Ich habe mir für mein FWB 800X auch das Putzzeugs von ahg gekauft. Für Kaliber 4,5 soll man 5 dochte einlegen. Die habe ich beim besten Willen nicht in den Lauf ziehen können. Ich habe mich mit 3 trockenen Dochten begnügt. Geht das wirklich mit 5 Dochten ?
Luftgewehr putzen
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- Gewehr
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Henning F. -
27. März 2021 um 14:26
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Nehme einfach so viele Dochte, das diese mit etwas Zugkraft durchgeführt werden


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Mit 5 sollte es funktionieren (außer es hätte sich 1 Docht etwas verdreht dann klemmt es) bei denen wo ich habe nehme ich sogar 6 wenn die Verunreinigung zu stark sein sollte.
Gruß 😊
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Fürs PUTZEN ist eine Mischung von Ata und Ballistol, angerührt mit frischem Gebirgsquellwasser, am besten. Hilfweise geht auch Rhein-Schlemmsand mit einer Stahlbürste.
Waffenreinigen ist etwas anderes, aber das ist für die Schreiber hier möglicherweise zu hoch. -
Es gibt halt verschieden dicke Dochte, dass ist wie im Leben


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Warum soll man einen reinen Bleilauf putzen? So ein Luftgewehr ist kein Vorderlader, wo sich die ablagerungen aufbauen.
Es entsteht durch das Schießen mit Diabolos bzw. auch bei KK-Muni in der Regel ein Gleichgewischt.
Never touch a running system!
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Natürlich sollte man Luftdruckwaffen putzen. Es lagern sich Bleireste in den Zügen und Feldern ab und das beeinflusst die Schussleistung erheblich. Dies konnte ich beim Munitionstest meinen Kunden auch schon etliche male beweisen.
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KK reinigt man nach jedem Schießen, ein LG nach 300 bis 500 Schuss.
Beim KK reicht ein Tropfen Öl (lt. Christian Bauer, Leiter Sortservice Walther, gehört keine Chemie in den Lauf).
Beim Lg nur trockene Dochte, ein Reinigungsset liegt beim neuen Gewehr bei. -
mein LG reinige ich ab und an mit trockenen Dochten, etwas regelmäßiger schieße ich die Reinigungspfropfen von VFG aus „Filz“ durch
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nicht harzend sind eigentlich alle Öle, die man so im „Maschineneinsatz“ findet, weil Harz setzt im Grunde eine biologische/pflanzliche Basis voraus
Säure ist aber schwieriger, gibt nicht um sonst „TAN und TBN“ und oftmals Angaben zum ph-Wert bei Schmierstoffen und üblicherweise sind Schmiwrstoffe zwar basisch eingestellt, bringen aber Säure mit
Ballistol wäre ein guter Ansatz, ist aber sehr leicht lösliche und emulgierr mit Wasser/Feuchtigkeit
aich bin auf eine Produktlinie von Liqui Moly aufmerksam geworden, das insb. auf das Waffenöl, vgl.: https://www.liqui-moly.com/de/de/guntec-w…5116.html#24391
auch Addinol hat was in Form des W18: https://addinol.de/produkte/indus…oele/waffenoel/
nutzt sowas hier jemand?
im übrigen halte ich das „putzen“ auch des Laufs mit Öl als „Hilfsmittel“ für sinnvoll;
die trockene Reinigung dürfte die Felder säubern, aber ich sehe die kalten Bleiablagerungen mit ggf. negativer Wirkungen eher im Bereich der Züge bzw der Kante vom Feld hin runter in den Zug und ein Öl dürfte hilfreich sein, wenn man dort „überstehende“ Bleireste entfernen will
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Alles anzeigen
nicht harzend sind eigentlich alle Öle, die man so im „Maschineneinsatz“ findet, weil Harz setzt im Grunde eine biologische/pflanzliche Basis voraus
Säure ist aber schwieriger, gibt nicht um sonst „TAN und TBN“ und oftmals Angaben zum ph-Wert bei Schmierstoffen und üblicherweise sind Schmiwrstoffe zwar basisch eingestellt, bringen aber Säure mit
Ballistol wäre ein guter Ansatz, ist aber sehr leicht lösliche und emulgierr mit Wasser/Feuchtigkeit
aich bin auf eine Produktlinie von Liqui Moly aufmerksam geworden, das insb. auf das Waffenöl, vgl.: https://www.liqui-moly.com/de/de/guntec-w…5116.html#24391
auch Addinol hat was in Form des W18: https://addinol.de/produkte/indus…oele/waffenoel/
nutzt sowas hier jemand?
im übrigen halte ich das „putzen“ auch des Laufs mit Öl als „Hilfsmittel“ für sinnvoll;
die trockene Reinigung dürfte die Felder säubern, aber ich sehe die kalten Bleiablagerungen mit ggf. negativer Wirkungen eher im Bereich der Züge bzw der Kante vom Feld hin runter in den Zug und ein Öl dürfte hilfreich sein, wenn man dort „überstehende“ Bleireste entfernen will
https://www.wiederladewelt24.com/de/waffenausru…freiniger-148ml
Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.
Beim LG und auch beim KK.
Ich verwende eine Reinigungsschnur mit Dochten.
Die Filze zum Durchschießen verwende ich nicht mehr.
Ich würde auch kein Öl verwenden. Bis der Lauf das Öl rausgeschossen hat kann ewig dauern und dann irgendwann das Trefferbild wieder das Alte ist.
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Danke poolbaucenter
zur Nutzung von Öl im Lauf liest man viele Meinungen, da mache ich mir nochmal Gedanken zu;
für Oberflächen und insb. das Holz nutze ich Ballistol
bei den Filzen schwanke ich, ob ich sie weiter nutze, aber zum direkt nach der Nutzung mal durchschießen sollten sie OK sein;
ein AHG Set mit Dochten zum richtigen reinigen habe ich
Der Tipp mit dem Tuch im Koffer ist nicht schlecht, da ich diese Brösel von dem Schaumstoff an meinem Gewehr auch schon gefunden habe.
So ein Tuch macht nicht nur wegen der Brösel sinn.
und wer ein fusselfreies Tuch sucht, das optimal in Gewehrkoffer passt, ich habe eins gefunden - https://amzn.eu/d/hbjzTrg in 60x120
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RB-Shooting Reinigungsset Schnur + Dochte
damit bin ich top zufrieden
und wenn es etwas mehr verschmutzt ist, mache ich einen Tropfen Laufreiniger mit dran.
Hoppes No. 9 Synthetic - synthetischer Laufreiniger 148ml (wiederladewelt24.com)
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stimmt, RB hat das günstig als Eigenmarke und es sieht dem AHG „sehr“ ähnlich
wichtig finde ich, dass nicjts metallisches dabei ist, Nylonschnur ist super, dazu Baumwolldochte
tendiere auch eher zu einem richtigen Laufreiniger…. 👍🏻
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ich hatte meine Fragen auch direkt an Feinwerkbau gestellt
- eignet sich für die (gelegentliche) Pflege des Nußbaum-Holzschaftes Ballistol Universal-Öl; zur eher regelmäßigen Pflege z.B. nach jedem Training / Wettkampf würde ich lediglich mit einem Tuch trocken abwischen?
- ich verstehe richtig, Sie raten von Filzstopfen zum durchschießen als "Laufreinigung" ab?
- in der Bedienungsanleitung wird von geölten Dochten gesprochen, welches Öl eignet sich dafür am Besten?
- sollte der Bereich Schieber / Absorber "gepflegt" werden, wenn ja wie/womit?
heute kam die Antwort, sehr umfassend und eindeutig, daher ein dickes Lob an den Feinwerkbau-Service
➢ Äußerliche Reinigung/Pflege: Nach jedem Schießen mit einem weichen Baumwolltuch abreiben. Den Nussbaum Schaft können sie in größeren Abständen mit einem leicht öligen Tuch abreiben. Ballistol können sie verwenden.
➢ Reinigung des Laufinneren nach ca. 500 Schuss
➢ Zur Reinigung des Laufinneren, den Lauf mit Reinigungsschnur und einem trockenen Reinigungsdocht mehrmals durchziehen
➢ Filzpfropfen empfehlen wir nicht unbedingt. Mit der Zeit besteht die Gefahr, dass Filzpartikel in das Ventilsystem gelangen und Probleme verursachen.
➢ Ist der Lauf stärker verschmutzt, einen mit einem Waffenöl ihrer Wahl leicht geölten Docht durchziehen und anschließend mit trockenen Putzdochten wieder entölen, bis diese keine Öl- und Schmutzspuren mehr zeigen
➢ Nach jeder Laufreinigung ist ein kurzer „Einbleivorgang“ notwendig (ca. 10 Schuss), da sonst anfangs Präzisionsschwankungen auftreten können
Die Systeme der Feinwerkbau - Luftdruckwaffen arbeiten über längere Zeit wartungsfrei und sollten daher nur in längeren Zeitabständen nachgeschmiert werden.
Ggf. einmal jährlich alte Fettrückstände von den Abzugsteilen vorsichtig entfernen und die Abgangskanten wieder leicht mit Feinwerkbau Spezial-Gleitfett neu einfetten. Das Schieberrohr in dem der Absorber läuft, kann hinter dem schwarzen Verschlusskopf hauchdünn mit FWB Spezialgleitfett geschmiert werden. Darauf achten dass kein Öl oder Fett in das Innere des Absorbers gelangt. Das würde die Funktion des Absorbers, die auf Reibung basiert außer Kraft setzen.
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Nachtrag
auf meine konkrete Nachfrage, ob es eine Empfehlung von Feinwerkbau für den „geölten Docht“ zur Laufreinigung gibt, sprich welches Waffenöl man dort nutzen sollte:
- keine spezielle Empfehlung
- auch hier kann man bedenkenlos das Ballistol Universal Öl verwenden
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heute kam die Antwort, sehr umfassend und eindeutig, daher ein dickes Lob an den Feinwerkbau-Service
➢ Äußerliche Reinigung/Pflege: Nach jedem Schießen mit einem weichen Baumwolltuch abreiben. Den Nussbaum Schaft können sie in größeren Abständen mit einem leicht öligen Tuch abreiben. Ballistol können sie verwenden.
➢ Reinigung des Laufinneren nach ca. 500 Schuss
➢ Zur Reinigung des Laufinneren, den Lauf mit Reinigungsschnur und einem trockenen Reinigungsdocht mehrmals durchziehen
➢ Filzpfropfen empfehlen wir nicht unbedingt. Mit der Zeit besteht die Gefahr, dass Filzpartikel in das Ventilsystem gelangen und Probleme verursachen.
➢ Ist der Lauf stärker verschmutzt, einen mit einem Waffenöl ihrer Wahl leicht geölten Docht durchziehen und anschließend mit trockenen Putzdochten wieder entölen, bis diese keine Öl- und Schmutzspuren mehr zeigen
➢ Nach jeder Laufreinigung ist ein kurzer „Einbleivorgang“ notwendig (ca. 10 Schuss), da sonst anfangs Präzisionsschwankungen auftreten können
Die Systeme der Feinwerkbau - Luftdruckwaffen arbeiten über längere Zeit wartungsfrei und sollten daher nur in längeren Zeitabständen nachgeschmiert werden.
Ggf. einmal jährlich alte Fettrückstände von den Abzugsteilen vorsichtig entfernen und die Abgangskanten wieder leicht mit Feinwerkbau Spezial-Gleitfett neu einfetten. Das Schieberrohr in dem der Absorber läuft, kann hinter dem schwarzen Verschlusskopf hauchdünn mit FWB Spezialgleitfett geschmiert werden. Darauf achten dass kein Öl oder Fett in das Innere des Absorbers gelangt. Das würde die Funktion des Absorbers, die auf Reibung basiert außer Kraft setzen.
Was mich beeindruckt, ist dass das Meiste sogar richtig ist. Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Chapeau.
Carcano -
kannst du vielleicht etwas konkreter werden?
also was aus deiner Sicht „richtig“ ist (du sagst ja, das Meiste) und was vielleicht nicht?
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Kein Schaft geht kaputt, wenn er mal einen kurzen Kontakt mit einem leicht (!) mit Ballistol angefeuchteten Lappen hat. Ballistol als solches ist aber kein Holzpflegemittel, sondern (bei regelmäßiger intensiver Anwendung) ein Holzschädigungs- und Holzvernichtungsmittel.
Schaftpflege insgesamt ist ein größerer Komplex. Dauernder Handschweiß tut Holz natürlich nicht gut. Viele Öle aber noch weniger. Und korrekte Pflege mit Leinöl ist vielen SchützInnen physisch zu anstrengend. Umgekehrt hat Leinöl auf Metall nichts zu suchen.
Carcano -