2. Pistole oder besser Wechselsystem

  • Hallo zusammen,

    zuerst einmal geht es mir nicht um freie Plätze in der WBK und aktuell schlummert dort eine .22 Voreintrag.

    Neben meiner 6" CZ 75 SP-01 9mm, möchte ich gern noch ein .22 Kaliber schießen und wollte mir dafür noch eine favorisierte Mak 4 Light anschaffen. Abzugkit und andere Griffe schon lagernd.

    Wettbewerbe ca. 4x im Jahr und ich freue mich über Resultate im Mittelfeld.

    Disziplinen Training ausschl. 25m Präzi. Im Wettbewerb freue ich mich über die Möglichkeit Fallscheibe und Speed.

    Genau dafür dachte ich an die 22er.

    Nun verunsicherte mich ein Verkäufer und meinte, besser bei dem wenigen Training wäre das Wechselsystem.

    Im anderen Fall ist eine Verschlechterung bei der CZ vorprogrammiert, da man sich bei dem wenigen Training mit 2 Griffstücken und Abzügen plagt.

    Das Sp-01 Wechselsystem für .22 (also nicht das ältere Kadett 2) wird wohl aktuell nicht mehr hergestellt, so die Auskunft seitens AKAH. Da müsste ich also ggf. bei verfügbarkeit zuschlagen.

    Was meint Ihr dazu bzw. welche Erfahrungen sind die Euren zum Thema?

    Ich selber bin -mit Coronapause- seid 2019 aktiv.

    Danke

    Jens

  • Hi,

    wenn Du wenig trainierst und mit Mittelfeld zufrieden bist, würde ich mir da keine großen Gedanken machen und nach Verfügbarkeit und Preis entscheiden. Man kann schon zwei verschiedene Waffen nutzen, ohne dass man durcheinander kommt.

    Wenn Du Ambitionen hast, macht es schon Sinn mit Wechselsystem günstig viel zu trainieren,

    Gruss, Marcos

  • Wettbewerbe ca. 4x im Jahr und ich freue mich über Resultate im Mittelfeld.

    Wo ist dann das Problem mit dem Kontingent?

    Regelmäßige Meisterschaften und auch einer dritten oder vierten Kurzwaffe steht nichts im Weg.

    Warum sich dann mit Wechselsystemen plagen?

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Du schießt mit 9mm Para und .22lfB unterschiedliche Disziplinen?

    Dann darf oder besser sollte es für jedes Kaliber eine eigene, idealerweise bestmöglich an Deine Bedürfnisse und an die Disziplin angepasste Waffe sein.

    Oder soll es die .22er nur als Wechselsystem zum Training sein und mit der 9 Para gelegentliches Training und Wettkämpfe?

    Ok, immernoch besser mit .22 lfB zu trainieren als garnicht ;-P

    Oder, da Speed sicherlich einen enormen Munitionsverbrauch bedeutet, geht es Dir um Kostenersparnis mit der günstigeren .22 lfB? Das würde absolut Sinn machen.

  • Ich kann da nur für mich sprechen.

    Wenn ich z.B. auf die Meisterschaft "25m KW Präzision / Kombi" gehe, starte ich i.d.R. mit 1101 (9mm Pistole), 1110 (KK-Pistole ohne Optik), 1106 und/oder 1108 (Revolver.38 bzw. .357) und wenns mich rappelt auch noch 1107 / 1109 (Revolver .44 Spez. / .44 Mag). Dito bei Fallplatte oder Speed.

    Wegen einem einzigen Start setzte ich mich doch nicht ins Auto - bei den Spritpreisen heute!

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)