"Tag der Schützenvereine" am 6./7.10.2012 - DSB-Initiative

  • Tage der offenen Tür im Schützenhaus gab es ja immer schon. Deren Wirkung schwankte von "immer wieder gerne angenommen" bis "lockt keinen Hund hinterm Ofen hervor". Das hing sowohl vom Angebot (und dessen Werbung / Präsentation) wie von örtlichen Verhältnissen an.


    „Tag der Schützenvereine“ im Oktober - Deutscher Schützenbund e.V.
    Das neue an dieser DSB-Initiative ist die bundesweite Koordination; ähnlich wie der Tag des Offenen Denkmals. Dazu kommt die versprochene Unterstützung durch den Verband. Leider erscheinen die bisherigen (!) Ansätze für eine Umsetzung undurchdacht, schlecht konzipiert und vorläufig hundsmiserabel formuliert ("Tag der Schützenvereine" statt "Wochenende des Schiesßsports").


    Was niemanden groß verwundern wird, der weiß, wer beim DSB nach interner Aufgabenverteilung dafür zuständig ist. Das kann sich aber alles noch ändern. Das hier liegende Potential erscheint mir jedenfalls interessant und unterstützenswert.


    Carcano

  • ("Tag der Schützenvereine" statt "Wochenende des Schiesßsports")


    Na, das kann man ja vor Ort intelligent umdeuten und entsprechend gestalten. Das sollte jeder Verein so handhaben, wie es zu ihm passt und wie er es glaubwürdig(!) vermitteln kann.


    Ich bin motiviert und habe die Information gerade weiter geleitet, mal sehen, ob und was bei uns machbar ist.


    Ansonsten: halten wir es doch einfach mal für gut, wenn der DSB so eine Maßnahme einleitet. Optimierungspotential kann ggf. erschlossen werden, in letzter Konsequenz auch dezentral.

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Ich war begeistert von der Aktion und hatte im November per Email Jonny Otten gefragt, ob er sich auch Kooperationen mit anderen Verbänden, die den gleichen Schießstand nutzen, vorstellen könnte. In diesem Fall würde ich mich um lokale Sponsoren in Berlin kümmern.


    Bisher warte ich auf eine Antwort.


    Nichtsdestotrotz sollte man sich von der Behäbigkeit der Führung nicht verleiten lassen, den Tag 2012 untergehen zu lassen. Der DSB stellt 60.000 EUR Unterstützungsgelder zur Verfügung und wohl in den nächsten Wochen eine Internetplattform.


    Drum strengt Euch an - und wenn es alleine aus logistischen Gründen, oder rein werbungstechnisch nicht klappt, dann bildet doch Eure eigenen Kooperationen mit den lokalen Verbänden und Händlern. Wichtig ist doch nur, dass Jedermann und Jedefrau in Deutschland an diesem Wochenende irgendwo schießen gehen können. Und dann gibt es auch ein Medienecho (müsst natürlich vorab Pressemitteilungen versenden).

  • Wie gesagt: auch ich halte die Aktion für einen guten Ansatz. Man kann sie mit eigenem Engagement ja passend aufpeppen und weniger verschnarcht machen ("Tag des Schützenvereins" - humtata, Schützenumzug und Bierzelt !), und einen "Tag des Schießsports" daraus gestalten.


    Dieser Tag des Schießsports kann je nach Verein und dessen Verbandsmitgliedschaft ja auch alle geschossenen Disziplinen vorstellen, nicht nur die des DSB. Luftgewehr in voller Körperpanzerung ist schön, interessiert aber keinen Außenstehenden; die wollen Action.


    Carcano

  • Wie gesagt: auch ich halte die Aktion für einen guten Ansatz. Man kann sie mit eigenem Engagement ja passend aufpeppen und weniger verschnarcht machen ("Tag des Schützenvereins" - humtata, Schützenumzug und Bierzelt !), und einen "Tag des Schießsports" daraus gestalten.


    Dieser Tag des Schießsports kann je nach Verein und dessen Verbandsmitgliedschaft ja auch alle geschossenen Disziplinen vorstellen, nicht nur die des DSB. Luftgewehr in voller Körperpanzerung ist schön, interessiert aber keinen Außenstehenden; die wollen Action.


    Carcano


    Hallo,


    es ist doch eine gute Idee, warum immer diesen Zynismus den LG Schützen gegenüber? Deine ganzen Bericht sind immer wieder mit Spitzen dem Luftdruckschießen und Traditionsschießen gespickt. Da darfst du dich nicht wundern, wenn einige mit gleicher Münze zurück zahlen. Das schadet uns allen wenn wir uns weiter so verhalten. Was die wollen, kannst du nicht einfach so im Raum stellen, denn man kann mit allem Action machen.


    Kogge

  • Ich finde die Aktion auch gut und werde versuchen mehrere Schützenvereine in der Umgebung (am besten Einzugsgebiet des Gemeindeblatts - 4 Vereine) zu einer gemeinsamen Aktion mit abgestimmtem Programm zu bewegen.


    "Tag des Schießsports" fände ich auch besser. Allerdings lässt diese Bezeichnung alles was im Verein nicht den Sport betrifft unter den Tisch fallen.

    Mein Trainingsmotto:
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

  • Hallo Freunde,


    hier in meiner Gegend und wohl nicht nur hier steht der Begriff Schützenverein ganz eindeutig und in Bezug auf die Bevölkerung wohl oft sogar ausschließlich für das traditionelle Schützenwesen. Wenn man hier von einem Tag der Schützenvereine hört, dann denkt in der Tat die große Mehrheit der Bevölkerung an Schützenfest, Vogelschießen, Umzüge, Blasmusik usw, also an das traditionelle Schützenwesen.


    Soll der Schießsport gefördert und an so einem Tag der Bevölkerung näher gebracht werden, halte auch ich es daher für zwingend notwendig, diesen Tag auch als den des Schießsports zu bezeichnen. Tut man das nicht, so passiert nämlich genau das Gegenteil der von Ludwig aufgestellten These. Der Schießsport bleibt dann außen vor bzw. wird erst gar nicht oder nur völlig unzureichend mit den Ereignis in Verbindung gebracht. Mit Zerreden oder negativer Einstellung hat das auch nichts zu tun, es ist einfach und schlicht eine Tatsache.


    Man könne natürlich versuchen, beide Bereiche und Begriffe im Aufruf zu vereinen, aber griffiger und deutlich zielführender angesichts dessen, worum es eigentlich geht, gehen sollte, ist der Slogan "Tag des Schießsports".



    Mit bestem Schützengruß


    Frank - auch Traditionsschütze

  • Tja Carcano, wo ist da bitte die von eurer Seite immer geforderte Toleranz und Einigkeit unter allen Schützen? Ganz ehrlich: Wenn man das Luftdruckschießen sauber aufpeppt (siehe z.B. den neuen Disag-Duellmodus, der auch in Österreich beim Länderduell geschossen wurde), dann guckt dir keiner mehr zu, nur weil deine Wumme lauter wummst!!


    Aber seis drum. Ob nun Tag des Schützenvereins oder Tag des Schießsports, ob nun LG oder GK - wichtig ist, dass man was macht in seiner Region und dass man es so macht, dass schlussendlich der Schießsport UND der Schützenverein etwas davon hat!!


    Wieso denn eigentlich immer so negativ gegen die Schießsporttradition? Man kann doch sowohl den Schießsport und den traditionellen Teil (z.B. Fotoreport über Fahnenweihen etc. Ausstellung der Schützentracht usw.)


    Bitte keine Querschüsse mehr, es wär viel interessanter, wenn jeder ein paar Ideen bringen könnte, was man an diesem Tag so machen könnte.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Ganz ehrlich: Wenn man das Luftdruckschießen sauber aufpeppt (siehe z.B. den neuen Disag-Duellmodus, der auch in Österreich beim Länderduell geschossen wurde)


    Wie üblich, dachte ich schon zwei Schritte weiter als du. Das zeigt deine unbedachte Reflex-Antwort wieder ganz deutlich.


    Denn ganz richtig: Es muß attraktiv präsentiert werden. Wie Du es sagst. Dazu gibt es auch im DSB vielfältige Möglichkeiten. Dazu muß man gar nicht Revolver Super-Magnum, Selbstlader Zeitserie 9,3x64, oder Miniaturkanone schießen. So schön das alles auch ist. ;-)


    Die verständnislose Antwort Kogges zeigt die Mentalität jener auf, die solche Möglichkeiten überhaupt nicht nutzen wollen, weil sie den Hund gar nicht erst hervorlocken wolle, sondern lieber hinterm Ofen lassen. Oder, auf Österreichisch: in der Pendeluhr schlafen.
    Und beim genauso langweiligen "Tag der Offenen Tür" darf jeder Besucher gegen 1,50 Euro fünf Schuss mit dem Luftgewehr auf 10 Meter machen (bei ganz wagemutig-tollkühnen Vereinen sogar mit der Luftpistole) und gewinnt bei einem Zehner eine Brezel im Wert von 80 Cent. Superspannend.


    Gewiss: jeder Verein kann nur das vorstellen, was bei ihm auch tatsächlich geschossen wird. Wer ein reiner Luftdruckwaffenverein ist, von denen es ja viele gibt, der soll ruhig teilnehmen; aber er soll sich etwas Schönes und Originelles ausdenken. Es gibt nichts (NICHTS) Langweiligeres zum Zugucken als Gewehrwettkampfschießen in voller Ritterrüstung. Da ist das Anstreichen eines Gartenzaunes dreimal vielseitiger und spannender. Und dass so etwas neue und noch nicht kundige Interessenten am Schießsport abschreckt, statt anlockt, sage ich nicht (nur) ich. Das sagt die ISSF selber, und die weiß warum.


    Carcano

  • Persönlich finde ich die Idee sehr gut. nur leider habe ich bisher die Erfahrung gemacht, das eine neue und tolle Idee geboren wurde und sich dann keiner mehr darum kümmert.


    Schön wäre es wenn alle Verbände in allen Regionen gemeinsam für den Schützenverein, das Schützenwesen und den Schützensport einstehen würden. Wenn man im Vorfeld als Vorbereitung noch ein paar Berichte über Sportler, Vereine, Meisterschaften, Erfolge usw. (positive Berichterstattung) in den Medien platziert und es dann überall Veranstaltungen geben würde, wäre das für mich ein großer Schritt. Das ganze nicht nur einmal, sondern jedes Jahr in leicht modifizierter Form, das wäre sehr, sehr schön.


    Vielleicht schaffen wir es ja im Forum, das daraus etwas wird. Schön wäre es, wenn die verschiedenen Verbände die Vereine unterstützen würden.

  • Die verständnislose Antwort Kogges zeigt die Mentalität jener auf, die solche Möglichkeiten überhaupt nicht nutzen wollen, weil sie den Hund gar nicht erst hervorlocken wolle, sondern lieber hinterm Ofen lassen. Oder, auf Österreichisch: in der Pendeluhr schlafen.


    Die verständnislose Antwort Kogges zeigt die Mentalität jener auf, die solche Möglichkeiten überhaupt nicht nutzen wollen, weil sie den Hund gar nicht erst hervorlocken wolle, sondern lieber hinterm Ofen lassen. Oder, auf Österreichisch: in der Pendeluhr schlafen.


    Hallo,


    ich möchte diese Idee nicht wieder aufbrezeln ich hau dein Kasper du haust mein Kasper Carcano. Einbildung ist auch eine Bildung und davon hast du sehr viel. Du urteilst ohne zu wissen was in unserem Verein vorgeht. Welche Sparten wir schießen und so weiter. Ich habe auch keine Lust mit dir darüber zu diskutieren. Mach du dein Ding wir unser und wir sind beide zufrieden.


    Kogge

  • Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Ideen kommen mir.
    So ein Tag muss natürlich in der Zeitung groß angekündigt werden mit Übersicht der Veranstaltungen usw.
    Dann denke ich, dass regional die Vereine gemeinsam ein Faltblatt bzw. eine Broschüre machen könnten wo drin steht wo es was gibt. "Schießsport in der Region XYZ" - kann man ja auch danach noch brauchen.


    Carcano : Du hast ja recht, wir sollten uns attraktive Sachen ausdenken. Allerdings muss man auch bedenken, dass es als ein Tag gedacht ist, wo wir zeigen was und wer wir sind, nicht was wir gerne wären. Das ist nämlich ein anderes Thema, das sich bis Oktober nicht so leicht umsetzen lässt. Das Schützenwesen ist sehr vielseitig und das sollten wir auch zeigen. Dass wir uns weiterentwicklen müssen ist klar und mancherorts mehr als überfällig.

    Mein Trainingsmotto:
    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)

  • Ich sehe den Tag auch als eine Chance, aber damit das ein Erfolg wird, sollten jetzt alle gemeinsam mit der Planung anfangen. Die Verbände können unterstützen mit globalen Informationen, aber die Vereine, Kreise und Bezirke müssen schon konkrete Angebote vorbereiten. Natürlich sollten wir versuchen die gesamte Breite unseres Sportes aufzuzeigen, beim Bogensport angefangen bis einschließlich Vorderlader sowie Großkaliber. Aber nicht jeder Verein hat die Möglichkeiten alles zur Verfügung zu stellen und ich möchte mir auch nicht vorstellen das jemand der noch nie mit einem Ordonanzgewehr geschossen hat, dann die Möglichkeit erhält, einfach "just for fun" dies an so einem Tag zu probieren.


    Es gibt einiges zu überlegen und vieles zu planen.


    Also, ran an die Arbeit.

  • (siehe z.B. den neuen Disag-Duellmodus, der auch in Österreich beim Länderduell geschossen wurde)

    ist keine Erfindung von DISAG aber das hatten wir schon mal...


    Oder, auf Österreichisch: in der Pendeluhr schlafen.

    den Spruch hab i jetzt no nie gehört... kann aber auch was aus dem Osten sein :D


    Es gibt nichts (NICHTS) Langweiligeres zum Zugucken als Gewehrwettkampfschießen in voller Ritterrüstung. Da ist das Anstreichen eines Gartenzaunes dreimal vielseitiger und spannender. Und dass so etwas neue und noch nicht kundige Interessenten am Schießsport abschreckt, statt anlockt, sage ich nicht (nur) ich. Das sagt die ISSF selber, und die weiß warum.

    Die FIS hat das gleiche Problem. Will auch den Skisport interessanter machen weil er zu langweilig ist. Ist also nichts was rein mit der ISSF zu tun hat. das Problem haben auch genug andere Sportverbände. Meine Freundin hat letztens das erste mal LG geschossen. Sie fands mal gar nicht langweilig sondern richtig interessant und anspruchsvoll.


    Zum Thema Ritterrüstungen: Wer die Chancen im modernen Sport laut Regelwerk nicht nutzt bzw. nutzen will ist ist sportlich gesehen ein Hinterwäldler in seiner Sparte.


    Wenn Deutschland 1954 nicht den neuen Stollenschuh von adidas bekommen hätte wären sie vermutlich nicht Weltmeister geworden.
    Wäre 2009 bei der Schwimm WM der Speedo Wunderanzug schon verboten gewesen hätte es dort auch keine neuen Weltrekorde gegeben.
    Hermann Maier hätte kaum solche Erfolge gefeiert wenn er mit Fassdauben den Hang runtergesaust wäre.
    Gregor Schlierenzauer würde vermutlich nicht so gut Skispringen wenn er das Regelwerk nicht ausnutzen würde.


    usw. usw. Die Liste könnte man endlos weiterführen...


    Wenn man sich jetzt aber hinstellt und sagt man sei gegen die "Ritterrüstungen" weil ja damit ja alles so fad und zu einfach ist der hat einfach keinen Sinn für den Sport oder das Prinzip eines Wettkampfsport (was Schießen ja bekanntlich auch ist) nicht begriffen und sollte sich daher nicht anmaßen über eine Facette seines Sport zu urteilen. :thumbdown:


    Carcano  
    Ich vermisse im Thread von dir welche Ansätze du für so einen Tag hast bzw. wie du so einen Tag konzipieren würdest. Neben der Benennung wirst du vielleicht ja auch noch andere Dinge wissen die man zu einem Tag beitragen könnte.

  • ...Entfernt aufgrund pers. Beleidigung!! Zukünfitg ist das zu Unterlassen!! -dingo-



    Es geht darum, wie und in welcher Unterdisziplin sich ein Sportbereich in einer Präsentations- und Anlockveranstaltung für die breitere Öffentlichkeit darstellt; nicht welche zulässigen Hilfsmittel man als Sportler selber nutzt.
    Typen wie du würden für eine Leichtathletikdarstellung nach außen bestimmt Kugelstoßen und Olympisches Gehen aussuchen.

  • ...Entfernt aufgrund pers. Beleidigung!! Zukünfitg ist das zu Unterlassen!! -dingo-


    Dazu gibt es auch im DSB vielfältige Möglichkeiten. Dazu muß man gar nicht Revolver Super-Magnum, Selbstlader Zeitserie 9,3x64, oder Miniaturkanone schießen. So schön das alles auch ist. ;-)

    dann schreib mal was du hier verwenden würdest...
    Du bist ja selber bei einem anderen Verband stark aktiv und kannst ja sicher berichten wie ihr das dort so handhabt. falls ihr überhaupt so etwas macht. ;)


    Wenn du keine "Ritterrüstungen" bei einer Sport-Präsentation sehen willst musst du zu solchen "langweiligen" Veranstaltungen nicht hingehen. Sie gehören aber eindeutig dazu auch wenn es noch so langweilig für dich erscheint. Finde dich damit ab! Du kannst es nicht ändern! Die Veranstaltung geht halt vom DSB aus und dort wird man halt dann nicht IPSC schießen.


    Solltest du neidig auf "Ritterrüstungen" sein (was mir nach deiner Reaktion schon so vorkommt) solltest du dir vielleicht mal selber eine zulegen. Hat echt was und man schießt gleich um einiges besser glaube aber kaum, dass du eine passende Disziplin für dich finden wirst. Die einen sind halt zu langweilig und bei den anderen wirds nicht erlaubt sein. Dumm gelaufen (für dich halt mal) :D


    Wenn mir jetzt noch sagen kannst wie du die Lesefähigkeit eines toten Maulwurfs bestimmen kannst bist du mein Held im Jahr 2012! :thumbsup:



    Noch was allgemeines zu Sozialkompetenz (Ich weiß, dass dies auf vielen Uni´s zu wenig Beachtung findet): Wenn jemand eine Frage stellt sollte man sie auch beantworten. Eine Antwort besteht nicht nur aus Ja und Nein oder aus drei Worten sondern man sollte auch ab und an mal was begründen. Macht einen gleich um einiges symphatischer :love:



    P.S. Weitere Meldungen bezüglich fehlender Lesefähigkeit oder toten Maulwürfen kannst du mir gerne per PN mitteilen. Passt besser dorthin als in diesen Thread den ja eigentlich du angefangen hast aber dir anscheinend doch nicht so am Herzen liegt.

  • Mal ganz im Ernst...


    wenn man einem Außenstehend diese "Ritterrüstung" mal vorführt oder auch
    anprobieren lässt ist das für den sicherlich interessant.


    Des Weiteren ist es doch auch problemlos möglich sich ein paar der "Top-Athleten"
    des Vereins zu nehmen und die "Vorschießen" zu lassen.
    Das selbst Ausprobieren für die Gäste darf natürlich auch nicht fehlen.
    Dann sieht ein Laie mal wie schwer das Treffen eigentlich ist.
    Und dass das mit "Rumgeballer" nichts zu tun hat.


    Ich würde mich freuen wenn das in Bremerhaven richtig groß aufgezogen wird.
    Wir haben hier immerhin 14 Vereine im Kreis.
    Davon hat zwar nicht jeder einen eigenen Stand aber die Vereine die sich
    einen teilen können das ja auch schön zusammen aufziehen.


    Der Verein, auf dessen Stand wir uns eingemietet haben ist eher etwas
    traditioneller ausgerichtet während wir die Schießsportabteilung eines Sportvereins sind.
    Da könnte man doch wunderbar beide Seiten des Schützentums präsentieren.


    Gruß Nico

    Die 6 is nich von mir...ehrlich !

  • Bitte keine Querschüsse mehr, es wär viel interessanter, wenn jeder ein paar Ideen bringen könnte, was man an diesem Tag so machen könnte.



    JAAAAA


    Bitte nicht zerreden, sondern einfach machen. Es muss beim ersten Mal auch nicht die Mega-Event-Show werden. Viele Menschen haben gar keinen Zugang zu Waffen. Wenn dies gebündelt an einem Tag im Jahr passiert, dann ist das einfach auch eine Pressemeldung wert.


    Und der DSB UND die Foren sind die Multiplier.


    Also los, FALLS Ihr jemals einen Tag der offenen Tür geplant habt: der Termin steht.


    FALLS Ihr zuwenig Unterstützung im eigenen Verein habt, dann holt Euch die lokalen Vereine mit ins Boot (letzteres fände ich sowieso viel besser, aber es gibt persönliche Animositäten, die sich nicht überwinden lassen).


    Plant, berichtet und vernetzt Euch. Und wartet bitte nicht, bis der DSB in die Pötte kommt. Wer als erster seinen Plan schon hat, wird sicherlich in den Vorteil der Bezuschussung kommen. Beobachtet die angepriesene DSB Seite und macht auch da mit. Ihr könnt Euch dann ja immer noch überlegen, was wirtschaftlicher/effektiver ist: DSB-Alleinvorstellung oder Koop mit anderen.


    Das Wichtigste: PR: vorher - dabei - nachher.


    Ich würde mich sowas von freuen, wenn die Zeitungen schreiben müssten: 100.000 Besucher beim bundesweiten Tag der offenen Tür auf den Schießplätzen!

  • hmmm,


    also ich bin am überlegen, ob ich überhaupt in meinem Schützenkreis das Thema ansprechen möchte.
    Warum? Ganz einfach!


    Ich hatte am Dienstag Abend Mannschfaftsführersitzung. Hier waren die Mannschaftsführer aller im Kreis befindlichen SV`s vertreten.


    Es kamen ein paar Interessante Themen auf den Tisch und negativ erstaunliche Antworten und Reaktionen.


    Ich hatte mich erdreistet eine Bitte zu äussern. Es ging darum, dass es in Vereinen auch mal neue Schützen gibt, die an RWK`s teilnehmen, aber die Örtlichkeiten jedes Vereins noch nicht kennen. Jeder Mannschaftsführer erhält eine Mannschaftsführerliste mit allen Amnnschaftsführern seiner Gruppe, gegen die sein Verein im Wettbewerb antritt. Name und Telefonnummer der Mannschaftsführer sind dort hinterlegt.
    Ich bat darum, diese Information mit den Anschriften der Schützenhäuser zu ergänzen. Das hat ein Diskussion losgetreten, die erstaunlich und in meinen Augen mehr als beschämend war.
    Der KOSM sagte mir, er saß direkt neben mir, bei der Kreisfrühjahrsversammlung, würde das einen Aufschrei geben. Es gibt Vereine, die ihre Adresse nicht veröffentlichen wollen.
    Ander Vereine, so ein Teilnehmer der Sitzung, hätten keine Postanschrift. Die Schützen, bzw. der Mannschaftsführer solle dann telefonisch sich den Weg erklären lassen.


    Das bringt mich zu der Meinung, dass viele Vereine gar nicht in die Öffentlichkeit wollen und das ist ein Problem.


    Das zweite Thema war auch peinlich.
    Es kam die Frage, ob der Schützenkreis sich zur Teilnahme am Hessentag bewerben möchte und mit Delegationen mitmarschieren möchte. Fahnenschwenken, Festumzug und so.


    Da kam als Ausrede, die Zugfahrzeuge und Hänger müssen betüvt werden. Kostet also Geld und da mit wurde das Thema mal wieder beerdigt.


    Ich weis jetzt nicht, ob diese Meinungen, die von den Druckluftschützen gekommen sind, weit verbreitet sind, aber sie zeigen mir, dass in meinem Schützenkreis ein solches Vorhaben, wie der Tag des Schießsports nicht wirklich machbar sein wird.


    Und im übrigen, waren 98% der "Dagegen Meinungen" aller Themen, von den Alten und die Druckluftschützen. Die Vereine, bzw. Mannschaftsführer, die ich aus der GK Runde her schon kannte, waren wesentlich weniger gegen Themen, ohne das aber auf andere Kreise pauschalisieren zu wollen.

  • Ja, so ist es leider. Viele haben einfach Angst, ich halte dies für falsch. Wir müssen zu unserem Sport stehen und dürfen uns nicht aus der Öffentlichkeit zurück ziehen.


    Ich lasse mich überraschen, wie es bei uns in der Stadt bzw. Kreis aussehen wird.


    Ich kann Katja nur zustimmen, überwindet die Vorbehalte zwischen den Verbänden sowiedem ewigen Streit Luftdruck - GK und macht einfach etwas daraus.