Beiträge von Lanfear

    Du kannst mit beiden Modellen KK Spopi, Standardpistole und OSP schießen.

    OSP kann man wohl mit einer GSP schießen. Einen Blumentopf wird man damit aber nicht gewinnen. Für OSP gibt es wesentlich bessere Pistolen. Die SSP würde ich dafür auch nur begrenzt empfehlen. Die TOP OSP Pistolen kommen im Moment von Pardini. Wenn es aber für die Disziplin OSP etwas aus dem Hause Walther/Hämmerli sein soll, würde ich die Hämmerli SP20 empfehlen.

    Ich habe mir das Förderkonzept angeschaut.
    Mir gefällt die Idee mit den Talentinseln. Den Focus auf die Talentsichtung und Talentförderung unterhalb der Landeskaderebene zulegen, halte ich für einen guten Weg.

    Da ich in Schleswig Holstein wohne, kann ich leider keinen namhaften Optiker in z.B. Manching zur Rate ziehen und muß mit den örtlichen Optikern vorlieb nehmen.


    Das würde ich so nicht sagen. Herr Müller fertigt Dir eine Schießbrille mit Rückgabegarantie auch ohne persönlichen Besuch an. Du brauchst nur einen Optiker, der eine vernünftige Sehstärkenmessung macht. Die Daten gehen dann nach Manching und Du bekommst dann Deine Schießbrille zugesandt.

    Kleine Ergänzung: Markus Bartram ist nicht nur 3xDeutscher im Einzel geworden. Dazu kamen auch noch 2 Mannschaftstitel und noch Einzelsilber und 2x Mannschaftssilber.
    Ich habe .44 Magnum neben ihm geschossen. Ein ausgesprochen sympathischer Mensch.

    Eine dezentrale Lösung würde mich auch besser gefallen. Leider ist der Hessische Schützenverband sehr zentral aufgestellt. Es gibt einmal im Jahr Sichtungstermine/Einladungsschießen auf deren Basis die Kaderschützen festgelegt werden. Die finden zur Zeit gerade statt. Es gibt im Pistolenbereich 4 D1-Kader: Freie Pistole, Schnellfeuerpistole für die Jungs und Sportpistole für die Mädels. Jeweils 6 Schützen/Schützinnen ab Jugendklasse bis Junioren A. Dort stehen 12 Lehrgänge +Wettkämpfe auf dem Plan. Zusätzlich den Schülerkader Luftpistole mit 6 Schülern/Schülerinnen, der dieses Jahr z.B. nur mit 5 Athlethen besetzt war. Dort sind 8 Termine+Wettkämpfe fällig. Dann gibt es da noch den D2-Kader, wo die Schützen mit Perspektive gefördert werden können. Männlein und Weiblein und Pistoledisziplinen gemischt. Je 6 Plätze in Nord und 6 in Süd. DAS WARS!!!
    Wir haben zwar noch 10 Gaue, die alle irgendwelche Übungsleiter haben und dafür wohl sogar Geld und Sachmittel bekommen. In den letzten zwei Jahren wurden in unserem Gau ganze 2 Luftpistolentrainings angeboten. Zustande gekommen ist meines Wissens keins davon. Und wir sind der Gau, der prozentual den höchsten Pistolenschützenanteil beim Nachwuchs hat. Da kann man sich ausmalen, wieviel dann im Rest von Hessen in Sachen Talentförderung außerhalb der Landeskader gemacht wird.
    Was die Qualität des Kadertrainingsangeht, will ich mir kein großes Urteil anmaßen. Ich hätte es mir zumindest nicht so vorgestellt, wie ich es mitbekommen habe.

    Ich habe mich daraufhin bei uns im Kreis mit ein paar Vereinstrainern zusammengetan und mit Einverständnis des Kreisvorstands regelmäßige Lehrgangstage im Rahmen einer Kreisjugendauswahl Pistole ins Leben gerufen. Wir verstehen uns nicht als Kreiskader, sondern mehr als vereinsübergreifende Trainingsgruppe. Die Sache macht bisher einen Riesenspaß. Die Teilnahmequote ist gut. Wir laden zu Luftpistolen-Lehrgängen je nach Standkapazität ca. 25-30 Teilnehmer ein, von denen dann so die Hälfte mitmacht. Im Bereich Sportpistole haben wir dieses Jahr auch schon einen Lehrgang mit 9 Teilnehmern gemacht. Demnächst steht der erste Lehrgang für 10 Jungs im Bereich Schnellfeuerpistole auf dem Plan.
    Der Kreis hat ohne Zögern ein Budget von 500 EUR für das 2. Halbjahr zur Verfügung gestellt, obwohl es dafür vom Verband keinerlei Unterstützung gibt und er eigentlich für sowas gar kein Geld hat. Davon kaufen wir ein bisschen Munition, kleine Belohungen und Preise für Schützen, die sich gut gemacht haben. Auch das Essen an den Lehrgangstagen wird davon finanziert. Geld für die Trainer gibt es keins :S Trotzdem sind wir dort ganz gut aufgestellt.

    Leider gibt es Vereine, die Nachwuchs-Schützen im Pistolenbereich haben, aber auf unsere Einladungen überhaupt nicht reagieren. Auch persönliche Ansprache hat da nichts verbessert. In diesen Fällen sind wir dazu übergegangen die Schützen bzw. deren Eltern direkt anzuschreiben.

    Hi Dan,
    die 20-Sekunden sind kein Hexenwerk. Halt Dich an Wilfrieds und Turricans Tipps. Erster Schuss sollte passen. Lass Dich nicht von den Schnellschießern anstecken. Doppelter Gehörschutz entspannt Dich ein wenig. Wenn nicht lass die Leute neben absichtlich mal schneller schießen.
    5 Sekunden für den ersten, ist eine gute Orientierung. Dann weiter im 3-Sekunden-Takt. Da bist Du bei 17 Sekunden und hast noch was an Reserve. Wenn Du zu schnell bist, zwinge Dich einmal zu atmen zwischen den Schüssen. Training auf stehende Scheibe ist gut. Nimm Dir eine Audiodatei auf, die Dir den Rhythmus vorgibt. Mit MP3-Player oder Notebook abspielen. Trefferlage ist egal. Übe den Rhytmus auf die stehende Scheibe. Gehe dann weiter auf 150 Sekunden. Damit Du den ersten Schuss üben kannst und trotzdem nach hinten viiiiel Zeit bekommst. Nach ein paar Hundert Schuss stellt sich das Zeitgefühl gut ein. Visualisiere den Ablauf während der Minute Ladezeit noch mal. Gehe ihn trocken durch.
    Du wirst sehen, Ergebnisse über 190 Ringe sind gar kein Problem. In den 150 Sekunden 190+ zu schießen ist viel viel schwerer.

    Gruß, Lanfear

    Weis zufällig jemand ob demnächst irgendwo in BaWü oder Hessen oder dem Saarland eine Ausbildung statt findet???

    In Hessen geht die C-Trainer-Ausbildung wieder im Januar los. Der erste Teil ist eine Woche Vollzeit in Frankfurt an der Landessportschule. Dann folgenden die disziplinenspezifischen Teile an Wochenenden im Februar und März im Landesleistungszentrum ebenfalls in Frankfurt. Voraussetzung ist die Jugendbasislizenz und die Schießsportleiterlizenz. Weitere Infos auf der Website oder telefonisch bei Frau Ferling von der Geschäftsstelle des HSV unter 069 / 935222-0 erfragen.

    Meine Tochter schießt mit einer LP2. Damit ist sie bei den Schülerinnen auf der DM unter die besten 15. gekommen. Also durchaus wettkampftauglich. Sie ist sehr zufrieden mit der Pistole und würde sich wohl keine andere kaufen. Die LP ist aber nur die Einstiegklasse bei Steyr. Kein verstellbares Kimmenblatt, kein kugelgelagerter Abzug. Trotzdem eine tolle Pistole. Die diesjährige Deutsche Meisterin bei den Schülerinnen schießt übrigens eine Walther LP400Alu, die meine Tochter z.B. gar nicht mag.
    Viel Geschmackssache dabei ;)

    Hatte schon jemand erwähnt, das Lp Schüler m der Deutsche Meister mit 190 Ringen weggegangen ist?
    Ein wahnsinniges Ergebnis.

    Stimmt. Den Titel bei den Mädels hat eine absolute Newcomerin von einem befreundeten Verein bei uns aus dem Kreis geholt. Schon morgens beim MLP-Schießen hat sie gezeigt, dass sie im Prinzip keine Nerven hat. Erst schmeist sie die Diaboloschachtel um, dann holt sie sich den Vizetitel nach 5 Stechdurchgängen. Beim Präzi-Schießen am Abend schaut sie bei der Ansage "Noch 10 Minuten" kurz nach hinten. Da musste sie noch 10 Wertungsschüssen absolvieren. Zu den 93 aus der ersten Serie packt sie noch 92 Ringe in den verbleibenden 10 Minuten drauf. Das Ergebnis: 185 Ringe. Der Name: Karima Nagengast von der SGem Mühlheim-Dietesheim. Das Beste: Nächstes Jahr immer noch Schülerklasse weiblich.

    Ebenfalls beeindruckend mit der Pistole: Josefin Eder, 3 Starts in der Jugendklasse, KK-Sportpistole: Silber Einzel, Gold Mannschaft, Luftpistole: Gold Einzel, Gold Mannschaft, MLP: Gold im Einzel mit 59 von 60 Treffer.

    Ist mir vergangenen Donnerstag bei der DM passiert:
    Bei der Sportpistole .45ACP im 3. 150-Sekunden Durchgang beim 2. Schuss. Die Waffe doppelt. Der 2. Schuss wird eine schöne 10 (direkt neben der schon vorhandenen 10). Der dritte durch das Doppeln ungewollt abgegebene Schuss landet in der Decke vom Vordach.
    Ich hebe die Hand und melde eine Störung. Die Aufsicht kommt nach Ende des Durchgangs und ich teile ihr nochmal ausdrücklich und klar verständlich mit, dass die Waffe gedoppelt hat und noch 2 Schuss in der Waffe sind. Die Aufsicht übernimmt die Waffe, hält sie einhändig und zielt auf den Rasen vor dem Stand. Wie vorhersehbar schießt die Waffe. Diesmal nur einen Schuss. Die Aufsicht ist leicht irritiert und hatte anscheinend mit einem Klick gerechnet. Ich sage nochmal deutlich, dass die Waffe gedoppelt hatte und jetzt noch eine Patrone im Patronenlager ist. Jetzt versucht die Aufsicht die Waffe zu entladen und den Verschluss hinten zu arretieren. Gelingt ihr nur unter größter Mühe.

    Die Aufsicht meldet das Doppeln an den Schießleiter weiter. Da meldet sich mein Betreuer recht lautstark aus dem Zuschauerraum und weist mich darauf hin, dass sich die Waffe als defekt erklären soll und mir eine Probeserie mit einer Ersatzwaffe zusteht. Dazu hätte ich auch noch Anrecht auf eine 15minütige Unterbrechung um wieder ruhiger zu werden. Ich hatte nämlich sichtbaren Puls und blankes Adrenalinrauschen. Das Vorhersehbare passiert: Der Schießleiter stellt meinen Betreuer in den Senkel. Ich erkläre die Waffe für defekt. Der Schießleiter lässt mir die Wahl zwischen Weiterschießen unter Anerkenntnis einer Störung mit der Ersatzwaffe oder der Unterbrechung von 15 Minuten, dafür aber keine Ersatzwaffe.
    Ich entscheide mich für Weiterschießen mit Ersatzwaffe und schieße eine 8 tief und dann vier mal die 10 mit der Ersatzwaffe. Fragt nicht wie ich das gemacht habe. Da schon zwei 10er auf der Scheibe waren, werden die schlechtesten 5 Schuss gewertet (48 Ringe).

    Der Rest lief normal weiter. Nach dem Schießen (373 Ringe) bietet mir der Schießleiter für den Fall des Finaleinzugs ein weiteres Funktionsschießen vor dem Finale an. Bei 373 illusorisch. Unter 389 ist da nix mit Finale. Ich war nach dem Schießen völlig am Ende.

    Jetzt habe ich mir die Regeln noch mal angeschaut, damit ich beim nächsten mal nicht wieder wie der Depp dastehe. So ganz schlau werde ich aber nicht daraus.

    Regel 0.8.1.1 verweist bei Pistole 25m auf die besonderen Regeln. Regel 2.0.3.6.1.5 sagt, dass eine Störung bei Doppeln anerkannt wird. Regel 2.0.3.6.7 regelt dann den Ablauf bei Doppeln. Zunächst ist wie bei einer Waffenstörung zu verfahren (2.0.3.6.7.1 Satz 1). Was das bedeuten soll, verstehe ich nicht. Bei einer Waffenstörung wird bei geschlossenem Verschluss durch die Aufsicht/Schießleiter erneut der Abzug betätigt, um zu prüfen, ob der Schütze zuvor den Abzug losgelassen hatte (Regel 2.0.3.6.4.1). Das ist doch Unfug, wenn ich Doppeln gemeldet habe! Logisch, dass die Waffe schießt, wenn noch Mun drin ist.

    Die Regel 2.0.3.6.7.1 Satz 2 macht dann mehr Sinn. Hier muss der Schießleiter die Funktionstüchtigkeit der Waffe durch Abschießen von 2x5 Schuss prüfen. Doppelt die Waffe dabei wieder, dann kann der Schütze nach Regel 2.0.3.5.1 eine Ersatzwaffe verwenden. Nach Regel 2.0.3.5.2 hat der Schütze dann Anspruch auf eine weitere Probeserie.
    Das ganze wird aber nach meinem Verständnis durch Regel 2.50.9 wieder verschärft. Danach darf die defekte Waffe nur mit Erlaubnis des Schießleiters gewechselt werden. Ein Anspruch gibt es hier wohl nicht mehr. Außerdem sagt diese Regel, dass bei Großkaliber keine Probeserie erlaubt ist.

    Wer soll das verstehen? Im Ergebnis kann ich wohl ganz zufrieden sein, mit der Leistung des Schießleiters auf der DM. Er hätte das Doppeln allerdings prüfen müssen. Da der Wechsel der defekten Waffe aber ohnehin nur mit seiner Erlaubnis zulässig war, konnte er sich das Prüfen im Ergebnis auch sparen. Wonach mir 15 Minuten Unterbrechung zustehen sollen habe ich noch nicht rausgefunden.

    Wenn Ihr also glaubt, sowas passiert nicht im Wettkampf, dann erinnert Euch an mich als mahnendes Beispiel ;)


    Gibt es so was wie eine "Einsteiger Anleitung" oder Crashkurs^^?


    Technikleitbild Luftpistole, Freie Pistole und Sportpistole Präzision. Kein Lehrbuch, aber eine gute Orientierung.
    Ansonsten empfehle ich Dir Training in einen Schützenverein, der aktiv Luftpistole schießt und über einen gut qualifizierten Trainer verfügt. Wenn Du verrätst, wo Du her kommst, wird Dir hier im Forum vielleicht sogar direkt der passende Verein empfohlen.


    Würde mich freuen wenn ich hier ein paar Tipps zum Kauf einer (auch gebrauchte) geeigneten Luftpistole erhalte.

    Einen Überblick über den Gebrauchtmarkt bei Matchluftpistolen bekommst Du hier:
    Druckluftmatchpistolen bei eGun
    Pressluftmatchpistolen bei eGun

    Einen guten Überblick und realistische Preise bei der Neuware hat Schießsport Buinger.

    Ansonsten auch mal im Forum hier nachschauen: Suche Luftpistole für Einsteiger

    Werden bei den nicht olympischen Disziplinen auch Finals geschossen ???

    Aber sowas von! Bei uns schon ab der Bezirksebene. Bei den Disziplinen 2.5x: Eine Probeserie 5 Schuss in 20 Sekunden. Dann zwei Wertungsdurchgänge 5 Schuss in 20 Sekunden. 100 Ringe sind möglich. Keine Zehntelwertung.

    Der gepostete Finalzeitplan enthält wohl nur das olympische Programm. Ich darf also ergänzen:

    Mittwoch, 24.08.2011
    12:40 Uhr Großkaliberrevolver .357 Magnum
    17:40 Uhr Großkaliberrevolver .44 Magnum

    Donnerstag, 25.08.2011
    12:40 Uhr Großkaliberpistole 9mm
    17:40 Uhr Großkaliberpistole .45ACP

    Aber dass Ehrenamt noch funktioniert, zeigen viele Vereine.

    Meine Erfahrung zeigt was ganz anderes: Es gibt hier im Kreis 33 Schützenvereine. Von denen existieren 7 quasi nur noch auf dem Papier. Da waren es nur noch 26. Von denen haben mindestens 8 erhebliche Probleme innerhalb ihrer Vorstände. Sei es, dass Posten seid längerem vakant sind oder Vorstandsmitglieder quasi ohne Nachfolger im Amt zurücktreten. Manche hören nur nicht auf, weil niemand da ist, der das Ehrenamt haben möchte. Engagierte Leute werden verprellt. Und das ist nur die Vereinsebene, wo einem doch was daran liegen sollte.

    Aus allernächster Nähe weiß ich, wie es ist, wenn Du satzungsbedingt Ämter besetzen musst, obwohl niemand da ist, der es machen kann/will. Da müssen dann Leute, mit dem Versprechen nichts machen zu müssen, überredet werden.

    Wenn ich mir jetzt die Kreisebene anschaue, wird es noch schlimmer. Dafür fühlt sich ja kaum jemand verantwortlich. Bei uns ist seid Monaten der Kreisschriftführer vakant. Den Protokolldeppen will keiner machen. Nicht mal der Sportleiter konnte regulär nicht besetzt werden. Es wollte keiner machen. Erst nachdem weitere Krisensitzungen stattfanden und damit gedroht wurde, dass dann eben keine Kreismeisterschaften stattfinden würden, hat man am Ende einen Kandidaten gewählt, der zuvor schon wegen Organisationsdefiziten als Kreisschatzmeister abgelöst worden war.
    Es gibt seit Jahren jetzt schon keinen Gewehr- oder Pistolenreferenten auf der Kreisebene. Einen Presserefenten gibt es erst Recht nicht.

    Ich mag einfach nicht glauben, dass unsere Gegend besonders bescheiden dran ist. Nein, das ist ein generelles Problem und Carcano hat da vollkommen recht. Das ist ein Auslaufmodell.

    Ich habe den Interauftritt meines Vereins und auch den des Schützenkreises überarbeitet. Für die Vereinsseite gibt es genau einen Inhaltslieferanten: Nämlich mich. Wenn ich die Sachen nicht selbst schreibe, steht nichts auf der Seite. Im Kreis fast das gleiche.

    Es nützt nichts, eine tolle Platform für eine topaktuelle und stets gepflegte Interseite zur Verfügung zu stellen, wenn nicht klar ist, wer das mit Inhalten befüllen soll. Das Argument mit den fehlenden Informationen lasse ich nicht gelten. Wer Inhalte generieren will, der schafft das auch mit einer reinen Ergebnisliste. Mit einen bisschen Fantasie, Talent und Übung kommen dabei trotzdem noch spannende Meldungen heraus.
    Allerdings ist das richtig Arbeit, weil da die Sachen nicht ewig liegen lassen kann.
    Wenn der Verein es nicht schafft, regelmäßige Presseinformationen herauszugeben, dann wird das auch mit der topaktuellen Internetseite leider nichts.
    Das führt dann zu der berichteten schönen aber inhaltsleeren CMS-Wüste. Einen redaktionell betreuten Auftritt mit mehreren Inhaltlieferanten, die auch noch selbst formulieren und einpflegen, werden wohl die wenigsten Vereine hinbekommen. Das schaffen die Landesverbände ja nicht mal ordentlich.

    Was aber heute ein absolutes Muss ist: Eine Internetauftritt, bei dem sich Interessenten über wesentliche Dinge informieren können. Dazu gehören z.B. Trainingszeiten und Trainingsorte, Angebotene Disziplinen, Sportanlagen, Ansprechpartner und Preise. Das muss nicht redaktionell betreut werden und ist auch ohne großen Aufwand umsetzbar. Trotzdem haben viele Vereine nicht mal das.

    Ich bin nun kein "Digital Native", trotzdem ist es mir zuwider, wenn ich für so schlichte Dinge wie die Trainingszeiten eines Vereins den 1. Vorsitzenden anrufen muss und nicht einfach auf der Website des Vereins nachschauen kann. Das ich die Satzung nicht online lesen kann, ist dagegen zu verkraften.

    Mich interessiert hier brennend die Deffinition des Begriffs: Spitzensport


    Aus Wikipedia:
    Wissenschaftlich versteht man unter Hochleistungssport jedoch Leistungssport, der mit dem ausdrücklichen Ziel betrieben wird, Spitzenleistungen im internationalen Maßstab zu erzielen.



    Wird in Deutschland der Schützensport als Spitzensport nur vom DSB betrieben?


    Nein, wird er nicht. Allerdings findet Spitzensportförderung durch die öffentliche Hand eigentlich nur im Bereich der olympischen Disziplinen statt.
    Zum Beipiel schreibt das BMI:
    Insbesondere aus Gründen der gesamtstaatlichen Repräsentation hat der Bund ein erhebliches Interesse an Entsendung und Erfolg von Sportlerinnen und Sportlern der Bundesrepublik Deutschland bei den Olympischen Winter- und Sommerspielen.

    Da der DSB als Fachverband die olympischen Schießdisziplinen vertritt, bekommt er die dem entsprechende Unterstützung. Wie Zebo schon geschrieben hat, betreiben die Athleten des BDMP/BDS auch Spitzensport. Nur eben weitgehend ohne öffentliche Förderung.

    Vergleichbar wäre die Spitzensportförderung der Verbände im Bereich der nichtolympischen Disziplinen. Wie unterstützt der DSB zum Beispiel seine 300m-Gewehrschützen/Zentralfeuerpistolenschützen. Was erhalten Spitzensportler des BDMP im Bereich Bianchi-Cup oder den Top-Schützen des BDS im Bereich IPSC als Unterstützung? Fällt beim DSB vergleichsweise mehr ab?


    Nun, dass der ehemalige Präsident des HSV diesen Traum geträumt hat ist bekannt, dass es einen richterliche Entscheidung dazu gibt jedoch nicht.

    Darum ging es ja auch gar nicht. Du wolltest eine belastbare Quelle. Die seitens des HSV betriebenen Ausschlussverfahren sind Realität und nicht nur ein theoretisches Gedankenspiel gewesen. Es sind tatsächlich Bogenvereine ausgeschlossen worden. Ob diese Ausschlussverfahren einer gerichtlichen Überprüfung Stand gehalten hätten ist eine andere Frage.


    Gibt es Belege für diese Behauptung oder werden hier nur Ängste bezüglich alternativer Verbände geschürt? Ich finde eine derart schwerwiegender Vorwurf braucht einen Beleg!

    Doppelverbandsmitgliedschaft eines Vereins führt in Hessen zu einem Ausschlussverfahren. In Hessen wurde das aktiv gegen Bogenvereine betrieben. Das hatte ich anderer Stelle auch schon gesagt.

    Nach meinem Verständnis sind alle Mitglieder eines Schützenvereins, der dem jeweiligen Landessportbund angehört, an den jeweiligen Fachverband zu melden. Bekanntermaßen in Hessen wieder der HSV. Ich habe aber schon mitbekommen, dass einige Vereine nicht alle ihre Mitglieder melden. Sei es nun, weil die eigentlich nur Mitglied im BDS oder BDMP werden wollten, oder dem Verein die Meldung ihrer passiven Mitglieder schlicht zu teuer sind. Der BDS Hessen lässt es zu, dass aus einem Verein nur die Mitglieder an den BDS gemeldet werden, die dort auch Mitglied werden wollen. Wie bei einem Mehrspartenverein.