Was erwartet Schütze eigentlich von einem Trainer?
Das Thema wird hier seit Bestehen des Forums diskutiert, das Ergebnis reicht vom Animateur bis zum Training wie im richtigen Sport, als für jeden daß passende.
Zum Brainstorming
- Der "Schießsportleiter" als Einstiegsqualifikation UND C-Basis/Breitensport behandeln lt. Ausbildungskonzept ausschließlich Luftgewehr und Luftpistole, jeweils als 1.10 und 2.10 - fertig. Als ob DAS das Maß aller Dinge wäre.
Ist es nicht, ist aber so, daß mit dem Inhalt die absolute Mehrheit der Schützen auskommt.
Einzelne Diszipline sollten tatsächlich zu einer Basisausbildung angeboten werden. Die Unterscheidung Breiten/Leistungssport halte ich für suboptimal.
Was ist mit all den anderen Disziplinen, die der DSB anbietet? Trap? Laufende Scheibe? Rollhase? Weiß der Kuckuck! - Und Licht erst recht (Das versuche ich in der JuBaLi-Ausbildung mit unterzubringen, obwohl vom Gesetzgeber gar nicht gefordert)
Wenn sie nachgefragt werden finden sich sicher auch Lehrgänge.
- Die Lizenzverlängerung hängt ausschließlich an der Einreichung von entsprechenden Weiterbildungen, nicht an der praktischen Tätigkeit (im Gegensatz zum KaRi, der wie im Schießbuch seine Einsätze dokumentieren muss). Nicht, dass ich was gegen Weiterbildungen habe, aber Praxis ist IMHO durch Theorie nicht zu ersetzen.
Was ich besser fände:
- viel mehr Praxis - d.h. wie bei einer dualen Ausbildung Theorie im Kurs, aber Praxis bei anderen Trainern = Hospitation und Übernahme eigener Trainingseinheiten an realen Sportlern unter Aufsicht der Heimtrainer. Idealererweise in/an den Stützpunkten.
Wünschenswert aber noch aufwendiger (Zeit und Kosten) was ja heute schon vielen zu viel ist.
- breite Vorstellung ALLER im jeweiligen LV praktizierten Disziplinen, muss man nicht beherrschen, aber zumindest kennen. Auch Bogen und Armbrust sollte ein Trainer zumindest mal in der Hand gehabt haben.
"Nice to know" schrieb der Chef früher zu wichtigen Mitteilungen ohne die der Laden genauso lief.