Beiträge von Lanfear

    Bei der DM 2013 wurde noch nach alten Finalregeln geschossen. Da wurden zum Vorkampfergebnis 10 Schuss in Zehntelwertung zuaddiert. Ab 2014 gab es dann das neue Finale mit Nullstellung für das Finale und Elimination. Damals noch mit 2 Startserien á 3 Schuss und dann die Einzelschüsse. Nach 20 Schuss war das Finale dann entschieden. Ab 2017 gab es dann bei LG/LP das Finale mit 24 Schuss so wie es heute praktiziert wird.

    Die Schützen auf der internationalen Bühne habe ich bisher als ziemlich leidensfähig wahrgenommen. Die Finalregeln sind in der Ära von Lissin als ISSF-Präsident so schnell und häufig geändert worden, dass sich Sportler und Trainer teilweise abgewöhnt hatten, sie nachzuvollziehen und sich vorzubereiten. Nach Antritt von Rossi wurden die Finalregeln wieder zurückgedreht.

    Nicht wäre für die ISSF schlimmer, als aus dem olympischen Programm zu fliegen. Dem wird nahezu alles andere untergeordnet. Teilweise wohl auf Anforderung des IOC (habe ich aber keine Belege) teilweise aus Voraussicht, macht man sich in der ISSF stets Gedanken, wie man mit den Finals dem IOC und den bei den Spielen daran hängenden TV-Übertragungen gefallen kann. Die Regelung mit den Hits bei den 25m-Disziplinen gibt es nun schon eine ganze Weile. Ich müsste schon echt überlegen, wie das vorher war. Die Hits sind eine Vereinfachung für den Zuschauer. Von virtuellen Treffern würde ich nicht reden. Hit ist Hit, wenn die vorgegebene Grenze überschritten ist. Man könnte dafür auch eine Klappscheibenanlage mit entsprechend kleinen Scheiben aufbauen. Ist aber Unsinn bei 25m und braucht man auch nicht. In den 25m-Disziplinen gibt es ja die Scheiben schon, da braucht man nichts anderes. Klappt aber im Biathlon wunderbar.

    Die Shoot-Offs sind tatsächlich immer wieder mal ein Thema, weil sie das Zeitfenster für die Finalübertragung schwierig zu berechnen machen.

    Bei Flinte gibt es keine Shoot-Offs mehr im Finale. Da scheidet bei Gleichstand der Sportler mit dem niedrigeren Vorkampfergebnis aus. Ist aber auch nicht ohne bei Flinte, weil so viele in der Quali das gleiche Ergebnis haben. Da gibt es oft Shoot-Offs schon für den Finaleingang und wenn die Finalisten im Vorkampf das gleiche Ergebnis hatten, wird die Reihenfolge bereits vorab in einer Art Shoot-Off ermittelt.

    Ist aber bisher nach meiner Wahrnehmung für 25m nicht ernsthaft diskutiert worden. Das ständig an den Finalformaten gefeilt wird, sieht man auch an den Tests, die oft bei Welt-Cup-Finals ausprobiert werden. Da werden auch die Teilnehmer und ihre Einschätzung gebeten.

    Was kommen soll ist die Aufstockung des Finals für Schnellfeuerpistole auf 8 Teilnehmer. Da gab es schonmal einen Versuch mit zwei Gruppen, wo jeweils 2 Schützen weiterkommen. Damit das bei 25m Sportpistole einen gewissen Gleichklang gab, hat man dort auch schonmal ein Finale mit 2 Gruppen gehabt, obwohl es platzmäßig nicht nötig war. Das war sinnbefreit und auch bei den Sportlerinnen nicht sonderlich beliebt.

    Auch wenn ich an keinem einzigen Final persönlich anwesend gewesen bin, so darf ich doch eine subjektive Meinung zu den Regeln der Finals äußern. Gegenteilige Meinungen nehme ich mit Interesse zur Kenntnis.

    Ich kenne die Shoot Offs nur aus den Aufzeichnungen der ISSF-Finals.

    Da kann ich nur anraten, mal live vor Ort dabei zu sein. Das ist was anderes als sich den Livestream anzuschauen. Nächste Gelegenheit ist der Weltcup in Hochbrück vom 10.-14.Juni 2025. Wenn man möchte, kommt da durchaus mit Trainern und auch Sportlern ins Gespräch. Das ist das Schöne an unserem Sport, da kann man sehr nah dabei sein.

    Ich habe auch nochmal intensiv mein neues Brillenglas getestet. Leider stört es mich, dass ich die Kimme scharf sehe und das Korn nur mit „Anstrengung“ scharf bekomme. Bei einer klassischen Kurzwaffe mit einem Kimme/Kornabstand von 10-20cm mag das gut zu kompensieren sein, aber bei einer LP sind es 35-40 cm. Und das ist wirklich anstrengend (für mich). Werde also nochmal ein weiteres Glas anfertigen lassen müssen, das meinen Fokus zwischen Kimme und Korn und eher auf das Korn legen lässt. Das Projekt „richtiges“ sehen ist leider das bisher Zeit und Geld intensivste… :-/ Hoffe sehr, dass es nur noch einer kleinen Anpassung bedarf und ich dann endlich den Fokus richtig habe…

    Wenn die Kimme scharf ist, passt das Glas nicht. Dann ist es etwas zu viel des Guten. Sowas wie negative Akkomodation ist schwierig bis gar nicht machbar. Ich kenne es aus meiner Erfahrung, dass das Glas so eingestellt wird dass der Fokus immer hinter dem Korn liegt. Die Linse muss also immer noch in einem gewissen Maße akkomodiert werden. Mit zunehmendem Alter wird das wegen der etwa ab dem 40. Lebensjahr eingeschränkten Flexibilität der Linse immer schwieriger. Das engt die Spielräume ein. Dennoch darf der Fokus nicht vor dem Korn liegen. Hier ist also in dem Fall weniger mehr. Grds. kann ich zum Testen einen Testgläsersatz mit Gläser von -0,5 über -0,25, +0,25 und +0,5 Dioptrien empfehlen. Das macht jeder Optiker für rund 30 EUR.

    Ich möchte noch ein wenig nachsalzen. Ferner ergeben sich daraus häufig Shoot Offs, welche den Ablauf des Wettkampfs und die Konzentration der Schützen stören.

    Kann ich nicht nachvollziehen. Shoot-Offs sind keine Besonderheit in den Schnellfeuer- und Sportpistolenfinals. Wir bereiten die Schützen so gut es geht auf solche Finals vor.

    Ich weiß nicht wie oft Du bei solchen Finals dabei warst. Ich mache das jetzt seit 2019 und war bei einigen Finals dabei. Finale ist schon was anderes als Quali. Alle kennen die Regeln und von daher ist die Finalteilnahme immer das Ziel und die Schützen kennen den Abkauf und auch mögliche Shoot-Offs. Ich bin aber gespannt woraus sich Deine Erfahrungen und Kenntnisse sich speisen.

    Danke für die Aufklärung. Es hat mich nur gewundert, da ich das bis jetzt noch bei keinem Wettkampf, egal auf welchem Niveau bei ISSF-Videos gesehen habe.

    Und ich glaube, ich habe schon alle existierenden Videos gesehen.

    Keine Ursache. Die Übertragung mit Scattkurven war bereits beim Junioren-Weltcup 2022 geplant. Bei Luftgewehr ist das auch umgesetzt worden. Bei Luftpistole ist es nicht umgesetzt worden. Da bin ich nicht ganz unschuldig. Es war vorher nicht angekündigt und wurde nachweislich auch nicht im Technical Meeting angesprochen. Eine der deutschen Schützinnen im LP Finale wollte nicht mit Scatt schießen. Also habe ich mich beim damaligen Generalsekretär der ISSF dafür eingesetzt, dass unsere Schützin nicht mit Scatt schießen muss. Nach durchaus emotionaler Diskussion wurde es den Schützinnen freigestellt, ob sie mit Scatt oder ohne schießen.

    Nachdem unsere Schützin das abgelehnt hatte, haben sich am Ende alle anderen Schützinnen auch dafür entschieden, ohne Scatt zu schießen.

    Tatsächlich sind die Finalvideos aber nie online gegangen, weil es einen Rechtsstreit zwischen dem DSB und der ISSF gab. Da sind teure Videoproduktionen gemacht worden, die nie online gegangen sind.

    Laut Kampfrichter wurden die Schützen vorher informiert und befragt.

    Kein Schütze hatte einen Einwand angemeldet.

    Da die Schützen die Scatt ja vom Training gewohnt waren.

    Es handelt sich ja nur um 30 Gramm.

    Laut Scatt-Webseite sind es 56g (https://www.scatt.com/de/products/scatt-mx-w2)

    Außerdem wurde das vorher bekannt gegeben: https://backoffice.issf-sports.org/getfile.aspx?m…Information.pdf
    Zusätzlich wurde es auch nochmal im Technical Meeting kommuniziert. Die Schützen wurden da nicht um Erlaubnis gebeten. Das war eine Vorgabe.

    Nicht alles was Kampfrichter erzählen entspricht offenbar den Fakten.

    Es heißt nicht vier Jahre Wartezeit, sondern mindestens vier Jahre Erfahrungen im Schießsport.
    Ein gewisser Anspruch an Grundwissen für einen C-Trainer sollte schon vorhanden sein.

    Wegen mir dann eben vier Jahre Erfahrung anstelle vier Jahre Wartezeit. Im Ergebnis eine nicht nachvollziehbare Gängelei. Der DSB Qualifizierungsplan enthält keine entsprechende Vorgabe. Auch das man die Lizenz als Schießsportleiter mind. 1 Jahr haben muss und sich sogar vom Verein aktive Tätigkeit bescheinigen lassen muss, zeigt, dass es hier anscheinend ein Problem gibt. Dann gibt es sogar noch den deutlichen Hinweis, dass man für den Fall, dass das alles nicht reicht, bei mangelnden Vorkenntnissen nachgeschult werden muss.
    Im Gewehrbereich muss man zwingend Erfahrungen im Bereich 3-Stellung haben.
    Keine Ahnung was den Verantwortlichen dort unter gekommen ist, wenn sie solche Hürden aufbauen. Aber egal was es war: Das Ergebnis finde ich nur schwer zu rechtfertigen. Da reicht auch ein "gewisser Anspruch an Grundwissen für einen C-Trainer" nicht aus.
    Die geforderten Voraussetzungen passen doch gar nicht zu dem, was ein C-Trainer Basis Breitensport (furchbarer Begriff übrigens) dann amchen soll:
    Hierzu ein Zitat aus der DSB Bildungsrichtlinie:
    Aufgabenschwerpunkte sind Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung von
    ● attraktiven Vereins- und Freizeitangeboten
    ● Übungs- und Trainingseinheiten im sportartspezifischen Anfängerbereich (Technikerwerb, Grundlagentraining)

    Im fachlichen Teil sollen 30 Stunden disziplinspezifische Kenntnisse (15 Luftgewehr/15Luftpistole) vermittelt werden.
    Solche Forderungen wie der Verband in Hamburg stelle ich auf, wenn ich Vertrauensprobleme habe oder keine Trainer ausbilden will.

    Die Defizite der Anwärter können dann in einer Hospitation beim D-Kader ausgeglichen werden. D-Kader ist begrifflich nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Der stammt noch aus der Zeit als die Kader noch in A/B/C/DC und D unterteilt wurden. D-Kader wäre dann also Landeskader. Weiß jemand, ob es einen Landeskader Pistole im Hamburger Verband gibt? Mir ist jedenfalls aus den letzten 10 Jahren kein Sportler bei der Rangliste Pistole in Erinnerung, der aus dem Landeskader Hamburg aufgetaucht wäre.

    Aber es geschehen ja noch Zeichen und Wunder. So ging es mir bisher auch mit dem Norddeutschen Schützenbund. Und siehe da. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, wird dieses Jahr jemand teilnehmen.


    Ich ärgere mich auch manchmal auch über mangelnde Kenntnisse bei Trainer-Anwärtern. Dann regle ich mich wieder runter und versuche eben die Defizite, so gut ich es kann, auszugleichen. Die Hürden hochzusetzen wird leider nicht helfen.

    Btw: Wann macht ihr mal wieder eine B-Ausbildung? Habe grünes Licht von meinem Schulleiter bekommen, darf 2 Wochen unbezahlten Urlaub nehmen.

    Ich nehme an, da bin ich gemeint. Der Start der nächsten B-Trainer Ausbildung Gewehr/Pistole unter Beteiligung des Hessischen Schützenverbands ist für den Herbst 2026 geplant. Da soll die fachliche Woche stattfinden. Die überfachliche Woche folgt dann voraussichtlich im März 2027. Wir haben je 8 Plätze. Bisher war die Verteilung 3/5. Also 3 Plätze vergibt der DSB und 5 Plätze wir. Wir haben unsere Absichten kund getan und hoffen auf eine erfolgreiche Wiederholung.

    Diesen Herbst startet wieder die B-Ausbildung durch den DSB. Da sind aber meines Wissens nach bereits alle Plätze vergeben.

    Alter Vater! Das sind ja mal Voraussetzungen um im Landesverband Hamburg und Umgegend eine Ausbildung als Trainer C Basis Breitensport machen zu dürfen:

    4 Jahre Wartezeit, 1 Jahr aktiver Schießspoprtleiter und Nachweis über die Teilnahme an Kreis- und Landesmeisterschaft.
    Das ist für eine Einstiegslizenz schon heftig. Interessanterweise kann man dann die C Leistungs-Lizenz direkt hinter her machen.

    Und ansonsten:
    Das Teile der überfachlichen Ausbildung an den jeweiligen Landessportbund ausgelagert werden, ist keine Seltenheit. Das machen wir in Hessen auch so. Auch bei uns müssen 30LE über einen Grundlagenkurs für Traineranwärter beim Landessportbund absolviert werden.

    In Hessen gab es eine Strukturreform vor 4 oder 5 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere. Die Kreise und Gaue wurden aufgelöst und neue Bezirke gegründet.

    Da deshalb eine Ebene wegfällt entzerrt sich das ganze Wettkampfgeschehen zeitlich was von Vorteil ist wenn man in mehreren Disziplinen bei den Meisterschaften antritt und auch die RWK`s noch dazwischen kommen.

    Auf jeden Fall eine positive Entwicklung.

    Kann ich genauso bestätigen. Alles deutlich entspannter bei uns in Hessen seit der Reform. Zurück will da niemand mehr.

    Ich habe einen Scatt-Adapter für die Pardini Sportpistole entwickelt mit dem sich neben Präzision auch Duell messen lässt. Die Adapter von MEC und von Pardini selbst funktionieren wunderbar auf Präzision, leider aber nicht gut für Duell. Das liegt aber nicht an den Adaptern selbst, sondern am Scatt-System und der Software.

    Scatt Duell funktioniert in 95% der Fälle nicht mit der Duellscheibe. Die Messung selbst geht auch nicht mit dem Duellmodus aus der Software. Jedenfalls nicht, wenn ich das machen wollte. Also messe ich Duell mit der Präzisionseinstellung auf eine Präzisionsscheibe. Das geht in der allergrößten Not auch mit den Adaptern von MEC und Pardini. Allerdings muss mann die Präzisionsscheibe möglichst nah unter der Duellscheibe befestigen. Klappt mal und mal auch nicht. Sieht auch für den Schützen komisch aus.

    Mein Adapter hat das Problem nicht, da er auf die rechte Scheibe neben der Zielscheibe (75cm Abstand von Scheibenmitte zu Scheibenmitte) ausgerichtet ist. Die Scheibe auf die geschossen wird, ist unabhängig von der Scheibe auf der gemessen wird. Daher geht neben Duell auch Training auf Technikscheiben oder weiße Scheibe.

    Meine ersten Modelle hatten die Scattaufnahme noch unten drunter. Das funktioniert zwar, hat sich aber in Handhabung durch die Sportler nicht optimal bewährt. Daher jetzt die Aufnahme auf der rechten Seite. Die Waffe kann trotz des montierten Scatt-Systems aufgesetzt werden.

    Zur Montage habe ich die Idee von Pardini aufgegriffen. Pardini tauscht für die Montage ihres Adapters die Laufmantelschraube aus und ersetzt sie durch eine Version mit einem M3-Gewinde im Schraubenkopf. So lässt sich der Adapter schnell ohne großen Umbau an- und abbauen.

    Die Bezuschussung für die Beschäftigung von Trainern für die Vereine ist je nach Bundesland, Landessportbund, Landkreis und Gemeinde sehr unterschiedlich. Da ist es mitunter schwierig die einzelnen Zuschüsse zu vergleichen.

    In Hessen gibt es einen Zuschuss durch den Landessportbund. Dieser ist gerade von einem stundenbasierten Zuschuss (maximal 240h pro Jahr) mit einem Zuschusssatz von 1,15 EUR pro h, also etwa 276 EUR auf einen reinen Personenzuschuss ohne Stundennachweis umgestellt worden. Die erste Bescheide im neuen System soll es demnächst geben. Mehr Geld als vorher wird wohl nicht geben.

    Daneben zahlen manche Landkreise und/oder die Städte und Gemeinden im Rahmen ihrer Sportförderung Zuschüsse für die Beschäftigung von Übungsleitern. Bei uns z.B. zahlt die Stadt für geleistete Übungsstunden bei lizensierten Trainer C sagenhafte 0,7 EUR für maximal 250 Stunden. B-oder A-Trainer schaffen es auf 1,50 EUR pro Stunden.

    Voraussetzung ist bei allen Förderungen, dass die Trainer auch tatsächlich bezahlt werden. Entsprechende Vereinbarungen müssen im Zweifel vorgelegt werden können. Wenn die Trainer das Geld anschließend zurückspenden oder im Wege eines verkürzten Zahlungswegs auf die Auszahlung verzichten, freut sich der Verein. Kalkulieren sollte man als Verein damit aber nicht. Das wäre unseriös.

    Hallo Lanfear,

    die Schraube, mit der die beiden Griffschalen der oben abgebildeten FN 150 verbunden werden, hat die Länge von 3,2 cm. Ich habe auch einen Griff von Nill für die FN 150. Hier werden die Griffschalen von zwei Schrauben gehalten. Diese Schrauben haben auch eine Länge von 3,2 cm.

    Weißt Du zufällig was die Schraube für ein Gewinde hat? Wird wohl nicht metrisches sein. oder?

    Die abgebildete FN 150 ...

    Hallo Hans48,
    ich würde gerne einen einen Griff für die FN150 kontruieren wollen. Ich habe einen Scan von dem nachstehenden Griff. Mal schauen, was ich da hinbekomme.

    Was mir etwas sorgen macht, ist die Schraube zur Griffschalenbefestigung. Die Originalschraube wird dann wohl zu lang sein, weil ich links doch einiges wegnehmen muss, damit die Waffe noch in die Prüfkasten passt.

    Weißt Du oder auch gerne jemand anderes, welche Schraubengröße da verbaut ist?

    Hier die Bilder vom Rohscan des bisherigen Griffs:

    3D-Filamente mit Holzanteil sehen schick aus. Gibt es aber aktuell nur mit PLA-Basis. Würde ich aus Stabiltätsgründen maximal bei Luftpistole machen. Auf dem Bild oben handelt es sich um PETG mit Carbonfaserverstärkung im "Schichtholz"-Design mit passender Punzierung ohne Fuzzyskin.

    Als "Vermischer" habe ich mich bisher nicht wahrgenommen :/. Ich habe anscheinend eine andere Vorstellung von "Maßgriff" als Du. Maßgriff ist bei mir das Ergebnis von Griffbau. Bereinigt man diesen Unterschied in unseren Vorstellungen, kommen wir zum gleichen Ergebnis. Kein Einstellbedarf am Ende von Griffbau/Maßgriff, dennoch nett zu haben.

    Dass es dazu mehr als einen Entwicklungsschritt braucht, kann ich nachvollziehen. Sehe ich auch so. Ich mache gerade die Griffe für LP und SP für meine Tochter neu. Die Anpassungen werden jetzt langsam zweistellig, wenn man ihnen Versionsnummern geben würde.

    Holz ist nur eine Alternative um eine gespachtelten/entwickelten Griff umzusetzen. 3D-Druck ist aus meiner Sicht eine ernsthafte Alternative.

    Warum sollte man den Seitenwinkel nicht anpassen können? Das Korn sollte auch ohne Verstellung mittig im Kimmenausschnitt stehen.
    Viele Luft- und Sportpistolen habe keine Seitenverstellung. Da muss das zwingend über den Griff gemacht werden. Dazu brauche ich auch keinen Schießstand, um das zu prüfen.

    Der Höhenwinkel ist Geschmackssache, aber auch der lässt sich über den Griffbau anpassen. Das geht nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Eine Verstellbarkeit an der Waffe ist nett, aber eben auch nicht mehr.