Beiträge von Königstiger

    Wenn du wie erwähnt zb. liegend im Anschlag bleibst kannst du das Gewehr nicht irgendwie wonders hinhalten. Du hast eine feste Position, dein Helfer kann also gar nicht anders als vor der Mündung direkt zu hantieren. Ich schiebe trotzdem schon die Patrone in Lager, schieße aber den Verschluß natürlich nicht.

    Probleme gab es deshalb noch nie.

    Wieder mal so eine "verrückte Standaufsicht".

    Es gibt kein Passus in der SpO die ein derartiges Verhalten fordert.

    Ich kann es aber nachvollziehen. Stell dir vor du bleibst während dem Scheibenwechsel den dein Helfer für dich durchführt im Liegendanschlag, d.h. er fummelt unmittelbar vor deiner Laufmündung mit den Händen an der Scheibe herum.

    Solange der Kammerstengel nicht heruntergedrückt und der verschluß verriegelt ist, ist technisch geseghen das gewehr immer noch schußbereit, also immer noch als offen anzusehen.

    schmidtchen

    Das hat nichts mit der SpO oder irgendwelchen Anschichten "verrückter Standaufsichten/Schießleiter" zu tun sondern ist die derzeit aktuelle Erkenntnis nach Gonsierowski/Reinkemeier (war in einer Veröffentlichung derer zu lesen).

    Und klar, bzgl LG und GK Standardgewehr hast du natürlich Recht. Dort ist ein verdrehen nicht Regelkonform.

    Das Problem an den Hakenkappen ist generell daß diese wenn nicht 100% für deine Bedürfnisse korrekt eingestellt dich in eine ungünstige Position zwingt.

    Meiner Erfahrung nach sollte der Haken z.B. beim Liegendschiessen mindestens gerade wenn nicht sogar ein wenig nach aussen, also beim Rechtsschützen in Schussrichtung gesehen nach rechts gedreht werden, da das Gewehr beim Liegendschiessen "Halsnah" in die Schulter eingesetzt werden sollte.

    Unter Umständen kann/muss dann liegend sogar der Haken weggelassen werden.

    Die derzeitige vorherschende Meinung besagt daß, wenn ein seitlichles verstellen erforderlich ist, die HK nur parallel seitlich verschieben, d.h. nicht verdrehen. Auch muss die hintere Fläche welche in der Schulter/am Oberarm sitzt im rechten Winkel zur Schußrichtung bleiben um die Kräfte welche beim Rückstoß entstehen sauber im Körper aufzunehmen bzw. um ein wegrutschen aus der gewählten Position zu verhindern.

    Solltest du ambitioniert 3-Stellung schiessen wollen ist anzuraten daß du dir für jeden Anschlag eine HK beschaffst da bei nur einer verwendeten die Umstellerei samt den dann auf der HK angebrachten Markierungen zu mühselig ist. Für jeden Anschlag also am besten die komplette HK samt Ausleger wechseln.

    Ist es Schwachsinn einen Barreltuner auf dem Schwingungsverhalten des Laufes richtig einzustellen und dadurch ein besseres Schußbild und somit ein besseres Ergebniss zu erzielen, ich finde nicht.

    ...

    Da bin ich mit dir völlig einer Meinung.

    @ HDR

    Wie sind die beiden graphischen Darstellungen zu lesen ?

    Laufaustritt des Geschosses = höchster gelber Peak ?

    Die schnelle RWS mit ihrem steilen Anstieg der Geschossgeschwindigkeit lässt den Lauf stärker (höhere Frequenz ?) schwingen...

    Hallo mancrazy,

    ... Zuerst habe ich nochmal die Abstimmung mit 2 unterschiedlichen Munitionssorten gemacht. Die langsame Patrone war die SK Rifle Match 1050 fps, die schnelle die RWS Target Rifle 1082fps. Da stimmte meine erste Einstellung noch. Die Schüsse waren auf einer Höhe und schön zusammen.

    Der Munitionsstreukreis ist kleiner geworden, die Schüsse sind optisch näher zusammen, was sich auch im Ergebnis niederschlägt.

    ...

    Also das testen mit verschieden schnellen Munitionen erschließt sich mir nicht ganz, besser gesagt welchen Sinn hat es wenn bei beiden die Einschüsse auf gleicher Höhe liegen ?

    Solange der Streukreis möglichst klein ist, ist es doch egal - fast, bis vom harten oder weichen Schußabgang mal abgesehen- wie schnell die Munition ist, da ich diese zwischendurch nicht wechsele.

    Hauptaufgabe des Barreltuners ist es doch den Streukreis zu verkleinern.

    Hallo,

    ...Wieso nutzt RWS in Fürth auf dem Testschießstand für KK die Elektronik (Meyton)?:)

    Gruß

    Konrad

    Nicht nur in Fürth. Auch MEC in Dortmund oder Lapua in Schönebeck testen elektronisch. Auf Papier zu testen würde bei der Anzahl von getesteten Waffen den Zeitrahmen sprengen müsste man immer noch den Scheibenwagen hin- und herfahren.

    ...

    Was macht es für einen Sinn auszuloten was, abweichend von ziemlich genau definierten Regeln, vielleicht geradeso noch so zulässig sein könnte oder auch nicht. Und was für einen Sinn machen die darauf folgenden Diskussionen über Für und Wider.

    Wäre , hätte, könnte, ...ich stimme Ballerinas vollkommen zu. Solch eine Diskussion macht keinen Sinn. Die Fragen können beim Threadersteller am besten von der Polizei direkt geklärt werden, obwohl jeder Beamte bei einer Kontrolle natürlich anders reagiert.

    Ich selbst bin schon in einer Polizeikontrolle geraten und hat den Kofferaum voller Waffen. Diese hat expliziet nicht danach gefragt und ich habe nichts gesagt.

    Vielen Dank und gute Fahrt und fertig.

    Das ganze ist jetzt geklärt nachdem ich eine Anfrage bei der den Landkreisen übergeordneten Behörde also dem Regierungspräsidium (in meinem Fall Hessen) stellte. Dort war man der gleichen Auffassung wie ich.

    Ergebnis, ich bekomme ohne jegliche Verbands-/Vereinsbescheinigung eine 2. WBK (altgelb) ausgestellt.

    FWB passt nur auf FWB und Anschütz nur auf Anschütz, etc. etc. ...

    Und ja ,stimmt, mit einem passenden Adapter ist einiges zu machen. Wer die Möglichkeit hat einen zu fräsen kann sich das in der Regel selbst machen.

    @TobiC

    Habe dir etwas auf die Pinnwand geschrieben.

    Leider muss ich mich jetzt auch mit meiner Behörde herumärgern. Meine „alte“ gelbe WBK ist voll und ich möchte ein weiteres Gewehr kaufen.

    Meine zuständige Behörde steht auf dem Standpunkt es werden nur noch „neue“ gelbe WBK`s ausgestellt. Da ich seinerzeit eine "alte" ausgestellt bekommen habe soll ich zur Erteilung einer solchen „neuen“ gelben nun das übliche Genehmigungsverfahren nebst den üblichen Kosten durchlaufen.

    Ich sehe das aber etwas anders. Zum einen habe ich durch die Erteilung der „alten“ gelben mein Bedürfnis (die Anzahl der Waffen ist nicht beschränkt) nachgewiesen, zum anderen benötige ich im Prinzip ja gar keine neue WBK sondern lediglich eine Art Folgedokument wie auch immer dies aussieht. Klar wird dies auch in Form einer WBK sein hat meiner Meinung nach aber nichts mit einer Ersterteilung und deren Begleiterscheinungen zu tun.

    Ich denke ein Universalrezept das alles und jede Sichtweise berücksichtigt gibt es nicht, Deshalb Respekt vor Lanfears schon etwas speziellem Vereinsmodell. Derart geführt geht dies in meinen Augen mehr in Richtung einer Firma.

    Als Vorstandsmitglied aber auch als Aktiver kann ich beide Seiten, also geben und nehmen gut nachvollziehen.

    Warum sollte der Verein quasi alles zum Nulltarif bereitstellen und sich möglicherweise noch Beschwerden anhören daß zu wenig Waffen zur Verfügung stehen ? Oder, warum sollte ich als Aktiver für einen Verein starten der mich in keinster Weise unterstützt, schließlich opfere ich selbst jede Menge Geld und Zeit ?

    Das nutzen von Vereinswaffen ist in meinen Augen immer nur ein Notnagel. Als Anfänger, zur Überbrückung, zum testen etc. ,… egal ob kostenpflichtig oder nicht. Sich darauf verlassen daß diese immer bereitstehen, nein das geht gar nicht.

    Ich stehe aber auch auf dem Standpunkt daß ein Verein sofern gut finanziell gut aufgestellt, seine aktiven Mitglieder unterstützen sollte. In Form von Fahrtspesen, Munitionszuschüssen, übernehmen der Startgelder, …wie auch immer.

    Generell zum Thema teure Waffen/Ausrüstung, … man muss nicht gleich immer etwas neues kaufen. Es gibt immer mal die Gelegenheit etwas gutes günstig gebraucht zu kaufen, oder je nach Geldbeutel nach und nach aufzurüsten. Schießsport ist schon immer ein teurer Sport gewesen, gerade als Breitensport