Der Unfall war mit einer Kartusche, die vom Hersteller als fehlerhaft zurückgerufen wurde.
Gültigkeit Pressluftkartusche
-
-
Na, da ist ja wieder was los und Jeder hat Recht. Aber, was ich eigendlich wissen wollte, war nicht die Haltbarkeit und ob da Hersteller was verdienen wollen, sondern nur, Quartal, oder Monat? Jetzt weiss ich´s. Wenn ich im Sommer bei der Waffenkontrolle in München bin, bekomme ich mit einer abgelaufenen Kartusche, diesen Aufkleber nicht, ohne den ich nicht schiessen darf. Auf Diskussionen lassen die sich da nicht ein. Danke noch mal für die Hilfe von Euch!
Gruß, Onkel Peter
-
.........sondern nur, Quartal, oder Monat? Jetzt weiss ich´s. ......
Was erwartest Du hier?
Offensichtlich wird unterschiedlich gestempelt, ein 11. Oder 12. Quartal ist nicht mal bei Waffenbesitzern vorstellbar.
Wenn Du jetzt davon ausgehst dass bei Deiner Kartusche das Quartal gestempelt ist, solltest Du halt beim Hersteller nachfragen, der kann es Dir verbindlich sagen.
-
Nee, das reicht mir schon, was ich bisher gelesen habe. Hier bekommt man viele gute Tipps, wenn man nicht gerade auf Streithähne trifft, die fast jedes Thema endlos in die Länge ziehen. Warum auch immer.
-
Zu dem Thema "Haltbarkeit von Alukartuschen" fand ich dies im Netz, weiß aber leider nicht mehr wo das war.
Zitat:
Ablauffrist Aluminium Pressluftkartusche
Die 10 Jahre sind ein Kompromiss zwischen intensiv genutzten Dauergebrauchs- und seltenst genutzten Schrankwaffen /Kartuschen.
Eine Alukartusche hält 1000 Füll- und Entleerungsvorgänge sicher aus. Das sind dann in 10 Jahren circa 2 Füllungen (und anschließendes Leerschießen) pro Woche.
Ein Gelegenheitsschütze kann die Kartusche also wohl rund 20 Jahre sicher nutzen. -
Walther hat doch auch Carbonkartuschen, welche 20 Jahre "TÜV" haben. Ansonsten wie gesagt 10 Jahre für Stahl- (hier 1x mit Prüfung verlängerbar um 10 Jahre, max. also 20), und Alu (immer nur 10 Jahre).
Man hat weder eine Garantie, dass einem bei Einhaltung der Fristen nix passiert, noch dass eine Kartusche doppelt so lang hält, wenn ich sagen wir mal nur einen Füllzyklus pro Monat oder noch längeren Abständen habe. Da muss jeder, sofern er nicht einem Zwang wie die Waffenkontrolle zwecks Zugang zu Wettkämpfen unterliegt, mit sich selbst ausmachen, ob er sich an die herstellerseitige Vorgabe hält oder nicht.
Ansonsten, wenn eine Kartusche sagen wir ca 200 EUR kostet, auf 10 Jahre umgerechnet würde ich 20 EUR pro Jahr dafür investieren. So gesehen doch keine allzugroße finanzielle Belastung. 20 EUR = ca 2 Dosen Premiumdias.
-
Ansonsten, wenn eine Kartusche sagen wir ca 200 EUR kostet, auf 10 Jahre umgerechnet würde ich 20 EUR pro Jahr dafür investieren. So gesehen doch keine allzugroße finanzielle Belastung. 20 EUR = ca 2 Dosen Premiumdias.
Bei 20 Nachwuchsschützen - ok, einige nur Licht, dafür andere LP + MLP also ca. 20 Waffen sind das pro Jahr für den Verein 400 Ocken. Nur die Kartuschen - nicht der Wertverlust der Pistole etc. pp.!
-
Es war eine Kartusche von Morini, die der Länge nach aufgeplatzt ist.
Da hat ein Schütze den halben Daumen verloren, deshalb die Rückrufaktion.
Ich habe einmal recht lange mit dem Inhaber von Prelutec telefoniert.
Ich habe verstanden Prelutec arbeitet mit hochwertigem Aluminium aus dem Flugzeugbau.
Ich bin kein Metallurge und werde kein Risiko eingehen. Ich gehe nicht über 175 bar hinaus.
Abgesehen davon habe ich bei meiner Feinwerkbau P8X Probleme die Kartusche ein Kartusche
mit 200 bar aufzudrehen, bei den letzten mm, wenn das Ventil geöffnet wird.
-
Da hat ein Schütze den halben Daumen verloren, deshalb die Rückrufaktion.
Die Kartuschen wurden bereits vorher zurück gerufen, nicht aufgrund dieses Vorfalles!
-
Abgesehen davon habe ich bei meiner Feinwerkbau P8X Probleme die Kartusche ein Kartusche mit 200 bar aufzudrehen, bei den letzten mm, wenn das Ventil geöffnet wird.
Den Satz verstehe ich nicht. Dann stimmt ggf. was nicht mit dem Gewinde.
-
Die Kartuschen wurden bereits vorher zurück gerufen, nicht aufgrund dieses Vorfalles!
Ja, der Rückruf erfolgte schon Mitte 2018 und und bezog sich auf Kartuschen aus den Jahren 2016/17. Das Schreiben wurde zeitnah hier durch Carcano eingestellt.
Der Unfall in Indien ereignete sich, soweit ich weiß, erst Ende letzten Jahres und wurde von wegi82 hier publik gemacht. Siehe obigen Verweis. Entweder hat der Schütze den Rückruf gar nicht mitbekommen oder aber nicht beachtet.
Mit bestem Schützengruß
Murmelchen
-
Das 10-Jahresgebot ist aber schon weit über 10 Jahre alt. Nicht erst seit 2016-2018.
-
Das 10-Jahresgebot ist aber schon weit über 10 Jahre alt. Nicht erst seit 2016-2018.
Auf wen und was bezieht sich deine Aussage?
Ich fürchte, ich kann Dir gerade nicht ganz folgen.
Mit bestem Schützengruß
Murmelchen
-
Ich habe verstanden Prelutec arbeitet mit hochwertigem Aluminium aus dem Flugzeugbau.
Was iimmer das bedeuten mag.
-
Der Rückruf kam vor dem Unfall, meine Annahme war falsch.
Quellenangabe: https://www.indianshooting.com/news/pistol-cy…tional-shooter/
Auf dem Foto kann man erkennen wie der Mantel der Kartusche geplatzt ist.
Ich werde nun die alten Kartuschen aussortieren.
Danke schön wegi82 für den Link.
-
Den Satz verstehe ich nicht. Dann stimmt ggf. was nicht mit dem Gewinde.
Ich habe für die P8X zwei Kartuschen von Feinwerkbau. Nun habe ich bei einer Kartusche Luft nachgefüllt auf 200 bar.
Ich habe die Kartusche eingeschraubt, die Gewinde sind in Ordnung, und auf den letzten mm wird das Ventil geöffnet.
Mit der blossen Hans konnte ich die 200 bar nicht überwinden, konnte sie also nicht so weit genug einschrauben um das Ventil komplett zu öffnen. Habe dann Druck abgelssen mit der beiliegenden, die dem Entleeren der Kartuschen dient. War dann bei 125 bar und konnte die Kartusche reindrehen.
Ist das verständlich?
Ich werde nun bei 150 bar bleiben um die Gewinde zu schonen.
-
Update zu dem Unfall.
Es ist nicht beim Schiessen passiert, sondern beim Auffüllen der Kartusche.
-
Ist das verständlich?
Ja, ist es - komisch ist das trotzdem. Ich habe eine junge Schützin mit der P8X, die hat trotz kleiner Hände kein Problem damit.
Und ich sorge dafür, dass unsere Pressluftflaschen nicht unter 180 Bar absinken. -
Auf wen und was bezieht sich deine Aussage?
Ich fürchte, ich kann Dir gerade nicht ganz folgen.
Ich meine, dass es bereits länger als 10 Jahre her sein muss, dass sich die Hersteller auf eine Ablauffrist von Alukartuschen von 10 Jahren geeinigt haben.
-
Ich meine, dass es bereits länger als 10 Jahre her sein muss, dass sich die Hersteller auf eine Ablauffrist von Alukartuschen von 10 Jahren geeinigt haben.
So ist es, das Ablaufdatum ist schon seit Beginn des Forums Thema, also schon über 15 Jahre.
-