Qiang Yuan 4,49 oder 4,50

  • Es könnte auch am Schützen liegen 😉😊

    mit fehlt es an „deiner“ Arroganz bzw. bin ich einfach nicht der Typ, aber da ich meine Fehler ganz gut einschätzen kann, bin ich ziemlich sicher, dass die beiden 10,0 mal nicht auf das Konto des Schützen gehen 😉


    wie man schön sieht, sind alle anderen Schüsse eher tief, die beiden 10,0 gehen aber komplett nach hoch


    ein Mannschaftskollege hat seine R10 mal ausgewoge und wenn man Ausreißer beim Gewicht findet, so sind diese leichter


    mit QY in 4,50 habe ich solche Ausreißer nicht, die sind konstanter

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • mit QY in 4,50 habe ich solche Ausreißer nicht, die sind konstanter

    Und genau diese Erfahrung kann ich nur bestätigen.

    Ich schieße momentan mit einer angeschossenen R10 gerade mal mit 30 Schuss, 5 Zehntel schlechter, als mit einer unangeschossenen QY aus dem Laden.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Das Rechtliche ist dabei doch sowas von zweitrangig beim Kontrollieren der V0.

    Die Waffen haben doch bestimmte Vorgaben vom jeweiligen Hersteller, in welchem Bereich die V0 liegen sollte, und das ist nicht immer die maximale Geschwindigkeit biszzum Erreichen von 7,5 Joule.

    Außerdem kann ja auch ein Defekt oder falsche Einstellung beim Testen festgestellt werden. Es kostet halt Zeit, genauso wie das Durchführen des Tests durch das Personal und wenn die Kunden auch so zufrieden den Laden verlassen...alles richtig gemacht.

  • Das hat wenig mit Arroganz zu tun. Es ist einfach schwierig 30 gute 10er konstant zu schießen. Zumal, wenn man evtl. schon viele Schüsse vorher machte. Paralaxefehler passieren nun mal. Ich habe letzte Woche 2 Serien geschossen wo ich es nicht verstanden habe, dass es ich 10,9, 10,1, 10,8, 10,0, 10,9 geschossen habe. Warum also 2 so schlechte Zehner, obwohl die anderen perfekt waren? Es liegt sicherlich nicht am Diabolo. Aber vllt am zu langen Zielen, zu wenig nachgehalten, schwankende V0, verrutschen der Kappe und und und.
    Davor hatte ich eine 322,7. Habe dann auf mangelnde Konzentration geschoben.
    Also Entschuldige, wenn ich dir auf den Schlips getreten habe.

  • Es liegt sicherlich nicht am Diabolo. Aber vllt am zu langen Zielen, zu wenig nachgehalten, schwankende V0,

    gehen wir mal davon aus, dass ein modernes Luftgewehr relativ konstante V0 liefert


    wenn also schwankende V0 der Grund für eine Trefferverlagerung sein soll, dann doch nur durch einen Ausreißer beim Gewicht des Diabolo


    und da scheinen die R10 innerhalb einer Herstellungsserie (Batch) nunmal stärker abzuweichen, als die die QY; wurde hier schon mehrfach erwähnt und Gewichtsmessungen durch Vereins-/Mannschaftskollegen bestätigen das


    was mich persönlich bei dem Thema so wundert….

    in Feinwerkbau 800/900 laufen die QY als 4,5er sehr konstant, gute R10 sind dann meist 4,49 und man hat dennoch mal einen Ausreißer dabei

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  • Ich hatte die V0 nur als einen der vielen Gründe genannt, die Schuld an einem Ausreisser sein können. ME liegt der Hauptgrund beim Schützen und meist an der Kopfhaltung oder Körperspannung, aber es ist müssig und nicht wirklich zu klären.

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

  • Also mein Diabolo Händler hat eine permanente V0 Messung beim Munitionstest installiert und Munitionsvorräte in gefühlt 100 Chargen Chinadiabolos vorrätig, da ist es unnötig irgend welche Umstellungen am Gewehr vorzunehmen. Eine passende Charge ist bestimmt dabei.

    Und die 10, 0 nacher in der Serie beim Training oder Wettkampf ist auf meine eigene Falschauslegung der gleichmäßgkeit des Kontrollweißes beim Zielvorgang zurückzuführen

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Also mein Diabolo Händler hat eine permanente V0 Messung beim Munitionstest installiert und Munitionsvorräte in gefühlt 100 Chargen Chinadiabolos vorrätig, da ist es unnötig irgend welche Umstellungen am Gewehr vorzunehmen. Eine passende Charge ist bestimmt dabei.

    Und die 10, 0 nacher in der Serie beim Training oder Wettkampf ist auf meine eigene Falschauslegung der gleichmäßgkeit des Kontrollweißes beim Zielvorgang zurückzuführen

    So sehe ich das auch.

    Auch wenn es vom Hersteller gewollt ist, drehe ich nicht an einem neuen Gewehr rum.

    Da lieber suche ich etwas länger die Munition, die zu meiner V0 passt.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Da ich im Studium sehr viel Mathmatik und Physik hatte und ein wenig hängen geblieben ist.
    Die 7,5 J ist die maximale kinetische Energie, die das Diabolo durch den Luftdruck erhalten soll. W= 1/2 * m * v²

    Das RWS R10 für Gewehr hat ein Soll-Gewicht von 0,53 g, JSB gelb 0,52 g, JSB blau 0,535 g, Qiang Yuan gibt es mit 0,53 g
    die preiswerte RWS Trainingsmunition hat 0,45g.

    Meist haben wir also 0,53g und theoretisch haben die alle die gleiche v0 an der Laufmündung.
    Unterschiede kann es geben wenn das Blei weicher ist und sich in die Züge drückt. Die Reibung spielt auch eine Rolle.

    Wenn ein 0,53g Diabolo eine v0 von 168 m/s hat, dann sind das etwa 7,48 J
    Ein leichteres Diabolo würde dann eine höhere vo haben.

    Soweit die Grundlagen, die v0 kann ruhig geringer sein z.B. 160 m/s, entscheidend ist, dass sie so wenig wie möglich abweicht.
    Wenn die Diabolos gleich schwer sind und der Druckregler gut arbeitet, dann schwankt sie nur wenig +- 1m/s ist recht gut.

    Linksschütze
    P8X
    GSP Atlanta
    FWB 800 Wood Basic
    Anschütz 8002
    Anschütz1903

  • Da ich im Studium sehr viel Mathmatik und Physik hatte und ein wenig hängen geblieben ist.
    Die 7,5 J ist die maximale kinetische Energie, die das Diabolo durch den Luftdruck erhalten soll. W= 1/2 * m * v²

    Das RWS R10 für Gewehr hat ein Soll-Gewicht von 0,53 g, JSB gelb 0,52 g, JSB blau 0,535 g, Qiang Yuan gibt es mit 0,53 g
    die preiswerte RWS Trainingsmunition hat 0,45g.

    Meist haben wir also 0,53g und theoretisch haben die alle die gleiche v0 an der Laufmündung.
    Unterschiede kann es geben wenn das Blei weicher ist und sich in die Züge drückt. Die Reibung spielt auch eine Rolle.

    Wenn ein 0,53g Diabolo eine v0 von 168 m/s hat, dann sind das etwa 7,48 J
    Ein leichteres Diabolo würde dann eine höhere vo haben.

    Soweit die Grundlagen, die v0 kann ruhig geringer sein z.B. 160 m/s, entscheidend ist, dass sie so wenig wie möglich abweicht.
    Wenn die Diabolos gleich schwer sind und der Druckregler gut arbeitet, dann schwankt sie nur wenig +- 1m/s ist recht gut.

    und nun mein unverständnis, bei meinem letzten Munitionstest waren Chargen dabei mit gleich bleibender V0 um die 172, 173 m/s hatten aber das deutlich schlechtere Schußbild als Chargen mit 4 m/s Schwankung, also auch nicht das einzige Merkmal einer "guten" Munition.

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Wenn man ein wenig rechnet, kommt Spannendes heraus. Abweichungen im Ziel nur mit den Schwankungen im Gewicht zu erklären ist ein wenig simpel.

    Ein leichtes Geschoss hat weniger Material, unter Umständen weniger Reibung und meistens eine höhere V0. Allerdings wird das Geschoss dank der geringeren Masse auch stärker durch den Luftdruck abgebremst. Ein schweres Geschoss hat eine stabilere Flugbahn. Gewicht und V0 önnen sich im Trefferbild zum Teil nevilieren. Problematisch wird es, wenn die V0 unabhängig vom Geschoss schwankt, also ein leichtes Geschosse mit mehr Druck das Gewehr verlässt.

    Wenn hier schon gewogen wird, sollte auch gerechnet und gemessen werden. Bisher habe ich bei jeder Losung eine Häufung in bestimmten Gewichtsklassen gefunden. Ausreißer können schon mal weg.

    Zum Thema wiegen: die "Goldwaagen" sind für Gold, wo es um Gramm oder maximal 1/10 Gramm geht. Ggeichte Laborwagen wiegen auf 1/1000 mit einer Wiederholungsgenauigkeit von 1/1000 Gramm. Mit so einer Waage lassen sich relativ verlässlich Gruppen zu 3mg bilden.

    Meine aktuelle RWS ist relativ Gewichtsstabiel 530-537 mg mit sehr wenigen Ausreissern außerhalb dieses Bereiches. Meine letzte China- Mun schwankte da deutlich mehr (525-540) hat aber gleichwertige Ergebnisse geliefert.

    Ich würde eher auf die Verarbeitung schauen als auf Gewicht und V0 - was aber leider deutlich mehr Aufwand bedeutet. Selbstbein oller Seitenspanner hat bei gewichteten Munition V0-Abweichungen von nur 2-3 m/s, was in Zielbild, soweit ich mich nicht verrechnet habe, kaum messbar ist. Die Schwankungen können aber auch durch Verarbeitungsschwankungen entstehen. Hat da jemand sauber ermittelte Daten?

  • Da kann ich dir nur Zustimmen. Durch das Auswiegen hochwertiger Munitionssorten wie R10 oder QY mit ihren kleinen Gewichtsschwankungen können Ausreißer nicht ermittelt werden.
    Größere Gewichtsunterschiede wie z.B. bei unterschiedlichen Diabolosorten 0,45g 0,53g sowie bei starken Vo-Schwankungen (Waffendefekt) machen sich durch eine unterschiedliche Höhe der Trefferlage bemerkbar.

    Nun gibt es auch Ausreißer nach rechts und links bei gleicher Höhenlage, hier sind Gewicht und Vo nicht ausschlaggebend.

    Ich würde eher auf die Verarbeitung schauen als auf Gewicht und V0 - was aber leider deutlich mehr Aufwand bedeutet.

    Hier bekommst Du meine vollste Zustimmung.

  • Ich schieße momentan mit einer angeschossenen R10 gerade mal mit 30 Schuss, 5 Zehntel schlechter, als mit einer unangeschossenen QY aus dem Laden.

    nochmal für mich

    30 Schuss LG-A

    RWS R10 aus dem Mun-Test (4,49) schießt beim Endergebnis 5 zehntel schlechter, als QY (4,50) ohne Test?

    wenn das so ist, kann man sich den Test ja im Grunde "sparen"

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • ich begreife eins nicht, bei schlechten Schüssen sind immer die Diabolos schuld, schlechte Verarbeitung, unterschiedliche Gewichte, unterschiedliche V0...

    Ich würde mal vorschlagen beim Munitionstest eine komplette Dose mit 500 Diabolos testen, dann kann man eine verlässliche Aussage machen, denn bei 10 Schuß Testserien findet man ja seltsamerweise immer die 10 Besten Diabolos und die schlechten dann im Wettkampf.

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • ich begreife eins nicht, bei schlechten Schüssen sind immer die Diabolos schuld, schlechte Verarbeitung, unterschiedliche Gewichte, unterschiedliche V0...

    Ich würde mal vorschlagen beim Munitionstest eine komplette Dose mit 500 Diabolos testen, dann kann man eine verlässliche Aussage machen, denn bei 10 Schuß Testserien findet man ja seltsamerweise immer die 10 Besten Diabolos und die schlechten dann im Wettkampf.

    Also wenn wir testen machen wir von allen Losen 10 schuss für eine Vorsortierung. Alle die dann gut waren werden mindestens nochmal 20 Schuss gemacht. Weil, dass man im Test mit mindestens 30 Schuss magischerweise nur die Guten rauszieht und die ganzen schlechten dann noch da sind finde ich recht unrealistisch.

  • dass man im Test mit mindestens 30 Schuss magischerweise nur die Guten rauszieht und die ganzen schlechten dann noch da sind finde ich recht unrealistisch.

    genau meine Meinung, aber wenn man hier so mitliest sind immer die Diabolos schuld an schlechten Treffern nie der Schütze.

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • noch eine Testmöglichkeit um die Unsicherheiten mit den ungleichen Diabolos auszuschließen einfach mal mit dem Lichtgewehr schießen, da sollten dann doch locker Ergebnisse > 326 möglich sein. Dann gibt es keine Ausreden mehr hinsichtlich Munition oder falsche V0

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • lieber simar

    falls du deine Aussagen auf meinen Beitrag beziehst, folgendes...

    -> du pauschalisierst im Grunde, denn niemand hat hier gesagt, dass es keine Fehler durch den Schützen gibt

    und hättest du meine Beiträge verfolgt und auch verstanden, dann wüsstest du, dass ich grundsätzlich in der Lage bin, meine eigenen Fehler auch tatsächlich mir zuzuschreiben, das nennt sich selbstkritisches Handeln und hilft ungemein beim Training - ich sprach die 10,2 an und auch in einem anderem Thread habe ich mal verwiesen, dass sich bspw. eine 9 einschlich und auch dort meine Fehler mal aufgelistet ( Thema Duplex: RE: Centra Duplex Vario )

    dazu sein noch gesgat, da ich alle meine Trainings via Disag App abbilde und selbst wenn ich auf meyton schieße, ich diese über die "shoot report" App tracke, kann ich recht gut nachvollziehen, was "Schützen-Fehler" sind und für was ich absolut keine Erklärung habe -> die von mir im Beispiel genannten 10,0 sind solche Fälle, denn die 10,2 kann ich einem konkreten Fehler zuordnen und wie ich bereits sagte, meine Fehler gehen meist "tief", die Ausreißer, so ich sie beim schießen mit der Munition "x" habe, gehen immer hoch, was für mich durchaus den Schluss zulässt, dass in diesen Fällen das Diabolo nicht der Serien-Norm entsprach, vermutlich leichter war

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Ich finde nicht, dass bei schlechten Serien immer die Mun oder die Ausrüstung nicht stimmt. Meine Leistungen schwanken gerne mal um 6-8 Ringe. Das liegt eindeutig an mir.

    Die Optimierung der Mun ist für die Matschbirne zwischen den Ohren auch psychologisch wichtig. Je besser das Material, desto eher kann ich meine Fähigkeiten optimieren.

    Wenn das Material im Schnitt bei über 107 liegt, ist jeder Durchgang unter 321 ein Problem des Schützen - ergo bin ich immer die Fehlerquelle Nr. 1

    Das motiviert mich, nach eigenen Fehlern zu suchen.