Schießfehler

  • Mich wuerde mal interessieren was aus eurer Sicht bei den Sportschützen die Schiessfehler sind die häufigsten auftreten.


    Solche Erfahrungen kann ich evtl. benutzen um die Schützen bei uns zu verbessern.


    Schiessfehler bei uns sind...


    Mucken:
    Der Schütze macht aus Angst vorm Schuss die Augen zu und verzieht beim brechen des Schusses mit der Waffe.


    Reißen:
    Der Schütze feuert einmal oder mehrmals schnell hintereinander ohne den Druckpunkt zu suchen.


    Der Schütze benutzt das falsche Fingerglied oder den falsche Finger.


    Atmetechnik falsch


    Beim reinziehen der Waffe in die Schulter verkrampft er sich der Schütz und schiesst meistens links tief (häufig am Maschinengewehr).


    Das waeren ein paar Beispiele von Fehlern bei uns die mir auffallen.


    Gruss

  • Fang am besten selber wieder mit dem LG schiessen an, dann merkst du recht schnell was du übernehmen kannst und was nicht. Vergiss aber erst mal alles was du mit dem MG machst wenn du wieder anfangst. Wir reden hier von Unterschieden so gross wie Formel 1 und PKW fahren...


    Ich sehe ja deinen Ansatz aber Sportschiessen ist dann doch noch mal ein anderes paar Schuhe... und rückwärtskompatibel ist das nicht, aufwärts schon eher.

    Servus, habe die Ehre..
    Kloaner_Schütz


    Mein Gewehr: FWB 601
    Gehmann Iris/Gehmann Klarsicht-Ringkorn verstellbar/Visirlinienerhöhung (FWB)/Laufgewichte (FWB)/MEC III Contact Kappe/TEC-HRO Touch Abzug/TEC-HRO Schaftgewicht


    Meine Vereine:
    1. SG Immergrün Unterföhring (Bayern) 2. Sportschützen UBS Zürich (Schweiz) 3. SSG Wallisellen (Schweiz)

  • Tja muss ich halt noch etwas abwarten bis ich wieder ein LG in der Hand habe :-).


    Anmelden kann ich mich leder erst in 2 Monaten da ich noch bis Ende März im Kosovo stationiert bin. Bis dahin versuch ich Informationen zu bekommen wos nur geht.



    Mal was anderes, warum werden meine Texte immer soweit auseinander gezogen? wundert mich ein wenig.

  • Was beim LG wichtig ist:


    Nachhalten, damit man nicht schon beim Abdrücken den Schuss verzieht.


    Die rechte Schulter( bei Rechtsschützen) nicht zu sehr nach innen ziehen, da man sonst zu verdreht im Oberkörper ist.


    Gewehr sauber einsetzen in der Schulter, denn das ist die halbe Miete bei der Stabilität.


    Und natürlich auch alles was du gesagt hast. Beteiligst du dich jetzt aus dem Kosovo an unserem Forum? Das finde ich wirklich toll, dass es immer internationaler wird!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Das mit der Schulter is bei einigen vons uns ein Problem. Durch die dicken Schutzwesten hat man überhaupt kein Gefühl mehr ob die Waffe mit der Schulterstütze auch da sitzt wo sie soll und dazu kommt das man die Waffe dadurch evtl. leicht verkantet. Manche setzen die Waffe teilweise so komisch an das die Waffe mit der Schultertütze AUF der Schulter liegt.
    Ja ich sitze tatsächlich in nem US Camp im Kosovo und schreibe hier ins Forum :-). Genau genommen sitze ich hier schon seit dem 02.09.09. Ich muss so langsam nach Hause sonst bekomm ichs noch an den Verstand :-D

  • Oft ist auch eine falsch eingestellte Schaftkappe für Ringeverluste verantwortlich, wenn der Kopf so verdreht werden muss dass die Augenstellung nicht horizontal verläuft sondern schräg.

  • Mal was anderes, warum werden meine Texte immer soweit auseinander gezogen? wundert mich ein wenig.

    Ich vermute du verwendest den Internet Explorer. Bei diesem seltsamen Browser übernimmt der verwendete Editor das aus Textverarbeitungsprogrammen bekannte Verhalten: Mit der Eingabetaste erzeugt man einen neuen Absatz und mit der Tastenkombination [Strg] + [Eingabetaste] wird eine neue Zeile begonnen. Wenn man die Eingabetaste zweimal drückt kommt es zu diesen seltsamen Abständen. Du kannst aber auch einfach auf die Quellcodeansicht umschalten.

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Ich lade mir demnächts mal wieder "mozilla firefox" runter. Den hatte ich auf dem anderen PC und der war eigentlich gut. Joa was mach ich hier den ganzen Tag? Tagesdienst also quasi draussen die albanischen KSF Angehörigen ausbilden und Abends Sport, Sport, Sport und Skypen. Tag ein, Tag aus der gleiche Trott. Einen Einsatz von 7 Monaten geb ich mir so schnell nicht mehr. 4 Monate reichen völlig.

  • Hallo Max,


    ich war auch mal in einem Krisengebiet - 4 Jahre lang - und wurde, insbesonders in prekären Situationen, von Soldaten wie Du einer bist, sozusagen "beschützt". UNO-Kontingent !! Den französischen Einheiten verdanke ich es, dass ich mit meiner Familie wieder heil rausgekommen bin.


    Halte durch...!!!

    Ohne Mut zur Niederlage - keine Sternstunde.

  • 4 Jahre lang 8| ?. Das wäre mir zu lange geworden und noch dazu sind die UNO Truppen meistens...naja....für größere Auseinandersetzungen nicht oder nur schlecht ausgerüstet. Ich kann mir denken wo du warst vor allem weil die Franzosen mit dabei waren. Hier im Kosovo ist das Leben easy. In Afghanistan mach ich dann vermutlich wieder Feldlagersicherung mit Patrouillen etc.

  • Richtige Einschätzung: Die UNO-Truppen scheinen nicht gerade über die beste Ausrüstung oder gar Ausbildung zu verfügen. Vor allem haben diese Soldaten auch ein Mandat - und wenn da zu lesen ist, dass die Evakuierung NICHT vorgesehen ist - dann wird eben NICHT evakuiert. Wenn man in dieser Hinsicht mal seine Erfahrung machen musste..... unbeschreiblich! Patrouillefahren in Afghanistan stelle ich mir auch äußerst brisant vor..... ich meine.... jeder kennt die Bilder aus dem Fernsehen.

    Ohne Mut zur Niederlage - keine Sternstunde.

  • Keine Evak-Pläne? Wird ja immer besser. Keine wunder das alle bei mir in der einhat sagen man soll sich von den UN Beobachter und den UNO Stellen fernhalten. Patrouille fahren is nicht ganz so schlimm. Im Norden ist der größte Herd der Kundz. Mazar e sharif ist dagegen "relativ" ruhig. Es könnte schlimmer sein. Wenn ich mir die Verluste im Süden anschaue z.B. was die Briten schon bei Helmand verloren haben ist es bei uns ziemlich friedlich.