https://www.nwdsb.de/images/Dateien…ngen/2-2023.pdf
Ich hatte damals mit Furnier telefoniert und er bestätigte mir, das es auch für LGa gilt.
Sollte jemand auch noch historisch schießen , da gilt weiterhin 60mm.
Position und Länge des Korntunnel bei Auflage
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Hallo zusammen,
ich bin neu und bitte um Nachsicht. Mir geht es um die zulässige Höhe der Visierung in der Disziplin LG Auflage.
In einem Beitrag im Forum hatte ich gelesen, dass die zulässige Höhe von 80 mm auf für die Disziplin LG Auflage gelten soll.
Die Info der TK 2-2023 vom 24.02.2023 nimmt Bezug auf die ISSF Regeln. In der Onlineversion der Sportordnung des DSB für 2024
erschien die Info "keine Änderungen im Teil 9 "(Auflage) . In der Tabelle im Teil 9 stand bei mir noch das Maß 60 mm für den Abstand von Kornmitte zur Laufachse.
Ich würde mich auf die Sportordnung verlassen. Da steht ganz klar im Teil 9, Seite 8 unter Sonstiges:
Länge: Korntunnel <= 80mm
Durchmesser: Korntunnel <= 25mm
Abstand: Kornmitte - Laufmitte <= 60mm, einschüssig
Da ich ab und an mal als Kampfrichter unterwegs bin, wird zumindest bei unseren RWK's die Sportordung des beginnenden Sportjahres gültig.
Das neue Sportjahr beginnt, wie hier schon erwähnt, zum 1.10.23 für das Sportjahr 2024. So ist es uns zumindest vermittelt worden.
Gruß, Wolle
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@WoRo Die Sportordnung war 02.2023 schon gedruckt. In der Änderung steht „mit sofortiger Wirkung gültig“ was brauchst du noch um eine neue Regelung zu akzeptieren???
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@WoRo Die Sportordnung war 02.2023 schon gedruckt. In der Änderung steht „mit sofortiger Wirkung gültig“ was brauchst du noch um eine neue Regelung zu akzeptieren???
Ich brauche nichts zum akzeptieren. Ich nehme es so wie es vorgeschrieben wird.
Ich habe lediglich nur auf Mausis Frage geantwortet.
Ich verstehe nur nicht warum ich hier so von Dir angeblafft werde?
Gruß, Wolle
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Ich würde mich auf die Sportordnung verlassen. Da steht ganz klar im Teil 9, Seite 8 unter Sonstiges:
Länge: Korntunnel <= 80mm
Durchmesser: Korntunnel <= 25mm
Abstand: Kornmitte - Laufmitte <= 60mm, einschüssig
Weil du das einfügst. Das ist alt und wurde durch die technische Kommission am 24.02.2023 aufgehoben.
Als Kampfrichter solltest du auch Aktualisierungen der technischen Kommission lesen und nicht nur nach Schema „f“ verfahren.
Ich bin im Moment nicht so gut auf KF zu sprechen, seit dem letzten We in Dortmund 😊😉
Würde ich dich anblaffen, würde das anders zu lesen sein. Also, ruhig Brauner. -
Ich verstehe nur nicht warum ich hier so von Dir angeblafft werde?
Gruß, Wolle
Mach dir nichts draus.
Manchmal ist der Ton hier etwas rauer.

Ich musste mich auch erst daran gewöhnen

Mfg Ronny
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Das ist alt und wurde durch die technische Kommission am 24.02.2023 aufgehoben.
Als Kampfrichter solltest du auch Aktualisierungen der technischen Kommission lesen und nicht nur nach Schema „f“ verfahren.Es gibt hier Zeitgenossen, ich gehöre zu diesen, die vertreten die Auffassung, dass nur die Regeln und Bestimmungen Gültigkeit besitzen, welche so auch in der aktuell gültigen Sportordnung sehen.
Auslegungen oder Klarstellungen durch die technische Kommission sind daher in Ordnung, nicht aber neue Regeln oder Regeländerungen im laufenden Sportjahr. Alles andere führt nur zu Chaos, Streit und Unzufriedenheit, wie wir auch hier immer wieder feststellen dürfen.
Der DSB scheint übrigens inzwischen diese Auffassung auch zu teilen.
https://www.dsb.de/der-verband/ue…dnung-national/
ZitatDer Deutsche Schützenbund weist ausdrücklich darauf hin, dass für den Sportbetrieb und bei Streitigkeiten über die Auslegung der Sportordnung lediglich die vom Deutschen Schützenbund autorisierten Veröffentlichungen herangezogen werden dürfen. Diese sind das vom Deutschen Schützenbund offiziell gedruckte Regelwerk (Stand 01.01.2023) und die Online-Version der Sportordnung auf der Internetseite des Deutschen Schützenbundes.
Nein! Doch! Oh!
Mit bestem Schützengruß
Murmelchen - manchmal auch mal Schießleiter
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Um das mal aufzuklären:
1. aktuelle SpO.
2. Mitteilungen der TK (stehen immer über der SpO.!)
3. Festlegungen des Veranstalters (können Sachverhalte einschränken oder lockern)
Tatsache ist, dass es der DSB nach wie vor nicht schafft, Mitteilungen bzw. Festlegungen der TK in die jeweils nachfolgende Fassung der SpO. einzufügen und somit "dauerhaft zu manifestieren". Dieser Umstand ändert aber nichts an deren Gültigkeit.
Ich (auch A-Kampfrichter) habe also neben meiner aktuellen SpO. immer das komplette Sammelsurium der TK-Festlegungen der letzten Jahre dabei.
Eins der prominentesten Beispiele ist wohl das Thema "Sicherheitsfaden" - der hat es bis heute nicht in die SpO. geschafft (auch nicht in die 2024er). Trotzdem wird er seit Jahren bei jeder DM gefordert.
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Der DSB scheint übrigens inzwischen diese Auffassung auch zu teilen.
Das ist Wunschdenken. Im Streitfall würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die TK-Festlegung "gewinnen".
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Auch wenn es schon mehrfach richtig beschrieben wurde, es gilt die Höhe von 80mm.
Die anderen Schlaumeier hier können ja auch gern das alte Maß verwenden - damit machen sie auf jeden Fall nichts falsch.
Es handelt sich ja um das maximal erlaubte Maß. Weniger geht immer.
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Das ist Wunschdenken. Im Streitfall würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die TK-Festlegung "gewinnen".
So habe ich es auch bei der Waffenkontrolle in Hannover erlebt. Es wurde bei meinem Vordermann eine TK zu Rate gezogen. Es ging wohl um Systemlänge gemessen am System oder Verschluss
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Das ist Wunschdenken.
Von wem? Von DSB?
Das von mir nebst Verweis eingefügte Zitat steht so auf der Seite des DSB und ist zumindest für mich eindeutig. Ich würde sogar sagen, an Eindeutigkeit kaum zu überbieten.
Auch wenn es schon mehrfach richtig beschrieben wurde, es gilt die Höhe von 80mm.
In der noch gültigen SpO 2023 steht sowohl in der Tabelle in Teil 1 als auch in der Tabelle in Teil 9 60 mm bzw. <= 60 mm.
In der neuen SpO 2024 steht in der Tabelle in Teil 1 nun 80 mm, in der Tabelle in Teil 9 aber immer noch <= 60 mm.
Und da soll jetzt so ein Zettel von von 2-2023 Klarheit schaffen, obwohl darin der Auflageteil gar nicht berücksichtigt wird?
Oder noch besser, ein Telefonat mit Herrn Furnier? Das dürfte dann aber wohl nur für ganz besondere Schlaumeier gelten, oder?
Leute, mit Verlaub, wer hier nicht das oder die Probleme erkennt, dem ist wohl eh nicht zu helfen.
Mit trotzdem bestem Schützengruß
Murmelchen
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Ich habe Herrn Funier gerade angeschrieben. Ich werde es euch mitteilen, wenn ich eine Antwort erhalten habe.
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Seltsam ist aber schon „liebes“ Murmelchen, dass z. Bsp. alle LGa Schützen (5) vom Hundsanger Schützenverein mit 80mm bei Laufmitte bis Korntunnelmitte in Dortmund geschossen haben. Und jeder kam durch die Waffenkontrolle.
Ich weiß es daher, weil Sie bis auf einen bei der historischen Bundesmeisterschaft nicht mit ihrem eigenen Gewehr schießen durften, weil bei den historischen die 60mm weiterhin gelten. Und die besagten Schützen aber auf 80mm umgebaut hatten.
Aus dem Grund hatten wir in Dortmund das Thema. -
Von wem? Von DSB?
Das von mir nebst Verweis eingefügte Zitat steht so auf der Seite des DSB und ist zumindest für mich eindeutig. Ich würde sogar sagen, an Eindeutigkeit kaum zu überbieten.
Das mag schon sein, aber tut mir leid, es in aller Deutlichkeit (und Ehrlichkeit) sagen zu müssen: da liegt bei dir Wunschdenken vor.
Da kann geschrieben stehen, was da will - gegen die Herren G.F. ("der Liebe Gott") und O.M. ("der Papst") kommt nun mal keiner an, Punkt! Kannst es ja gern mal versuchen - viel Glück dabei.Und da soll jetzt so ein Zettel von von 2-2023 Klarheit schaffen, obwohl darin der Auflageteil gar nicht berücksichtigt wird?
Die "Zettel" wie du sie nennst, oder Mitteilungen der TK, wie sie offiziell heißen, sollen dafür sorgen, dass in den betroffenen Fällen schnell (i.d.R. sofortige Gültigkeit) auf Änderungen bzw. Anpassungen im Regelwerk der ISSF oder auf Zulässigkeit innerhalb des DSB reagiert wird.
Dass in der Praxis oftmals das genaue Gegenteil (noch mehr Verwirrung und Diskussionen) dadurch bewirkt wird, wird bewusst in Kauf genommen. Das Problem an der Sache ist, dass die "fertige" neue SpO. bereits lange vor ihrem Erscheinen wieder "veraltet" ist, wie in diesem konkreten Fall. Die Regeländerung kam von der ISSF und wurde mit sofortiger Wirkung vom DSB übernommen.Das war schon bei der SpO. in Ringordnerform so, da gab es teilweise zum Erscheinen bereits eine Blättersammlung zum Austausch. Das liegt einfach daran, dass der DSB bei all den Änderungen seitens der ISSF und der ständigen Weiterentwicklung im Herstellerbereich gar nicht hinterherkommt. Die aktuelle SpO. ist quasi bei Erscheinen schon 1-1,5 Jahre "hinterher". Ein echtes Dilemma.
Das kann man gut oder schlecht finden, ändern können wir es nicht. In den meisten Fällen ist es aber für den einzelnen Schützen kein Nachteil, außer in den Fällen, wo bisher erlaubte Dinge plötzlich nicht mehr erlaubt sind (Beispiel "patronenähnliche Sicherheitseinrichtungen").
Was ich persönlich maximal "unglücklich" finde, dass bereits länger existierende Festlegungen es nicht oder nur selten in die dann nächste SpO. schaffen.Viel bedenklicher finde ich jedoch die Tatsache, dass Kampfrichter, die bei DM's eingesetzt werden, keine Ahnung vom Regelwerk haben (Beispiel "nonverbales Coaching"). Da werden Schützen und Trainer "angefahren" und verwarnt, obwohl dies bereits seit geraumer Zeit erlaubt ist (auch in der SpO.!).
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So habe ich es auch bei der Waffenkontrolle in Hannover erlebt. Es wurde bei meinem Vordermann eine TK zu Rate gezogen. Es ging wohl um Systemlänge gemessen am System oder Verschluss
Auch so ein schönes Thema. Aber auch hier wurde inzwischen von der TK für etwas mehr "Klarheit" gesorgt. Den vormals verwendeten Begriff "Systemeinbettung" gibt es nicht mehr. Es wird nun tatsächlich vom Systemanfang gemessen (entspannt, Verschluss zu).
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Viel bedenklicher finde ich jedoch die Tatsache, dass Kampfrichter, die bei DM's eingesetzt werden, keine Ahnung vom Regelwerk haben (Beispiel "nonverbales Coaching").
Das ist jetzt sicherlich keine Absicht, aber Du kannst ja gerne mit dem Schnitzen anfangen, damit im nächsten Jahr genügend zur Verfügung stehen.
Das hat ja auch einen Grund, warum die Bekleidungskontrollen nur noch stichpunktartig durchgeführt werden, das Personal fehlt...in Quantität und auch dann auch in Qualität.
Wer hat denn heutzutage noch Lust, für den Sport die Zeit zu opfern, ein Ehrenamt zu betreiben? Da kann man sich viel Gedanken, machen aber auch der Schießsport ist nur ein Spiegelbild durch unsere Gesellschaft.
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das Personal fehlt...in Quantität und auch dann auch in Qualität.
Wer hat denn heutzutage noch Lust, für den Sport die Zeit zu opfern, ein Ehrenamt zu betreiben? Da kann man sich viel Gedanken, machen aber auch der Schießsport ist nur ein Spiegelbild durch unsere Gesellschaft.
Kann ich nachvollziehen.
Aber Diskussionen, vor dem Wettkampf, mit dem Kampfrichter kostet immer Ringe .
Dass bekommst du während des Wettkampfs nicht mehr aus dem Kopf.
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Kann ich nachvollziehen.
Aber Diskussionen, vor dem Wettkampf, mit dem Kampfrichter kostet immer Ringe .
Dass bekommst du während des Wettkampfs nicht mehr aus dem Kopf.
Kenn ich zu Genüge...als kampfrichtender Sportschütze, der beides aus Spaß macht.
Viel bedenklicher finde ich jedoch die Tatsache, dass Kampfrichter, die bei DM's eingesetzt werden, keine Ahnung vom Regelwerk haben (Beispiel "nonverbales Coaching"). Da werden Schützen und Trainer "angefahren" und verwarnt, obwohl dies bereits seit geraumer Zeit erlaubt ist (auch in der SpO.!).Es wird auch genügend Schützen geben, die bei der DM keine Ahnung vom Regelwerk haben

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Wer hat denn heutzutage noch Lust, für den Sport die Zeit zu opfern, ein Ehrenamt zu betreiben? Da kann man sich viel Gedanken, machen aber auch der Schießsport ist nur ein Spiegelbild durch unsere Gesellschaft.
Da hast du leider recht. Dennoch kann das nicht immer und überall als Ausrede oder Rechtfertigung für die immer schlechter werdende Qualität herangezogen werden. Das spiegelt sich schon in dem Umstand, dass "nachrückende" jüngere Kari's deutlich weniger Fehler machen, als die - man verzeihe mir die Bezeichnung - etwas angestaubten. Man hat schon irgendwie den Eindruck, dass die keine richtige Lust mehr haben, sich weiterzubilden bzw. sich mit den aktuellen Regeln auseinanderzusetzen. Und sorry, das kann man doch erwarten - zumindest in der Disziplin, in der sie eingesetzt sind. Auch der Umgang ist teilweise sehr seltsam. Viele sind freundlich, hilfsbereit und umgänglich, einige rennen dort mit einem Gesicht rum, als würden sie gleich alle fressen wollen und sind total unfreundlich.
Möglicherweise sollte hier auch mal über eine "angemessene" Entschädigung seitens der Ausrichter nachgedacht werden. So idealistisch ist ja heute kaum noch jemand, dass er als Werktätiger z.B. für die DM in München 2 Wochen Urlaub opfert und am Ende "noch Geld mitbringen muss" um dort Kampfrichter zu sein. -