Ich habe in den letzten wochen im Training nicht eine Serie geschossen und auch versucht nicht im Kopf mitzurechnen also wusste ich beim Wettkampf am Wochenende nicht wo die wöchentliche Leistung lag (ich hoffe man kann verstehen was ich meine)bin also ohne Leistungserwartung zum Wettkampf gefahren und es lief gerade vom Körpergefühl und der Aufregung deutlich besser.
Orientierungswerte (Ringe) 10m LP freistehend
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- Pistole
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Hawkeyes.177 -
24. Juli 2024 um 15:24
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Einfach abhaken und weitermachen. Schieße nicht auf Ergebnis, sondern lieber jeden Schuss einzeln. Was war ist rum und kann nicht korrigiert werden, nur der aktuelle Schuss kann beeinflusst werden. Also immer sich auf jeden einzelnen Schuss konzentrieren und sein bestmöglichstes geben. Dann passt hinterher das Ergebnis auch und ja ich weiß Theorie und Praxis liegen da oft weit auseinander. Aber nur wer es versucht kann es auch schaffen. Viel Glück dabei.
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Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,
was eine bewegte Woche das doch war… Nach meiner vergeigten Bezirksmeisterschaft, musste ich zugegebener Maßen erstmal 24h das geknickte Ego & Selbstvertrauen heilen. Nach einem kurzen Gedanken daran dass es ja noch andere schöne Hobbies gibt, die man machen könnte hab ich natürlich beschlossen das Scheitern in der BM zu akzeptieren, aber es nicht zu akzeptieren dass es dabei bleibt.
Die freien Minuten der nächsten 24h habe ich intensiv damit verbracht einmal aufzuschreiben, woran genau ich gescheitert bin. Und was davon Psyche und was davon Technik ist. Und da gab es leider eine Menge, was ich im Training sehr gut beherrsche, es aber dann unter Druck nicht verfügbar ist.
Ich will es so ausdrücken, ich habe meine Technik immer weiter verfeinert, so dass dies ohne Druck super funktioniert. Auch mein Equippment habe ich darauf getuned: Punktabzug (funktioniert im Training super, im Wettkampf beherrsche ich das nicht mehr) geschlossene Iris-Blende (Super im fokussierten Training / Im Wettkampf springt mein Fokus zwischen Korn und Spiegel hin und her).
Etc. Um den Begriff von einigen Forumsmitgliedern aufzugreifen: Ich habe wie ein Trainingsweltmeister trainiert und das immer mehr optimiert. Im Training Top, aber wenn dann alles nervös ist, das Handgelenk zittert und die Gedanken rasen löst sich das alles ganz schnell auf. Wie ein Formel 1 Wagen auf der Ralley-Piste… Das verstehe ich jetzt langsam.
Daher habe ich mir mein Selbstvertrauen und Ego zusammengerafft und mir klargemacht, dass ich nochmal an das Fundament rann muss. Das schöne an der verpatzten BM ist ja: ich habe nun 8 Monate wettkampffreie Trainingzeit.

Und die kann man ja nutzen
Daher habe ich auch beschlossen mich in einen anderen Verein zu bewegen, da ich einen Trainer brauche. Und habe bei Andreas und Egon von den Sportschützen St. Sebastianus Pier 2000 angefragt ob die mich unter ihre Trainingsobhut nehmen würden. Die fanden das wohl nicht so ganz aussichtslos und haben mir zugesagt. Nächsten Dienstag geht es nun offiziell los.

Ich freue mich sehr über einen Trainier der mich immer wieder mal kritisch beäugt und Top Schützen aus der Bundesliga um mich herum, die ich immer wieder beäugen und von denen ich lernen kann. Was gibt es besseres wenn man von den Besten lernen will? Eine riesige Chance für mich und ich freue mich wirklich sehr!
Die Vorsätze sind groß und der Wille ist riesig…
- Seit 33 Tagen habe ich bereits nun Alkohol, Koffein, Softdrinks aus meinen Körper verbannt.
Mein Ziel: mehr Ruhe ins System bringen - 3,5kg sind runter (kommen noch min. 5kg)
- Jeden Morgen & Abend Situps und Planks
- Krafttraining & Ausdauertraining Ganzkörper
- Spezifisches Kraft- & Haltekrafttraining
- Wechsel des Abzugszügels und Training der offeneren Irisblende
- Jeden Tag ein kleiner Ausflug mit Mental-Coaching Bücher & Hörbücher von Heinz Reinkemeier, Michael von Kunhardt und Antje Heimsoeth
Es gibt einen motivierenden Song von Fort Minor, den ich mir für das Jahr 2025 zum Motto gemacht habe: „remember the name“
„This is 10% luck
20% skill
15% concentrated power of will
5% pleasure
50% pain
and 100% reason to remember the name“
Ich tausch nur die 50% pain gegen 50% pleasure = 50% pleasure / 5% pain… Dann passt das für mich

Wobei meine Schulter Muskulatur und Sehnen momentan eher noch 50% Schmerzanteil sehen
Ich versuche jetzt erstmal mein Fundament aufzubauen, und dann Step by Step nach oben auszubauen und dann erst ans Finetuning zu gehen. Als ich Tobias Kaulen letzte Woche beim Training beobachtet habe, wurde mir erstmal der Unterschied klar wie er im Anschlag steht und wie ich da stehe… Klar liegen da ein Jahrzehnt-Training dazwischen, aber die Erkenntnis ist ja mal ein erster Schritt. Und das ist toll das mal alles live sehen und lernen zu dürfen…
Mir ist natürlich auch das Herz etwas schwer meinem Start-Verein der SG Hehn damit etwas den Rücken zuzudrehen, denn schließlich waren des diese lieben Kollegen, die mich erst so richtig vom Wettkampf in der Landesoberliga begeistert haben. Ich bin auf jedenfall ewig dankbar für die Chance bei Euch direkt einen Stammplatz bekommen zu haben! Das hat mich so unfassbar motiviert! Vielen Dank an das ganze Team!
So, und nun gehts rann an die Arbeit

- Seit 33 Tagen habe ich bereits nun Alkohol, Koffein, Softdrinks aus meinen Körper verbannt.
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Daher habe ich auch beschlossen mich in einen anderen Verein zu bewegen, da ich einen Trainer brauche. Und habe bei Andreas und Egon von den Sportschützen St. Sebastianus Pier 2000 angefragt ob die mich unter ihre Trainingsobhut nehmen würden. Die fanden das wohl nicht so ganz aussichtslos und haben mir zugesagt. Nächsten Dienstag geht es nun offiziell los.

Sollte Frau Au mal da sein, richte Grüße aus Bremerhaven aus.
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Sollte Frau Au mal da sein, richte Grüße aus Bremerhaven aus.
Mache ich! Sie habe ich letzte Woche kennengelernt

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Sie war regelmäßig auch zu Ostern bei uns.
Thema50. Internationale Schiesssporttage "Ostern 2025"
Hallo Sportfreunde,
ich freue mich euch auch dieses Jahr zu den Internationalen Schiesssporttagen "Ostern 2025" in Bremerhaven einladen zu dürfen.
Wie immer bieten wir euch ein breites Angebot an Disziplinen in denen ihr euch mit anderen Schützen messen könnt.
Erzwo13. Januar 2025 um 11:20 Sowas kannst du dann auch besuchen, von wegen 8 Monate Wettkampffreie Zeit.

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Das schöne an der verpatzten BM ist ja: ich habe nun 8 Monate wettkampffreie Trainingzeit.

immer langsam mit den jungen Pferden! Bei uns sagt man gerne: der einzige Weg, an einer LM nicht starten zu dürfen, ist die Abmeldung davor!
Die LM-"Limits" sind doch teilweise unverschämt niedrig, Hauptsache sie haben hohe Starterzahlen! Bei uns im SBSV war man mit der LP in allen Herren-Klassen mit 325 für´s Land qualifiziert! Und zwar letztes Jahr genauso, wie vorletztes Jahr!
Der SG Hehn brauchst du ja nicht völlig den Rücken zukehren, man kann auch in 2 Vereinen aktiv sein und trainieren. Ist bei dir meiner Meinung nach besonders wichtig, dass du aus deiner perfekten HomeOffice-Blase rauskommst. Auf andere Stände gehen, trainieren und jeder Menge äußerer Störungen ausgesetzt sein.
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Die Vorsätze sind groß und der Wille ist riesig…
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3,5kg sind runter (kommen noch min. 5kg)
Daran wird’s eher nicht liegen - wenn der Reitz 8 kg abnimmt wieviel wird er dann wohl schießen - 40x? 😉
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Die LM-"Limits" sind doch teilweise unverschämt niedrig, Hauptsache sie haben hohe Starterzahlen! Bei uns im SBSV war man mit der LP in allen Herren-Klassen mit 325 für´s Land qualifiziert!
Das stimmt. Selbst die etwa 345 bei RSB finde ich etwas zu niedrig. Zum Vergleich: bei 9mm (2.53) sind es meist um 370.
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Das stimmt. Selbst die etwa 345 bei RSB finde ich etwas zu niedrig. Zum Vergleich: bei 9mm (2.53) sind es meist um 370.
Das ist echt niedrig bei Lupi. In Württemberg waren’s Lupi H1 358 und 9mm 371
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Guten Tag
ich frage mich wo sind die Lu Pi Schützen bei den Kreismeisterschaften gibt es nur noch 6 Schützen bei den Herrn 1 früher 30 bis 50 bei den Auflagen Schützen neuer Rekord 3 Stück, mein Vorschlag wir Würfeln aus. Der Gewinner ist Kreismeister und darf aufs Land.Bei Großkaliber noch 30 und mehr.....Ich frage mich wenn ich für eine LuPI 25000€ zahlen muss wo hört der Sparass auf. Ich freue mich über jeden Lu Pi Schützen auch wenn er nur 330 Ringe bringt.
Viele Grüße
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Wo ist das Problem, die werden andere attraktivere Diszipline gefunden haben.
Vor einigen Monaten wurde mir noch erklärt daß die Leistungen zumindest bei der DM in den letzten Jahren gestiegen seien.
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Ich freue mich über jeden Lu Pi Schützen auch wenn er nur 330 Ringe bringt.
Irgendwann reduziert sich der Anspruch auf
Ich freue mich über jeden Lu Pi Schützen...
Mein Hauptverein hat genau einen (Teilzeit-)LuPi-Schützen - mich.
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Hallo liebes Tagebuch, Hallo liebe Mitleser,
mein letzter Beitrag ist ja nun schon etwas her und ich dachte mal es ist an der Zeit für ein Update.
Ich bin nun im Team Pier 2000 angekommen und habe seit Februar mit den netten Teammitgliedern trainiert. Es sind wirklich sehr sehr nette Menschen im Verein und man fühlt sich vom ersten Moment an sehr nett aufgenommen und integriert. Das hat man auch direkt dem Coach Egon zu verdanken, der mich direkt mit aufgenommen hat. Wirklich toll! Zudem sind wir stetig am trainieren (Technik) und am duellieren. Somit bleibt auch der Ansporn und Wettbewerbsgedanke hoch! Während man an anderen Orten versucht sich ja nicht auf die 10er zu versteifen, jagen wir sie förmlich… Das mögen viele anders halten, aber das ist genau das Umfeld was ich gesucht und nun gefunden habe

Leider hat es mich aber mehrfach gesundheitlich zurückgeworfen, so dass ich nicht so trainieren konnte wie ich das wollte. Zudem habe ich mir einen Gürtelrosen-Ausbruch an dem Halsnerv zugezogen, was vermutlich mich noch einige Zeit mit Schmerzen begleiten wird. Ich vermute sehr stark, dass der Ausbruch mit einer Überstrapazierung der Halsmuskulatur durch das Trainieren eines steileren Anschlages zusammenhängt. Durch die Kopfrotation bis ans Maximum habe ich genau dort die Gürtelrose bekommen, wo die Spannung/Reizung am höchsten war. Vielleicht Zufall oder meine Eigen-Diagnose ist richtig. Naja, ist ja auch egal… Nur ganz so steil stellen kann ich mich momentan nicht mehr…
Das nächste Spannungsfeld ist und bleibt mein Zielen/Sehen. Ich habe mir nun für viel Geld eine sehr stark getönte Korrekturlinse (95% Tönung) fertigen lassen. Und das hilft mir tatsächlich sehr gegen die „Blendwirkung“ der Meytonanlage. ABER: Ich bekomme es nicht hin die Irisblende zu öffnen. Wenn ich das mache, dann schieße ich in ruhigen Momenten erstmal ok, aber wenn ich das im Duell versuche, springe ich immer wieder mit dem Fokus auf den Spiegel, was die Streuung vergrößert. Bleibe ich mit der Irisblende geschlossen ist das Trefferbild wesentlich besser. Aber wirklich gut fühlt sich das nicht an. Ich weiß aber nicht warum.
Ich hab daher viel ausprobiert, und einiges behalten aber anders auch wieder verworfen. Aber es wird immer besser und ich fühle mich sicherer. Auch wenn die letzten Wochen ich nicht immer im Training sein konnte. Aber das wird schon.
Und die tolle News zum Schluss: es scheinen ein paar Kollegen meinem Aufruf gefolgt zu sein im April lieber ans Meer statt nach Wiesbaden zu fahren: Ich hab es auf die Teilnehmerliste für den DSB-Luftpistolen-Workshop geschafft. Juhu! Freue mich wirklich sehr!
Euch allen einen schönen Abend!
LG
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Super, dann sehen wir uns in Wiesbaden
und wenn’s Fragen bzgl. dem Lehrgang gibt schickst mir einfach ne PN. -
Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,
Es gibt etwas Schönes zu berichten: das Training scheint sich auszuzahlen, denn beim letzten Wettkampf am Freitag konnte ich die Aufregung und Gedankenspirale deutlich besser im Griff halten als bislang. Und es wurden 360 Ringe. Dh. Ich schließe nun mein Trainings-Wettkampf-Delta!

Endlich…die 360 Ringe-Marke wollte ich gerne erreichen… Als erstes Etappenziel.
Mein größtes Problem ist und bleibt aber seit jeher das „Sehen“ & „Zielen“. Ich habe mittlerweile rausgefunden, dass der Großteil meiner Fehlschüsse durch ein Springen des Fokus kurz vor dem Schuss oder während dem Schuss auf den Spiegel verursacht wird.
Da ich bereits direkt zum Start auf dem Schießstand eine Irisblende verwendet habe, und diese immer fast bis an das Maximum geschlossen hatte, wurde es damit erstmal besser, aber dann stagnierte es. Das Problem ist eben, dass der Fokussprung immer noch stattfindet, aber dann nicht mehr so schlimm ist, da ich fast alle Ebenen scharf sehe. Gefühlt war ich aber nie wirklich happy und habe seit jeher das Gefühl „falsch“ zu sehen/zielen. Ich würde gerne ohne Blende schießen,
aber wenn ich das tue, habe ich eine deutlich höhere Streuung zwischen den guten Schüssen und den Schlechten. Wenn es mir gelingt den Fokus auf dem Korn zu halten wird es eine hohe 9 oder 10. Wenn nicht, kippe oder drehe ich oft mit dem Handgelenk weg, da die Aufmerksamkeit vom Kern weg ist und der Fokus auf dem Spiegel liegt. Das ist sehr frustrierend, da mein Ringeschnitt bei 360-370 aktuell stagniert, durch immer wieder Ausreißer in die 8. Irgendwie ist es sehr anstrengend für mich die Fokus auf dem Korn und auch wirklich nur da zu lassen.
Aber wenn es mal läuft und ich meine Konzentration gehalten bekomme, habe ich eine deutlich höhere 10er ausbeute als mit der Irisblende. Jetzt versuche ich mir das „unscharf“ Zielen ohne Irisblende anzutrainieren.
Ich denke mal ich muss jetzt einfach mal durch eine Umgewöhnungsphase. Und mir das richtige Zielen mit weißer Scheibe und sofortigem Absetzen beim Fokuswechsel antrainieren. Hilft wohl alles Nix. Da muss ich jetzt durch.
Hat da jemand einen tollen Tipp für mich?
Jetzt freue ich mich erstmal auf den DSB Lehrgang in Wiesbaden
das wird mir auch nochmal gut tun, da bin ich sicher!LG & einen schönes Restwochenende, wünsche ich Euch!
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Liebes Tagebuch, Liebe Mitleser,
ich glaub ich bin heute der Lösung näher gekommen. Ich beschreib mal wie, vielleicht hilft es ja jemandem, dem es genauso geht wie mir. Aber Achtung: Das sollte man nur machen, wenn man genügend Halteruhe hat, sonst verschlimmert es das Zielen vielleicht bei Euch noch.
Ich bin erstmal analytisch vorgegangen was ich mir beim Zielvorgang so alles ansehen und gleichzeitig kontrolliere
- Kornhöhe im Kimmenspalt
- Abstand Kimmenspalt rechts
- Abstand Kimmenspalt links
- Abstand zur Spiegelunterkande
- Ausrichtung des Korn zum Spiegel (hier gleiche ich das Korn mit den Seitenkanten des Spiegel ab)
- Das Korn ist hierbei so breit wie der Spiegel, Kimmenspalt und -tiefe so klein wie möglich
Deswegen springe ich entweder mit dem Fokus zwischen allen Fokuspunkten hin- und her, was teilweise ganz gute „Strecken“ für das Auge sind. Oder ich versuche das Zielbild als „ganzes“ zu sehen was zu meinst dazu führt dass ich mit dem Fokus auf dem Spiegel liege und Kimme und Korn im „unscharfen“ zu koordinieren. Daher auch mein Hang zur Irisblende, da ich dann im geschlossenen Zustand Kimme und Korn deutsch schärfer sehe während ich aber eigentlich mit der Schärfe auf dem Spiegel liege. Dazu kommt noch ein mentaler Punkt: „ich ziele/schieße dabei mental auf den Spiegel, also die 10 in der Mitte“. Obwohl das ja nicht stimmt. Technisch gesehen ziele und schieße ich auf einen Punkt unterhalb des Spiegels und nur der Diabolo trifft auf Grund der Visiereinstellung dann mehr oder weniger oft in die Mitte. Und das alles alles in Summe fühlte sich bei mir irgendwie „unrund“ an. So viel zur eigenen Bestandsaufnahme und Fehleranalyse.
Der Gedankengang heute früh beim Morgentraining:
01. den Spiegel unscharf halten, Nur auf das Korn fokussieren und Irisblende weglassen
02. Erst so spät wie möglich den Fokus kurz vor dem Absenken in den Halteraum auf das Korn lenken
03. den rechten Kimmenspalt eher ignorieren und mich mehr auf den linken konzentrieren um einen Fokuspunkt weniger zu haben.
04. den Spiegel als Ziel versuchen mental zu „ignorieren“ und auf den Halteraum zielen & schießenDas hat heute morgen schon ganz passabel geklappt.
Aber: Da der Halteraum-10er als Äquivalent zum Spiegel-Zehner kleiner ist als die Spiegelbreite, die ich bisher zur Kontrolle des Korn verwendet habe, musste ich bei meiner Kornbreite nach wie vor weite Fokusstrecken absolvieren. Daher habe ich mein Korn (bei LP-500 ist das ein Drehkorn) auf die kleinste Breite gestellt, da ich dann weniger Distanzen überbrücken muss. Dazu habe ich die Kimmenbreite auf das Minimum gesetzt und versucht nur den rechten Kimmenspalt zu fokussieren.
Dazu habe ich mir klargemacht, dass ich den Spiegel nur als „Ausrichtungskorridor“ zum Absenken des Korn in den Halteraum benutze und dann nur die Unterkante des Spiegel zur Ausrichtung von Kimme und Korn verwende. Im Halteraum Ziele & schieße ich mental auf das 10 Cent stück unter der Spiegelunterkante…
Die ersten Schuss waren eine Katastrophe… Da ich mit dem schmalen Korn gefühlt über die Spiegelbreite eierte, da mir die Orientierung fehlte. Dazu führte das stärkere fokussieren des linken Kimmenspalt dazu dass die Treffer rechts landeten, da ich mit dem Kimmenspalt zielte.
50 Schuss später habe ich den 9er Kreis gehalten…
50 Schuss später sahen die Trefferbilder dann so aus:

Kurz danach dann sogar mal so:
Eine Offenbarung für mich, denn das fühlte sich nun zum ersten Mal nach Monaten wieder nach richtigem Zielen an und die Fokussprünge wurden weniger. Wenn ich die Konzentration verliere, gibt es direkt eine Quittung mit einer 8. Aber das passierte heute dann im Laufe der Zeit immer seltener.
Und es fühlte sich endlich wieder „Rund“ an…
Gut, das war heute aber auch ein Training auf Papier. Dort sind die Lichtbedingungen für mich besser, da die Meyton-Anlagen mich sehr blenden. Mal sehen ob ich das auch bei digitalen Ständen reproduzieren kann. Das wäre für mich ein echtes Highlight… Das sehe ich dann Dienstagabend wieder

***Disclamer: für alle denen es genauso geht: gerne inspirieren lassen, aber Vorsicht in der Anwendung. Das kann für Euch auch der totale Murks sein und es bei Euch verschlechtern. Ich beschreibe ja nur meine Lösung und das kann für Euch auch genau die falsche Lösung sein.***
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Vorallem, da es ja fast an die 380 gegangen wäre, wenn die Ausreißer in die 7+8 eine 9 oder besser geworden wären. Glückwunsch!
Und mit etwas Fanatasie formen die roten 10er auf Deinem Trefferbild ein S… Super! 
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Die 380 ist ein Ziel! Ja! Aber selbst 8er und auch 7er gehören dazu! Es ist gut Ziele zu haben aber wie erreichen selbst die besten ihre Ziele? Nur durch Training, Einsicht und vor allem Fehler machen! Kaum jemand springt von jetzt auf gleich in die höchsten Ebenen. Behalte deine Ziele aber versuche es nicht zu überstürzen! Bleibe dabei, lerne und höre nie auf zu lernen! Und selbst wenn du im Training schon so manches Superergebnis geschossen hast, dann ist das kein Vergleich zum Wettkampf!
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