Stimmt.
der/die Hobbyschützen ermöglichen durch ihre Mitgliedsbeiträge und entrichten der Startgelder erst den Leistungssport.
Schießzeit kk liegend
-
- Gewehr
-
RKZ77 -
26. Oktober 2013 um 20:05
-
-
Stimmt.
der/die Hobbyschützen ermöglichen durch ihre Mitgliedsbeiträge und entrichten der Startgelder erst den Leistungssport.Wie in anderen Sportarten auch, muss man da auch die Frage stellen dürfen ob jeder jede Disziplin auch auf höchstem Niveau betreiben muss?
Dies siehst du falsch. Nur Leistungssport bringt Geld aus der Sportförderung. Als Hobbyschütze bist du nur ein Kostenblock.

Axel
-
Möchte man aber, dass die zur Zeit doch recht an die 600 gedrängten Ergebnisse wieder etwas differieren, gibt es nur wenige Möglichkeiten.
Eine davon ist die Wettkampfzeit zu verkürzen. Waffen und Distance sind nun mal gegeben, auch ist die Zeitveränderung dabei die kostengünstigste Variante.
Es gilt also vom Schützen zu trainieren, dass in der gekürzten Zeit starke Ergebnisse zustande kommen. Die bisherige Ringzahl ist wohl (erst mal) nur schwer zu erreichen. So trennt man wieder die Spreu vom Weizen.
Bernd.
-
Möchte man aber, dass die zur Zeit doch recht an die 600 gedrängten Ergebnisse wieder etwas differieren, gibt es nur wenige Möglichkeiten.
Ich dachte, die Sportordnung ist bei internationalen Wettkämpfen KK-liegend auf 1/10 Wertung geändert. Warum wurde diese Regelung nicht national übernommen. Ist noch einfacher in der Auswertung und im nationalen Bereich sind die 600er auch nicht so üppig. Auf der DM 2013 war das Maximum 599 Ringe. Und danach gibt es noch die Finalregelung. Benötigt man noch mehr Spreu?
-
Möchte man aber, dass die zur Zeit doch recht an die 600 gedrängten Ergebnisse wieder etwas differieren, gibt es nur wenige Möglichkeiten.
Eine davon ist die Wettkampfzeit zu verkürzen. Waffen und Distance sind nun mal gegeben, auch ist die Zeitveränderung dabei die kostengünstigste Variante.
Es gilt also vom Schützen zu trainieren, dass in der gekürzten Zeit starke Ergebnisse zustande kommen. Die bisherige Ringzahl ist wohl (erst mal) nur schwer zu erreichen. So trennt man wieder die Spreu vom Weizen.
Bernd.
Mag ja alles richtig sein für Schützen im internationalen Bereich, aber die Messlatte eines Weltcup-Schützen an Otto-Normal-Schütze anzulegen, erscheint mir doch etwas unpassend. Ich kenne nicht viele die überhaupt regelmäßig mal 590+ schießen in KK liegend.
Ich kann mich an eine Pressemeldung erinnern des DSB, dass man die 1/10 Wertung national nicht einführen wollte, weil es zur Differenzierung der Ergebnis/Schützen als nicht notwendig erachtet wurde. Aber dann warum bei den Schießzeiten?
Alles unausgegoren... ich denke, eigentlich will mal die internationalen Regel einführen, hat aber Abstriche gemacht, z.B. Klamotten, in der Hoffnung möglichst wenig Leute weh zu tun. Aber dabei ist etwas halbherziges herausgekommen, was dann auch wieder keinem passt.
Und wofür das alles? Für 5 Miunten Ruhm alle 4 Jahre.
Ein Dilemma!
-
... die 1/10 Wertung kann aber nicht auf jedem Schießstand/Ziel praktiziert werden. Es gibt noch massenhaft Papierscheibenstände und Auswertungen per Hand/Auge ohne Scanner nur mit Prüflehre.
Bernd.
-
... die 1/10 Wertung kann aber nicht auf jedem Schießstand/Ziel praktiziert werden. Es gibt noch massenhaft Papierscheibenstände und Auswertungen per Hand/Auge ohne Scanner nur mit Prüflehre.
Bernd.
Nur um Deinem Argument etwas entgegen zu setzen:Mag sein, ich kenne zwar keinen Verein oder Meisterschaft auf der ohne Auswertemaschine gearbeitet wird.
Aber da,ich ja nur einen begrenzten Anzahl von Ständen aus meiner Region überhaupt kenne, will ich Dir auch gerne glauben.Als Inkonsistenz sehe ich das Argument in Bezug auf die Regeländerung trotzdem an, weil:
Der DSB mutet mir persönlich auch bis spätestens 2018 eine neue Kleiderordnung zu, die mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, also wieso mutet er den Vereinen oder eher sogar nur den Veranstalter von Meisterschaften, also Kreisen/Gauen/Bezirken/Landesverbänden (den letztendlich geht es ja um diese, bei Rundenwettkämpfen können die Ausschreibungen leicht angepasst werden) nicht die Anschaffung einer Auswertemaschine zu. -
... die 1/10 Wertung kann aber nicht auf jedem Schießstand/Ziel praktiziert werden. Es gibt noch massenhaft Papierscheibenstände und Auswertungen per Hand/Auge ohne Scanner nur mit Prüflehre.
Wenn man nach nahezu 15 Jahren immer noch keine Auswertemaschine hat frage ich mich schon was man 15 Jahre lang gemacht hat!
Der DSB mutet mir persönlich auch bis spätestens 2018 eine neue Kleiderordnung zu, die mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist,
Wie hoch sind denn die Kosten bzw. was musst du alles ändern damit dein Schießgewand wieder fürs Liegendschießen regelkonform wird?
-
Ich kenne keine Wettkämpfe im LG- und KK-Bereich bei denen noch mit Hand und Auge ausgewertet wird. Bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften wird seit vielen Jahren nur noch mit Maschine ausgewertet. Selbst bei kleineren Rundenwettkämpfen (z. B. LG-Auflage) findet immer eine Maschinenauswertung statt. Sollte ein Verein tatsächlich einmal keine Auswertungsmaschine haben, wir diese ausgeliehen. Eine 1/10 Wertung dürfte daher problemlos möglich sein.
Meiner Meinung nach geht diese Aussage am Thema vorbei. Von der Zeitverkürzung werden gerade nicht die Schützen auf internationer Ebene oder auch die nationalen Kaderschützen betroffen sein. Diese Schützen haben in der Regel einen sehr viel schnelleren Schießrythmus (Olympiasieger z. B. teilweise nur 25 bis 30 Minuten); bedingt auch durch den großen Trainingsaufwand. Ich glaube deshalb auch nicht, dass die Spitzenergebnisse im Bereich von 598 bis 600 Ringen in Zukunft niedriger liegen werden. Die "Spreu vom Weizen" trennen wird vielmehr die international geschossene 1/10 Wertung.
Betroffen und meiner Meinung nach auch benachteiligt sein werden in Zukunft die "normalen" Sportschützen; jedenfalls die mit einem etwas langsameren Schießrythmus. Bei dem im Vergleich zu Spitzenschützen geringeren Trainingsaufwand kann auch nicht ohne weiteres umgestellt werden.
Und es wird die Gruppe der Alters- und Seniorenschützen betroffen sein, die bei uns in der Region bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften zahlenmäßig noch fast das größte Kontigent der Starter stellen. Im Schützenbereich dagegen sieht es - jedenfalls im Bereich KK-Liegend und KK 3 x 20 - schon ziemlich mau aus.
Ich befürchte, dass die Alters- und Seniorenschützen, die mit der verkürzten Schießzeit nicht klarkommen, dann in der nächsten Saison aufgeben oder wie viele andere auch zu Auflage-Wettbewerben wechseln werden. Dieses dürfte aber keine gute Entwicklung für das Sportschießen sein. Es sei denn, die KK-Wettbewerbe sollen nur noch eine "Randsportart" sein.
Aus meiner Sicht ist die ganze Verkürzungszeiten-Regelung nicht richtig durchdacht (siehe auch meinen Beitrag zur Verkürzung LG-Freihand mit 50 Minuten sowohl bei elektronischen als auch Zugscheiben und bei LP dann wieder 60 Minuten bei Zugscheiben).
Apfelbaum
-
Unser Vereinstand (KK) hat keine elektronische oder Scannauswertung. Auf diesem Stand werden bei uns jedes Jahr die Kreismeisterschaften ausgetragen...
Ich finde das auch gar nicht so wichtig, so lange die Bedingungen für alle gleich sind.
Bernd.
-
Wie hoch sind denn die Kosten bzw. was musst du alles ändern damit dein Schießgewand wieder fürs Liegendschießen regelkonform wird?
Ich werde eine neue Jacke brauchen. Eine Maßjacke schlägt mit 400 - 500 Euro zu buche.
Ich meine wegen den Nähten ich Rücken und Hüftbereich,Es geht hier zwar nur um das Liegendschießen aber...
Ich schieße auch 3 Stellung, also dürfte ich bis 2018 1000 Euro investieren, sicher würde ich es ohnehin tun.
Aber es ist etwas anderes, wenn ich dies durch äußere Einflüsse aufdiktiert bekomme oder ich es aus eigenem Antrieb tue.Meiner Meinung nach geht diese Aussage am Thema vorbei. Von der Zeitverkürzung werden gerade nicht die Schützen auf internationer Ebene oder auch die nationalen Kaderschützen betroffen sein. Diese Schützen haben in der Regel einen sehr viel schnelleren Schießrythmus (Olympiasieger z. B. teilweise nur 25 bis 30 Minuten); bedingt auch durch den großen Trainingsaufwand. Ich glaube deshalb auch nicht, dass die Spitzenergebnisse im Bereich von 598 bis 600 Ringen in Zukunft niedriger liegen werden. Die "Spreu vom Weizen" trennen wird vielmehr die international geschossene 1/10 Wertung.
Betroffen und meiner Meinung nach auch benachteiligt sein werden in Zukunft die "normalen" Sportschützen; jedenfalls die mit einem etwas langsameren Schießrythmus. Bei dem im Vergleich zu Spitzenschützen geringeren Trainingsaufwand kann auch nicht ohne weiteres umgestellt werden.
Kann mich Deiner Meinung nur anschließen!
-
Ich meine wegen den Nähten ich Rücken und Hüftbereich,
Hüftbereich ist akzeptiert. Das mit den Nähten im Rückenbereich musst du mir genauer erklären.
-