Landesleistungszentrum für Sportschützen in Rheinland-Pfalz

  • Eine Frage an Carcano- Schmidtchen bitte nicht antworten-:

    Die Satzung liegt beim zuständigen Vereinsgericht zur Eintragung vor:

    Wie ist der zeitliche Ablauf und wer kann gegen die Eintragung Widerspruch einlegen?

    Kann die entsprechende Person bei einem Widerspruch eines anderen Vereins die Eintragung verweigern und wie kann ggf, dies " geheilt" werden?7

  • Das Registergericht hat die EIntragung ja erst einmal ausgesetzt.

    Es wird m.E. erforderlich (!) sein, zunächst einige der Mängel der Satzung zu beheben und dann die NEUE, überarbeitete Satzung erneut zur EIntragung vorzulegen. Dazu ist natürlich eine außerordentliche Delegiertenversammlung erforderlich. Das kann aber ziemlich schnell gehen.
    Damit kann man insbesondere den - teils berechtigten, teils unberechtigten - Bedenken des DSB Rechnung tragen. Wenn er sich ernst genommen sieht, wird er seinerseits deutlich auf den RSB einwirken.

  • Wenn er sich ernst genommen sieht, wird er seinerseits deutlich auf den RSB einwirken.

    Wenn das wirklich passiert, spendiere ich eine Kiste Sekt.

    So, aber auch dieses Thema ist für mich derzeit mal ausreichend diskutiert.

    Wortbrüchige gibt es nicht nur in der Pfalz, auch beim RSB.

  • Es geht bei der jetzigen Diskussion hier nicht um die Frage der Sportverbände in Landesgrenzen sondern einzig um die Frage, ob Vereine sich mehr oder minder wahllos aussuchen können, in welchen territorialen Teil eines Verbandes sie eintreten, wenn ihnen der für sie zuständige nicht zusagt. Meiner (zugegebenermaßen unmaßgeblichen) Meinung nach funktioniert das nicht, denn im Gegensatz zu dem Arbeitgeberbeispiel, in dem jeder Arbeitgeber für sich eigenständig ist und ich mir aussuchen kann, bei wem ich wo arbeite, stellen die LV eine Untergruppierung des DSB dar. Sie konkurrieren nicht gegeneinander um Mitglieder sondern sie vertreten die Interessen des DSB auf ihrer örtlichen Ebene. Diese Strukturen dienen organisatorischen Erfordernissen des DSB. Insofern sehe ich hier eine falsche Sichtweise.

    Hier ein paar Auszüge aus der RPSSB Satzung:

    § 1 Name und Sitz

    1. Der, 1863, als Pfälzischer Schützenbund gegründete Verein führt den Namen „Rheinland-Pfälzischer Sportschützenbund e.V. „ (RPSSB)“. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter der Nr. VR 41318 eingetragen und hat seinen Sitz in Neustadt/Weinstraße.

    2. Er ist der freiwillige Zusammenschluss von, Schützenvereinen, Gesellschaften, Gilden, Bruderschaften etc., die auf dem Gebiet des Deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz beheimatet sind.



    § 5 Mitgliedschaft

    1. Mitglied des RPSSB können Schützenvereine, Gesellschaften, Gilden, Bruderschaften etc., deren Sitz und Sportanlagen auf dem Gebiet des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz beheimatet, und deren Gemeinnützigkeit anerkannt ist werden, wenn sie die die Pflege des Schießsportes betreiben und in ihren Satzungen die Grundsätze des § 3 dieser Satzung anerkennen.

    Zu §1 .1

    Seit wann muss ich einen Landesverband fragen, wie ich meinen Verein nenne?

    Zu §5 .1

    Hier steht für jederman zu lesen "können" Mitglied werden und nicht "müssen".

    Mir ist auch nicht verständlich, dass eigenständige, selbstständige Landesverbände eine Untergruppierung des DSB sein sollen. Sie müssen doch nur Mitglied im DSB sein, wenn ihre Mitglieder an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen wollen.

    Du kannst auch nicht beweisen, dass der RPSSB mit dem RSB um Mitglieder konkurriert. Das ist doch nur eine Annahme von Dir. Ich bezeichne das als "Augenwischerei".

    So, aber auch dieses Thema ist für mich derzeit mal ausreichend diskutiert. Wir werden sehen, wie die wichtigen Leute damit weiter umgehen.

    Ich kann Dir sagen, wie die "wichtigen Leute " damit umgehen.

    1. Ein Günther Vetter, zur Zeit Vize beim PSSB hat vor Jahren eigenmächtig den SSV-RLP gegen die Wand gefahren, weil er entgegen seiner mehrfach geäußerten Aussagen, unbedingt einen Landesverband in Rheinland-Pfalz haben wollte. Plötzlich vertrat er genau die gegenteilige Meinung mit allen nur möglichen Begründungen, fast Zeit gleich nach dem DSB Delegiertentag (ein Schelm, wer Böses dabei denkt). Das schlimme dabei war, dass die Delegierten ihm geglaubt haben. Wenn es anders gekommen wäre, hätten wir diese Diskussionen heute nicht.

    2. Genauso hat er vor dem Gespräch mit dem DSB jetzt plötzlich seine Meinung geändert und will mit allen erdenklichen Ausreden seine Aussagen von "gestern" nicht mehr kennen.

    Solch einen labilen Charakter, der sein Fähnchen warum auch immer, sehr schnell dreht, ist meiner Meinung nach nicht in der Lage, einen Landesverband zu führen, vor allen Dingen nicht, wenn er sich über Delegiertenbeschlüsse versucht, hinweg zu setzen.

    Hoffentlich machen die Mitglieder des PSSB bei ihrem Delegiertentag im Mai 2018 dies einmal klar und nicht denselben Fehler wie damals die Mitglieder des SSV-RLP.

    Ein von mir persönlich sehr geschätzter Politiker sagte einmal, ich zitiere: "Gott schütze Rheinland-Pfalz".

  • Dabei könnte alles sooooooooooooooo einfach sein!!!

    Vorschlag vieler Aktiven:

    Der RSB fusioniert mit dem WSB und ist ein sehr starker Landesverband (ca. 150.000 Mitglieder)

    Die RSB Vereine in Rheinland Pfalz wechseln zum PSSB (dann RPSSB mit ca. 50.000 - 60.000 Mitglieder), aber bitte wählt den richtigen als Präsident. Der sich zur Zeit in der vordersten Reihe bewegt, ist der falsche Kandidat. Ich kann dien Grund, wir haben keinen anderen nicht mehr hören.

    Die Sportstrukturen müssten dann neu überdacht werden.

    Alle Streitigkeiten wären erledigt. Der DSB könnte ruhig in seiner Abwartehaltung verweilen, sich die Hände reiben und argumentieren, im Schießsport ist doch alles in Ordnung.

    Aber: Dann müsste der "Napoleon" des RSB W.P. ins zweite Glied. Er argumentiert zwar immer, er wolle nicht der "Totengräber" des RSB sein, in Wahrheit kann er sich nicht unterordnen. Hier steht nicht das Wohlergehen einer Sportart oder eines Verbandes im Fokus, sondern nur die Eitelkeit gewisser Leute. Obwohl ein amtierender Vize des RSB hinter vorgehaltener Hand diese Lösung auch für sinnvoll hält, er aber offensichtlich nicht den Mut hat, dieses heiße Eisen zu publizieren.

    Es hat damals schon länger gedauert, bis Napoleon B. ins Exil musste.

    Fazit: Ob die jetzige Generation es erlebt, dass sich endlich Strukturen verändern, wage ich in Frage zu stellen.

    Solange solche Funktionäre das Sagen haben sicher nicht.

    Jeder bekommt das was er verdient. Es liegt an uns Schießsportliebenden selbst, dies zu ändern, nur fangen wir endlich damit an.

  • Moses,

    Super Analyse und super Text!

    Ich glaube, dass du als Präsident den ganzen Laden gut ordnen würdest.

    Das meine ich ernst.

    Wenn ich dich wählen könnte, würde ich es tun!

    Würdest du kandidieren?

    Gut Schuss!

    Beklu

    Feinwerkbau P 8X.

    Ärgern ist Energieverschwendung.

  • Die RSB Vereine in Rheinland Pfalz wechseln zum PSSB (dann RPSSB mit ca. 50.000 - 60.000 Mitglieder), aber bitte wählt den richtigen als Präsident. Der sich zur Zeit in der vordersten Reihe bewegt, ist der falsche Kandidat. Ich kann dien Grund, wir haben keinen anderen nicht mehr hören.

    Jetzt nenne doch einmal einen geeigneten Namen, ich möchte wissen ob ich richtig liege.

  • Vielen Dank für die "Blumen". Aber in Verbänden oder Vereinen werden die kritischen Menschen selten gewählt, da diejenigen die "am Ruder" sind, dies mit allen Mitteln zu verhindern suchen. Ich gebe zu, ich hätte in der Vergangenheit dazu Gelegenheit gehabt, genau so wie in der Kommune, habe aber aus diversen Gründen abgelehnt. War vielleicht ein Fehler, aber nachher ist man immer schlauer.


    Jetzt nenne doch einmal einen geeigneten Namen, ich möchte wissen ob ich richtig liege.

    Für mich persönlich gibt es nur den einen Namen, auf den auch viele Mitlgieder des Gebietes Süd des RSB warten, nämlich:

    Rheinland-Pfälzischer-Sportschützen-Verband

    Dann könnte man den Sport in Rheinland-Pfalz neu strukturieren, was allen Vereinen zu Gute käme.

  • Für mich persönlich gibt es nur den einen Namen, auf den auch viele Mitlgieder des Gebietes Süd des RSB warten, nämlich:

    Rheinland-Pfälzischer-Sportschützen-Verband


    Dann könnte man den Sport in Rheinland-Pfalz neu strukturieren, was allen Vereinen zu Gute käme.

    Nun, wer ist den "man"? Bist du der Mann? Wer soll es denn reißen? Ich sehe nur alte Männer und der Name des Landesverband ist, wenn man es genau nimmt, bedeutungslos. Ich vermute einmal, du meinst mit "den Sport" den olympischen Schießsport?

    Es bleibt spannend bei der Frage,, wer sich an den Geldtöpfen bedienen will. Mal sehen wie lange sich der DSB noch verarschen lässt. BTW: @moses: du denkst daran, dass der PSSB für den Bayer gestimmt hat und der RSB für den Hessen?

  • Ich glaube nicht, dass man _irgendeinem_ der Beteiligten ein sich-Bedienen-Wollen an Geldtöpfen unterstellen sollten. DIe Zeiten der strafbaren Veruntreuung sind m.E. im RSB vorbei. Hier geht es doch eher um sinnnvolle und zukunftsfähige Verbandsstrukturen !

  • Ich bin ja nun relativ neu in dem Milieu, aber eine der ersten Sachen die ich lesen mußte war, dass das Landessportzentrum RLP wegen irgendwelchen Streitigkeiten geschlossen wurde.

    Als einfaches Mitglied erwarte ich einen rührigen Verband, der zuforderst die Bedürfnisse von Schütze A im Auge hat, der Fortbildungen, Lehrgänge und Wettkämpfe organisiert. Die Situation - gerade für Neulinge - in vielen Vereinen sind nicht die besten. Kaum Betreuer, kaum Ausbilder, uralte Vereinswaffen und auch ansonsten nur wenig Unterstützung, auch wenn ich mich ansonsten in meinem Verein sehr wohl fühle. Hier wäre die Aufgabe der Verbände tätig zu sein.

    Grabenkriege auf dem Maschendrahtzeunniveau, wie sie scheinbar hier in den Verbänden toben, empfinde ich gelinde gesagt als abstoßend!

    Meine 50 cent, auch wenn ich immer noch nicht verstanden habe, um was sich die Streitereien eigentlich drehen.

    "Wer kein Schwert hat, der verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert!"

    Jesus Christus; Lukas 22, 36

  • Lassen wir einmal die beiden Verbände ganz außer Acht, und konzentrieren wir uns auf einen wichtigen Kern des Postings von Mathesar. Nämlich diesen hier:

    Als einfaches Mitglied erwarte ich einen rührigen Verband, der zuforderst die Bedürfnisse von Schütze A im Auge hat, der Fortbildungen, Lehrgänge und Wettkämpfe organisiert. Die Situation - gerade für Neulinge - in vielen Vereinen sind nicht die besten. Kaum Betreuer, kaum Ausbilder, uralte Vereinswaffen und auch ansonsten nur wenig Unterstützung, auch wenn ich mich ansonsten in meinem Verein sehr wohl fühle. Hier wäre die Aufgabe der Verbände tätig zu sein.

    Genau da liegt es im deutschen Schießsport flächendeckend (!!) ganz stark im Argen. Vor allem verglichen mit der Anleitungs- und Betreuungssituation in anderen Sportarten. Woran das liegt? Darüber haben wir hier im Forum schon oft geschieben und auch Abhilfe vorgeschlagen.

    Es fehlt aber am Problembewusstsein und am Änderungswillen auf Seiten der Verbände. Man bildet zwar - auf dem Papier ! - gar nicht wenige Trainer nach aufgeschäumten DOSB-Vorgaben aus und fort, von C zu B zu A .... aber an der Basis kommt davon fast nichts an. Und das, was die einzelnen in den einfachen Vereinen brauchen, stellen die Verbände zumeist einfach hartnäckig nicht zur Verfügung. Man offeriert am Markt und am Kunden vorbei, und setzt die Hürden zu hoch. Warum? Auch das habe ich schon öfters erklärt.

    Carcano

  • Man offeriert am Markt und am Kunden vorbei, und setzt die Hürden zu hoch. Warum? Auch das habe ich schon öfters erklärt.

    Carcano

    Kurzversion in Stichworten hier möglich? Zwecks der Übersichtlichkeit für uns Newbies...

    Danke!

    Pfiats aich

    Beklu

    Feinwerkbau P 8X.

    Ärgern ist Energieverschwendung.

  • Hallo,

    ich gestatte mir eine kleine Anmerkung auf die Bemerkung von Moses unter 645, Schmidtchen 640 .

    Verbandsname:

    Ich kenne - obwohl von Schmidtchen als " Nebenschauplatz " beschrieben, viele Vereine auch aus dem Bereich des RSBs , die sofort den Verband wechseln würden, wenn der Verband von PSSB in zB. RPSSB oder RPSSv umbenannt werden würde.

    Dies ist für diese Vereine , und es sind etliche aus dem Hunsrück und Eifelbereich, die darauf einen großen Wert legen. Wir übrigens auch.

    Sollte es dieses mal widerrum nicht zustande kommen, sehe ich für die nächsten 20 Jahre keine Chance mehr.

    Und dann bin ich jenseits von gut und böse.

    Warten wir mal den Delegiertentag des PSSB (RPSSB) im Mai ab.

    Auf Versprechungen seitens des Vorstandes des PSSB lässt sich kein Verein mehr ein, siehe SSV- RLP.

  • Ich schlüge vor, dass der BSSB nun eine Zentralstelle für pfälzische Angelegenheiten und eine Haupthilfsstelle für die Pfalz gründet, Waffen werden von München aus geliefert. Wie damals
    :D

  • Ich schlüge vor, dass der BSSB nun eine Zentralstelle für pfälzische Angelegenheiten und eine Haupthilfsstelle für die Pfalz gründet, Waffen werden von München aus geliefert. Wie damals
    :D

    Nur um das mal richtig zu stellen: Die Pfalz hat Bayern geerbt, nicht umgekehrt. Schlimm genug dass jeder denkt, Leberkäse wäre etwas bayerisches... ;)

    "Wer kein Schwert hat, der verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert!"

    Jesus Christus; Lukas 22, 36

  • Verbandsname:

    Ich kenne - obwohl von Schmidtchen als " Nebenschauplatz " beschrieben, viele Vereine auch aus dem Bereich des RSBs , die sofort den Verband wechseln würden, wenn der Verband von PSSB in zB. RPSSB oder RPSSv umbenannt werden würde.

    ich glaube es liegt nicht nur an dem Namen des Landesverbades das die Vereine nicht wechseln, sondern daran das die gesamte Situation nicht geklärt ist.
    Wäre die Regelung einfach so das der Sportverband egal wie er auch immer heißt in seinen Bundeslandsgrenzen zuständig ist und die Vereine in diesem Bundesland diesem Verband automatisch zugehörig sind, dann brauchen sie ja nicht zu wechseln.
    Es ergäben sich automatische Zugehörigkeiten und fertig.
    Ehrlich gesagt ist es mir doch egal wer der übergeordnete Landesverband ist, oder?

  • So eine "Automatik" braucht's ja nicht. Ich sehe nicht, warum die Vereine keine Wahlfreiheit (in vernünftigen Grenzen - Wortspiel ist beabsichtigt !) haben sollten. Und die nutzen sie in Grenzregionen ja auch. Ich sage nur Villingen, Schwenningen...

    Und wenn die Birkenfelder halt tatsächlich so blöde wären, unbedingt dem Oldenburger Schüttzenbund angehören zu wollen (mit netten langen Reisen zu den Bezirks- und Landesmeisterschaften)... sind sie aber nicht. :)

    Carcano

  • Carcano

    muß man aber nicht davon ausgehen dass, wenn Verbandsgrenzen und politische Grenzen deckungsgleich sind, Fördermittel an "fremde" Vereine nicht mehr vergeben werden und die Vereine dann doch zu ihrem "Heimatverband" finden werden?

    Karl

  • Die beteiligten Verbände können ja durchaus eine Absprache treffen (und z.B. im Wege eines gütlichen Vergleichs sich gegenseitig festlegen), wonach

    - der Status Quo der jeweiligen Verbandszugehörigkeit der alten Vereine zu einem festgelegten Stichtag von beiden Verbänden akzeptiert wird;

    - dass keine aktive Abwerbung oder Proselytenmacherei stattfinden soll;

    - dass vor einer Aufnahme eines zuvor einem anderen Verband angehörenden, und einen Wechsel wünschenden Vereins sich beide Verbände miteinander ins Benehmen zu setzen haben (also nicht ohne Rücksprache);

    - dass für die Zukunft (nach dem vorerwähnten Stichtag) beide Verbände jeweils nur noch neue Vereine mit Sitz innerhalb des eigenen politischen Bundeslandes aufnehmen werden.

    Carcano