• Welche Munition schiesst ein KK-Meisterschütze? 26

    1. Eley (5) 19%
    2. SK (4) 15%
    3. RWS (11) 42%
    4. andere (6) 23%

    Mich würde mal interessieren, mit welcher Munition ihr KK-Gewehrschützen schiesst.


    Natürlich interessiert mich auch die Waffe dazu.


    Ich fang mal an:


    Suhl M150
    Eley Club


    Ich bin jetzt dabei , die RWS Rifle Match zu testen.


    So nun bitte ich euch, hier mitzumachen.


    Ich hoffe, so einen Thread gibt es noch nicht?

  • Hallo Doreen,


    die Idee mit der Fabrikat-Umfrage ist nicht schlecht, hat aber auch keine allzu große Aussagekraft, weil es bei den Patronen mehr auf die jeweilige Serie (das jeweilige Los) ankommt, als auf ein bestimmtes Fabrikat.


    Lapua könntest Du sicher auch noch einzeln aufführen, die russische Olymp R hingegen schießt hier im Forum wohl kaum einer. ;)



    Das Thema Munition und Test driftet zwar oft sehr leicht in Richtung Religion ab, aber hier findest du satt Lesestoff zu dem Thema.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Würde auf deine Frage mit Eley Match antworten aber sie war ja an die KK-Meisterschützen gerichtet. ( bin da voll die Flasche :evil: )
    Gewehr = FWB 2700

  • Ach Quatsch, bei deiner Mun kann doch gar nichts mehr schief gehen. :thumbsup:


    Und wer 400 mit 'nem LG trifft, der trifft auch mit 'nen bisschen Übung mit 'nem KK.


    Immer diese Koketterie. ;)



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Würde auf deine Frage mit Eley Match antworten aber sie war ja an die KK-Meisterschützen gerichtet. ( bin da voll die Flasche :evil: )
    Gewehr = FWB 2700


    :D :D quark ;)

    Walther LG 300 XT Protouch
    Anschütz 1407 in Walther KK 200 Schaft

  • Haalöchen,


    mit ´nem KK Gewehr von einem Schützenbruder hab ich das letze mal Ende letzten Jahres geschossen. Und da war es die American Eagle.


    Mit meiner P22 Target von Walther isses die gleiche Munition. Nach "leichten" Anfangsschwierigkeiten (keine verstellbare Visierung) klappt es ganz gut. Es sind zwar keine 400 von 300, aber ca. 90% der Treffer liegen im schwarzen Bereich. Dat "Teil" is einfach zu leicht - für meine Begriffe. Auch mit dem Repetieren klappt es gut. Im Gegensatz zu manch anderer Munition. Was die "Kleine" auch gut "frisst" ist die Remington 22 Target. Im Vergleich zur Eagle gibt´s kaum Abeweichungen.


    vlg Joachim

  • Hallo,


    ich schieße ein älteres Anschütz 1807 in einem Feinwerkbau Alu-Schaft und verwende dazu immer die billigste Munition, die beim Testen ein vernünftiges, reproduzierbares Schussbild bringt. Letztesmal RWS Spezial Match (soviel zum Thema "billig").


    Gruß Ploimer

  • nur mal für die "forenneulinge", die Hotwheel und seine Sprüche noch nicht kennen: er ist Bundesligaschütze mit dem LG und trifft auch mit dem KK ganz passabel. Wenn er also was sagt, hat das meistens Hand und Fuß! ;)


    Zu mir: ich habe ein Anschütz 1907 im Aluschaft und schieße die billigste Schönebeckmunition für unter 4 Euro die Packung. Munitest mache ich aber demnächst, da die Schönebeck abhängig vom Los mal geht und mal eher nicht.


    Stehend 100 Meter geht ja noch, war da auch 2 mal schon auf der Bayerischen, aber liegend sind mir mit dieser Munition einfach die Hände gebunden und ich schieße einfach sch***!


    Mal sehen, ob es mit einer eingeschossenen Muni dann besser läuft.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • guten morgen


    danke für eure Beiträge


    wobei schon mehr abgestimmt haben als hier gepostet haben:-)


    ich frage nur aus reinem Interesse und möchte nur wissen ob Munition für mehr als 10 € wirklich nötig ist

  • Wir hatten das schonmal hier.
    Da hab ich auch Schussbilder eingestellt, Bei den Schullbildern aus Nürnberg sieht man auch wie stark sich die unterschiedlichen Lose der selben Munition unterscheiden können.


    Gruss Axel

  • Hallo zusammen


    Ich schiesse im Training Eley universal, und am Wettkampf eingeschossene Lapua CentaX. Mit einem Anschütz 1907 im GrünigElmiger Schaft RS3.

    Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist beschränkt. (Albert Einstein)

  • Mein Gewehr ist ein Anschütz 1907 im Lochschaft. Ich schieße mit der Schönebeck Standard Plus, die ich vor einigen Jahren im Werk habe raustesten lassen.

  • Meine Waffe ist ein Feinwerkbau 2700 und Munition schiesse ich Rifle Match "S" von RWS


    egal welche Charge, diese Munition schießt wie Gift....



    Dieter

  • Anschütz 1807 Lauf im 1813 Schaft. RWS Rifle Match. Vereinsmunition. Und macht mit jeder Charge super Schussbilder - Wenn man mit der Waffe umgehen kann - :D

    Walther LG 300 XT Protouch
    Anschütz 1407 in Walther KK 200 Schaft

  • Meine Waffe ist ein Feinwerkbau 2602, schiesse wie sobigrufti Rifle Match "S" von RWS.
    kann die Aussage bezüglich Trefferbild etc. nur bestätigen. Habe diese Munition für Trainingszwecke auch nur von der Stange (also nicht angeschossen) und sie trifft , wie schrieb doch sobigrufti "wie Gift...."


    Gruß
    Uwe

  • Hallo,


    schieße schon seit Jahren ein Anschütz 1913 im SuperMatch Holzschaft dazu. Das System ist von 1989 den Schaft hab ich irgendwann auf das 2000er Modell umgestellt.


    Prinzipiell ist Munition ja keine Glaubensfrage, sondern nur Testergebnisse bringen irgendwie, wie hier bereits diskutiert, eine brauchbare Ausage.


    Seit Jahren hat mein System aus einer Stopper - Machine mit Eley Match Losen die besten Resultate erzielt. Bei der Trainingsmunition hatte ich auch mit SK Standard oder Ablegern davon wie Allermann Standard gute Resultate fürs Training.


    Dieses Jahr stand mal wieder Munitionskauf an, und da lief von besagten Fabrikaten nichts wirklich. Verlor schon den Glauben...bis ich dann zu etwas härteren RWS Chargen griff. Ich wurde für den Wettkampf bei der RWS Special Match fündig, wo prolemlos 4 Nummern liefen und Löcher zwischen 11 und 13 mm produzierten. Echt geil. Im Training wurde es dann eine Allermann NewMaster. Wohl auch mittlerweile was von RWS, weiss aber nicht genau was.


    Mit beiden war ich schon in der Lage 20er Gruppen von 198 Ringen lgd. zu schießen.


    Gruß mima.

  • Hallo mima001,


    schöner Beitrag. Ich selbst schieße noch ein 1807 im leicht modifiziertem 1813 Schaft und dachte bisher immer, meine Kombination wäre eher selten. Aber wie ich hier lese, bin ich da gar nicht so alleine. Ich bevorzuge normalerweise auch die weichen Eley Match, schieße aber auch schon mal Lapua. Die alte Master, noch in der gelb/schwarzen Packung und Holzkiste, ging früher auch fast immer super und damit habe ich auch meine besten Ergebnisse geschossen. Zur Zeit schieße ich die Lapua Center-X, aber meine Serie kommt mir auch fast schon ein bisschen zu hart an und sie macht auch viel Dreck. Schön ist dafür jetzt aber bei Eley auch, dass sie die Geschwindigkeit angeben, wenn auch "nur" in Füßen. Für Tenex bin ich aber zu knickerig und auch nicht gut genug. :wacko:


    Du schriebst ja schon, dass Du auch wegen der Härte (ich nehme an speziell in Bezug auf Liegend) bei der RWS erst etwas Bedenken hattest, aber jetzt doch sehr gut zurecht kommst. Das etwas mehr an "Bums" stört Dich also nicht?


    Daher auch meine Frage an sobigrufti und uwe28588:


    Wie sieht es denn bei euch wegen dem etwas höheren "Bums" aus, den ja gerade auch die RWS Rifle Match S aufweist. Ich bilde mir immer ein, bei den härteren Patronen haut es mir Liegend leichter mal eine raus, wenn ich nicht ganz so sauber arbeite oder noch kleine Fehler drin hab.



    @jojo1955


    Die American Eagle ist aber schon eine HV-Patrone und wirklich präzise ist die daher auch nicht. Gerade wegen dem Bums würde ich Dir auch gerade in der leichten Walther mal eine deutlich softere Patrone empfehlen. Die Walther dürfte auch damit normalerweise sicher repetieren, aber Du bekommt doch mehr Kontrolle. Die OSPler haben ja früher und auch noch heute nicht ohne Grund fast immer das weichste Zeug genommen, was so gerade eben noch repetierte.



    kruemelgirl


    Ich schreibe bei Gelegenheit noch einmal etwas ausführlicher, wie sich das mit den Serien und Qualitäten der KK-Patronen so verhält und was man bei der Auswahl berücksichtigen sollte. So ein Beitrag soll ja auch immer auch ein bisschen Hand und Fuß haben.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Ganz schön was los hier, prima :-)



    Ein Munitionstest bei uns wäre nur in Schönebeck möglich, was auch schon wieder recht weit weg ist.


    Ich möchte einfach nur einen Überblick haben ;-)


    Mit der Eley Club war/bin ich auch sehr zufrieden, nur seit letztem Jahr ist die im Preis doch merklich angezogen.


    Deshalb habe ich mir 100 Schuss RWS Rifle Match gekauft und denke, dass diese auch für mich sehr gut ist, was ihr mir auch bestätigt, da RWS doch häufig genommen wird.


    Und ja ich weiß, Munition ist von Lauf zu Lauf sehr unterschiedlich.

  • Hallo kruemelgirl,


    was macht das Schießen?


    Ich hatte ja versprochen, noch mal ein bisschen mehr zur Munition zu schreiben, aber diesen Strang mittlerweile doch etwas aus den Augen verloren.


    Wie hier schon mehrfach angesprochen wurde, kommt es bei den Patronen weniger auf das Fabrikat, sondern auf die jeweilige Serie an. Was hat man sich darunter nun vorzustellen. Die Patronen werden in Serien gefertigt. Dazu werden eine bestimmte Menge Rohstoffe vorgelagert, teilweise neue Werkzeuge gefertigt und dann die Maschinen eingerichtet. Die Patronen, die dann aus der Maschine kommen, entsprechen einer Serie und bekommen auch eine Seriennummer. Diese kann man zumindest bei den etwas besseren Patronen auch immer, allerdings auch manchmal etwas versteckt, auf der Packung finden. Bei Eley steht die Nummer auf der Kopfseite der Packung. Neuerdings steht da auch die Anfangsgeschwindigkeit der jeweiligen Patrone mit drauf, allerdings in Füße pro Sekunde, also fps. Bei RWS ist die Seriennummer in der Lasche der Packung eingeprägt.


    Warum ist das mit den Serien so wichtig? Weil sich in der Praxis gezeigt hat, das nur innerhalb so einer Serie die Eigenschaften im mikroskopischen Bereich so speziell sind, dass sich damit aus einem bestimmten Lauf (alle Läufe sind immer Einzelstücke) eine bestimmte Schussleistung ergibt. Nehmen wir mal an, Du schießt eine bestimmte Marke, z. Bsp. RWS Rifle Match, dann können und werden da von Serie zu Serie zum Teil recht deutliche Unterschiede bei der Schussleistung auftreten. Es kann sein, dass nur eine bestimmte Serie bei deinem Lauf richtig gut geht, die anderen aber nur mittelprächtig bis schlecht. Bei einem anderen Lauf kann und wird das wieder ganz anders aussehen. Dazu kommt es dann auch noch auf den jeweiligen Lauf an. Es gibt (wenige) richtig gute Läufe, die mit fast jeder Patronenserie gut gehen, es gibt mittelprächtige Läufe, wo man schon ein bisschen testen muss und es gibt auch manchmal richtig schlechte oder beschädigte Läufe, wo kaum noch eine Serie gut geht. Den Suhler-Läufen, wie Du ihn ja auch schießt, sagt man in der Regel eine recht gute Munitionsverträglichkeit nach. Wie Du hier im Forum schon lesen konntest, gibt es bei KK keine absolute Präzision. Wenn Du da einen Test machst (ist auch wieder so eine Philosophie für sich) und bekommst wiederholbar ein umschlossenes Schussbild von unter 12mm bei 10 Schuss, hast schon eine gute Serie gefunden.


    Wie kommen nun die großen Preisdifferenzen zustande? Neben den Marktgesetzen liegt es an der Endkontrolle. Bei Eley kommen z. Bsp. die guten Patronenserien (Tenex, Match und Team) alle auf einer Maschine. Die mit den engsten Toleranzen werden dann als Tenex gekennzeichnet, die mit etwas mehr Toleranzen als Match und der "Rest" als Team. Das bedeutet jetzt aber nicht, das die Team schlechter schießt. Nur kann es bei den preiswerteren Patronen halt eher auch mal zu Ausreißern kommen. Im schlimmsten Fall macht es dann auch mal Plöpp statt Peng und Du hast da irgendwo einen Treffer auf der Scheibe. Bei den ganz billigen Patronen ist es natürlich auch etwas fragwürdiger, ob der Hersteller das mit den Serien auch wirklich immer einhält, oder ob da nicht auch mal z. Bsp. bei Lieferengpässen doch verschiedene Serien in einem Karton landen. :wacko:


    Also, nur ein Test gibt Dir bei KK die nötige Sicherheit und das Vertrauen in deine eigene Leistung. Wenn Du nicht testen kannst, dann solltest Du dir auf jeden Fall mal ein paar unterschiedliche Serien besorgen und dann mal schauen, womit Du am besten triffst. Aber um die Qualität der jeweiligen Patrone auch zumindest halbwegs beurteilen zu können, musst Du schon auf einem gewissen Level schießen können. Alternativ statt aus der Schulter kannst Du natürlich auch mal aufgelegt am besten von einer Benchrest aus und mit großem Glas testen, oder das von jemandem machen lassen, der das gut kann.


    Fazit: Sich einfach für eine Marke zu entscheiden, hilft Dir bei KK normalerweise nicht viel. Dazu müsstest Du schon einen mustergütigen Lauf besitzen. Aber normalerweise gibt es von Serie zu Serie bei den Patronen schon zum Teil auch recht heftige Abweichungen. Auch nützt es dir normalerweise nicht viel, nur teure Patronen zu kaufen. Ich habe bei einer Serie der RWS R50 auch schon nur 95 Ringe aus der Maschine auf der Scheibe gesehen. Mit so einer Serie kannst Du nicht über 570 Ringe im Wettkampf kommen, egal wie gut Du schießt. Generell gilt auch, je besser die Patrone geht, um so mehr Spielraum für eigene Fehler bleiben Dir.


    So, hoffe das hilft Dir so erst mal ein bisschen weiter.


    Mit bestem Schützengruß


    Frank