Hallo dingo,
wenn Du, wenn jemand von uns, sich heutzutage irgendwo in Deutschland um einen Arbeitsplatz bewirbt oder aber als Selbstständiger einen Auftraggeber sucht, dann kann er normalerweise nicht davon ausgehen, dass er dort überall auf Schützenfreunde trifft. Du kannst schlicht nicht ganz ausschließen, das dort auch aufgrund von Vorurteilen und Ressentiments Entscheidungen getroffen werden. Nimm nur einmal den Bereich der Headhunter. Das ist ein ziemlich großer Zoo und du würdest dich sicher wundern, wenn Du wüstest, wie von denen manche ticken und nach welchen Kriterien die teilweise auswählen.
Ich glaube auch nicht, dass die meisten von uns es sich in der heutigen Zeit leisten können, ihren Arbeitgeber oder Auftraggeber auch nach Schützenfreundlichkeit auszusuchen. Da mag vielleicht noch klappen, wenn man sich auf seine (kleine) Heimatstadt oder die nähere Region beschränkt, aber sicher nicht in einem größeren Rahmen. Die mediale Hetze der letzten Jahre kann man nicht einfach so ignorieren. Diese Hetze hat ganz klar Spuren hinterlassen. Auch in Bayern.
Apropos, Realität in Bayern. Die Äußerungen von Bundesinnenminister Friedrich (CSU) lassen auch nicht gerade vermuten, dass er wirklich hinter den Schützen steht. Sollte man aber doch nach euren Äußerungen vermuten können, oder etwa doch nicht so ganz?
Egal, wie sieht es denn nun mit der Petition aus?
Mit bestem Schützengruß
Frank