Gingen der Wechsel (Form und Größe) der Duellscheiben und die Ablõsung der .22 kurz durch die .22 lfB genau gleichzeitig Hand in Hand, oder kam zunächst das eine und danach das andere?
"Neue" ISSF Regeln zum 01.01.2026
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- Allgemein
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wegi82 -
10. Dezember 2025 um 20:23
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Gingen der Wechsel (Form und Größe) der Duellscheiben und die Ablõsung der .22 kurz durch die .22 lfB genau gleichzeitig Hand in Hand, oder kam zunächst das eine und danach das andere?
Zuerst Wechsel zur ISSF 89 Scheibe.
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Der Wechsel von .22 kurz zu .22 lr und Verbot der Handschuhgriffe war mitnichten aus Schützenfreundlichkeit gedacht. Ich denke daß vielmehr die Leistungsdichte der Hauptgrund der Umstellung war.
Es gab diverse Änderungen, bei denen man sich fragt, wem nützt es? Da wurde die kleine Kante an Pistolengriffen (beim LG) verboten. Bei den Handschuhen wurde der Klettverschluß verboten, Begründung er würde das Handgelenk stützen. Der Ersatz, mit Gummizug konnte das besser. Bei den Schießhosen wurde der Belag am Hintern abgeschafft. Stattdessen gibts nen losen Arschfleck als Zwischenlage. Die Sicherheitsfahnen wurden durch Schnüre ersetzt.
Es kommt halt immer wieder einer mit einer Idee um die Ecke, manche finden ihren Weg in die Regularien, manche sind auch noch gut fürs Geschäft.
Aber was sollˋs, man muss sich damit arrangieren. -
Ich möchte gerne auch ein Paar Dinge erzählen. Ausserhalb der ISSF Blase.
Ich bin Field-Target und Hunter-Field-Target Schütze.
Beim FT Trage ich eine Schießjacke, diese unterliegt nicht mal im Ansatz den Regel wie beim ISSF/DSB. Da wird keine Stetigkeit, Dicke oder Überlappung getestet oder was auch immer. Anstelle von Knöpfen haben wir da Gurte und die Dinger ziehen wir so eng es geht, zumindest beim Stehen.
In der normalen FT-Sitzend-Stellung habe ich nur den oberen Bereich der Jacke geschlossen.
Beim HFT trage ich keine spezielle Jacke. Bei uns gibt es ja keine Ringe, nur hop oder top wie bei Fallscheiben.
Unsere Luftgewehre wiegen nicht selten zwischen 8 und 11KG.
Ich habe für mich festgestellt, das ein gut angepasster Schaft mir mehr bringt als eine gut zugeschnürte Jacke.
Ich frage mich warum es zum Thema Kleidung bei den üblichen ISSF Disziplinen zumindest gefühlt mehr Regelpunkte gibt als beim FT/HFT Regeln komplett.
Und bitte versteht mich nicht falsch. Ich mache mich hier nicht lustig über irgend einem oder etwas.
Ich möchte nur zum Ausdruck bringen das ich denke das diese ganze Regelflut die allermeisten Interessenten ehr abschreckt. bzw. hindert sich für den Schießsport zu begeistern. Oder aktiv an Wettkämpfen teilzunehmen.
Um also auf die Frage des TS zurück zukommen was ich von der Aktuellen Regeländerung halte, sage ich das ich es einfach nicht verstehe warum so eine schöner Sport durch unverständliche Regeln uninteressant gemacht wird, zumindest für mich.
Bdw. Frohe Festtage.
Grüße
Daniel
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Was würde passieren, wenn man Schießbekleidung nicht zulassen würde? Würde die Spitzenklasse dann nur noch 380 schießen und das was dahinter kommt sich zwischen 320 und 360 einpendeln? Wäre der Abstand zwischen Spitzenschütze und guter Schütze nicht trotzdem gleich; der Abstand zwischen guter Schütze und passabler Schütze nicht ebenso? Würde Talent besser sichtbar wenn dann nur noch Ausnahmeschützen die 390 knacken? Was tun wenn in der Auflageklasse die Zehntelwertung nicht mehr ausreicht, weil zu viele das Maximum schaffen?
Soll heißen: Immer eine Frage der Perspektive und wo will ich die Spitze einordnen. Sind zu viele zu gut, muss halt wieder irgendwo gebremst oder eine Regel eingeführt werden die das Gesamtniveau absenkt. Die Geister die ich rief .....

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Was würde passieren, wenn man Schießbekleidung nicht zulassen würde? Würde die Spitzenklasse dann nur noch 380 schießen und das was dahinter kommt sich zwischen 320 und 360 einpendeln? Wäre der Abstand zwischen Spitzenschütze und guter Schütze nicht trotzdem gleich; der Abstand zwischen guter Schütze und passabler Schütze nicht ebenso? Würde Talent besser sichtbar wenn dann nur noch Ausnahmeschützen die 390 knacken? Was tun wenn in der Auflageklasse die Zehntelwertung nicht mehr ausreicht, weil zu viele das Maximum schaffen?
Soll heißen: Immer eine Frage der Perspektive und wo will ich die Spitze einordnen. Sind zu viele zu gut, muss halt wieder irgendwo gebremst oder eine Regel eingeführt werden die das Gesamtniveau absenkt. Die Geister die ich rief .....

Genau so würde es laufen. Man kann die Leistungen nur auf der Skala verschieben, durch angepasstes Training und andere Einfälle wird man sich wieder dem oberen Ende nähern.
Aufgelegt ist ein eigenes Gebiet. Hier kommt man schon breitflächiger in den Bereich, in dem technisch bedingte Schwankungen ergebniswirksam werden. Da stellt sich vermutlich schneller die Frage, wann das Reglement zur Abrüstung zwingt.Von der ISSF Website:
LONDON 1975European Championships, 22 Feb 1975
10m Air Rifle Women
Athletes: 8
Rk.
Name. Total
1
2
ZARINA Baiba, URS. 381
3
WIERZBOWSKA-MLOTKOWSKA Irena, POL. 380
4
BALS Elisabeth, FRG. 379
5
6
7
8
BIVOUR Marga, GDR. 376
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Alles anzeigen
Genau so würde es laufen. Man kann die Leistungen nur auf der Skala verschieben, durch angepasstes Training und andere Einfälle wird man sich wieder dem oberen Ende nähern.
Aufgelegt ist ein eigenes Gebiet. Hier kommt man schon breitflächiger in den Bereich, in dem technisch bedingte Schwankungen ergebniswirksam werden. Da stellt sich vermutlich schneller die Frage, wann das Reglement zur Abrüstung zwingt.Von der ISSF Website:
LONDON 1975European Championships, 22 Feb 1975
10m Air Rifle Women
Athletes: 8
Rk.
Name. Total
1
2
ZARINA Baiba, URS. 381
3
WIERZBOWSKA-MLOTKOWSKA Irena, POL. 380
4
BALS Elisabeth, FRG. 379
5
6
7
8
BIVOUR Marga, GDR. 376
Jetzt weiß ich, wozu die Schießkleidung eingeführt wurde: um Dominanz des Ostblocks aufzuheben 😁 Aber jetzt ohne Spaß: die Ergebnisse entsprechen ja in etwa den der Luftpistole, was in meinen Augen ok ist.
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Während ich mich heute dazu entschlossen habe, in den Schützenverein in meiner direkten Nähe einzutreten, las ich hier die neuen Regeln ab 01.01.2026.
Ist es korrekt, dass "steife" Schießschuhe nicht mehr erlaubt sind?? Ich war nämlich gerade dabei, mir die Sauer Schießschuhe für Luftpistole zu ordern. Diese sind ja - genauso wie die Schuhe für Luftgewehr - mit einer flachen, starren Sohle ausgestattet.
Das verunsichert mich jetzt......

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Während ich mich heute dazu entschlossen habe, in den Schützenverein in meiner direkten Nähe einzutreten, las ich hier die neuen Regeln ab 01.01.2026.
Ist es korrekt, dass "steife" Schießschuhe nicht mehr erlaubt sind?? Ich war nämlich gerade dabei, mir die Sauer Schießschuhe für Luftpistole zu ordern. Diese sind ja - genauso wie die Schuhe für Luftgewehr - mit einer flachen, starren Sohle ausgestattet.
Das verunsichert mich jetzt......

Die Pistolen Schuhe sind komplett unbeeinträchtigt soweit ich das gelesen habe. Bei den Gewehr Schuhen stand im Raum, dass der Schuh nicht über den Knöchel gehen kann - was aber nun auch nicht umgesetzt wurde.
Also m.E. Kann man aktuell ohne große Bedenken Schuhe bestellen -
Während ich mich heute dazu entschlossen habe, in den Schützenverein in meiner direkten Nähe einzutreten, las ich hier die neuen Regeln ab 01.01.2026.
Ist es korrekt, dass "steife" Schießschuhe nicht mehr erlaubt sind?? Ich war nämlich gerade dabei, mir die Sauer Schießschuhe für Luftpistole zu ordern. Diese sind ja - genauso wie die Schuhe für Luftgewehr - mit einer flachen, starren Sohle ausgestattet.
Das verunsichert mich jetzt......

Die Regeländerung betrifft die ISSF und deren Verbände welche diese übernehmen. Der DSB ist davon nicht betroffen. Das wird noch ein paar Jahre dauern.
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Nachtrag, für alle die 2026 am International Masters Cup in Suhl teilnehmen könnte die Regeländerung ein Thema sein.
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Nachtrag, für alle die 2026 am International Masters Cup in Suhl teilnehmen könnte die Regeländerung ein Thema sein.
Aber nur bei den freistehenden Disziplinen.
Die Auflage Disziplinen werden nach der DSB SpO geschossen.
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Was würde passieren, wenn man Schießbekleidung nicht zulassen würde? Würde die Spitzenklasse dann nur noch 380 schießen und das was dahinter kommt sich zwischen 320 und 360 einpendeln? Wäre der Abstand zwischen Spitzenschütze und guter Schütze nicht trotzdem gleich; der Abstand zwischen guter Schütze und passabler Schütze nicht ebenso? Würde Talent besser sichtbar wenn dann nur noch Ausnahmeschützen die 390 knacken? Was tun wenn in0 der Auflageklasse die Zehntelwertung nicht mehr ausreicht, weil zu viele das Maximum schaffen?
Soll heißen: Immer eine Frage der Perspektive und wo will ich die Spitze einordnen. Sind zu viele zu gut, muss halt wieder irgendwo gebremst oder eine Regel eingeführt werden die das Gesamtniveau absenkt. Die Geister die ich rief .....

Es gäbe erstmal wieder Wildwuchs. Der Bayer käme in eng geschnittener Lederhose mit straff sitzendem Geschirr plus 20 cm breiten Gürtel und dazu mit steifer Joppe samt Lederflicken und knöchelumschließenden Wanderstiefeln, weil das sein normales Alltagsoutfit ist.
Daneben steht dann Ronny aus Brandenburg in Adidashose, Hoody samt Sneakers und beschwert sich, dass der Bayer viel stabiler steht.
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Das Ganze erinnert mich an die Diskussion um die Abschaffung der Schießhosen. Das war so vor 20/25 Jahren.. Es wurde viel Staub aufgewirbelt und am Ende hat sich doch nichts geändert.
Hier ein Artikel dazu. https://www.merkur.de/lokales/region…auf-192794.html
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Es gäbe erstmal wieder Wildwuchs. Der Bayer käme in eng geschnittener Lederhose mit straff sitzendem Geschirr plus 20 cm breiten Gürtel und dazu mit steifer Joppe samt Lederflicken und knöchelumschließenden Wanderstiefeln, weil das sein normales Alltagsoutfit ist.
Daneben steht dann Ronny aus Brandenburg in Adidashose, Hoody samt Sneakers und beschwert sich, dass der Bayer viel stabiler steht.
Das muss man jetzt verstehen wollen.
Das Ganze erinnert mich an die Diskussion um die Abschaffung der Schießhosen. Das war so vor 20/25 Jahren.. Es wurde viel Staub aufgewirbelt und am Ende hat sich doch nichts geändert.
Hier ein Artikel dazu. https://www.merkur.de/lokales/region…auf-192794.html
Gab es das wirklich in einem größeren Umfang?
Man könnte doch meinen daß gerade in der Masse sehr gerne auf die aufwendige Schießkleidung verzichten könnte.
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Das muss man jetzt verstehen wollen.
Gab es das wirklich in einem größeren Umfang?
Man könnte doch meinen daß gerade in der Masse sehr gerne auf die aufwendige Schießkleidung verzichten könnte.
Wie meinst du "verstehen wollen"? Es gibt im DACH-Raum seit Jahrzehnten Traditionsschießen mit Zimmer- und Feuerstutzen. Dort ist "normale" Schießbekleidung verboten. Einige Teilnehmer romantisieren das, weil das Schießen so viel natürlicher sei und es sich eben zeige, wer ein guter Schütze ist - ohne Ritterrüstung.
Und welcher Effekt zeigt sich in diesem Regelwerk, das Schießkleidung und Tracht vorschreibt? Einzelne Teilnehmer suchen nach Möglichkeiten mehr Stabilität zu bekommen und tunen dann ihre Tracht - zB 20 cm breite Gürtel, Lederjoppen und haben so einen Vorteil gegenüber dem Schützen, der in Bauerhemd schießt.
Übertragen wir das auf die Diskussion um die Schießklamotten hier. Aktuell ist alles klar geregelt und überprüfbar durch entsprechende Messvorrichtungen. Alle haben die gleichen Chancen. Verbiete Schießbekleidung und es gibt Wildwuchs, der unkontrollierbar ist.
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Wie meinst du "verstehen wollen"? Es gibt im DACH-Raum seit Jahrzehnten Traditionsschießen mit Zimmer- und Feuerstutzen. Dort ist "normale" Schießbekleidung verboten. Einige Teilnehmer romantisieren das, weil das Schießen so viel natürlicher sei und es sich eben zeige, wer ein guter Schütze ist - ohne Ritterrüstung.
Und welcher Effekt zeigt sich in diesem Regelwerk, das Schießkleidung und Tracht vorschreibt? Einzelne Teilnehmer suchen nach Möglichkeiten mehr Stabilität zu bekommen und tunen dann ihre Tracht - zB 20 cm breite Gürtel, Lederjoppen und haben so einen Vorteil gegenüber dem Schützen, der in Bauerhemd schießt.
Übertragen wir das auf die Diskussion um die Schießklamotten hier. Aktuell ist alles klar geregelt und überprüfbar durch entsprechende Messvorrichtungen. Alle haben die gleichen Chancen. Verbiete Schießbekleidung und es gibt Wildwuchs, der unkontrollierbar ist.
Die Gürtel, auch Ranzen genannt, dass sind aufwendig bestickte Gürtel. Die gehören zur Tracht und sind kein Tuning. Lederjacken sind eher untypisch, da ist eher Loden im Einsatz. Du stellst da schon ein paar falsche Behauptungen auf. Bei den Traditionsschießen ist die Bekleidung auch reglementiert.
Hier ein Auszug von der Feuerbixlerseite (feuerbixler.de)
Beim Schießen ist Trachtenkleidung, Schützenanzug oder historischer Anzug (ggf. mit Weste) zu tragen. Die jeweils heimische Tracht ist erwünscht. Straßen- und Freizeitkleidung sowie Jeans, Sportkappen und Militärkleidung (auch historische Militäruniformen) sind nicht zulässig.Der Hut ist ein Muss bei allen Schützenkameraden. Allen Schützenfrauen steht das Tragen des Hutes frei. Beim Liegendschießen mit dem Wehrmanngewehr kann der Hut abgenommen werden.
Lederjacken und Bergschuhe gibt es in keiner Tracht, deshalb sind solche nicht zugelassen. Hochgeschäftete Stiefel dürfen nur dann getragen werden, wenn sie Bestandteil einer althergebrachten Tracht sind, beispielsweise Fuhrmannstracht oder ländliche Bauerntracht.
Nur in Hemd bzw. Bluse darf nicht an den Stand getreten werden, Jacke oder Joppe ist Pflicht – Regelung nach altem bayerischen Schützenbrauch! Jeglicher Lederbesatz an der Jacke (Joppe) ist verboten.
Der Federkielgurt (ebenso Ranzen, Gurt, Fatschen oder Geldkatze) ist Bestandteil der Tracht und kann getragen werden, sofern er nicht im Sinne eines Hilfsmittels gebraucht wird.
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Wie meinst du "verstehen wollen"? Es gibt im DACH-Raum seit Jahrzehnten Traditionsschießen mit Zimmer- und Feuerstutzen. Dort ist "normale" Schießbekleidung verboten.
Richtig, woanders gibt es noch Western Schießen da ist die Kleiderordnung noch strenger.
Einige Teilnehmer romantisieren das, weil das Schießen so viel natürlicher sei und es sich eben zeige, wer ein guter Schütze ist - ohne Ritterrüstung.
Deine Interpretation, für andere einfach Tradition.
Und welcher Effekt zeigt sich in diesem Regelwerk, das Schießkleidung und Tracht vorschreibt? Einzelne Teilnehmer suchen nach Möglichkeiten mehr Stabilität zu bekommen und tunen dann ihre Tracht - zB 20 cm breite Gürtel, Lederjoppen und haben so einen Vorteil gegenüber dem Schützen, der in Bauerhemd schießt.
Die tragen dann aber auch keine traditionelle Tracht mehr. Bei den Cowboys würde man sie so nicht an den Stand lassen.
Übertragen wir das auf die Diskussion um die Schießklamotten hier. Aktuell ist alles klar geregelt und überprüfbar durch entsprechende Messvorrichtungen. Alle haben die gleichen Chancen.
Grundsätzlich richtig wobei man fragen darf ob man dem Breitensportler noch auch weniger aufwendige Diszipline bieten kann.
Verbiete Schießbekleidung und es gibt Wildwuchs, der unkontrollierbar ist.
Wenn Schütze das braucht muss man es halt regeln.
Alles anzeigenDie Gürtel, auch Ranzen genannt, dass sind aufwendig bestickte Gürtel. Die gehören zur Tracht und sind kein Tuning. Lederjacken sind eher untypisch, da ist eher Loden im Einsatz. Du stellst da schon ein paar falsche Behauptungen auf. Bei den Traditionsschießen ist die Bekleidung auch reglementiert.
Hier ein Auszug von der Feuerbixlerseite (feuerbixler.de)
Beim Schießen ist Trachtenkleidung, Schützenanzug oder historischer Anzug (ggf. mit Weste) zu tragen. Die jeweils heimische Tracht ist erwünscht. Straßen- und Freizeitkleidung sowie Jeans, Sportkappen und Militärkleidung (auch historische Militäruniformen) sind nicht zulässig.Der Hut ist ein Muss bei allen Schützenkameraden. Allen Schützenfrauen steht das Tragen des Hutes frei. Beim Liegendschießen mit dem Wehrmanngewehr kann der Hut abgenommen werden.
Lederjacken und Bergschuhe gibt es in keiner Tracht, deshalb sind solche nicht zugelassen. Hochgeschäftete Stiefel dürfen nur dann getragen werden, wenn sie Bestandteil einer althergebrachten Tracht sind, beispielsweise Fuhrmannstracht oder ländliche Bauerntracht.
Nur in Hemd bzw. Bluse darf nicht an den Stand getreten werden, Jacke oder Joppe ist Pflicht – Regelung nach altem bayerischen Schützenbrauch! Jeglicher Lederbesatz an der Jacke (Joppe) ist verboten.
Der Federkielgurt (ebenso Ranzen, Gurt, Fatschen oder Geldkatze) ist Bestandteil der Tracht und kann getragen werden, sofern er nicht im Sinne eines Hilfsmittels gebraucht wird.
Es ist halt eine andere Disziplin und das Uniformverbot ist eine typische bay. Eigenheit.
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Alles anzeigen
Die Gürtel, auch Ranzen genannt, dass sind aufwendig bestickte Gürtel. Die gehören zur Tracht und sind kein Tuning. Lederjacken sind eher untypisch, da ist eher Loden im Einsatz. Du stellst da schon ein paar falsche Behauptungen auf. Bei den Traditionsschießen ist die Bekleidung auch reglementiert.
Hier ein Auszug von der Feuerbixlerseite (feuerbixler.de)
Beim Schießen ist Trachtenkleidung, Schützenanzug oder historischer Anzug (ggf. mit Weste) zu tragen. Die jeweils heimische Tracht ist erwünscht. Straßen- und Freizeitkleidung sowie Jeans, Sportkappen und Militärkleidung (auch historische Militäruniformen) sind nicht zulässig.Der Hut ist ein Muss bei allen Schützenkameraden. Allen Schützenfrauen steht das Tragen des Hutes frei. Beim Liegendschießen mit dem Wehrmanngewehr kann der Hut abgenommen werden.
Lederjacken und Bergschuhe gibt es in keiner Tracht, deshalb sind solche nicht zugelassen. Hochgeschäftete Stiefel dürfen nur dann getragen werden, wenn sie Bestandteil einer althergebrachten Tracht sind, beispielsweise Fuhrmannstracht oder ländliche Bauerntracht.
Nur in Hemd bzw. Bluse darf nicht an den Stand getreten werden, Jacke oder Joppe ist Pflicht – Regelung nach altem bayerischen Schützenbrauch! Jeglicher Lederbesatz an der Jacke (Joppe) ist verboten.
Der Federkielgurt (ebenso Ranzen, Gurt, Fatschen oder Geldkatze) ist Bestandteil der Tracht und kann getragen werden, sofern er nicht im Sinne eines Hilfsmittels gebraucht wird.
Natürlich kannst du, bei der Oberbekleidung, nur mit Hemd an den Stand gehen. In meiner Region, Nördlinger Ries, besteht die traditionelle Tracht der einfachen Bauern aus einem weiten blauen Hemd, dem Rieser Kittel, der über der Lederhose getragen wird.
Hut ist Pflicht. Aber sind die Hüte mit Krempe dem Rieser Hut ohne Krempw gegenüber im Vorteil, weil sie das Licht besser abschirmen?
Bin ich dann in dieser Tracht dem Südbayern mit breitem Gürtel und Lodenjanker in Bezug auf Stabilität im Nachteil oder Vorteil?
Ganz ehrlich: ich habe früher oft an Traditionsschießen teilgenommen und dabei mit dem Feuerstutzen auch hohe Ergebnisse erzielt (285+-). Aber fair war bei diesen Wettkämpfen, dank der schwammigen Regeln wenig. Ich habe Beispiele für die Klamotten gebracht. Bei den Gewehren sind zwar die Systeme und Baujahre dieser vorgegeben, nicht aber aller Bestandteile. Ein Hoch auf die Läufer von Lothar Walther sag ich nur.
Aber worauf will ich eigentlich hinaus? Die Regelwerke sind so dick wie sie sind, weil immer einzelne versuchen Schlupföcher für sich zu nutzen. Verbietet man heute die aktuelle Schießkleidung, so ergeben sich automatisch neue Probleme und die Leute versuchen wieder alles auszureizen. Man denke nur mal an die Diskussion mit den Schaftkappen bei Auflage.
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Na ja, irgendwann sind die Läufe mal ausgeschossen, wir reden da von Antiquitäten, mit durchaus über 100 Jahren auf dem Buckel.
Tracht hat nun mal einen ausgeprägten regionalen Charakter. Wenn das vereinheitlicht wird, dann ist man schnell bei der Landhausmode, oder den Oktoberfestkostümen.
Ich hatte ja die Bekleidungsvorgaben kopiert.
Es muss ja keiner mitmachen. -