Saisonvorbereitung

  • Hi,

    mich würde einmal interessieren ob jemand von euch die Saison vorplant, also klar definiert wann ihr was trainieren müsst um auf dem Zielwettkampf Topfit zu sein?

    Ich habe im Buch von Heinz R. ein entsprechendes Kapitel entdeckt und mich würde interessieren wie ihr die Saisonvorbereitung so angeht.

    Vielen Dank vorab

  • Wir planen für unsere Schützen die jeweiligen "Höhepunkte" und dafür nötige Zwischenhöhepunkte je nach Alter, Können und Waffen.

    Dh. es gibt am Anfang des Sportjahres einen Plan mit den jeweiligen Wettkämpfen, die der jeweilige Sportler entweder obligatorisch (Kreis-, Landes-, Deutsche Meisterschaft), quasi-obligatorisch (Frühjahrspokal, Herbstpokal, Christmascup ...) oder fakultativ (Regionaljugendliga, Pistolenteamcup ...) jeweils schießen soll.

    Daraufhin wird das Training ausgerichtet - Technik, Athletik, Ausdauer ... - und dann eben noch auf die jeweiligen Sportwaffen. Zuerst Druckluft, dann Mehrschüssige Druckluft, dann Kleinkaliber ... - und Licht zwischendurch auch, für die Lichties, die z.T. ja auch schon Luftpistole schießen.

    Das ist logistisch-planerisch ein klein wenig herausfordernd, insbesondere, weil unsere Sportler ja auch noch ein bis zwei Leben neben dem Schießsport haben. Und das unterschiedlich.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Wenn ich unsere Saison so sehe, dann ist man das ganze Jahr über im „Wettkampfmodus“

    Im Dezember schon die KM, Februar/März Bezirk, April-Juli LVM und im August dann DM. Nach der DM dann Liga und im Dezember gehts von vorne los.

    Man muss zumindest bei uns für Kreis und Bezirk keinen Trainingsplan machen, die Quali zum Land schafft man ja fast wenn man Nachts um 4 Uhr geweckt wird. Lediglich die Quali zur DM und die DM selbst muss man dann etwas Zielgerichteter angehen.

  • Wenn ich unsere Saison so sehe, dann ist man das ganze Jahr über im „Wettkampfmodus“

    Im Dezember schon die KM, Februar/März Bezirk, April-Juli LVM und im August dann DM. Nach der DM dann Liga und im Dezember gehts von vorne los.

    Man muss zumindest bei uns für Kreis und Bezirk keinen Trainingsplan machen, die Quali zum Land schafft man ja fast wenn man Nachts um 4 Uhr geweckt wird. Lediglich die Quali zur DM und die DM selbst muss man dann etwas Zielgerichteter angehen.

    Sieht bei und ähnlich aus.

    Die einzigen wirklich Wettkampf freien Monate sind der Juli und der September.

  • Wenn ich unsere Saison so sehe, dann ist man das ganze Jahr über im „Wettkampfmodus“

    Im Dezember schon die KM, Februar/März Bezirk, April-Juli LVM und im August dann DM. Nach der DM dann Liga und im Dezember gehts von vorne los.

    Man muss zumindest bei uns für Kreis und Bezirk keinen Trainingsplan machen, die Quali zum Land schafft man ja fast wenn man Nachts um 4 Uhr geweckt wird. Lediglich die Quali zur DM und die DM selbst muss man dann etwas Zielgerichteter angehen.

    so sieht es bei mir auch aus.

    und wenn man nicht zur DM fährt oder qualifiziert hat man eine längere Sommerpause.

  • Ich habe mal nachgezählt, 2024 waren es 35 Wettkämpfe. Meisterschaften (BZM, LM, DM) in 4 Disziplinen (LG, AB 10m, KK 3x20 und KK liegend), KK 3-Stellung und LG RWK`s, AB Liga, Sichtung und Rangliste, Austria Open. Und Training kam noch dazu.

    In den Jahren zuvor waren es bei den Meisterschaften sogar noch 3-4 Disziplinen mehr.

    Eine sinnvolle Saisonplanung ist da gar nicht möglich, zumal ist mir das ganze mittlerweile zu viel so daß ich das dieses Jahr schon reduziert habe und in Zukunft noch weiter tun werde.

  • Interessant wäre auch die Vorbereitung für die laufenden Rundenwettkämpfe, wenn alle zwei Wochen ein Wettkampf stattfindet.

    Auf das Thema geht eigentlich keine Fachliteratur ein.

    Viele Grüße

    Markus

    Der Lauf schießt, aber der Schaft trifft ;)

  • Vorbereitung? Gar nicht. Das echte schießsportliche Training darf halt unter den "Rundenwettkämpfen" nicht leiden.

    Tatsächlich sind das eingeschaltete Leistungskontrollen, die man so mitschießt, weil's Spaß macht und man mal wieder andere Schützen und Schießstände besucht. Man muss sich ja daran gewöhnen, sich auf andere Standverhältnisse einzustellen und damit zurechtzukommen, und auch die Atmosphäre ist anders als beim meditativen Solo-Training.
    Das Kontrollergebnis ist an sich weitgehend Jacke wie Hose (deshalb steht "Wettkampf" auch in Anführungszeichen), man sollte im Trainingsbuch aber notieren, was einem eventuell Schwierigkiten machte und wie man z.B. mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen oder Standpositionen zurechtkam oder auch nicht. Daran kann man dann arbeiten.

    Carcano