Beiträge von Königstiger

    ist mir zu teuer und bei meinem Streukreis Perlen vor die Säue geworfen.

    Wenn ich das mal wirklich fokussierte betreiben sollte, dann gebe ich auch mehr Geld aus. Da steht dann sicher auch ne 6 am Anfang.

    Wenn ohnehin ein Laufwechsel anstehen würde liesse sich ein Kaiberwechsel ohne Probleme bewerkstelligen. Bei deiner angedachten Trainigsintenstät wirst Du allerdings den Originallauf in deinem Leben wohl eher nicht ausschießen.

    Für 100m reicht im Prinzip eine .223, eine .308 würde ich nicht wählen. Bei größeren Schußzahlen kann es schon unangenehm werden.

    Wenn Du kein Wiederlader bist ist solltest Du bei einer 6,5x47L oder .338LM die Patronenpreise berücksichtigen.

    Wobei letztere erst ab einer Distanz von 800m+ wahrscheinlich wirklich sinnvoll ist.

    Weniger Reibung ? Multiradiales Laufprofil ?

    Für welche Disziplinen willst Du das Gewehr nutzen ?

    Sowohl von Anschütz als auch von FWB gab es KK Gewehre mit kurzen Läufen, ich meine mich daran erinnern zu können daß diese eine Länge um die 550 mm hatten.

    In der Masse gab es allerdings Probleme mit der Präzision was die Einstellung der Produktion zur Folge hatte.

    Schaut man sich dagegen in der Benchrestszene um überwiegen dort Gewehre mit kurzen Läufen, wohl auch aus dem Grund heraus daß dort meistens Customwaffen eingesetzt werden. Da kann der Lauf auch schon mal deutlich größer im Durchmesser sein was beim Gebrauch für "unsere" Disziplinen ungeeignet ist da die Vorderlastigkeit einfach zu groß ist.

    Wettkampf und Training sind 2 völlig unterschiedliche Schuhe.

    Im Wettkampf die gleichen Ergebnisse zu erwarten ist unrealistisch und erzeugt unnötigen Druck. Selbst bei den Profis besteht dieser Unterschied wenn eben auch etwas kleiner.

    Man kann sein Ergebnis egal ob Trainings- oder Wettkampfergebnis in Abhängigkeit von den Umständen akzeptieren, aber wirklich zufrieden ist man im Prinzip nie, es sei denn das mögliche Maximum wurde erreicht.

    Irgendeinen Schuß der nicht in der 10 liegt gibt es immer zu kritisieren.

    Wie Bastian schon sagte, der Focus muss immer auf der sauberen Ausführung der Technik liegen. 10er sind dann in der Konsequenz quasi ein "Abfallprodukt".

    Ach, ... so schnell braucht man keinen Mentaltrainer.

    Bevor man sich mit der Psyche auseinandersetzt gibt es erstmal andere Baustellen.

    1. Das Material

    Ist es für meine Zwecke geeignet ?

    Habe ich z.B. passende Munition für meinen Lauf ?

    Lässt sich der Gewehrschaft für meine Bedürfnisse überhaupt einstellen ?

    Funktioniert der Abzug so wie soll ?

    Benötige ich eine Sehhilfe ?

    usw. ...

    2. Die Schießtechnick

    Wie ausgeprägt sind meine Techniken/Bewegungsabläufe bzw. was ist verbesserungsbedürtig ?

    Simmt mein Nullpunkt ?

    Visiere ich korrekt ?

    Stimmt die Schafteinstellung ?

    Simmt die Abzugseinstellung ?

    Löse ich korrekt aus ?

    usw. ...

    Nur was im Training wirklich sitzt kann im Wettkampf abgerufen werden.

    3. Die Physis

    Wie ist meine körperliche Verfassung ?

    Komme ich schon in Atemnot wenn ich eine Etage zu Fuß gehe ?

    Benötige ich eine Sehhilfe (siehe oben) ?

    usw ...

    netman8

    Daß die Wettkampfergebnisse denen im Training hinterherhinken ist völlig normal. Das kennt jeder Schütze und muss man einfach akzeptieren.

    reinersierra

    Wie ist es denn um die Jugend bestellt ? Eher schmächtig oder normal ?

    In der Regel kann man mit einem "Standard" System wie z.B. 1907 von Anschütz (der Lauf ist hier 30mm kürzer, etwas kleiner im Durchmesser als beim 1913er und 300gr. leichter) nichts falsch machen. Von FWB gab es auch mal ein 2700er System "leicht".

    In Verbindung mit einem Aluschaft welcher einen großen Verstellbereich haben sollte liegt man dann bei knapp 6 kg Waffengewicht. In der Regel kommen damit auch normal gebaute 15-16 jährige Mädels mit klar.