Schaftkappe drehen

  • die sitzen absolut mittig und gehen weder links noch rechts an die 30mm

    und eine maximale Breite wie bei ISSF haben wir ja nicht und damit sind die 35mm Breite der Schaftkappe wohl auch ok


    ich verstehe nur nicht, warum andere in Dortmund da was umbauen sollten, weil egal was und wie ich gemessen haben, ich komme an keine Grenze;

    eher dann, wenn ich so wie Kornspitz es jetzt hat

    Kornspitz
    28. Oktober 2025 um 12:09

    ist man ganz nah an den 30mm seitlich

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • dass es als rechts und links Auslagern interpretiert wurde.

    was es ja rein von der technischen Definition her de fakto nicht ist

    im Grunde hast du ja jetzt erst mit dem Umbau "ausgelagert", und dazu nur den oberen Flügel

    Feinwerkbau 800 W

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  • die blaue Linie wäre mein Hinterschaft bzw. der gewehrseitige "Ausleger/Halter" für die Schaftkappe, die rote Linie ist die verschränkte Kappe, die Flügel sind, wie auch im verlinkten Thread zu sehen, alle in eine Richtung

    So im Beitrag #52 dargestellt.

    Nicht zulässig. Von einer erlaubten Schrägstellung der Schaftkappe ist nicht die Rede, sondern lediglich: "Die Schaftkappe darf nach rechts oder links versetzt werden...".

    Lt. Antwort #53. Warum soll das nicht zulässig sein? Lt. SpO 1.5.4 Buchstabe K "Parallele Rechts- oder Linksverstellung oder Drehung um die vertikale oder horizontale Achse der Schaftkappe von der Normalstellung aus."

  • ich sehe da keinerlei Problem mit der Sportordnung,

    vgl. #59. Seitlicher Überstand des oberen SK-Flügels nach links und rechts steht m.E. im Widerspruch zu SpO 1.4.7 (Wird eine mehrteilige Schaftkappe verwendet, können alle Teile versetzt sein, müssen aber in eine Richtung von der Mitte aus gesehen sein. (Alle Teile nach links oder
    nach rechts.)

  • Vielleicht könnte man sich hierzu mal die "offizielle" Meinung der Bundessportleitung (O.M. oder V.K.) einholen.
    Ich sehe beide beim nächsten Workshop im Dezember - da werde ich mal fragen.

    Das kann ich nur nachdrücklich begrüßen. Die hier diskutierten Meinungen oder Auslegungen sind so elementar, das unbedingt eine Klarstellung notwendig ist. Ich hoffe, dass Du nach dem Workshop im Dezember hier Klartext berichten kannst. Schon mal im voraus vielen Dank.

  • Sofern der obere quergestellte Flügel die 30mm einhält (was augenscheinlich so ist), hätte ich da nichts zu beanstanden.

    Aber wir reden jetzt von den gleichen 30mm.

    Das max Maß von Mitte Hinterschaft ?

    Nicht von der ISSF Regel am Kappenbreite 30mm ?

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • das Thema hatten wir hier schon mal im Mai

    Schaftkappe drehen - Sportordnung - Meisterschützen

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • so bin ich doch dann auf der sicheren Seite ;)

    3cm nach links halte ich vom Mittelpunkt der Kappe aus ein, nichts zeigt nach rechts

    mal gucken, ob es so klappt

    so leider nicht „schießbar“, der mittlere Flügel drückt…..


    also so, wie es im Grunde auch Kornspitz hat….

    und was soll ich sagen, es geht!!! man muss sich dran gewöhnen, vorallem daran, dass ich deutlicher weniger Korrektur am Anschlag im Bereich der Schaftkappe vornehmen muss

  • Hey Leute,

    wenn man die Ergebnisse auf der DM Auflage betrachtet, wäre es für viele besser, sich mit mentalem Training zu beschäftigen, als ständig zu versuchen, die Ausnahme von der Ausnahme der Ausnahme der Sportordnung zu interpretieren.

    Holger

    ex C-Trainer DOSB - Steyr Challenge E - Anschütz 1913 im SE Shape H mit Zeiss Diasport - Walther LP 400 - TOZ 35 mit Lottes Balance/Rink-Griff

  • der war gut ;)

    denn im Kern der Aussage magst du gar nicht mal so falsch liegen, aber wenn ich jetzt mal nur das Thema "Schaftkappe" sehe, dann wundere ich mich nicht.... seit dieser Änderung sind die Ergebnisse einiger schon deutlich nach unten gegangen; diejenigen, die sich früh damit abgefunden haben, stabilisierten die Ergebnisse zumindest teilweise jedoch wieder recht schnell.

    und dann das Problem:

    auf Landesebene wird man durchgewunken und schießt frisch und fröhlich seine sagen wir 317 Ringe

    dann kommt nach Dortmund und die in Bayern, der Pfalz, im Norden oder sonst wo "zugelassenen" Gewehre müssen plötzlich umgebaut werden, am Wettkampftag..... das stresst und dann hat man plötzlich einen komplett neunen Anschlag mit allem drum und dran und zack, 312, Traum geplatzt


    und wie die Diskussion hier ja zeigt, es gibt zu viele "Unklarheiten" und ja, machen wir uns nichts vor, wenn etwas nicht eindeutig ist und es eine Art Grauzone gibt, bewegt man sich nun mal ganz schnell in dieser; der eine unbeabsichtigt und vor allem in trügerischer Sicherheit durch zuvor erfolgte WK´s, wie bspw. Kornspitz

    ich für meinen Teil hatte mit dem Thema an für sich meinen inneren Frieden gefunden, aber nachdem ich am Sonntag als Besucher (noch darf ich nicht "aktiv" zur DM) vor Ort war und förmlich mitfühlen konnte, wie es ist, plötzlich eingebremst zu werden, obwohl man sich durch die zuvor auf Landesebenes oder selbst vor Ort durchgeführte WK sicher fühlte - darum bin ich hier auch wieder aktiv am Thema interessiert, um gar nicht erst ein eine solche Diskussion zu kommen, auch nicht auf Ebene von Bezirks- oder Landes(ober)liga.

    Feinwerkbau 800 W

    + Gehmann + Grüdl + Korn-Optik Adlerauge + MEC/Centra + MESHPRO + TEC-HRO +

  • Hallo Andi,

    erstmal nicht persönlich gemeint: das Bayern-Bashing durch diverse Threads nervt mittlerweile. Bei der Bayerischen wurde äußerst akkurat geprüft. Leider werden die Gewehre dann nach der Bayerischen wieder "optimiert" und ausgereizt. Aber das hat wohl nicht nur Bayern betroffen.

    So wie ich es in Dortmund mitbekommen habe, war das Hauptproblem zumeist eine zu lange Schaftbacke und nicht die Schaftkappe.

    Aber meine bayerischen Kameradinnen und Kameraden sind auch Weltmeister im lamentieren. Ich habe die Kontrolle positiv in Erinnerung.

    Und wie mit dem Kopfthema beschrieben - was bringts dir, ein Zehntel mit der Kappe auszureizen und komme dann entweder nicht durch die Kontrolle (dann war eh alles umsonst) oder ich bin so gestreßt im WK, dass ich sowieso nicht umsetzten kann (so ging´s mir). Der bessere Weg ist dann m.E. grundsätzlich eben 100% regelkonform zu bleiben, die Schaftkappen so einzusetzen, wie sie vom Hersteller gedacht sind und am inneren Schweinhund zu arbeiten.

    Viele Grüße

    Holger

    ex C-Trainer DOSB - Steyr Challenge E - Anschütz 1913 im SE Shape H mit Zeiss Diasport - Walther LP 400 - TOZ 35 mit Lottes Balance/Rink-Griff

  • holgär

    Bayern hatte ich nur aufgegriffen, weil ich quasi daneben stand, als das von den betroffenen Schützen angesprochen wurde; keiner lei "Wertung" meinerseits

    grundsätzlich sehe ich es nämlich wie hier: RE: Limitzahlen DM Auflage 2025

    die Regeln sind im Grunde allen klar.... aber leider gibt es Auslegungssachen


    bei der Kopfsache gebe ich dir 100% Recht

    Feinwerkbau 800 W

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  • Eine Lehre wo der Ansclag nachgibt beim messen und dann wieder mit der Hand zurück gedrückt wir ist ein Witz bei einer DM

    wer garantiert mir das diese Holzlehre genau im Winkel ist