Schießbrille bei Gleitsichtgläsern

  • Auch ich habe eine Hornhautverkrümmung auf dem zielenden Auge und hatte den Versuch gestartet mit einem vorhandenem Gleitsichtglas. Der Versuch scheiterte, da im Anschlag immer der "scharfe Punkt" gesucht wird und damit der Kopf etwas bewegt wird. Also zum Optiker und das Problem besprochen. Mein Optiker hat mir ein Super- Einstärken- Glas angemessen und das Korn ist superscharf und auch nicht unrund oder eierig wie es bei der Hornhautverkrümmung ohne Glas vorkommt. Mein Gleitsichtglas habe ich aber auch noch an der Brille, also kurz daneben um die Munition und den Schußwert zu sehen. Geht super ist auch erlaubt. Der Olympiasieger Bindra hat sogar 3 Gläser an seiner Schießbrille. Zu sehen im Buch "Luftgewehr Schießen 2010 "von Heinz Reinkemeier.Seite 37 und 89.

  • Hallo lauki, ich habe zwei Bilder von meiner Brille gemacht und hier eingestellt. Zu den Bildern muß ich sagen, daß ich Linksschütze bin und nur stehend freihändig schieße. Das innere Glas dient dem Zielen, da über die Nasenwurzel geschaut wird. Das äussere Glas dient der allgemeinen Wahrnehmung von Scheibe, Munition und der weiteren Dinge die beim Schießen zu betrachten wären. Hierfür mussten wir Maulwürfe sonst die Brille wechseln. Mit meiner Lösung bin ich sehr zufrieden, habe sie aber nicht "erfunden", sondern die Idee aus einem Buch und mit meinem Optiker umgesetzt.

  • Hallo zusammen, habe diesen Thread eben entdeckt und ich kann Murmelchen und vielleicht anderen einen Tip geben.

    Habe 2007 wieder mit dem Schießen angefangen, nachdem ich fast 30 Jahre nicht mehr aktiv geschossen habe (C-Kader und D-Kader). Meine Sehschärfe von damals war -1,50 und heute -2,25 .. Habe mir auch das ZLO angeschafft und experimentiert. Erst als ich mit MEC eigenem Augenoptiker längere Zeit über das Problem sprach kam mir der Gedanke, ich hatten diesen sogar schon einmal in einem anderen Forum beschrieben (SISC), daß es mit den verschiedenen Drücken auf die Schaftbacke zu tun hat und der einhergehenden Suche dieses Scheiben-'EI' besser zu sehen.

    Lösung: verhindern kann man es nur wenn man einen Spiegel auf die IRIS macht und centriert, dann hat man immer den richtigen (gleichen) Druck auf der Schaftbacke. Nur wenn ich im Zentrum bin, also im Zentrum der Spiegeliris dann habe ich "immer den gleichen" Druck und dann sind die unvorhergesehenen 'Flyer' von ca. 2 cm links oder rechts weg, oder zumindest nicht mehr so stark. Im Angebot hat dieses Teil meines Wissen MEC und Gehmann (Mirror) und kostet nicht die Welt. Seit dem ist auch im Olymp. Match die Welt wieder i.O. zumindest sind die Schüsse da wo sie im Sprungverhalten sein sollten.

    Allerdings ist es eine Lösung und die muss nicht repräsentativ sein, in unserem Alter ist auch der Zuckerspiegel zu beachten und u.U. auch der Gang zu einem Augenarzt nicht schlecht, um die Makular (grauer Star ?) .... u.U. auch etwas Übergewicht ... auch wenn man über die 50 ist, ein Thema. Wenn man stundenlang vor einem PC Biuldchirm arbeitet und dann auf den Schießstand geht .... na dann seh ich auch weniger und deshalb habe ich für diese Tage mit angewöhnt Tears again mir 3 x ca. 5 Stunden vor dem Training/Wettkampf aufzusprühen, wirkung ist überzeugend.

    Am Besten ist es, je nach Region, sich mit guten Augenoptikern zu beraten und hier wurde schon Klingner genannt und ich füge hier noch MEC hinzu, in Dortmund. Aber ich würde bevor ich das täte bei meinem Augenarzt des Vertrauens nach den o.g. Dingen schauen lassen.

    viele Grüsse Oldgunner

  • Hallo OldGunner,

    vielen Dank für deinen Tipp mit dem Mirror.

    Bei mir ist es aber wohl eher das Problem, dass ich in letzter Zeit nicht mehr immer ein bequemes Plätzchen auf der Schaftbacke finde und so dann ins "Schwimmen" mit dem präzisen Durchblick komme. Das Problem wird durch meinen 1813-Schaft noch insofern verschärft, weil bei diesem die Backe nur in der Höhe, aber nicht seitlich oder schwenkbar einstellbar ist. Ich glaube, ich muss mir da mal was einfallen lassen. Früher hatte ich da keine Probleme mit.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Hallo Murmelchen !

    Ja denn ...die 18-1913 konnte man tatsächlich nicht links oder rechts von der Achse verstellen. Die neuen Holzschäfte so ab ... ich denke 2000 herum (1913) können das. Ich habe 2 davon 1913 und 2013 sind Top. Achte aber auch darauf, daß die Zähne immer zusammen oder immer einen Spalt offen sind und nicht einmal offen und dann wieder zu .... man merkt es nicht und je länger man schießt um so 'verbissener' wirds..... Habe festgestellt, daß auch meine Probleme damit zusammen hingen, das hatte Auswirkung auf den Druck auf die Schaftbacke ..... Dinge gibts die merkt man nicht... erst wenn man wirklich alles aber auch alles analysiert.

    Mit bestem Schützengruß


    Oldgunner .... Jürgen