Bogenschießen auf fliegende Scheiben

  • Wird sich die Idee vom "Bogenschießen auf fliegende Scheiben" hier in Deutschland durchsetzen? 6

    1. kann ich zur Zeit nicht eindeutig beantworten (3) 50%
    2. Nein (2) 33%
    3. Ja (1) 17%

    Bogenschießen auf fliegende Scheiben


    Im letzten DSB-Newsletter wird erstmalig eine neue Sport- und Spielidee vorgestellt: Bogenschießen auf fliegende Scheiben, die dem immer populärer werdenden Bogenschießen eine „verblüffend neue Form und Dimension verleiht“.



    Erst seit kurzem vorgestellt, stößt eine Weltneuheit bei Jung und Alt gleichermaßen bereits auf große Begeisterung. Dabei handelt es sich um Bogenschießen auf fliegende Scheiben, eine neue Sport- und Spielidee, die einer der ältesten Sportarten der Welt, eine verblüffend neue Form und Dimension verleiht. Möglich wurde die Idee von der „Bogen-Trap-Maschine durch die Entwicklung des Weltmarktführers im Bereich Trap- und Skeetmaschinen Laporte Archery. Nach über einjähriger Entwicklungszeit wurde von Laporte Archery die Wurfmaschine PHOENIX für das Bogenschießen auf hoch verdichtete Schaumstoffscheiben entwickelt. In den USA wurde das Produkt bereits über 2.500 mal erfolgreich verkauft.




    YouTube - LAPORTE ARCHERY - PHOENIX ARCHERY TRAP


    YouTube - LAPORTE ARCHERY - PHOENIX 65T25


    Das Prinzip ist einfach: Die herauskatatpultierten umweltfreundlichen Scheiben sind im Flug zu treffen, wobei ganz besondere Geräuscheffekte entstehen.


    Interessant ist auch, dass sich der DSB entschlossen hat, ab August 2011 eine Lizenzpartnerschaft mit der in Gründung befindlichen bow-motion.eu GmbH zu vereinbaren. Dies geschieht vor dem Hintergrund dieser neuen Trendsportart von Anfang an eine breite Plattform und Förderung zu bieten. „Daneben möchte der Welt Bogensportverband FITA die neue Sportart als Wettkampf- und Freizeitsportart unter seinem Dach verstärkt fördern. So verspricht sich auch DSB Geschäftsführer Jörg Brokamp einen neuen Schub für den Bogensport, da die neue Sportart mit herkömmlichen Pfeilspitzen oder auch mit Softball-„Spitzen“ ausgeübt werden kann: „ Das sorgt für ungefährlichen und unbeschwerten Sport- und Freizeitspaß, der ideal für Erwachsene, Jugendliche, Kinder oder auch behinderte Menschen ist. Durch die Erweiterung des Sportangebots wird der DSB nicht zuletzt von einer positiven Entwicklung der Mitgliederzahlen profitieren.“


    Gibt es unter uns Meisterschützen auch Bogenschützen, die uns ihre fachkundige Meinung zu den Chancen und Risiken dieses neuen Angebotes näher bringen können?


    Wird sich die Idee durchsetzen?

  • Ich finde das schon interessant, aber hätte da auch im Freien meine Bedenken, da aber auch vollkommen unbegründet sein können.


    Auf der einen Seite ist zwar das Fangnetz vorhanden, dieses schirmt aber nicht den gesamten Bereich ab. Die Gefahr ist schon vorhanden, dass der ein oder andere Pfeil, besonders bei Anfängern, am Netz vorbei geht und damit unbeteiligte evtl. gefährdet.
    Und eine Halle, die groß und hoch genug wäre, hat kaum ein Schützenverein parat.


    In einem Schützenverein in meiner Nähe wird das Bogenschießen auf einem 3D Parcours auf Gummietiere betrieben. Ich habe das ein paar mal gemacht und es macht auch riesig Spaß. Aber auch da sind aus meiner Sicht zuviele Störfaktoren vorhanden, die den Pfeil unkontrolliert ablenken können. Das habe ich schon mitbekommen.


    Aber wie gesagt, es macht Spaß und ich Denke die fliegenden Scheiben machen auch spaß, aber ich glaube nicht, dass es sich flächendeckend durchsetzen wird.

  • Hallo,


    ich halten davon auch nichts.
    Da hat ein Hersteller mal einen "gute" Idee, die man in einer Halle verwirklichen könnte,
    währe diese gebaut wie ein Gummizelle.
    Ich will mir nicht ausdenken, was passtiert wenn ich mit meinem Compoundbogen so ein Scheibe verfehle
    und der Pfeil im 40° Winckel davon schleicht, so mit 100m/s.


    mfg Lepus

  • Ich will mir nicht ausdenken, was passtiert wenn ich mit meinem Compoundbogen so ein Scheibe verfehle und der Pfeil im 40° Winckel davon schleicht, so mit 100m/s.


    Wie so vieles unterliegt diese Disziplin gewissen Regeln. Von daher halte deine Aussage für einen klassischen Fall von "Was der Bauer nicht kennt das isst er auch nicht". Das Video hast du dir ganz angeschaut?


    BBF

  • Man muss bei solchen Ideen halt immer auch aufpassen, dass Genehmigung und Versicherung sowas auch abdecken. Das Schießen auf einfach auf normale Bogenscheiben gepinnte Luftballons ist beispielsweise nicht versichert. Ist natürlich immer positiv wenn Verbände das selbst aufgreifen und solche möglichen Probleme vermeiden. Ich find's nett. :)

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“