KK Pistole/ Revolver 25m Präzision welche Waffen sind Top?

  • Karl, das mit dem Schlagbolzen kann wohl auch mal nach recht geringer Schußzahl vorkommen. Das ist vor allem bei den Schnellfeuerschützen relevant, die ja riesige Mengen an Munition durchschicken. Ich habe bis jetzt einmal gewechselt bei ca. 5000 Schuß. Das dauert bei dem einen Jahre, Ein SF Kaderathlet haut das auch mal in 3-4 Wochen raus.

    Das wäre ja heute sogar für Behördenwaffen zu wenig.

    Der Schlagbolzen sieht ja wirklich nicht so aus, dass er nicht auch problemlos aus einem langlebigeren Material gefertigt werden könnte.

  • Ich denke eher das Design ist das Problem. Erbricht da, wo er sich verjüngt oder am Kopf, wo auch eine Stufe ist.

  • Ich denke eher das Design ist das Problem. Erbricht da, wo er sich verjüngt oder am Kopf, wo auch eine Stufe ist.

    Auch dafür hätte ich bei der Zeit die die Waffe schon auf dem Markt ist erwartet dass sich da eine Lösung findet, nicht unbedingt bei uns aber bei den Freunden in den USA schon.

  • Ich hatte auch schon mal daran gedacht, bei Herrn Zindel vorbei zu schauen. Aber bei meiner Schußleistung ist da der Leidensdruck nicht groß genug. Da wechsel ich halt alle 2 Jahre.

  • Nein, bis jetzt nicht. sollte ich aber nächstes Jahr in München starten, dann würde ich das vorher schon prophylaktisch tun. Es sei denn, er bricht vorher schon.

  • dann würde ich das vorher schon prophylaktisch tun

    Würde ich nicht. Denn WANN ein Pardini SchlaBo bricht, weiß nur der Herr im Himmel. Kann auch mit einem neuen passieren.

    Besser ist es, einen Wechselverschluss (mit frischem Schlabo) mit sich zu führen, wenn man ernsthafte Wettkämpfe bestreiten will.
    Den mit frischem Bolzen kann man ja zum WK reintun, den mit dem alten dann zum Training "aufbrauchen" und eben als Backup.

    Der Verschluss ist in weniger als einer Minute gewechselt und eine Waffenstörung hat man ja "frei".

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Wer entsprechend ambitioniert ist, wird das sicher so handhaben. Für mich wäre es ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Und so wahrscheinlich ist es ja wirklich nicht. Die Pardini ist schon eine pflegeleichte robuste Pistole.

  • Auch wenn es wieder als üble Stänkerei vom Karl rüberkommt möchte ich mal fragen was hier los wäre wenn ein Produkt einer anderen verbreiteten Marke solche Eigenheiten zeigen würde?

  • Auch wenn es wieder als üble Stänkerei vom Karl rüberkommt möchte ich mal fragen was hier los wäre wenn ein Produkt einer anderen verbreiteten Marke solche Eigenheiten zeigen würde?

    Joseg mein Lieber, ist doch vollkommen klar, Walther und MG würde aber so richtig Lack bekommen. Die Pardini kommt zwar aus Italien ist aber keine Diva.

  • @Karl, ach nein, wenn es so klar und nicht unterschwellig daherkommt, ist die Frage durchaus berechtigt.

    Insbesondere hier, wo ja danach gefragt wurde, welche Waffe top ist.

    Wenn denn nun trotz solch einer eigentlich inakzeptablen „Krankheit“ wie dem brechenden Schlagbolzen (das ist ja wie bei Festplatten, es ist nicht die Frage ob sie versagt, sondern wann) die Besitzer ihr die Treue halten, dann muss sie auch Vorteile bieten, und wenn es nur so wäre, das sie gut aussieht ;)

    Da scheint die Pardini SP wohl wie hier im thread teilweise benannt noch mehr zu bieten.

    Hätte ich so ein Ding, würde ich, wenn der Schlagbolzen gebrochen wäre, mal schauen/testen, ob das Mistding, was ich stark vermute, durchgehend gehärtet ist.

    Dann wäre es ein Produktionsfehler, aber sowas kommt vor (da fällt mir gerade z.B. ein, dass es ein italienisches Auto war, bei dem in den ich glaube 70ern als Antidröhnmasse in die Schweller Montageschaum eingespritzt wurde - der Schaum war hygroskopisch und die Schweller sind ratzfatz weggerostet — ein Konstruktionsfehler).

    Ein nur teilweise gehärteter Schlagbolzen wäre dann mein Testkandidat, und ich bin mir sicher damit wäre das Problem behoben.

    Nun habe ich gerade, weil der Schlagbolzen der AR15 dem der Pardini SP sehr ähnlich sieht, angefangen nachzusehen, ob das Problem dort auch auftritt und ja, das Problem gibt es dort durchaus auch. Aber ob das nun an der Form, Material etc. liegt, ist eine neuer Beitrag, und um das selber zu recherchieren, da fehlt mir gerade die Motivation: bei meinen Waffen kenne ich dieses Problem zum Glück nicht :)

  • Auch wenn es wieder als üble Stänkerei vom Karl rüberkommt

    Jetzt stänkert der Wegi aber noch ein wenig mit: Die Gewehrschützen werden ja aufgrund ihrer Ausrüstung ja immer belächelt. Ich merke aber in diesem Thread, dass der Pistolenkoffer nur die Spitze des Eisbergs zu sein scheint... :D

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Also, mir ist ein Schlagbolzenbruch alle 5000 Schuß allemal lieber, als Zuführstörungen alle 20. Es ist ja nicht so, dass bei anderen Waffen der Schlagbolzen ewig hält. Bei GSP und MG2 kommt es auch schon mal vor. Manche GSP Schützen merken es aber gar nicht und wundern sich, dass die Hülsen nicht richtig ausgeworfen werden. Die SSP kann bei der Zuführung auch sehr zickig sein. Jedes Fabrikat hat seine Macken. Und jeder kann sich aussuchen, mit welchen er am besten leben kann.

    Ich merke aber in diesem Thread, dass der Pistolenkoffer nur die Spitze des Eisbergs zu sein scheint... :D

    Wenn Du das auf den Verschluss beziehst, Der geht wohl gerade so noch mit in den Koffer.

  • Wenn Du das auf den Verschluss beziehst, Der geht wohl gerade so noch mit in den Koffer.

    Wurde nicht auch schon kolportiert man müsse eine Ersatzwaffe mithaben? *duckundweg*

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Hätte ich so ein Ding, würde ich, wenn der Schlagbolzen gebrochen wäre, mal schauen/testen, ob das Mistding, was ich stark vermute, durchgehend gehärtet ist.

    Dann wäre es ein Produktionsfehler, aber sowas kommt vor (da fällt mir gerade z.B. ein, .... ein Konstruktionsfehler).

    Die Schlabos von Pardini SIND ein KONSTRUKTIONSfehler. Allerdings einer, der behoben werden könnte: Dur RICHTIGES Härten. Kostet aber Geld. Trotzdem ist die Pistole alles in allem offensichtlich das Beste, was aktuell am Markt für Spitzenschützen vorhanden ist. Sonst würden nicht die Weltklasseschützen fast alle auf diese Marke schwören.

    Für einen überschaubaren Betrag (nämlich für einen Wechselverschluss - nicht pro Schütze, sondern pro Mannschaft, wenn man sparen muss) ist man auf der sicheren Seite. Jedes Auto hat entweder ein Reserverad oder zumindest einen Kompressor und Reparaturgel an Bord. Oder man lebt mit dem - für Otto Normalschützen überschaubaren - Risiko. Wie man will.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Ist das schön, Hämmerli 208 vs. Pardini SP

    https://m.youtube.com/watch?v=mYSiyPTASrk

    Klar subjektiv (oder objektiv?), dass die Entscheidung für die Hämmerli fällt, aber so muss das in meinen Augen sein, behalten wird „Target Pistol Guy“ aus guten Gründen aber beide.

    Ich empfehle bei Hämmerli die 208S, weil sich dort das Abzugszüngel verschieben lässt.

    Das Thema Griffwinkel kenne ich auch, meine Walther LP300 habe ich inzwischen auf den Griffwinkel der Feinwerkbau AW93 umgestellt - da kann ich sozusagen kräftig und gleichzeitig relativ entspannt die Waffe halten und habe in der Haltung/Griffwinkel kein Thema mit Umgewöhnung mal das eine und dann das andere zu schießen.

  • Klar subjektiv (oder objektiv?)

    Schon der Ursprung zeigt dass das die reine wahre Lehre sein muss.

    Schade dass bei der Hämmerli 208 (s) nicht mal selbst der Hersteller erkannt hat dass er damit die Spitze des Waffenbaus erreicht hat.

  • Hi, ich bin bei der SSP-e hängen geblieben. Eine perfekt ausgeglichene Waffe.


    Anfangs hatte ich auch massive Probleme (Hülsenauswurf, Ladefehler etc) konnte relativ schnell rausbekommen, woran es lag :)


    1. Munition - hier sollte man eine "weichere" nicht so starke Munition nehmen.


    Nach vielen Tests bin ich bei der "Nammo Schönebeck GmbH ihrer SK Pistol Match .22 LR hängen geblieben.


    Die ist schön weich, und ideal für die SSP-e. Auch das Schmiermittel an der Patrone ist leicht und selbst im Winter noch "ölig".


    Ich hatte als das Problem das bei mehreren Aderen z. B. RWS das Fett an der Patrone sehr fest/zähflüssig wurde.


    Neben der zu starken Munition, welche Fehler beim Auswurf verursachten - war die Waffe nach 500 Schuss so verdreckt wie eine GSP mit 5000 Schuss.

    Wirklich heftig suche mal die Bilder raus, die ich auch an meinen Händler gesendet habe.


    Für meine anderen Babys ist die Munition zu schwach und "schiebt" den Schlitten beim Auswurf nicht gaz hinter. So gibts "Ladefehler". In der SSP-e läuft sie perfekt und habe nur sehr selten ab 500-900 Schuss mal einen,/zwei Ladefehler.


    Waffe reinigen und alles wieder im Lot. Inzwischen reinige ich diese immer nach einem Karton (500 Schuss), was bei der SSP etwas Aufwendiger ist, aber mit etwas Übung in 10 Minuten komplett erledigt ist.


    Das Gerät ist wirklich sehr weich, sehr präzise und mit leicher Spannung kann man hier die 5 Schuss sehr schön ohne bei Präzision in das Ziel jagen. Bin von der Ruhe selbst nach all den Jahren absolut begeistert.



    + Munition (nicht so starke Munition ist optimal für die SSP9


    + Sauberes und asolut ruhis scussverhalten.


    - Reinigungsintervall sollte man nach 500 Schuss einpendeln, Reinigungsdauer für anfänger 20 Minuten, nach etwas übung 10-15 Minuten aufwand.


    - Waffe ist anderster zu handhaben und bedarf etwas übung (aer nach 3-4 Treinigseinheiten sollte alles sitzen - und man merkt die vorteile des Designs!)

  • Ich schiesse ebenfalls eine SSP-E allerdings nur im Auflagebereich. Ich reinige nach etwa 300 Schuss. Ich schiesse ebenfalls die dunkelgrüne PM von SK. Ich hatte mal Elektronik-Probleme an einem wichtigen Wettkampf. Seitdem diese ersetzt funktioniert sie einwandfrei. Spopi frei schiesse ich mit dem Arbeitspferd Pardini SP ebenfalls mit dunkelgrüner SK PM. Meine Vorderlader muss ich deutlich häufiger reinigen. ;)

    Viel Spass! und allzeit Guet Schuss!