Würde mich hüten da noch ein neues Regelwerk zu erstellen, bei diesem Thema ist der gesunde Menschenverstand gefragt. Habe übrigens ich in die Homepage gestellt, bin für die gesamte zuständig.
Schutzkonzept gegen psychische, physische und sexualisierte Gewalt
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ein Grund auf eine Tätigkeit in einem derartigen Verein zu verzichten.
Vom DSB Justiziar bekam ich eine Mail mit 7 Dokumenten, die ich zu unterschreiben hatte, von Doping über Kindeswohl bis zur Stasitätigkeit. Ansonsten darf ich offenbar keine JuBaLi Ausbildung leiten.
Trittst du jetzt aus dem DSB aus?
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Würde mich hüten
Macht doch, was ihr wollt, seid ja schon groß.
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Was ist mit dem 80-Jährigen Trainer, der aufgrund seiner Medikation stolpert und einen Sportler ungefragt berührt?
Was ist mit dem Trainer, der gleichzeitig Vater ist und sein Kind nach einer tollen Leistung umarmt?
Ja, was ist mit einem Sportlehrer, der Hilfestellung beim Sprung über den Kasten?Trittst du jetzt aus dem DSB aus?
Ja, es gibt dumme Fragen, davon lebt ein Forum.
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Ja, es gibt dumme Fragen, davon lebt ein Forum.
Was du nicht sagst ...
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Die entsprechenden über Förderung entscheidende Stellen wollen in Bälde ein dickes Papier sehen. Und das sollte möglichs genau das enthalten, was sie erwarten, aber auch nicht mehr.
Wo steht das? Welche Stellen verlangen das?
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Eine Frage habe ich noch, wie groß ist euer Verein und von wievielen Leuten wird das Jugendtraining gemacht? Dürfen z. B. die Eltern mit an den Stand?
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Er wurde auf einem Wettkampf vom Kampfrichter deshalb "zur Rede gestellt". Ein echtes Beispiel, bei dem ich den Betroffenen persönlich kenne.
Und ja, es ist krank.
Ich behaupte mal der Kampfrichter war da etwas übereifrig. Aber sowas lässt sich schnell klären. Das muss man nicht thematisieren.
Schlimm wäre es wenn sowas zum Standard wird und alles hinterfragt wird und jede Handlung zur Verdacht führen würde.
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Mal noch ein paar Gedanken zu dem Thema.
Ich frage mich ja immer, welche Motivation liegt dem Drang zur Regulierung, zu immer detaillierteren Verhaltensvorschriften zu Grunde? Es ist ja nicht so, dass es hier keine Gesetze, moralischen Normen und gesellschaftlich anerkannte Verhaltensweisen gibt. Eigentlich ist alles geregelt.
Geht es am Ende möglicherweise nicht nur darum, sich möglichst unangreifbar zu machen? Mit dem Hinweis auf Schutzkonzepte, Beauftragte etc. etc., sagen zu können wir haben doch alles getan, das ist/war nicht meine Aufgabe?
Wird damit wirklich etwas erreicht?
Ich sehe es so, jeder steht in der Verantwortung, jeder hat die Pflicht mit offen Augen durchs Leben zu gehen. Ob es beim Spaziergang im Park, im Verein, im Freundes oder Bekanntenkreis oder irgendwo sonst ist.Die Antwort auf die Standardfragen, wie konnte das passieren, wer ist schuld, dass sind doch oft solche weit ausformulierten Selbstverpflichtungen. Wenn dann noch irgendwer eine Urkunde vergibt und die Zeitung einen kleinen Artikel schreibt, dann fühlen sich alle auf die Schulter geklopft.
Aber, macht es Sinn sowas bis in die kleinste Einheit durchzuziehen? Der normale Schützenverein mit zwei/drei Jugendleitern und zehn Jugendlichen, gewinnt der etwas damit? Im Bereich des Landesverbandes oder des DSB kann es noch sinnvoll sein.
Es ist ein schwieriges Thema, es sind einfach ein paar Gedanken dazu. -
Leider passiert sowas immer wieder, deshalb geht der "normale Menschenverstand" halt auch nicht mehr. Jetzt lege ich halt in regelmäßigen abständen ein Führungszeugnis vor, steht ja eh nichts drin, also egal. Bringt das was? Erst wenn ich Mal erwischt und ein Eintrag drin wäre, vorher steht nur drin, entweder noch nie was gemacht, oder noch nicht dabei erwischt worden. Aber nichts zu machen und auf den Verstand zu vertrauen, hat es ja auch nicht gebracht.
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Ich frage mich ja immer, welche Motivation liegt dem Drang zur Regulierung, zu immer detaillierteren Verhaltensvorschriften zu Grunde? Es ist ja nicht so, dass es hier keine Gesetze, moralischen Normen und gesellschaftlich anerkannte Verhaltensweisen gibt. Eigentlich ist alles geregelt.
Geht es am Ende möglicherweise nicht nur darum, sich möglichst unangreifbar zu machen? Mit dem Hinweis auf Schutzkonzepte, Beauftragte etc. etc., sagen zu können wir haben doch alles getan, das ist/war nicht meine Aufgabe?
Wird damit wirklich etwas erreicht?
Ich sehe es so, jeder steht in der Verantwortung, jeder hat die Pflicht mit offen Augen durchs Leben zu gehen. Ob es beim Spaziergang im Park, im Verein, im Freundes oder Bekanntenkreis oder irgendwo sonst ist......
Genau hier liegt des Pudels Kern aus meiner Sicht.
Seit Jahren versucht man eine Vollkaskogesellschaft zu etablieren, die ohne Hirn und Verstand durchs Leben geht.
Egal ob im Beruf durch sogenannte "Code of Conduct" Vorgaben, also grundlegende Verhaltensregeln im Umgang mit Kollegen und Kolleginnen, Kunden und Dienstleistern vorgeben und deren Zuwiderhandlung auch abmahnfähig ist oder nun im Sport.
Unsere Gesellschaft hat sich dahin entwickelt nicht mehr nachdenken zu müssen, Jugendliche tanzen Lehrern auf der Nase herum, kommen meist ungestraft mit Mobbing und teilweise mit Gewalt durchs Leben.
Sowas gab es in der Form zu meiner Kindheit/Jugendzeit nicht und so habe ich auch meine Kinder nicht erzogen.
Vielen Eltern scheint es daran zu mangeln, ihren Kindern klare Grenzen aufzuzeigen. Kinder werden sich selbst überlassen und werden zu dem, was sie heute sind. Oftmals verzogene und respektlose Personen.
Vereine sollen nun wieder das gerade Ziehen, was eigentlich Aufgabe der Eltern ist, gesellschaftlicher Umgang miteinander.
Nun geben Verbände vor, solche Regeln in die Vereine einführen zu müssen, oder bestimmte Fördergelder werden nicht mehr bewilligt werden. Ich nenne sowas in gewisser weise Erpressung und ist genauso falsch, wie das teils respektlose Verhalten vieler Kinder/Jungendlichen gegenüber anderen.
Die Verbände kommen damit aber auch nur durch, da sich keiner dagegen wehrt und den vorgebenden Verbänden klar sagen, dass das so nicht geht.
Ein respektvoller und sozialer Umgang mit allen Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft, aus welcher sozialen Schicht sie kommen oder welchen gesundheitlichen Zustand sie haben, sollte eine absolute Grundeinstellung sein und es sollte in einer funktionierenden Gesellschaft nicht erforderlich sein, irgendwelche zwingenden Grundregeln dafür schriftlich aufstellen zu müssen.
Aber leider zeigt sich eben die Gesellschaft von ihrer oftmals schlechtesten Seite, was solche Regeln scheinbar erforderlich machen, was sehr traurig ist.
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Jugendliche tanzen Lehrern auf der Nase herum, kommen meist ungestraft mit Mobbing und teilweise mit Gewalt durchs Leben.
Sowas gab es in der Form zu meiner Kindheit/Jugendzeit nicht und so habe ich auch meine Kinder nicht erzogen.
So etwas gab es in der Vergangenheit, also in der Schlechten Alten Zeit, sehr viel mehr und sehr viel gravierender als heute.
Genauso wie es damals mehr Sexualdelikte gab, auch und gerade gegen Kinder und Jugendliche. -
So etwas gab es in der Vergangenheit, also in der Schlechten Alten Zeit, sehr viel mehr und sehr viel gravierender als heute.
Genauso wie es damals mehr Sexualdelikte gab, auch und gerade gegen Kinder und Jugendliche.Nicht zu meiner Zeit…es gab immer gute und weniger gute Zeiten
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Sowas gab es in der Form zu meiner Kindheit/Jugendzeit nicht und so habe ich auch meine Kinder nicht erzogen.
So gerne ich deinen Beitrag liken würde: Doch, genau die Formen von Gewalt gegen Untergebene, Frauen und vor allem Kinder, auch in sexualisierter Form, gab es schon früher. In den Bereichen, die unseren Augen verborgen waren, in Kinderheimen, Internaten bis hin zur Armee.
Auch jemanden zur (sportlichen) Leistung zu zwingen, sei es auch "nur" durch verbale Mittel, ist ebenfalls Gewalt. Da fallen mir so manche Vorwürfe z.B. gegen sehr erfolgreiche Eiskunstlauftrainer ein.
Die DOSB Studie zu dem Thema kam zum Schluss, dass ca 2/3 aller befragten Kinder und Jugendlichen mindestens Grenzverletzungen bis hin zu Gewalt im Sportverein erlebt haben.
Ob so ein "Schutzkonzept" das wirklich verhindern kann, glaube ich auch nicht. Aber es wird voraussichtlich 2029 bundesweit Pflicht werden. Also noch etwas Zeit, darüber nachzudenken und keine Schnellschüsse hinzulegen.
Mehr werde ich öffentlich erstmal nicht posten. Nuff said.
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So etwas gab es in der Vergangenheit, also in der Schlechten Alten Zeit, sehr viel mehr und sehr viel gravierender als heute.
Genauso wie es damals mehr Sexualdelikte gab, auch und gerade gegen Kinder und Jugendliche.Wer will das heute noch wissen?
Nicht zu meiner Zeit…es gab immer gute und weniger gute Zeiten
Wann und wo war das?
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Naja, wer kann den Kinder zu einer Freizeitbeschäftigung zwingen?
Eigentlich nur die Eltern, außer man lebt in einem Land wie China und Co.
Natürlich gibt es leider im Vereinswesen auch Gewalt, dass streite ich nicht ab.
Jugendtrainer, die ihre Schutzbefohlenen sexuell missbrauchen, etc., ist kein eigenes Thema des Schützenwesens. Im Schützenwesen aber vermutlich weniger ausgeprägt, als in anderen Sportarten.
Vielleicht liegt diese Form der Gewalt, damit meine ich jetzt nicht sexuelle Übergriffe, auch an dem konstant steigenden Leistungsgedanken der Verbände, insbesondere wenn es um höhere Leistungsebenen geht, wie z.B. Olympia, oder der Weltebene, gerade wo es auch um Sponsorengelder, gesteigerte Fördergelder, etc. geht.
Aber ob sowas tatsächlich auf der reinen Vereinsebene erforderlich ist, weiß ich nicht. Zu strenge Auslegungen, zu denen Deutsche Vereine ja gerne neigen, können auch kontraproduktiv und Abschreckend sein.
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Natürlich gibt es leider im Vereinswesen auch Gewalt, dass streite ich nicht ab.
Doch noch was:
"Täter" sind nicht immer nur Erwachsene - gerade Kinder können sehr grausam sein!
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Doch noch was:
"Täter" sind nicht immer nur Erwachsene - gerade Kinder können sehr grausam sein!
Korrekt, was ich auch weiter vorne geschrieben hatte, was aber sehr oft an der Erziehung der Kinder und das nicht aufzeigen von Grenzen liegt. Nicht immer, aber häufig. Gegen solche und andere Formen der Gewalt gibt es aber auch heute schon Werkzeuge in den jeweiligen Satzungen.
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.... Formen von Gewalt gegen Untergebene, Frauen und vor allem Kinder, auch in sexualisierter Form, gab es schon früher. In den Bereichen, die unseren Augen verborgen waren, in Kinderheimen, Internaten bis hin zur Armee.
Du hast den Spitzenreiter des Abschaums vergessen. Die katholische Kirche. Ob die sich in ihrer heuchlerischen Erhabenheit schon mal Gedanken über ein entsprechendes Konzept gemacht haben? Denke nicht. Stattdessen wird jeder Fall totgeschwiegen und das scharze Schaf einfach in eine andere Gemeinde versetzt. Mich wunderts, dass dieser Verein überhaupt noch Mitglieder hat. Wirft aber auch nur wieder ein entsprechendes Licht auf die Gesellschaft, die dieses Verhalten toleriert bzw. einfach wegschaut. Oder mit zweierlei Maß misst.
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Ob die sich in ihrer heuchlerischen Erhabenheit schon mal Gedanken über ein entsprechendes Konzept gemacht haben? Denke nicht.
Ich habe das durchaus nicht vergessen, damit ist es ja erst hochgekocht.
Und ja, die haben inzwischen alle ein "Schutzkonzept", z.B. das aus Paderborn: https://wir-erzbistum-paderborn.de/wp-content/upl…Entwicklung.pdf
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