Moin,
vermutlich mal wieder ne doofe Frage, vielleicht ganz leicht zu beantworten?
Mir fiel bei einem wirklich hervorragenden Schützen bei uns im Verein auf, dass er eine Schießbrille trägt UND einen 0,0-Gehmann Dioptrienausgleich verwendet.
Er erklärte mir, dass er den einen Ausgleich so einstellt, dass er das Ziel/den Spiegel in der Entfernung scharf bekommt und der andere Ausgleich so eingestellt ist, dass er den Kornring scharf hat. ![]()
Das klingt natürlich erst mal super. Aktuell habe ich noch eine Irisblende mit 0,5 und Dioptrienausgleich. Und je nachdem, wie ich den Einstelle habe ich ENTWEDER die Ferne scharf, oder die Nähe. Um dass dann beides in Einklang zu bringen, brauche ich dann den Blendenring und meist eine sehr kleine Öffnung für ein gutes Ergebnis, die natürlich eine Menge Licht wegnimmt.
Da der Schützenbruder wirklich sehr erfahren und sehr gut schießt möchte ich die Lösung nicht in Frage stellen - der Erfolg gibt ihm ja recht.
Aber ich würde es gerne verstehen - so rein von der physikalischen Lösung her, müssten sich die beiden geschliffenen Gläser hintereinander doch dann eher aufheben, wenn sie gegensätzlich wirken?
Selber habe ich die typische "Alterskombination". In der Nähe sehe ich ziemlich schlecht - in der Weite wird es ohne Brille LEICHT unklar und mit Brille habe ich da einfach "das bessere Bild". Augenarzt/ Optiker kennen hier nur Gleitsichtlösungen, da es kein Glas gibt, was in der Nähe UND in der Ferne das Bild verbessert.
Mit zwei Gläsern hintereinander kann das dann gelingen? So richtig einleuchten tut mir das nicht - kann mir das jemand erklären - dann wäre es ja nachahmenswert?
Liebe Grüße