren. Ich befürchte halt nur, dass die von mir verwendete Munition nicht schlecht genug ist...

    Im Ernst, ich würde jetzt nicht immer vom ungünstigsten Fall ausgehen wollen.

    Leider ist die Stochastik/Statistik da nicht auf unserer Seite.
    Beim überlagern von Abweichungen addieren sich die Fehler tendenziell zum schlechteren

    trainieren, nicht heulen...
    FWB P85
    FWB P8x
    Tesro RS100
    CZ75 Sport II
    Walther GSP 500
    S&W 686-3
    Peters Stahl Multical .45

  • Also ich wäre mit so einer Muniton auch nicht zu Frieden. Wenn im Test nur 107,6 eingespannt drinn ist, wie kann ich dann 107,6 aufgelegt schiessen. Da sind doch beim Auflage- Wettkampf, mit Aufregung und ein paar Zielfehlern, keine 105 Ringe drinn. Also keine 315! Kein Mensch hällt ja ein Gewehr so, wie eingespannt. Aufgelegt schiessen mit einer perfekten Munition sieht so aus!

    Gruß, Peter

    Das ist doch absoluter Quatsch was du da schreibst. Nur weil eingespannt eine 107,6 raus kommt, kannst du doch als Schütze dennoch mehr schießen. Das wäre ja ein absoluter Graus, wen dem so wäre 😂

    Man kann auch mit der 4,99 Euro Standardmuni 390 Ringe schießen. Der, der über die Ergebnisse entscheidet steht immer noch hinter der visierung

    Eat shoot sleep and repeat :peaceful:

    Walther Monotec

  • Wenn die Munition bis zu 2/10mm streut, kannst Du als Schütze allerdings nicht vorhersagen, in welche Richtung der nächste Schuss abweicht.

    Beispiel: 1. Schuss 10.4 rechts --> Korrektur am Diopter 2 Klicks links

    2. Schuss 9.8 links hoch...

    Tja, der erste Schuss hatte eine Abweichung durch die Mun zufällig nach rechts, der zweite zufällig nach links hoch.
    Richtig wäre gewesen, nicht am Diopter zu drehen, das wäre dann eine 10.4 hoch geworden. Der nächste dann eine 10.9, weil die Mun bei diesem Schuss dann zufällig nicht streut.


    Wie willst Du als Schütze das vorhersagen? Der Schütze entscheidet da genau gar nix über das Ergebnis, ausser zum schlechteren.

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    Peters Stahl Multical .45

  • Das ist doch absoluter Quatsch was du da schreibst. Nur weil eingespannt eine 107,6 raus kommt, kannst du doch als Schütze dennoch mehr schießen. Das wäre ja ein absoluter Graus, wen dem so wäre 😂

    Man kann auch mit der 4,99 Euro Standardmuni 390 Ringe schießen. Der, der über die Ergebnisse entscheidet steht immer noch hinter der visierung

    also Quatsch ist das nicht unbedingt.
    Man kann dann vielleicht mit Glück mal mehr als 107,6 schießen, aber die Regel wird das nicht werden.

    Wenn man alle Toleranzen aus dem System Waffe/Munition minimieren oder gar entfernen kann, dann sollte man das tun um die Toleranzen die der Schütze einbringt als einzge Fehlerquelle zu haben.
    Wenn man als Schütze nicht weiß warum man grade eine 8 geschossen hat weil es könnte ja die Munition, der lose Lauf oder das defekte Diopter sein, dann braucht man eigentlich garnicht weiter zu schießen.
    Glaube mir, es gibt gerade bei Diabolos Serien mit denen schießt du keine 390, auch nicht als 400er Bundesliga Schütze. Da sind beim eingespannten Testen ~4 Achter bei 10 Schuß drin. Man glaubt es nicht, aber ich habe es selbst schon gesehen!

  • also Quatsch ist das nicht unbedingt.
    Man kann dann vielleicht mit Glück mal mehr als 107,6 schießen, aber die Regel wird das nicht werden.

    Wenn man alle Toleranzen aus dem System Waffe/Munition minimieren oder gar entfernen kann, dann sollte man das tun um die Toleranzen die der Schütze einbringt als einzge Fehlerquelle zu haben.
    Wenn man als Schütze nicht weiß warum man grade eine 8 geschossen hat weil es könnte ja die Munition, der lose Lauf oder das defekte Diopter sein, dann braucht man eigentlich garnicht weiter zu schießen.
    Glaube mir, es gibt gerade bei Diabolos Serien mit denen schießt du keine 390, auch nicht als 400er Bundesliga Schütze. Da sind beim eingespannten Testen ~4 Achter bei 10 Schuß drin. Man glaubt es nicht, aber ich habe es selbst schon gesehen!

    Man schießt aber keine 8 aufgrund der eingeschossenen Munition. Der Fehler ist dann halt der Schütze, oder im Falle eines Defektes das dioter Lauf etc.. ein weltklasse Schütze wie es in der Bundesliga der Fall ist wird natürlich nicht aus der Standard Munition 390 plus rausholen, da hier viel weniger Fehler passieren wir bei einem ambitionierten Mittelklasse schützen im Schnitt 360-380.

    Eat shoot sleep and repeat :peaceful:

    Walther Monotec