Nachbetrachtung der Aktionstage "Wochenende der Schützenvereine"

  • Die Aktionen am vom DSB initiierten "Wochenende der Schützenvereine" - hier am am 6./7.10.2012 - 18

    1. A1 ... waren aus meiner Sicht erfolgreich, (9) 50%
    2. A2 ... waren aus meiner Sicht nicht erfolgreich, (6) 33%
    3. A3 ... kann ich hinsichtlich "erfolgreich/nicht erfolgreich" nicht einordnen, (3) 17%
    4. B1 ... hat zu keiner feststellbaren positiven Darstellung des Schützenwesens/unseres Vereins in der Bevölkerung geführt- keine Besucher, (6) 33%
    5. B2 ... hat die Besucher interessiert, (8) 44%
    6. B3 ... hat spontan zu Mitgliederanmeldungen geführt, (3) 17%
    7. C1 ... hat im Verein mehr Mitglieder motiviert mitzumachen/mitzuhelfen, (4) 22%
    8. C2 ... hat im Verein nicht dazu geführt, dass sich mehr Mitglieder an der Veranstaltung beteiligen/ ihre Mitarbeit angeboten haben, (11) 61%
    9. D1 ... sollten zukünftig wiederholt werden, (6) 33%
    10. D2 ... sollten zukünftig nicht wiederholt werden, (1) 6%
    11. D3 ... sollten zukünftig in einer anderen Form/Zeit wiederholt werden, (12) 67%

    Was bleibt aus Sicht der Meisterschützen "gefühlt" übrig von den durchgeführten Aktionen am Wochenende der Schützenvereine am 6./7.10.?


    Geht man nach den vorliegenden Presseberichten, besteht ein sehr unterschiedliches Ergebnis von "Großem Interesse, spontanen Neuaufnahmen bis hin zur Nichtbeachtung in der Bevölkerung.


    Wie sehen das die Mitglieder und Aktiven der Vereine, die sich an den Aktionstagen beteiligt haben (auch als Besucher)?


    Pro Frage A - D ist jeweils eine Antwortmöglichkeit vorgesehen.

  • Zur Position A, ich wüsste nicht gleich einzuschätzen ob das ganze Erfolgreich war, das entscheiden die nächsten monate.
    Zur Position B, ich war leider nicht dabei, hatte einen Anderen Termin in Punkto schießsport wahrzunehmen, aber es kamen zumindest interessierte die sich informieren wollten
    Zu Position C, es haben sich, anderen Veranstaltungen bedingt, diesmal andere Schützen wie die üblichen beteiligt
    Zu Position D, es sollte zumindest ein anderer Zeitpunkt gewählt werden, mitte/ende September, also zwei wochen vorher ist besser, da hat die Ligasaison noch nicht direkt begonnen.

  • Sofern "Ziel im Visier" und der Wiederauferstandene "Trimmy" ein "Markenzeichen" dafür sein, dass sich damit Vereine identifizieren, die sich mit deren eigene Zukunftsentwicklung identifizieren, könnten die "Öffentlichkeitsveranstaltungen" m. E. auch einen anderen, vereinsbezogeneren Termin erhalten.


    Bei "Trimmy " als "Label" bin ich mir nicht sicher, ob der Bursche nicht zu sehr in die Tage gekommen ist, bzw. das verkörpernkann, was heute angesagt ist, und um dem Schießsport ein eigenes, zeitgemäßes "Gesicht" zu geben.

  • Bei "Trimmy " als "Label" bin ich mir nicht sicher, ob der Bursche nicht zu sehr in die Tage gekommen ist, bzw. das verkörpernkann, was heute angesagt ist, und um dem Schießsport ein eigenes, zeitgemäßes "Gesicht" zu geben.


    Hallo,


    das die ganze Aktion meines Erachtens überfällig war, habe ich hier ja schon erwähnt, auch das Trimmy ein Fehlgriff war. Aber die Idee und der Wille überhaupt etwas zu machen finde ich Super. Man sollte für nächstes Jahr versuchen die Werbung zeitgemäß und ansprechbar für die Interessierten hin zu bekommen. Über den Zeitpunkt kann man sich einigen,die Hauptsache ist doch es geht weiter und wir zeigen uns.



    Kogge

  • Ok, mein Fazit.


    Vorauszuschicken ist, daß unsere bescheidene und etwas improvisierte Aktion
    von einigen Mitgliedern in Eigeninitiative organisiert wurde.
    Zwar mit Duldung aber ohne jede Unterstützung und Beteiligung durch den Vorstand.
    Allein daß diese Mitglieder nicht nur am Stammtisch über Mitgliederschwund jammern,
    sondern etwas dagegen unternommen haben werte ich als Erfolg.
    Daß an beiden Tagen dann tatsächlich ca. 10 Interessenten kamen und zwei auch
    wieder zum Training erschienen sind ist das Sahnehäubchen.
    Unter diesen Umständen mehr zu erwarten wäre reine Träumerei
    Somit mein Fazit - Für uns auf Vereinsebene ein voller Erfolg.


    Mit der Werbung waren wir völlig überfordert.
    Deshalb nochmals -und auch wenn ich schon wie der alte Kato klinge-
    eine Zentrale Veranstaltung auf Landesverbandsebene oder zumindest
    zentrale Werbung hätte sicher zu (noch) besseren Ergebnissen geführt.


    Statt dieses ziemlich nutzlosen Gimmickpaketes hätten uns auch ein paar
    zentral geschaltete Anzeigen des Landesverbandes in den wichtigsten
    Tageszeitungen sicher mehr geholfen.
    Die drei Büchsen Diabolos -das einzig halbwegs nützliche im Paket-
    hätte ich dann zur Not dann auch selbst beigesteuert.


    Der Termin war auch etwas unglücklich gewählt.
    OK, man sollte den DSB jetzt nicht auch noch für das Wetter verantwortlich machen,
    aber ein Termin kurz vor oder nach den Sommerferien hätte die Chancen auf
    gutes Wetter verbessert.

  • Aktion erfolgreich?
    Ja und nein!


    Ja, weil die Lokalzeitungen anders berichtet haben, die Presseleute und manche Politiker erschienen, weil einige Vereine daraus ein "Thekentunier" gemacht hatten (die hatten oft über 100 Teilnehmer)


    Nein, weil - obwohl in 4500 Vereinen 50.-150.000 Menschen ehrenamtlich ca. 50.000 bis 200.000 Besucher empfangen hatten und KEINE große Presse dazu ein Wörtchen verloren hatte. Die beiden NDR-Beiträge waren ja nett, aber der interviewte DSB-Vorstand nicht wirklich telegen.


    Was fehlte?


    Das WIRKLICHE Interesse einer positiven Imagekampagne seitens des DSB.
    PROFESSIONELLE Werbung (ich habe keinen Radio-Jingle gehört und keine Anzeige in den Zeitungen gelesen).
    PROFESSIONELLE Unterstützung (Plakate, wie hole ich Sponsoren, wer von den lokalen VIPs macht mit etc.)
    AKTUELLE Pressemeldung des DSB. Bis zum heutigen Tag steht nix im Newsletter, nichts via dpd oder livepress oder, oder,oder.


    Fazit:
    Idee: gut
    Ausführung: nicht mal semi-professionell
    Unterstützung: dito
    D.h. nächstes Jahr besser machen und PR-Team anheuern!


    Und ich sage es nochmal laut und deutlich: KOOPERATION mit den anderen Sportschützen, Jägern, Sammlern und Händlern!


    Keine Angst vor den Mitbewerbern haben: Ihr könnt die Jugend abholen und diejenigen, denen die anderen Bereiche viel zu teuer sind. D.h. Ihr DSB-ler habt die größte Mitglieder-Neuwerbungs-Chance. Also öffnet euch den anderen, den so profitieren wir alle von positiver PR. Dann kommen auch die Politiker, denn zusammen sind wir viele.

  • Hallo Katja,


    in der aktuellen Situation werden sich wohl kaum Politiker für Bekenneraktionen, Teilnahme an großen Schützenaktionen, Einsatz pro Liberalisierung Waffenrecht, Förderung des Schützenwesens durch Finanzierungszusagen größerer Vorhaben finden.


    Niedersachsen wählt am 20.01.2013 einen neuen Landtag. Obwohl hier im Schützenbezirk Lüneburg eine zentrale Organisation der Aktionen am 6./7. 10. mit einer zusammenfassenden Publikation in der Lokalpresse versucht wurde, gab es m. E. hier keine Veranstaltung mit Politprominenz.


    Ja, die teure Nachwuchsarbeit überlässt man gerne dem DSB mit seinen Untergliederungen, damit dann später die erwachsenen Sportschützen/innen, evt. Besserverdienenden, in die Verbände ohne effektive, praktische Nachwuchsarbeit wechseln können, damit sie ihrem Spaß, fernab von ehrenamtlicher Mitarbeit, nachgehen können. Vielen Dank Katja - PR wofür?


    Neben den Politikern haben übrigens auch die Vertreter der Wirtschaft gefehlt! Das sagt sich jetzt einfach, ohne Forderungscharakter und praktizierter Solidarität derer, die es angeht. Damit meine ich nicht Katja Triebel.


    Man mag den DSB ja für vieles verantwortlich machen, sollte dabei jedoch gerecht bleiben und sich fragen, warum haben sich denn nicht auch die übrigen Verbände und möglichen Verlierer weiterer Waffenrechtsverschärfungen und Negativ-Kampagnen der überregionalen Medien mit in die Initiative eingebracht? Lag es auch nur am Geld oder auch an der von Dir beschriebenen Unprofessionalität?


    Bevor es eine professionelle Außen-Werbung gibt, muss m. E. erst das Volk der LWBs und Vereinsmitglieder für die aktive Mitmachaktion gewonnen werden.

  • Hallo Katja,
    Ja, die teure Nachwuchsarbeit überlässt man gerne dem DSB mit seinen Untergliederungen, damit dann später die erwachsenen Sportschützen, evt. Besserverdienenden in die Verbände ohne effektive, praktische Nachwuchsarbeit wechseln können, damit sie ihrem Spaß, fernab von ehrenamtlicher Mitarbeit, nachgehen können. Vielen Dank Katja - PR wofür?


    Immer der selbe Denkfehler. Dieser "teure" Nachwuchs ist derzeit für den Überlebenskampf der Vereine nicht die wichtigste Zielgruppe. Im übrigen würde mich echt interessieren ob du die dreiste Unterstellung "fernab von ehrenamtlicher Mitarbeit" in irgend einer Weise belegen kannst.


    BBF


  • Hallo Katja,
    in der aktuellen Situation werden sich wohl kaum Politiker für Bekenneraktionen, Teilnahme an großen Schützenaktionen, Einsatz pro Liberalisierung Waffenrecht, Förderung des Schützenwesens durch Finanzierungszusagen größerer Vorhaben finden.


    Stimmt zum Teil: einige MdLs waren da - das stand in den Zeitungen. Einige Bürgermeister haben die Veranstaltung sogar finanziell unterstützt. Ich habe mitnichten von den Bundestags-Leuten gesprochen, sondern mehr von den lokalen VIPs.



    Ja, die teure Nachwuchsarbeit überlässt man gerne dem DSB mit seinen Untergliederungen, damit dann später die erwachsenen Sportschützen/innen, evt. Besserverdienenden, in die Verbände ohne effektive, praktische Nachwuchsarbeit wechseln können, damit sie ihrem Spaß, fernab von ehrenamtlicher Mitarbeit, nachgehen können. Vielen Dank Katja - PR wofür?


    Ich denke hier liegt ein sehr großer Knackpunkt, den wir GEMEINSAM irgendwie zukünftig lösen müssen.


    Dazu müssen wir folgendes in Kenntnis bringen:
    Wieviele ehemaligen DSB-Jugendschützen wechseln ins GK-Lager?
    Wie hoch ist der PR-Effekt der DSB-Bundesliga, von denen alle LWBs profitieren?


    Ich persönlich kenne die Zahlen nicht, weiss aber von vielen meiner Kunden, dass sie mit GK begonnen haben ohne jemals Jugendschütze gewesen zu sein. D.h. nicht jeder Jungschütze, der aufhört, wandert in eine andere Liga.
    Auf der anderen Seite profitieren alle LWBs von der DSB-Jugendarbeit, weil diese als sinnvoll angesehen wird. Dito gilt für die Olympia-Teilnahme. Auch ist die Masse der DSB-Vereine, sei es sportlich oder Brauchtum, ein wichtiger Baustein bei politischen Verhandlungen. Auf der anderen Seite sind aktuell gerade die Jäger, u.a. vertreten durch die DJV-Pressestelle und die Jägerstiftung natur + mensch, zur Zeit sehr, sehr rege, PR zu machen.


    Ich könnte mir z.B. eine gemeinsame Stiftung Sportschützen+Gesellschaft vorstellen, die - zusammen mit einigen Herstellern/Händlern - agieren könnte.



    Neben den Politikern haben übrigens auch die Vertreter der Wirtschaft gefehlt! Das sagt sich jetzt einfach, ohne Forderungscharakter und praktizierter Solidarität derer, die es angeht. Damit meine ich nicht Katja Triebel.


    Ich habe mir die Mühe gemacht, im November 2011 den DSB und im Spätsommer die teilnehmenden Vereine in Berlin zu kontaktieren. Reaktion: nein danke.


    Ihr müsst verstehen, dass ich Geld (wirtschaftliche Unterstützung) nur für Kunden locker machen kann. In Berlin z.B. gehen die DSB-Schützen zu Frankonia oder bestellen bei Stelljes, Allermann & Co, betreten jedoch nicht unseren Laden. Daher ist es wohl klar, dass ich - sofern GK-Vereine und Jäger ausgeschlossen sind - nix sponsere. Nichtsdestotrotz habe ich die Veranstaltung in den Foren, per Email und sonstwie seit Nov. 2011 beworben und zum Mitmachen aufgefordert (unentgeltlich, weil ich sie gut finde)



    Man mag den DSB ja für vieles verantwortlich machen, sollte dabei jedoch gerecht bleiben und sich fragen, warum haben sich denn nicht auch die übrigen Verbände und möglichen Verlierer weiterer Waffenrechtsverschärfungen und Negativ-Kampagnen der überregionalen Medien mit in die Initiative eingebracht? Lag es auch nur am Geld oder auch an der von Dir beschriebenen Unprofessionalität?


    Bevor es eine professionelle Außen-Werbung gibt, muss m. E. erst das Volk der LWBs und Vereinsmitglieder für die aktive Mitmachaktion gewonnen werden.


    Meine Kritik bezog sich nicht auf die Vereine, die was gestemmt haben, sondern auf die Halbherzigkeit vom Dachverband.


    Auch, wenn es eine reine DSB-Veranstaltung war, wäre es besser gewesen, die Landesverbände stärker zu briefen, bereits im November 2011 eine interaktive Plattform für Vorschläge/Ausführung/Plakate etc. bereitzustellen.


    Der DSB scheint noch nicht mitbekommen zu haben, dass die Vereine an der Basis viel bewegen können und die Mitglieder an sich Think-Tank-Kandidaten sind. Vereine, die sich darauf verließen, dass der DSB schon PR macht, hatten keine Besucher. Vereine, die Thekentuniere veranstalteten, die lokalen VIPs eingebunden hatten, selbst Plakate entworfen haben, evtl. sogar mittels einiger Clubs für einen "guten" Zweck veranstaltet haben, hatten über 100 Besucher. Auch haben einige teilnehmende Vereine nur GK-Schießen plus Bogen angeboten. Wobei mir persönlich auch LG gefällt, weil dies jeder Nicht-Schützen bei simplen Aufgaben beherrschen kann.


    Ich denke, es steckt viel Potential in der Basis und ich bewundere Deine Arbeit, Wilhelm. Und ich würde mir wünschen, dass dieses Potential genutzt wird. Denn IHR alle seid es, die den Schießsport beleben. Und wir alle nutzen oft die gleichen Schießstände. Mittlerweile haben sogar die Jäger begriffen, dass sie die Sportschützen unterstützen müssen, damit sie 1-2x im Jahr noch einen Schießstand besuchen können.

  • Guten Morgen Miteinander,


    ich hoffe, daß sich Katja und Wilhelm hier jetzt nicht öffentlich zoffen....


    Aber bei diesem Thread kam mir jetzt der Gedanke, ob man denn die großen Hersteller von LG- und KK-Sportgeräten (Anschütz, Feinwerkbau, Walther, Tesro, Steyr) versucht hat, ins Boot zu nehmen?


    Bei einer öffentlichen Werbung für diese Aktion müssten die doch eigentlich mitmischen wollen. Daß ist dann später doch schliesslich Ihr Markt, wenn es wieder eine Belebung des Schützensports gibt.


    Gruß


    Andreas

  • Mittlerweile sind ein paar Wochen vorbei und so langsam können wir im Verein ein Urteil über den Tag der offenen Tür abgeben. Am Tag selber waren zwar nicht sehr viele Gäste da, dafür aber haben die Mitglieder Zusammenhalt bewiesen und sind sehr stark gekommen. Gestern ist die insgesamt sechste Neuanmeldung auf Grund der Veranstaltung gekommen. Wir verbuchen den Tag als Erfolg und sind schon zu den Planungen fürs nächste Jahr übergegangen.

  • Hallo Michael,


    eure Arbeit im Bereich der Mitgliederwerbung zahlt sich aus - Glückwunsch. Fragt ihr die neuen Mitglieder nach dem Grund für den Beitritt? Das wäre m. E. sinnvoll um für zukünftige Projekte die Beweggründe - es müssen positive Annahmen sein - zu kennen.


    Aus welchen Altersbereichen kommen die neuen Mitglieder?

  • Der DSB sieht das vorläufige Ergebnis der Öffentlickeitsaktion aufgrund der bisher vorliegenden Rückmeldungen aus den vorliegenden Fragebögen positiv. Rückmeldungen zum ′Wochenende der Schützenvereine′ | Ziel im Visier


    Über 1000 Redakteure und Journalisten haben bundesweit auf die Aktionen des DSB hingewiesen.
    Beeindruckende Presseresonanz | Ziel im Visier
    Schützen treffen mit Angebot ins Ziel | NWZonline


    Auch Vertreter des Bundestages informierten sich über die Arbeit in den Vereinen und zum Thema Waffenrecht.
    MdB Reinhard Grindel | Ziel im Visier

  • Der DSB sieht das vorläufige Ergebnis der Öffentlickeitsaktion aufgrund der bisher vorliegenden Rückmeldungen aus den vorliegenden Fragebögen positiv. Rückmeldungen zum ′Wochenende der Schützenvereine′ | Ziel im Visier


    Oh, da steht:

    Quote

    Über 4.300 Schieß- und Bogensportvereine haben sich am Wochenende der Schützenvereine beteiligt und überwiegend sehr positive Erfahrungen mit der Veranstaltung gemacht. So ist zumindest der Rücklauf der Fragebögen, die an die teilnehmenden Vereine mit dem Mit-Mach-Paket vor dem Aktionswochenende versendet wurden.


    Wie hoch glaubst du, ist die Motivation denn Fragebogen wegzuschicken wenn die Aktion ein Flop war? Natürlich wird im Artikel verschwiegen wie hoch die Rücklaufquote ist. Und alles andere als einen "Erfolg" würdest du nie auf der Website lesen. Wobei das "überwiegend" ein kleiner Hinweis ist. Typische Durchhaltepropaganda.


    BBF

    Edited 2 times, last by BBF ().

  • MdB Reinhard Grindel | Ziel im Visier


    Schau an, der Herr Grindel. Da darf das Lichtpunktdingens dann ja auch nicht fehlen. Was habe ich nebenan geschrieben?


    Apropos SV Behringen: Das scheint mir doch eher ein ziemlich traditionell ausgerichteter Schützenverein zu sein. Von Schießsport findet man auf deren Seite im Internet jedenfalls nur sehr wenig und das Wochenende der Schützenvereine wird dort auch nicht erwähnt, weder unter Aktuelles noch unter Termine. Dafür aber das wohl dort ziemlich wichtige Schweineverschießen, was ja auch nicht verkehrt sein muss. Aber selbst das Lichtpunktdingens, auf welches der Herr Grindel ja auch so viel Wert legt, findet man dort nicht.


    Gut, das mag jetzt alles dieser Internetseite geschuldet zu sein, etwas seltsam mutet es aber schon an, oder?



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Hallo Wilhelm,


    du hattest vier Links gepostet, davon drei vom DSB.


    WARUM ist in meinem DSB-Newsletter vom 31.10.12 nur der Grindel-Artikel erwähnt?


    Sofern es am Datum liegt (Grindel 27.10 und die zu den Pressemeldungen und Rückläufern sind vom 30.10.) ist alles klar, dann bekomme ich sie mit dem nächsten Newsletter.


    Ich werde mir das - hoffentlich - merken. Evtl. kann sich noch ein anderer Mitleser hierzu eine Notiz anlegen und mich unterrichten. Danke.

  • Hallo Michael,


    eure Arbeit im Bereich der Mitgliederwerbung zahlt sich aus - Glückwunsch. Fragt ihr die neuen Mitglieder nach dem Grund für den Beitritt? Das wäre m. E. sinnvoll um für zukünftige Projekte die Beweggründe - es müssen positive Annahmen sein - zu kennen.


    Aus welchen Altersbereichen kommen die neuen Mitglieder?



    @ Wilhelm:


    Es ist eine Jungschützin und der Rest ist zwischen 28 und 30 Jahre alt, also frühes Mittelalter. Warum sie Mitglied geworden sind? Weil sie sich bei uns in der Gemeinschaft gut aufgehoben fühlen und weil bei uns "was los ist".

  • Mit der Zielvorgabe 2018 wieder 1,5 Mio. Mitglieder in den eigenen Reihen zu haben, hat sich der DSB ein sehr anspruchsvolles Ziel gegeben.
    Ausgehend von der durchschnittlichen Mitgliederentwicklung der letzten drei Jahre hat der DSB jährlich ca. 1,34 % seiner Mitglieder verloren. Diese Entwicklung fortgeschrieben, würde per 31.12.2018 zu einem weiteren Minus von 122 Tsd. und einem Mitgliederbestand von 1,27 Mio führen.


    D. h., wenn das Ziel tatsächlich erreicht werden soll, müssten bereits in diesem und in jedem weiteren Jahr jeweils rund 32,6 Tsd. neue Mitglieder hinzukommen.


    Ich würde es mir zwar wünschen, jedoch glaube ich nicht, dass bereits in diesem Jahr wieder ein kleiner Mitgliederzuwachs zu verzeichnen ist.


    Interessant ist, dass nach dieser Modellrechnung das Saarland Mitgliederzuwächse hätte. der Westfälische Schützenbund mit weiteren 21,4% Mitgliederverlusten "an der Spitze der Negativentwicklung" liegt.

  • Interessant ist, dass nach dieser Modellrechnung das Saarland Mitgliederzuwächse hätte. der Westfälische Schützenbund mit weiteren 21,4% Mitgliederverlusten "an der Spitze der Negativentwicklung" liegt.


    Und? Hast du den auch eine Erklärung/Theorie warum die im Westfälische Schützenbund so einbrechen?


    BBF