• Mich würde interessieren ob der eine oder andere hier seine Ziele definiert, sprich ob sich konkrete Ziele gesetzt werden oder ist die Motivation einfach um des Schießens Willen zu schießen ?

  • Sobald man das Schießen tatsächlich als Haupt-Sportarz/-Hobby betreibt, kommt man wahrscheinlich nicht drumherum, sich gewisse Ziele zu setzen. Ich persönlich habe kurzfristige (paar Monate, LM), mittelfristige (mehrere Monate bis einem Jahr) und auch paar längerfristige (2-3 Jahre). Ich würde es vielleicht nicht wirklich Ziele nennen, eher Pläne.

  • Meine Ziele sind die Teilnahme an der DM in München,Hannover und Dortmund wenn dann noch Vordere Platzierungen dabei rauskommen wars ein gutes Jahr

  • Ich schieße erst seit 2020 und zu Corona Zeiten gab es wenig Training.

    Ich freue mich über jede Teilnahme an der LM und mein Ziel ist einmal DM.

    Bei den Rundenwettkämpfen läuft es ganz gut. Fernziel wäre bei LG Auflage oder KK auflage Aufstieg von der Kreislaig in die Bezirksliga.

    Linksschütze
    P8X
    GSP Atlanta
    FWB 800 Wood Basic
    Anschütz 8002
    Anschütz1903

  • Mich würde interessieren ob der eine oder andere hier seine Ziele definiert, sprich ob sich konkrete Ziele gesetzt werden oder ist die Motivation einfach um des Schießens Willen zu schießen ?

    Das kommt bei mir immer irgendwie ganz von alleine.

    Ich habe in eigentlich allen Disziplinen ein ungefähres Ergebnis das ich als "zufriedenstelllend" einstufe, habe aber auch Ziele an Ergebnissen an die ich mich Stück für Stück heranarbeite, das kommt bei mir aber von ganz allein.

    Ansonsten ist mein Ziel jedes Jahr nach München zu kommen, und eben gute Leistungen auf sämtlichen Meisterschaften und Wettkämpfen zu erbringen, und eben stetig zu lernen, zu wachsen und mich zu verbessern, mich der unerreichbaren Perfektion ein Stück nähern.

    Walther KK500 Expert

    Feinwerkbau P70 Alu

  • Sobald man das Schießen tatsächlich als Haupt-Sportarz/-Hobby betreibt, kommt man wahrscheinlich nicht drumherum, sich gewisse Ziele zu setzen. I

    Betonung liegt auf "wahrscheinlich".


    Zum Thema....

    Für mich ist Schießen (wie ich schon mehrfach erwähnt habe) ein Hobby. Und ich werd einen Teufel tun, mich in meinem Freizeit-Hobby, für das es kein Geld gibt, mit irgendwelchen selbstgesetzten Zielen unter Druck zu setzen.

    Ich schieße hauptsächlich KK-SpoPi. Solange ich da mindestens meine 560 Ringe schieße (und das tu ich), ist die Welt in Ordnung. Wenn ich 10ter auf der LM werde, kann ich mir auch nichts davon kaufen. Erst recht nicht, wenn viele hervorragende Schützen auch nicht antreten. Die Platzierung ist dann noch weniger wert. Von demher lass ichs gleich. Ich hab Spaß auch ohne Schwanzvergleich.

    "The pure and simple truth is rarely pure and never simple"

  • Solange ich da mindestens meine 560 Ringe schieße (und das tu ich), ist die Welt in Ordnung.

    Tja, wenn ich regelmäßig 560 in Spopi schieße, habe ich auch keine weitere Ziele in 2.40 mehr: genug, um nach München zu kommen, zu wenig, um da aufs Treppchen zu kommen 🤠

  • Ich schieße als reines Hobby aus Spaß an der Sache. Lange nur KK und GK, Kurz- und Lang, gern auch in Verbänden wo Dynamsich geschossen wird. Dort hatte ich mir bisher nie Gedanken um echte Ziele gemacht.

    Seit ich aber letztes Jahr mit LuPi begonnen habe, gibt es tatsächlich ein erstes Ziel im Hobby Sport. Ich möchte gern im ersten Schritt meine Leistung mit der LuPi so verbessern, dass ich es schaffe sauber zwischen 350-360 Ringe zu erzielen.

    Ein kleines Ziel das ich in 2026 angehen möchte. Hoffe auch das es den Ergebnissen mit der SpoPi dann auch auftrieb gibt.

    Es muss mehr geschossen werden!
    Schießsport ist Vielfalt: Mitglied im DSB, BDS, BDMP

  • Ziele hat denke ich jeder der Schießt. Die einen wollen Titel, andere nur Teilnehmen an Meisterschaften /RWKs und einige eben nur Schießen und Spaß dabei haben. Spaß hat man aber auch nur, wenn man ein gewisses Ergebnis hat, somit ist es das Ziel ein gewisses Ergebnis zu Erzielen. Definieren, sprich auf Zettel zu schreiben oder mit Trainer besprechen, werden sicherlich nicht alle machen.

    Ich persönlich werde meine Leistung weiter stabilisieren und an der LM teilnehmen.

    Viele Grüße und allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026

    Thorsten

    Never give up. With zero you still can reach 390.8)

  • Für mich ist das Schießen das eine, die andere, ebenso wichtige Seite ist das gesellschaftliche Leben im Verein. Ich hab noch nie Ziele definiert, dass ich diesen oder jenen Meistertitel schaffen will. Es ging mehr so einfach mehr zu schießen und bei den Meisterschaften war eigentlich immer das olympische Motto, dabeisein ist alles im Vordergrund. Von meinen früher normalen Ergebnissen hab ich mich inzwischen verabschieden müssen. Trotzdem macht es noch Spaß.

    Neben der aktiven Seite, LG, ZiTu und KK war ich noch rund 25 Jahre Schießleiter und 2. Schützenmeister. Da hat mich die beste Ehefrau von allen auch mal augenzwinkernd gefragt, willst du vielleicht dein Bett ins Schützenhaus stellen?

    Der dritte große Bereich waren die diversen Baumaßnahmen vom Verein, Schützenhausbau, Totalrenovierung der KK-Stände, Anbau/Erweiterung Schützenhaus. Da konnte man als Kaufmann so einiges an Handwerk lernen.

    Ein wichtiger Aspekt ist man kommt auch mit der Jugend in Kontakt, bekommt von dieser Seite was mit. Ich hoffe mal das bewahrt davor ein alter Grantler zu werden.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Meine Ziele sind die Teilnahme an der DM in München,Hannover und Dortmund wenn dann noch Vordere Platzierungen dabei rauskommen wars ein gutes Jahr

    Ich schließe mich Jürgen an. München ist bei mir allerdings raus, da ich nicht liegend oder frei schieße.

    Euch allen noch ein frohes neues Jahr.

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

  • Interessante Anschichten.

    Bei mir ist hinsichtlich Motivation etwas die Luft raus. Ich bin in den fast 43 jahren in denen ich Aktiv bin bestimmt über 25 mal zur DM nach München gefahren und sonst noch einige hochklassige Wettkämpfe geschossen. Ich freue mich zwar immer wieder an der DM teilzunehmen aber es ärgert mich auch nicht besonders wenn ich nicht teilnehme.

    Diese Einstellung ist für eine gute Wettkampfleistung nicht gerade förderlich.

  • Ich will auf jeden Fall bei der Landesmeisterschaft in München wieder auf's Trepple, und für's Trepple bei der DM in Hannover muß ich noch dran arbeiten (KK-Auflage). LGA krieg' ich's nicht gebacken. Hab' da aber auch keine Ambitionen, da reicht mir der Klassenerhalt im Rundenwettkampf (Bezirksoberliga, höher geht's bei uns nicht).

  • Im Luftgewehr beim Wettkampf (ja Wettkampf und nicht ein 60 Schuss-Training) den MQS treffen.

    Das neue KK Gewehr auf den Stand ausführen, sauber einstellen und damit Spaß an der Freude haben.

    Sich mit der 9mm Pistole in unserem internen Jahresbewerb verbessern.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Wichtig sind aber nicht die Ziele anderer Menschen, sondern die, die man sich selber setzt.

    Da hilft übrigens "SMART" Ziele setzen: Die Ziele müssen Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert sein.

    Mein Ziel für 2026: Wenigstens 1x in Urlaub fahren und zusätzlich wenigstens 3 Wochenenden nicht verplanen, sondern einfach mal nichts tun.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Bei mir ist hinsichtlich Motivation etwas die Luft raus.

    Eingangs hatte ich mir beim Schießen niemals Ziele gesetzt, die auf die Teilnahme an irgendwelchen Bewerben oder das Übertrumpfen anderer Sportler gezielt hatten. Ich wollte einfach für mich selbst lernen, die Mitte der Scheibe zu treffen. Getrieben hat mich die Neugier, wie gut ich im Schießen werden könnte. Das hält den Kopf völlig frei vom Ringezählen oder vom Konkurrenzdruck und läßt Raum für die Freude am Treffen an sich.

    Ich schoß nicht gegen die Anderen sondern für mich. Wenn man das durchzieht, halbwegs gut sieht und dranbleibt, landet man irgendwann vorne. Die Kunst dabei ist, auch dann den Kopf frei zu halten für die wichtigste Sache auf der Welt: Den nächsten Schuß.

    Vielleicht überlegst Du mal, ob der nächste Schuß für Dich so wichtig ist, daß alles Andere dahinter weit zurücksteht.

    Falls nicht, stellt sich die Frage, was diesen Schuß wieder in das Zentrum Deines Wollens bringen könnte und ob Du das wirklich willst.


    Die plandemischen Maßnahmen hatten mir gezeigt, wie fragil die Pläne für die eigene Entwicklung im Vereinssport Schießen sein können. Wenn man Betretungsverbote für die Sportstätten erlassen werden, muß man umdenken und mal zur Seite sehen. ob nicht andere lohnende Aktivitäten das Leben bereichern können. Ich mag in einer mir wirklich wichtigen Sportart (Schießen) nicht von Willkürmaßnahmen abhängen. Damit habe ich mich umentschieden.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

    It’s nice to be a Preiss.
    It’s higher to be a Bayer.
    And it's a Gottesgab to be a Schwab.
    But the highest you ever werden kann, is to be an Austrian!

  • Puh, Ziele?!

    Das ganze Jahr in die Schießhose zu passen?

    Also was ich gerne schaffen würde, Landesmeister in der Luftpistole zu werden. Da habe ich leider immer wieder verkackt bei Ergebnissen des Siegers, die so einfach zu erreichen gewesen wären, dass ich hätte heulen können.

    Ein Traum wäre, mich erneut für die DM in München zu qualifizieren, Disziplin egal aber es kommen da ja eh nur Zimmerstutzen und LP in Frage.

    Ansonsten ist das Ziel regelmäßig zu schießen, Ergebnisse zu stabilisieren (LG wieder regelmäßig über 370 bis hin zur 380 und mit LP zwischen 365 bis 375 abzuliefern) und vor allem Spaß dabei zu haben.

  • Das ist eine interessante Frage, nach der Motivation.

    Als ich vor vier Jahren angefangen habe mit LG-Auflage, wollte ich der Beste im Verein werden, dann den RWK gewinnen, dann Kreismeister werden, dann Landesmeister. Einen Landesrekord wollte ich auch einmal schießen, und konstant zwischen 317,x und 319,x liegen. Bis 2025 habe ich das alles geschafft.
    Die DM hat mich nie wirklich interessiert – zu weit weg, zu groß, zu unpersönlich, und dieses Finalspektakel finde ich persönlich unangenehm.

    Nun habe ich festgestellt, dass ich irgendwie satt bin, was das Auflageschießen angeht. Die Motivation ist ziemlich weg, was einerseits Beruhigung und Entspannung bringt – andererseits fehlt aber eine gewisse Zugkraft, etwas, wofür ich brenne. Offensichtlich muss eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden.

    Ich habe mich jetzt dem Freihand-Schießen zugewendet. Das ist mit 62 Jahren ambitioniert, wurde mir gesagt. Die Messlatte habe ich auf 400,x in Zehntelwertung gelegt. Das möchte ich gerne in diesem Jahr erreichen.

    Das Fazit ist, ich brauche wohl immer wieder neue Herausforderungen. Da ist die Lernkurve einfach besonders steil, während sie später naturgemäß abflacht.

    Und danach gibt es ja noch den Dreistellungskampf…

  • Das ganze Jahr in die Schießhose zu passen?

    Hmmm, ja... um ehrlich zu sein, Du hast es auf den Punkt gebracht! Im Grunde kann man das Leben auf ganz einfache Fragen reduzieren :amused::coffee:

    Also was ich gerne schaffen würde, Landesmeister in der Luftpistole zu werden. Da habe ich leider immer wieder verkackt bei Ergebnissen des Siegers, die so einfach zu erreichen gewesen wären, dass ich hätte heulen können.

    Oh Mann, das ist schön! Das ist soooo schön... dass ich nicht der einzige bin. Von der Kurzwaffe kenne ich das auch zur Genüge!:rolleyes:

  • Die plandemischen Maßnahmen hatten mir gezeigt, wie fragil die Pläne für ... Wenn man Betretungsverbote für die Sportstätten erlassen werden, muß man umdenken .... Ich mag in einer mir wirklich wichtigen Sportart (Schießen) nicht von Willkürmaßnahmen abhängen. Damit habe ich mich umentschieden.

    Ja, so ging es uns auch. Die Plandemie schloss alle Sportstätten - und unsere bisherige Arbeit war extrem gefährdet. Darum suchten wir alle Schlupflöcher, um halbwegs legal unsere Arbeit = Schießsport für möglichst viele Mitglieder - weiter aufrecht zu erhalten. Das hieß zum Teil jede Woche ein neues "Hygienekonzept" zu erlassen, wir erfanden den "Vereinskader" (als Kadersportler noch sporteln konnten) usw. usf. - wir waren wendig wie eine Blindschleiche und versuchten den Eindruck einer Klapperschlange zu vermitteln.

    Als rundrum absolut nichts mehr ging - auf unserem Schießstand wurde weiter geschossen. Weniger, mit mehr Aufwand, aber wir haben nur ganz kurze Zeit gar nicht geschossen. Alle sogenannten Hygienekonzepte, die ich zu verantworten hatte, waren wasserdicht. Und es funktionierte.

    Man kann an verschiedenen Fronten kämpfen, das ist eben meine Art.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)