Weltcup der ISSF in London

  • Pfeilschifter ist eine Bank, sie war bei Olympia immer nah dran und man sollte ihr die Chance geben.

    Ich verstehe die Entscheidung der Funktionäre. Pfeilschifter hatte schon 3 x einen Doppelstart bei Olympia und ist jedesmal als Favoritin gescheitert. Immer haben ihre Nerven versagt. Sie kann sich jetzt gezielt auf das Sportgewehr konzentrieren und hoffentlich ihre erste olypische Medaille holen.

  • Ich habe noch einmal darüber nachgedacht. Der Fall ist interessant. Er zeigt, wie unterschiedlich die Perspektiven von Sportler[in] und Sportleitung sind und vielleicht sein müssen. Beide sind aber jeweils für sich gut nachvollziehbar.

    Zunächst aber als Erinnerung noch einmal der Hinweis, dass kein Sportler einen Quotenplatz "für sich" erwirbt oder gewinnt, sondern immer nur für sein oder ihr Land. Es kann durchaus geschehen - und geschieht auch immer wieder, in allen Sportarten - dass nicht der Sportler oder die Sportlerin nominiert wird, die den Quotenplatz errungen hat, sondern jemand anderes, der nach Ansicht des Fachsporterbandes und des NOK mehr Erfolg verspricht (der oder die natürlich auch für sich vorher schon einmal den MQS erzielt haben muss, um überhaupt qualifiziert zu sein; der liegt im Schießsport aber nicht sooo arg hoch).

    Zweites: wenn mensch erst einmal bei Olympia ist (gleiches gilt bei den Commonwealth Games), dann kann er oder sie auch grundsätzlich in allen Disziplinen starten, für die es einen MQS erreicht hat, also NICHT nur in der "Disziplin des damaligen Quotenplatzwettbewerbs". Du könntest also einen Quotenplatz in Luftpistole "erschießen" und stattdessen bei Olympia in Sportpistole (w) oder Freier Pistole (m) starten.

    Und hier haben wir jetzt das Problem. Der DSB als zuständiger Fachsportverband im NOK (= DOSB) sagt nicht etwa "Du fährst nicht nach Olympia, weil Du es doch nicht schaffst; Du hast die ganzen letzten drei Male dreimal hintereinander versagt, jetzt ist Schluss."
    Nein, sie schicken sie schon hin, honorieren also damit ihre individuelle Leistung; aber sie wollen sie dort beschränken: also sie zwingen, nicht mehrfach zu starten, sondern nur noch in einer Disziplin. Das ist wohl auch der Grund, warum sie etwas "unterschreiben musste". Denn ohne diese (vom DSB praktisch erzwungene) Selbstbeschränkung könnte sie in so vielen Disziplinen starten, wie sie MQS erzielt hat.

    Carcano

  • Es geht mir nicht um die geschmackliche Gestaltung der Finalhalle, es geht mir um dessen Wirkung auf den (auch unbedarften) Zuschauer. Du selbst legst doch auch großen Wert auf die positive Außenwirkung unseres Sportes.

    Frank,


    auf dem Video erkennt man eine relativ steile Zuschauerränge, das ist ein in der heutigen Zeit eine im Sportstättenbau übliche Ausführung, man will den Zuschauer einfach nahe an das Geschehen heranbringen. Dass man dabei natürlich die Brüstungen entsprechend absichern muss ist dabei üblich. Die hier gezeigte Ausführung findet sich in nahezu jeder modernen Sportstätte, wenn auch nicht immer in einer so noblen Ausführung wie hier. Wobei es durchaus möglich erscheint dass in GB aufgrund bisheriger Erfahrungen höhere Standards gefordert werden. Glas wäre eine Alternative, wird aber ungern verwendet weil es viel zu empfindlich ist, (Farbe, Kratzer und bei Schützen evtl. auch noch akustische Probleme)


    Es mag ja sein dass Du die Zuschauer bei Schiesssportveranstaltungen für besonders sozial kompetent hältst, ein Nachweis dass sie wirklich friedlicher sind kann man darauf aber nicht begründen, da müsste man halt auch volle Stadien bei den Schützen haben und die gibt es nun mal nicht. Zu panikbedingten Unfällen kann es immer kommen und auch solche Fälle sind nun mal zu berücksichtigen. (s. Love-Parade)


    So am Rande möchte ich noch darauf hinweisen, dass man die Gitter normalerweise kaum bemerkt, der Zuschauer schaut einfach drüber weg, macher der nicht Sitzen mag stützt sich darauf auf und der Schütze schaut auch in erster Linie nach vorne Richtung Kugelfang.


    Karl

    PS:


    So ein richtiger Waffenbesitzer erkennt schon in der Frage nach der Uhrzeit oder dem Weg einen Angriff auf den Sport.

  • Es ist sicher keine einfache Entscheidung und ich gehe auch davon aus, die Entscheidungsträger haben sich ihre Entscheidung auch nicht leicht gemacht.

    Trotzdem einige Anmerkungen.

    Sonja ist bei den vorherigen Spielen mit Ergebnissen 'gescheitert', welche über dem persönlichen Schnitt der jetzt Nominierten liegen. Sonja gehört klar zum Kreis der besten Schützinnen weltweit, welche in der Lage sind, wenn es halbwegs normal läuft, einen internationalen Wettkampf zu gewinnen. Die Leistungsdichte dieser Schützinnen ist aber so groß, dass immer auch die Tagesform mit entscheidet und manchmal sogar auch noch ein Quentchen Glück dazu gehört. Bei Beate Gauß und Jessica Mager ist das zur Zeit noch etwas anders, ohne dessen auch herausragende Leistungen schmäleren zu wollen. Beide müssen schon einen für sie guten Tag erwischen, um in der Weltspitze mithalten zu können. Diesen, wenn auch nicht sehr großen Leistungsunterschied, gibt es und den kann man auch nicht so einfach ignorieren. Ihre vermeintlich größere mentale Stärke haben ja zudem die beiden bei den Spielen auch noch nicht beweisen können. Beate Gauß war 2010 wirklich gut drauf, aber zur Zeit spricht klar mehr für Sonja und Jessica Mager kann bisher bei den Frauen auch nur einen internationalen Erfolg für sich verbuchen. War auch 2010.

    Zu den vermeintlichen psychologischen Problemen der Sonja Pfeilschifter und dessen Thematisierung habe ich ja auch schon etwas geschrieben. Ich halte es jedenfalls für etwas unglücklich, dieses immer wieder so negativ zu thematisieren. Es ist destruktiv und auch nicht wirklich fair. Zumal man die Vergangenheit eh nicht mehr ändern kann.

    Aber wenigsten wir Schützen sollten doch so fair sein und Sonjas Leistungen auch richtig einordnen. Sonja war nie bei den Spielen die einzige Favoritin. Sie gehörte zwar immer zu diesem Kreis, aber da waren eben auch immer gut ein Dutzend andere Schützinnen auf diesem Niveau. Das wird auch in London jetzt wieder so sein. Kann und darf man da wirklich von Versagen reden, wenn dann gerade an dem Tag die eine entscheidende Zehn nicht fällt? Wir haben uns leider auch so eine Friss oder Stirb Mentalität zugelegt, welche gerade der Komplexität und Leistungsdichte im Schießsport nicht gerecht wird.

    Mir ist schon klar, dass von diesen olympischen Medaillen für den Schießsport viel abhängt. Aber müssen wir Schützen selbst auch noch zusätzlichen Druck aufbauen, indem wir die Favoritenrolle auf der einen Seite noch künstlich überhöhen, auf der anderen Seite dann aber auch noch zusätzlich selbstzerstörerisch im Bereich vermeintlicher mentaler Schwächen herumprockeln?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


  • Zweites: wenn mensch erst einmal bei Olympia ist (gleiches gilt bei den Commonwealth Games), dann kann er oder sie auch grundsätzlich in allen Disziplinen starten, für die es einen MQS erreicht hat, also NICHT nur in der "Disziplin des damaligen Quotenplatzwettbewerbs". Du könntest also einen Quotenplatz in Luftpistole "erschießen" und stattdessen bei Olympia in Sportpistole (w) oder Freier Pistole (m) starten.

    Und hier haben wir jetzt das Problem. Der DSB als zuständiger Fachsportverband im NOK (= DOSB) sagt nicht etwa "Du fährst nicht nach Olympia, weil Du es doch nicht schaffst; Du hast die ganzen letzten drei Male dreimal hintereinander versagt, jetzt ist Schluss."
    Nein, sie schicken sie schon hin, honorieren also damit ihre individuelle Leistung; aber sie wollen sie dort beschränken: also sie zwingen, nicht mehrfach zu starten, sondern nur noch in einer Disziplin. Das ist wohl auch der Grund, warum sie etwas "unterschreiben musste". Denn ohne diese (vom DSB praktisch erzwungene) Selbstbeschränkung könnte sie in so vielen Disziplinen starten, wie sie MQS erzielt hat.

    Als kleiner nachsatz dazu, seht es eher als erweiterte Info an.
    Jede Nation, mit ausnahme der Austragenden wenn ich mich nicht irre, hat nur zwei Startplätze pro Disziplin. Entsprechend gibt es nur zwei Quotenplätze pro Disziplin pro Land zu gewinnen. Diese 4 möglcihen Quotenplätze hatten die deutschen Damen schon im Jahr 2010 beisammen, kurz nach demvergabesart der Quotenplätze, und jetzt darf der DSB entscheiden wie er diese 4 Plätze belegt.

  • Wenn es um Nervenstärke geht, kann ich bei Beate Gauß auf einen Bundesligawettkampf in dieser Saison verweisen, den ich selbst gesehen habe. Ich glaube es war gegen den Bund München. Nach 39 Schuss hatte sie 389 Ringe, eine 7 hätte gereicht, um wenigstens mit der Konkurrentin gleichzuziehen. Am Ende wurde es eine glatte 6!! Nervenstärke kann man nicht pachten, man kann sie nicht vorausahnen, man muss es am Tag der Entscheidung sehen. Und auch an einem schlechten Tag legt Sonja Pfeilschifter noch 395-396 Ringe hin, was mit etwas Glück für einen Platz in den Top 10 oder Top 20 reicht. Und an einem guten Tag ist sie das Maß aller Dinge.

    Bei Gauß und Mager fallen an einem guten Tag 395-397 Ringe. Es braucht schon einen sehr sehr guten Tag, um über 398 Ringe zu kommen. Und das reicht, meines Erachtens einfach nicht für Olympia.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Meiner Meinung nach hat Sonja Pfeilschifter es einfach verdient auch mit dem LG bei Olympia teilzunehmen. Ihre Erfolge, vor allem in der jüngsten Vergangenheit bei der EM und in London, sprechen doch für sich. Keine andere Schützin kann in letzter Zeit eine solche Form vorweisen und deswegen ist auch die Chance auf eine Medallie höher als wie wenn eine andere Schützin nominiert würde. Ergo wäre es nur gerecht, wenn man möglichst viele Medallien gewinnen will, daß sie mit einem Doppelstart belohnt wird.

    "Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht." Albert Einstein

  • Ich habe grad mal in die Startliste für die Freie Pistole geschaut, da zeichnet sich eine Tendenz für die deutsche Olympiamannschaft an.
    Neben Florian Schmidt startet der Sieger der DM mit der Freien Pistole der letzten zwei Jahre Christian Reiz ebenfalls.

    Wir können also davon ausgehen der er neben der Olympischen Schnellfeuerpistole auch mit der Freien Pisole bei den Spielen starten wird.

  • Mit Gauß und Mager ist aber auf Grund des Alters auch die nächsten Jahre noch zu rechnen. Sie können sich die nächsten Jahre noch entwickeln und verbessern. Bei Sonja Pfeilschifter ist dies aus meiner Sicht nicht mehr so leicht möglich. Ich denke, dass es ihre letzten Olympischen Spiele sein werden und sie in Zukunft keine große Rolle mehr spielen wird. Ich finde es daher sinnvoll zwei andere Schützinnen ins Rennen zu schicken, die ohne Favoritendruck Erfahrungen bei Olympia sammeln können, damit sie in vier Jahren voll durchstarten und Medaillen holen können. Mager ist 24, Gauß 28 und Pfeilschifter 41. Wer von den dreien hat wohl eine reelle Chance in 2016, 2020 und vll. sogar in 2024 für Deutschland anzutreten?

    Im Luftgewehr kommt es neben der persönlichen Leistung mitterlweile sehr auf die eigene Tagesform und die der anderen an. Ich denke, dass bei jedem WeltCup 20 Damen da sind, die 400 schießen können. Und ob 400 mit 5 x 10,0 besser sind als 396 mit 4 x 9,9 lässt sich nur philosophieren. Im Kleinkaliber Sportgewehr sind bisher noch nicht 600 Ringe gefallen. Man kann sich hier mit 590 Ringen aufs Treppchen schießen, kann sich also auch mal eine Neun erlauben. Hier kann Sonja ansetzen und ihre persönliche Klasse unter Beweis stellen, indem sie eine Medaille holt. Im KK geht aus meiner SIcht noch deutlich mehr um Können und weniger um Glück.

  • Bei Sonja Pfeilschifter ist dies aus meiner Sicht nicht mehr so leicht möglich. Ich denke, dass es ihre letzten Olympischen Spiele sein werden und sie in Zukunft keine große Rolle mehr spielen wird.

    Totgesagte leben länger...

    Mager ist 24, Gauß 28 und Pfeilschifter 41. Wer von den dreien hat wohl eine reelle Chance in 2016, 2020 und vll. sogar in 2024 für Deutschland anzutreten?

    Mit welchem Alter ist dann deiner Meinung nach mit dem Schießsport als Profi aufzuhören?

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Mir ist heute im Grunde egal, wer 2016 oder 2020 gewinnt, London 2012 steht vor der Tür und da müssen wir möglichst gut abschneiden, denn olympische Goldmedaillen bringen uns wirklich weiter und bringen auch etwas in der Öffentlichkeit.

    Ich spiele das Altersargument so: Mager und Gauß sind noch jünger, die können auch noch in einigen Jahren glänzen. Pfeilschifter ist schon älter und jetzt in der Form ihres Lebens, da soll man ihr alle Chancen bieten.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Es ist schwierig zu sagen wann der richtige Zeitpunkt ist mit Leistungssport aufzuhören. Ein praktisches Beispiel für aus meiner Sicht zu spät aufgehört ist Ragnar Skanaker:

    Visier - Das internationale Waffen-Magazin

    Der Mann war auch über Jahre hinweg einer der besten Pistolenschützen weltweit. Was resultiert aber daraus für ein Land, wenn eine Person als Vorzeigeschütze über Jahrzehnte hinweg vorn angestellt wird? Talentierter Nachwuchs wird ausgebremst und gegebenenfalls auch um die Chance gebracht international Erfahrungen zu sammeln und erfolgreich zu werden.

    Rein physiologisch betrachtet beginnnen mit ca. 40 Jahren im Körper die ersten Abbauprozesse und die persönliche Leistungsfähigkeit nimmt ab. Dem Verband ist es definitiv wichtig Medaillenkandidaten für die kommenden Olympiaden nachzuziehen, da die bewilligten BMI-Mittel jeweils von den Erfolgen bei Olympia abhängen.

    Und sind wir mal ehrlich: Im Luftgewehrbereich ist ein Sieg kaum planbar. Es wird nicht wie zum Teil bei kleineren IWK´s oder den letzten WeltCups die zweite Garde antreten, sondern durchgängig nur die Besten. Was heißt das? Die allermeisten sind in der Lage 400 von 400 zu schießen. Für den Finaleintritt wird 398 oder 399 gefordert sein. Diese Ergebnisse sind aber im Vorfeld und erst recht nicht bei solchen Großevents planbar. Was ist, wenn Sonja "nur" 397 trifft oder mit 398 am Finale vorbeischrammt? Sie wird mit einem Misserfolg im Kopf ins 3 x 20 gehen. Über die Rolle der Psyche im Schießsport muss hier nicht weiter geschrieben werden. Was ist, wenn Gauß oder Mager ein solches Resultsat erzielt? Große Freude über das Bestehen beim wichtigsten und höchsten Wettkampf, der nur alle vier Jahre stattfindet. Wie werden die beiden wohl in weitere internationale Wettkämpfe hineingehen?


  • Es ist schwierig zu sagen wann der richtige Zeitpunkt ist mit Leistungssport aufzuhören. Ein praktisches Beispiel für aus meiner Sicht zu spät aufgehört ist Ragnar Skanaker:

    Immerhin wäre er damals noch qualifiziert gewesen, über die Aussage, das er jetzt tatsächlich den Nachwuchs hier behindert hat kann man sicher streiten. Zumindest hat er Nachwuchsförderung betrieben und dass er eine "Persönlichkeit" im nicht in dem in den Medien präsenten Sport war ist auch unbestritten.

    Zitat

    Rein physiologisch betrachtet beginnnen mit ca. 40 Jahren im Körper die ersten Abbauprozesse und die persönliche Leistungsfähigkeit nimmt ab. Dem Verband ist es definitiv wichtig Medaillenkandidaten für die kommenden Olympiaden nachzuziehen, da die bewilligten BMI-Mittel jeweils von den Erfolgen bei Olympia abhängen.

    Da hast Du sicher recht, nur sollte man dann auch so flexibel sein und über den eigenen Schatten springen können und auch einen älteren aufstellen wenn es am Nachwuchs fehlt.

    Zitat

    Und sind wir mal ehrlich: Im Luftgewehrbereich ist ein Sieg kaum planbar. Es wird nicht wie zum Teil bei kleineren IWK´s oder den letzten WeltCups die zweite Garde antreten, sondern durchgängig nur die Besten. Was heißt das? Die allermeisten sind in der Lage 400 von 400 zu schießen. Für den Finaleintritt wird 398 oder 399 gefordert sein. Diese Ergebnisse sind aber im Vorfeld und erst recht nicht bei solchen Großevents planbar. Was ist, wenn Sonja "nur" 397 trifft oder mit 398 am Finale vorbeischrammt? Sie wird mit einem Misserfolg im Kopf ins 3 x 20 gehen. Über die Rolle der Psyche im Schießsport muss hier nicht weiter geschrieben werden. Was ist, wenn Gauß oder Mager ein solches Resultsat erzielt? Große Freude über das Bestehen beim wichtigsten und höchsten Wettkampf, der nur alle vier Jahre stattfindet. Wie werden die beiden wohl in weitere internationale Wettkämpfe hineingehen?

    Die jungen Schützinnen haben hier doch den Vorteil dass man von ihnen nicht grundsätzlich Gold erwartet was bei der Topschützin doch hier erwartet werden darf und dass Frau Pfeilschifter das bei Olympia kann hat sie auch noch nicht nachgewiesen.

  • Den Weltcup in London beendeten die DSB-Schützen/innen in der Medaillenwertung (2x Gold durch Pfeilschifter und Engleder) auf dem dritten Platz.

    ISSF - Russia, Italy, Germany and Korea atop of London’s medal standings

    Ob ein ähnliches Ergebnis bei den Olympischen Spielen in wenigen Wochen den DSB hinsichtlich Öffentlichkeitswirksamkeit und Finanzierungsquelle zukünftig helfen wird, wage ich momentan zu bezweifeln.

  • Ob ein ähnliches Ergebnis bei den Olympischen Spielen in wenigen Wochen den DSB hinsichtlich Öffentlichkeitswirksamkeit und Finanzierungsquelle zukünftig helfen wird, wage ich momentan zu bezweifeln.


    Zumindest die Fördermittel würden dann weiter laufen. Wenn es um wirkliche Öffentlichkeitswirksamkeit geht sollten die Schützen Topleistungen in der Formel eins oder im Fußball bringen. (in der Winterpause darfs auch noch Biathlon sein.)

    Karl

  • Hallo Karl,

    gut, die Fördermittel werden dann vielleicht um 50% reduziert weiter fließen. Nur, wie stellst Du Dir die "wirkliche Öffentlichkeitswirksamkeit mit Topleistungen" der Schützen vor? Sollen die Schützen Kooperationen mit dem Motorsport und dem Fußball eingehen - vielleicht dadurch, dass sie den Startschuss abgeben? :S

  • Hallo Wilhelm,


    ich glaube, dass wäre nicht die beste Idee. Da eine Sonja Pfeilschifter ja immer sehr lange zielt, würden da glaube ich kostbare Sendezeit, die als Werbung genutzt werden könnten, vergeudet werden.

    Gruß


    TAFKAS