Bundesliga-Finale 2025

  • KK ist einfacher und billiger zu organisieren als Flinte.

    Also 3 Stände mit Wurfanlagen sind teurer als 60 teileingedeckte Stände mit Sius? Erzähl mir bitte mehr von deiner Kalkulation. Organisieren können in der Liga beide Vertreter ihrer Sparte.
    Ich meine ja nicht, dass Wurfscheibe nicht auch auf einer Abschussliste stehen könnte. Grundsätzlich ist eine Mehrzweckhalle nachhaltiger gebaut. Dort die 60 Luftdruckstände rein und die Ortschaft, welche de Spiele austrägt, hat danach auch noch was davon. So etwas wie Hochbrück wird es kaum noch geben.

    2008 Peking --> Nicht für die Allgemeinheit gebaut
    2012 London --> War nur temporär aufgebaut
    2016 Rio --> bestehenden Stand genutzt und für die Spiele aufbereitet
    2020 Tokio --> bestehenden Stand genutzt und für die Spiele aufbereitet
    2024 Paris --> bestehenden Stand genutzt und für die Spiele aufbereitet; Chateroux ist aber auch nicht gerade ein Vorort von Paris

    man sieht wo die Reise hingeht.


    Also 3 x 20 oder 3 x 40 ist richtiger Sport

    60 liegend nicht? Freie Pistole nicht? Laufende Scheibe nicht? 300m GK Gewehr nicht?

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • 3x40 gibt es mal auch nicht mehr bei Olympia. Reiht sich also in meine genannten ein.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Also 3 Stände mit Wurfanlagen sind teurer als 60 teileingedeckte Stände mit Sius?

    Die zweite Bedingung - woher genau kommt die? Aus Hochbrück? Also was bestehendes? Ich weiß z.B. nicht, wo die Qualifikationen in Paris 2024 in SpoPi geschossen wurden, Finale wurde in einer Halle auf mobilen Anlagen geschossen. Flinte verfolge ich gar nicht und weiß nicht, ob das nur drei Wurfanlagen sind, aber allein der Umstand des Ortes scheint mir komplizierter zu sein. Du hast genauere Zahlen/Fakten?

  • Der Zuschauer, nicht vom Fach, kann beim Biathlon amZZiel auch nicht sofort erkennen ob "Miss" nen Nachlader, ne Strafrunde oder einen Zeitaufschlag nach sich zieht. Dieses Wissen eignet er sich auch erst mit der Zeit an. Ebenso wie viele Schießen und welche Entfernungen zu absolvieren sind und ob gemeinsam gestartet wird oder in Zeitabständen, letztere aus nem vorherigen Rennen kommen und als Handicap gelten oder organisatorisch notwendig sind, damit ein größeres Starterfeld in fixen Zeitabständen starten kann.

    Und in der Bundesliga, gerade beim Finale, ist ne Neun oder niedriger bei der heutigen Leistungsdichte doch auch einem Miss gleichzusetzen. Und das fehlende Basiswissen muss sich bei beiden Sportarten vorher angeeignet worden sein. Also sind beide Sportarten auch ein bisschen aus der gleichen Fruchtart und Pflanzenfamilie um bei Apfel und Birne zu bleiben 😇

    Nochmal zum Mitschreiben.

    Biathlon: 99% der Zuschauer und Fans auf den Tribünen haben mit Biathlon 0,0 persönliche, private Berührungspunkte.

    Schießsport: 100% der Zuschauer in der Halle oder im Stream, haben mit unserem Sport zu tun.

    Jetzt müsste es aber verstanden werden.

    Und das fehlende Basiswissen muss sich bei beiden Sportarten vorher angeeignet worden sein.

    Da sollte man sich nochmal Gedanken drüber machen ob das wirklich so ist.

  • Da sollte man sich nochmal Gedanken drüber machen ob das wirklich so ist.

    Mann braucht das nicht wenn er beide Veranstaltungen mit Neulingen besucht hat oder auch im Fernsehen angeschaut hat, das nennt man Erfahrung oder faktenbasiert, ist aber oldschool 🤷🏼‍♂️

  • Das hat/wird mehrere Gründe haben:

    Generell hat der Schießsport viel mehr Disziplinen bei den Spielen als andere Sportarten.

    Luftdruck ist einfacher und billiger zu organisieren.

    Waffengesetze in anderen Ländern.

    Breitensportbereich ist im Luftdruck weit höher als wie bei KK

    Hast du hierzu Informationen von offizieller Seite, dass es da Planungen oder Überlegungen gibt und die konkrete Formen annehmen?

    Die Gesetzeslage kann für Olympia angepasst werden, den Sportlern werden Ausnahmegenehmigungen erteilt. Falls dies für KK überhaupt notwendig sein sollte.

    Für den Breitensport stimmt dies, zumindest in Deutschland. In der Schweiz könnte das schon anders aussehen.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Es geht da nicht um die Gesetzeslage während der Spiele. "IOC Sport for all" ist hier ein Sprichwort.

    Der Schweizer Verband hat hier schon (vor Jahren) kommuniziert. Siehe auch hier den Beitrag auf der vorhergehenden Seite. Siehe auch den Schießsport bei den Commonwealth Games.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Hast du hierzu Informationen von offizieller Seite, dass es da Planungen oder Überlegungen gibt und die konkrete Formen annehmen?

    Die bisherige Entwicklung, verbunden mit der Tatsache dass Schießen schon auf der Abschlussliste stand könnten darauf hinweisen.

    Die Gesetzeslage kann für Olympia angepasst werden, den Sportlern werden Ausnahmegenehmigungen erteilt. Falls dies für KK überhaupt notwendig sein sollte.

    Wem hilft das dann außer einigen Kaderschützen?

    Wichtiger die Frage ob die Feuerwaffen für andere Sportler auch so wichtig sind wie für einzelne Floristen?

    Für den Breitensport stimmt dies, zumindest in Deutschland. In der Schweiz könnte das schon anders aussehen.

    Kennst Du die Verhältnisse in der Schweiz, vergleiche mal die Zahlen mit dem ähnlich großen Bayern. Gemeint ist ausdrücklich das sportliche Schießen nach den ISSF Regeln.

  • Die bisherige Entwicklung, verbunden mit der Tatsache dass Schießen schon auf der Abschlussliste stand könnten darauf hinweisen.

    Wem hilft das dann außer einigen Kaderschützen?

    Wichtiger die Frage ob die Feuerwaffen für andere Sportler auch so wichtig sind wie für einzelne Floristen?

    Kennst Du die Verhältnisse in der Schweiz, vergleiche mal die Zahlen mit dem ähnlich großen Bayern. Gemeint ist ausdrücklich das sportliche Schießen nach den ISSF Regeln.

    Etwas viel Konjunktiv.

    Klar das hilft auch den Wildcardinhabern aus der Gauklasse F. Das gehört alles dazu, Schießen hört nicht mit Luftdruck auf.

    Da scheinst du dann besser Informiert zu sein, dann kannst du doch sicher Zahlen nennen, oder nicht?

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Etwas viel Konjunktiv.

    Das passt doch gut in ein Forum, in dem denken, glauben und meinen belastbare Argumente sind.

    Klar das hilft auch den Wildcardinhabern aus der Gauklasse F.

    Die es nicht geben muss wenn sich wie in anderen Ländern die Erlaubnisse beschränkt werden.

    Das gehört alles dazu, Schießen hört nicht mit Luftdruck auf.

    Natürlich nicht, es ist halt der Bereich mit großer Akzeptanz wie es früher KK war und noch früher größere Kaliber.

    Da scheinst du dann besser Informiert zu sein, dann kannst du doch sicher Zahlen nennen, oder nicht?

    Probier mal die Suchfunktion, über die Schweiz gibt es hier einige Beiträge.

  • Schießsport eignet sich aufgrund der Wettkampflänge kaum für TV-Übertragungen. Ein Buli-Wettkampf dauert inkl. Probe 65 Minuten. Der reine Wettkampf maximal 50 Minuten, in denen, wenn es blöd läuft erst am Ende spannend wird.

    Bis da nach 40 Schüssen eine Entscheidung fällt, dauert zu lange. So viele Kamerawechsel und Moderation kann man gar nicht machen, um jemanden vor dem Bildschirm zu halten.

    Spannender wäre folgender Modus:

    Jede Paarung schießt unter Zeitvorgabe, zB 3 Minuten, 5 Schüsse. Der bessere erhält einen Punkt. Wer zuerst 3 Punkte hat, ist der Sieger. Gibt es auf Grund von Ergebnisgleichheit nach fünf Serien noch keinen Sieger, gibt's ein Stechen.

    Wettkampf ist inkl. Moderation in 12 bis 20 Minuten vorbei.

  • Schießsport eignet sich aufgrund der Wettkampflänge kaum für TV-Übertragungen.

    Nicht wegen der Wettkampflänge.


    Kamerawechsel und Moderation

    Das macht also einen Schießsportwettkampf interessant. Definitiv nicht. Habe ich aber schon erläutert warum das so ist.


    Spannender wäre folgender Modus:

    Jede Paarung schießt unter Zeitvorgabe, zB 3 Minuten, 5 Schüsse. Der bessere erhält einen Punkt. Wer zuerst 3 Punkte hat, ist der Sieger. Gibt es auf Grund von Ergebnisgleichheit nach fünf Serien noch keinen Sieger, gibt's ein Stechen.

    Wettkampf ist inkl. Moderation in 12 bis 20 Minuten vorbei.

    Erkläre doch mal bitte für welchen Personenkreis das spannender wäre. Richtig, für Person aus der Schützenwelt.

    Wie möchtest du Zuschauer gewinnen die dann bei Sportdeutschland den Stream anschalten?
    Mit 80 Millionen Wurfsendungen in deutschlands Briefkästen?