KK Pistole/ Revolver 25m Präzision welche Waffen sind Top?

  • Ach Karl...

    Ich habe nicht geschrieben, dass der Pardini Lauf ein großer Vorteil ist. Ich habe lediglich geschrieben, dass die Italiener das Konzept verbessert haben. Die Weltelite schießt diese Pistole, weil die Waffe zuverlässig ist und Pardini einen Top Service hat.

  • Schönen Dank für die Informationen.

    Ich schieße auch Luftpistole, dort habe ich de Griff eingestellt.

    Als Sportpistole habe ich bisher nur die GSP geschossen.

    Da hätte ich gerne die Möglichkeit des Griff einzustellen.

    Linksschütze
    P8X
    GSP Atlanta
    FWB 800 Wood Basic
    Anschütz 8002
    Anschütz1903

  • die Vorteile des mit immerhin 5 mm längeren Laufs der Pardini hinweisen.

    Karl,

    die Hersteller kämpfen in dem Segment um jeden Millimeter Lauflänge. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe waren die ersten GSP eine längere Ausführung, dann hat man zugunsten von einer besseren Griffgestaltung die Läufe gekürzt. Die Präzision hat in der Masse der Läufe sehr darunter gelitten. Das war so markant das die Läufe wieder verlängert wurden.

    Was aber nicht heist das alle Läufe schlecht waren, es gab sehr gute Läufe nur je kürzer der Lauf je dünner die Auswahl. Man musste Glück haben.

    Die Produktion wurde ja nicht umsonst eingestellt.

    Morini hat aus dem Grunde bei der CM22 das Magazin nach vorne steil angestellt und die Rampe nach oben verlegt. Die sind so glaube ich auf 135mm Lauflänge gekommen, bei freier Griffgestaltung.

    Die Frage ist ja, sind 5 mm Entscheidend, sie müssen es nicht sein nur es wird schwieriger, und wie oft kann man die 5mm kürzen da die ja offensichtlich wenig Rolle spielen, dann sind wir irgendwann mal bei 8cm Läufen..........

    Fakt ist um Stabilität einer Flugbahn zu erreichen gehört Lauflänge und 153mm bei einer Sportpistole sind dazu schon schwierig genug.

    no.limits

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • no.limits:

    Die Mühe der Erklärung habe ich mir mir nicht gemacht, da Karl ja eh nur sticheln will. Aber Du hast recht. Wir hatten das hier im Forum schon mal irgendwo tiefergehend diskutiert. Und bei den 8cm Lauflänge waren wir auch schon. Meine OSP hatte so einen Stummellauf. Und zusätzlich Entlastungsbohrungen. Wir waren damals froh, wenn wir bei RWS eine Charge .22 kurz gefunden haben, die auf der DUELLSCHEIBE sicher die die 10 gehalten hat. Da reden wir über 10cm Streukreis.

  • Morini hat aus dem Grunde bei der CM22 das Magazin nach vorne steil angestellt und die Rampe nach oben verlegt. Die sind so glaube ich auf 135mm Lauflänge gekommen, bei freier Griffgestaltung

    Wenn wir gerade beim Thema sind, hätte ich auch gleich eine Frage: Die SPRF ist der CM22M RF ja hinsichtlich des Rückstosssystems überlegen, daher macht es Sinn, die Pardini bei OSP zu schiessen. Bei den Damen, welche kein Schnellfeuer schiessen, ist sie jedoch trotzdem weit häufiger anzutreffen als die Morini. Hat das einen praktischen Hintergrund oder geht es da eher darum, dass Pardini eher bei Wettbewerben vor Ort ist?

  • Bei den .22kurz war halt alles bis zum Limit und darüber ausgereizt. Aber da kommen wir dann endgültig komplett vom Thema ab.

    Generell ist es aber doch so, dass im Prinzip jeder Millimeter mehr Lauflänge der Präzision zuträglich ist und die Munitionsauswahl erleichtert.

    Und für Karl: Das bedeutet nicht, dass jeder kurze Lauf unpräzise ist oder es bei einem langen Lauf immer egal ist, was man reinstopft. ;)

  • Samson:

    "oder geht es da eher darum, dass Pardini eher bei Wettbewerben vor Ort ist?"

    Das ist einer der Hauptgründe. Denn auch die Pardini ist weit davon entfernt, die perfekte Pistole zu sein.



  • Samson,

    insgesamt sind es viele Dinge die da reinspielen, siehst Du nicht zuletzt an der MG hat auf dem Papier die besten Voraussetzungen. Ist aber nicht zuverlässig.

    Pardini hat es verstanden zum richtigen Zeitpunkt als der GSP Stern am sinken war Ihr Modell zu bringen. War auch sehr holperig am Anfang, mit dem elektronischen Abzug etc.

    Pardini hat von Anfang an die richtigen Leute gesponsert und einen sehr präsenten Service national und international geboten. so wurde das zum Selbstläufer.

    Walther hat sich hier die Wurst vom Brot nehmen lassen. Die SSP ist ein Geisbock, die ist in der Spitze so gut wie nicht zu finden. Der Anschluss an die GSP Erfolge ist so nicht geglückt. Das Teil verteidigen und loben eher nur Mittelklasseschützen, oder die es gesponsert bekommen.

    Die SSP müsste der Pardini überlegen sein, sie hat theoretisch mehr Plus Waffentechnisch gesehen. Ich sage mal ketzerisch die die SSP schießen merken es nicht.......... (Ausnahmen wird es geben)

    Pardini ist zur Zeit konkurrenzlos, zumindest solange bis MG die Zuverlässigkeit im Griff hat und die SSP deutlich führiger wird.

    Fazit, es hängt ab von dem Umfeld in dem sich der Schütze bewegt welche Info er da bekommt oder wichtiger die er sich holt. Es hängt ab von den Disziplinen die er schießt. Die Handgröße spielt ne Rolle. Es hängt ab vom eigenen Schiessstiel und den Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten des Schützen. Ganz wichtig die Analysefähigkeit des selben.

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  • Meine OSP hatte so einen Stummellauf. Und zusätzlich Entlastungsbohrungen. Wir waren damals froh, wenn wir bei RWS eine Charge .22 kurz gefunden haben, die auf der DUELLSCHEIBE sicher die die 10 gehalten hat. Da reden wir über 10cm Streukreis.

    Warum hast Du dann noch eine Walther gekauft?

    Auch weil man Dir zu einer Waffe geraten hat die noch halbwegs sicher funktioniert?

    "oder geht es da eher darum, dass Pardini eher bei Wettbewerben vor Ort ist?"

    Das ist einer der Hauptgründe. Denn auch die Pardini ist weit davon entfernt, die perfekte Pistole zu sein.

    Das aus Deiner Feder, das versteht sogar der Karl.

  • @Karl: Das habe ich ja schon öfter und ausführlich geschrieben, mit welchen Unzulänglichkeiten man mit der Pardini klar kommen muss. Würde ich sie alleine benutzen, hätte ich mich vielleicht sogar damals für die MG2 oder SSP entschieden. Aber meine Tochter benutzt sie auch. Und da ist die Entscheidung in Richtung robust und einfach zu zerlegen gefallen. Ich bin kein Markenfetischist, der seine eigene Waffe in den Himmel lobt und allen anderen die Existenzberechtigung abspricht. Bei der LP habe ich mich auch nicht für Steyr oder Morini entschieden. Mit meiner LP500 komme ich besser klar. Auch wenn alle darauf einprügeln.

    Zur Walther OSP: 1988 hat sich die Frage nicht gestellt. Die Walther waren die einzigen wirklich zuverlässigen und hatten einen Service, wie heute Pardini. Und das ist das Wichtigste beim Schnellfeuer. Die Hämmerli hatten auch nicht wirklich bessere Schussbilder. Ich spreche hier von den reinen Schnellfeuerpistolen .22kurz.

    Ich wüsste ad hoc niemanden, der im Leistungssport damals keine Walther OSP geschossen hat. Dann kam der Umstieg auf die "normale Sportpistole". Walther hatte da wohl Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit bzw. die Pistolen sind kaputt gegangen. Pardini war da zur rechten Zeit zur Stelle...

  • Samson:

    "oder geht es da eher darum, dass Pardini eher bei Wettbewerben vor Ort ist?"

    Das ist einer der Hauptgründe. Denn auch die Pardini ist weit davon entfernt, die perfekte Pistole zu sein.

    Welche Probleme hat die Pardini denn? Mir sind die fragilen Zündstifte bekannt, gibt es Weitere (gerade in der Hinsicht, dass ich in #4 die Pardini selbst empfohlen habe)?

  • Also,

    der Schlagbolzen bricht recht häufig. Man sollte also immer einen in Reserve haben und wechseln können. Das Magazin ist gleichzeitig Auswerfer. Bei einer Waffenstörung ist es dadurch fummelig, die Patrone raus zu bekommen, weil sie zwar ausgezogen wird, aber am Verschlussstück hängt. Um den Schlitten zu arretieren muss man einen Knopf an der Unterseite vor dem Magazinschacht betätigen ohne sich dabei die Finger zu brechen. Das Einstellen des Abzuges ist vorsichtig ausgedrückt nicht gerade selbsterklärend. Der Griff ist nicht dreh- und schwenkbar. Es muss also am Griff gearbeitet werden, um Korrekturen vorzunehmen. Die Aufnahme für den Griff ist recht groß, so dass es schwierig ist, ihn für kleine Hände anzupassen. Zusätzlich ist es in dem Fall noch möglich, dass das Züngel nicht weit genug nach hinten gestellt werden kann. Umgekehrt müssen Schützen mit großen Händen eventuell etwas vom Magazinschacht weg fräsen, um den Abzugsfinger unter zu bekommen. Und die Piktogramme auf der Visierung fallen eher unter die Kategorie "künstlerisch wertvoll" als "hilfreich". Mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein :amused:

    Das sind nicht wirklich Probleme, aber eben Unzulänglichkeiten, die bei anderen Herstellern zum Teil besser gelöst sind. Die haben dann aber wieder andere Macken. Und so muss jeder für sich entscheiden, mit welchen Kompromissen er am besten leben kann.

  • Eure Erfahrungen sind hilfreich für mich.

    Wenn ich lese was Kietze schreibt, dann bliebe ich bei meiner GSP Atlanta.

    Ich habe einen schönen neuen Linksgriff, die Fingerablage für links und ein paar verschiedene Kimmenblätter.

    Ich trainiere mit einfacher CCI Munition und arbeite daran in die 9 zu kommen.

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  • Wenn ich lese was Kietze schreibt, dann bliebe ich bei meiner GSP Atlanta.

    Andreas,

    dann solltest Dir eventuell mal so eine Liste von Deiner GSP machen.........

    grüße no.limits

    Steyr EVO/E
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    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • dann solltest Dir eventuell mal so eine Liste von Deiner GSP machen.........

    Ja, das wäre mal interessant, wenn einige Nutzer so ehrlich die Macken ihrer Waffen auflisten würden. Da kommt bei jeder Marke schön was zusammen. Das Meiste fällt einem ja erst auf, wenn man die Pistole in Gebrauch hat. Dazu kommt natürlich, dass man sich kritisch und analytisch mit seiner Pistole auseinandersetzt und nicht alles als gegeben hin nimmt. Aber es ist auch nicht jeder in der Lage dies zu erkennen und kritisch zu hinterfragen. Dazu kommt, dass meist ja auch ein Vergleich fehlt.

  • Ja, das wäre mal interessant, wenn einige Nutzer so ehrlich die Macken ihrer Waffen auflisten würden.

    Bei meinen Zweiradfreunden macht das was Du Macke nennst den Besonderen Charme des Fahrzeugs aus

    und bei groben Fehlern hatte halt der Luigi einen schlechten Tag.

    Solange Aussehen, die Waffe muss mir gefallen usw. Auswahlkriterien sind, kann das nichts werden.

    Zum Schlagbolzen bei der Pardini: Kann man das Problem durch regelmäßigen Tausch beheben oder bricht der auch nach geringer Schußzahl.


    Aber es ist auch nicht jeder in der Lage dies zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.

    Dann würden die meisten ja auch erkennen müssen dass das Problem hinter dem Schaft/Griff liegt und dort wesentlich mehr Potential zur Verbesserung zu finden ist.

  • Karl, das mit dem Schlagbolzen kann wohl auch mal nach recht geringer Schußzahl vorkommen. Das ist vor allem bei den Schnellfeuerschützen relevant, die ja riesige Mengen an Munition durchschicken. Ich habe bis jetzt einmal gewechselt bei ca. 5000 Schuß. Das dauert bei dem einen Jahre, Ein SF Kaderathlet haut das auch mal in 3-4 Wochen raus.