Waffenrecht als Wahlkampfthema

  • Zur Information anhand der Wahlprüfsteine des DSB, der Wahlprogramme und der Reden im Bundestag:


    Kurzübersicht der Positionen zum Waffen- und Jagdrecht : Für alle, die keine Zeit haben


    Langbericht, u.a. auch mit zentralen Themen wie Finanzen, Arbeit und Familie


    Zusätzliche Info:


    Unentschlossene, Nichtwähler und Bürgerliche leben auf dem Land
    Während Städter vorwiegend die linken Parteien (SPD, Grüne, Linke und Piraten) wählen, ist bei der Landbevölkerung der größte Teil noch unentschlossen, dann folgen die Nichtwähler und die bürgerlichen Parteien.
    Insgesamt sollen lt. der WELT noch 34 Prozent unentschlossen sein, wen sie wählen. Von den FDP-Anhängern sollen es sogar die Hälfte sein – obwohl eine Regierung zur Wiederwahl noch nie so beliebt war wie diese.


    Nichtwähler mit 30% zweitstärkste “Partei”
    Von 1998 bis 2009 stieg die Zahl der Nichtwähler bei Bundestagswahlen von 10,8 auf 18,1 Millionen. Und hier fällt u.a. die Landbevölkerung auf.


    Mein Tipp, um den legalen Waffenbesitz nicht zu verlieren: Grün verhindern und Unentschlossene und Nichtwähler aus dem bürgerlichen Lager helfen bei der Stimmabgabe per Ferndienst oder bei der Besorgung der Briefwahlunterlagen.

  • Ich denke es läuft halt wieder auf CDU/CSU hinaus. Und die gewinnen die Wahl mit und ohne meine Stimme. Wobei die eigentlich alle weggehören, da gibt's parteiübergreifend wohl keinen, der uns nicht mindestens einmal verraten und verkauft hätte. Und damit meine ich weniger das Waffenrecht sondern Finanzhilfen, Bespitzelung, ...

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Lies dir meinen Link durch.


    Zweitstimme CDU kann auch zu einer schwarz-grünen Koalition führen, insbesondere da 49% der CDU Wähler die FDP als lästigen Koalitionspartner empfinden. Die Frage bleibt, warum?

  • Die Frage bleibt, warum?


    Weil die Bürger ihnen allen nicht mehr trauen.


    Warum sollen wir denn noch Parteien anhand ihrer Wahlprogramme und vorhaben wählen wenn die Mitglieder der Regierungspartei offiziell damit Hausieren, dass Wahlprogramme Folklore sind.


    "Es ist eine traditionelle Übung in dieser Republik, vor den Wahlen Wahlversprechen zu machen, die dann anschließend in Regierungs- und Koalitionsverhandlungen wieder wegrationalisiert werden", sagte der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, im ARD-"Bericht aus Berlin". "Die Wähler wissen das seit 50 Jahren, dass das so ist."


    Ob es jetzt um Milliarden geht oder Interessen bestimmter Gruppen, JEDE Partei besteht nur noch aus Wendehälsen wenn sie sich damit an der Macht halten kann.
    Da senkt die FDP auch hinterher lieber wieder ne Steuer für ihre Gönner als dass sie sich an ihre Wähler erinnert, die ihnen weiterhin Regierungsverantwortung übertragen haben.

  • Wenn ich das Ganze nur aus Sicht als "Arbeiter" und Steuerzahler sehen würde, würde ich nicht mehr zur Wahl gehen. Es spielt keine große Rolle, wer mich da beklaut, abhört, für blöd hält, bevormundet oder was auch immer.
    Aber aus Sicht eines Waffenbesitzers, Sportschützen, Wiederladers und Hobby-BüMa´s kann ich nur versuchen mit meiner Stimme Rot/Grün zu verhindern. Oder zumindest zu "hoffen". Momentan bin ich im Begriff meinen Job zu wechseln, das erste Mal in meinem Leben das es von mir aus geschehen soll. Das Ganze macht mir etwas Kopfschmerzen, mache mir Sorgen um die finanzielle Zukunft, wobei mir mein Hobby als Zerstreuung dienen soll und ich somit eigentlich keinen Gedanken verschwenden möchte, welche Deppen mir ab nächstes Jahr vorschrieben wollen, was ich zu tun und zu lassen habe, bzw. was mein Eigentum ist und was nicht. Das ist meine momentane "Gefühlslage" dazu....


    Aber wir alle sollten trotzallem die Augen nicht verschließen. Nur ein Beispiel, auch wenn es jetzt mal die Sportschützen nicht betrifft.
    In BW wird nun begonnen die Bedürftnisse der Jäger zu prüfen, die "überproportional" viele Langwaffen besitzen. Hier gibt es sogar schon Urteile, das Jäger die beispielsweise 30 LW haben, nachweisen müssen, warum sie diese "riesen" Menge brauchen zur Jagd. Wohlgemerkt, im aktuellen Waffengesetz und den Verwaltungsvorschriften so nicht vorgesehen. Aber die Länder machen jetzt schon was sie wollen. Sprich, die Schlinge zieht sich zu. Immer weiter. In den BW-Vorschriften steht klipp und klar, dass die Zahl der legalen Waffen um jeden Preis abgesenkt werden müssen. Kreativität ist gefragt.
    Bei uns in M. gehen die nun verstärkt gegen die älteren Sportschützen los. Und die Methode hat Erfolg. Viele Alte haben die Nase voll und geben einfach auf. Auch viele, die ja "nur" KK schießen. Es vergeht keine Woche, wo mir ein älterer Schützenkollege nicht sein KK schenken will.


    Was ich mich persönlich wirkliche Frage, wo hier der massive Widerstand der Verbände ist. Vorallem auch die der Waffenhändler und BüMa´s. Da wird ihnen die Küngelei mit Armatix auch nix mehr nutzen, wenn es einfach keinen Schießsport mehr im herkömmlichen Sinne gibt. Die "traditionellen" Vereine, die eh ihre LG´s und die paar KK´s im Verein lagern sind ja jetzt schon fein raus. Dumm läufts für solche wie mich. Die in 3 Verbänden und auf zig Schießständen schießen. Aber GK ist ja dann eh verboten unter den Neo-Kommunisten.
    Aber wahrscheinlich sind meine Bedenken eh nicht relevant. Zumindest für mich. Vielleicht bin ich ja eh ab nächsten Jahr arbeitslos und später gar Hartz4, dann brauch ich mir über ein Hobby eh keine Sorge machen........


    Martin

  • Aber wahrscheinlich sind meine Bedenken eh nicht relevant. Zumindest für mich. Vielleicht bin ich ja eh ab nächsten Jahr arbeitslos und später gar Hartz4, dann brauch ich mir über ein Hobby eh keine Sorge machen........


    Das sind für mich persönlich auch die wichtigsten Punkte. Es geht bei vielen nicht darum, dass einem das Hobby vermiest, stark reglementiert oder auch teile verboten werden...es geht darum, dass man sich dieses oder auch ein anderes Hobby überhaupt leisten kann. Sei es von finanzieller Seite oder aber auch von der zeitlichen. Mit den Stundenlöhnen, die von aktueller Regierung gutgeheißen werden, da muss man ja bald von seiner 25 Stunden Arbeitszeit noch 1 Stunde opfern um nicht mit der Zeitrechnung in Bedrängnis zu kommen. Aber die aktuellen Macher werden ja heutzutage so schnell mit Riesenabfindungen gefeuert, die haben Probleme, da möchte ich garnicht von Träumen, da würde ich meine Menschlichkeit verlieren.