Bei uns gibt es da eine klare Ansage, die da lautet:
- Waffe sichern & ablegen
- Stand verlassen
- bei Wettkampfende die Waffen verstauen.
Den Anweisungen der Aufsicht ist Folge zu leisten - fertig.
Im Grunde stimme ich dir zu aber was mir oftmals fehlt ist die Einhaltung der "sportlichen Fairness", sie wird zwar in der Sportordnung angesprochen aber "Verstöße" dagegen nicht geahndet. Das Verlassen des Standes kann unter Umständen Unruhe erzeugen daher warte ich damit bis meine Nachbarn nicht mehr gestört werden können (Pause zwischen zwei Schüssen) oder kurz vor Schluss bis zum Ende des Schießen. Es gibt aber auch Schützen die das Verlassen ohne Rücksicht auf Nähe zum Schützen oder schwankende Böden bei der Schußabgabe des Nachbarn (Konkurrenten) durchführen. Ebenso Kampfrichter und Aufsichten die nicht "Unsichtbar" sondern "Trammpelig" agieren und Schützen dadurch aus dem Konzept bringen, ob bewusst oder unbewusst sei dahin gestellt wobei ich so manches Mal denke das es bewusst war. Auch das Verhalten von Trainern und Schützen im rückwärtigen Raum (Bewertung der Schüsse knapp hinter dem noch im Wettkampf befindlichen Mitbewerber) finde ich zum Ko.... . Mein freundlicher "Protest" als Betreuer eines Schützen der schon fertig war wurde mit "das ist ja nicht lauter als die Beschallung durch die Musik" abgetan, das Gespräche bei sinkender Teilnehmerzahl dem Schützen immer stärker in den Vordergrund treten bedenkt wohl keiner.
Ich verhalte mich anderen gegenüber so wie ich möchte das man sich mir gegenüber verhält. Hilfsbereit, Rücksichtsvoll und Fair wie ich hoffe.