Weil, ich weiß, dass das resigniert klingt, der nächste auftaucht, der meint andere Sportschützen wären auf der Brennsuppe dahergeschwommen und müssten durch ihn erleuchtet oder wahlweise auch zurechtgewiesen werden. Um es nochmal ganz klar zu sagen, wer Lichtpunkt als Gefahr für andere Disziplinen darstellt, der kommuniziert damit, bewusst oder unbewusst, dass Lichtpunkt in seinen Augen viele etablierte Disziplinen verdrängen oder ersetzen könnte, was bereits bei Luftdruckdisziplinen weder möglich noch erwünscht ist und spätestens beim Großkaliberschießen nun wirklich jedem einleuchten sollte.
Ich weis nun wirklich nicht, wie oft ich es noch schreiben soll:
Lichtpunkt als Einstieg für Kinder/Jugendliche unter 12 Jahren: Ja, ist in Ordnung, auch wenn das Hauptziel sein sollte, das Mindestalter auf unter 12 zu bringen.
Lichtpunkt als PR Gegenstand in Einkaufszentren oder öffentlichen Veranstaltungen: Ja, ist auch in Ordnung.
Diese beiden Punkte sind aber nur so lange in Ordnung, wie sie auch genauso in der Öffentlichkeit argumentiert werden.
Das bedeutet, keiner lehnt Lichtgeräte ab!
Nur wenn sich einzelne Funktionäre hinstellen und fordern, dass man Licht als Ersatz für bestehende Disziplinen nutzen kann, dann ist es falsch und gefährlich so zu argumentieren, da man suggeriert, dass bestimmte Disziplinen entbehrlich sind.
Die eher ablehnende Seite der Lichtimpulsgeräte sehen eben genau diese Forderungen einzelner, die es aber immer wieder in die Medien schaffen.
Ob es Schumann war, ungeachtet der Richtigstellung, die kaum einer mitbekommen hat, die Forderung von Kretsche oder die Forderung im Erbacher Bericht.
Die sind es, die einen Keil hineintreiben und für Unmut sorgen, da sie quasi im Namen eines Verbandes sprechen und somit für alle Mitglieder. Und genau hier liegt die Kernproblematik.