Beiträge von Königstiger

    Ja im Prinzip liegst du richtig. Ein langes Rohr bzw. Korntunnel schluckt ziemlich viel Licht im Vergleich zu einem Lichtdurchlässigem Korntunnel. Da leidet der Kontrast doch schon sehr.


    Eine optische Verzerrung bei Verwendung eines sehr langen Korntunnels könnte ich mir auch vorstellen, müsste man mal ausprobieren.

    Dazu möchte ich anmerken daß, um einem solchen Effekt entgegenzuwirken, bei der Armbrust die Prismen für KT und Diopter nicht wie beim Gewehr parallel zum Lauf, sondern schräg zu diesem angeordnet sind.

    Dies ist der Ballistischen Kurve des Bolzen geschuldet die einen deutlichen Höhenunterschied von KT und Diopter erforderlich macht.

    Da scheint es ein kleines Missverständnis zu geben!

    Eine Pufferpatrone ersetzt nicht die Kunststoffschnur sondern ist dazu da um den Verschluss entspannen zu können ohne, dass der Schlagbolzen leer bzw. auf Metall schägt!

    Natürlich kann man bei der Waffenkontrolle die Sicherungsschnur nicht durch eine leere Hülse ersetzen, das ist doch wohl klar!

    Korrekt.

    Das Sicherheitsfähnchen muss vorn aus dem Lauf heraus schauen.

    Dies wurde auf jeden Fall bei der DM am letzten Wochenende in Hannover so vorgegeben!

    LG

    Wolfgang

    Nur bei LG/LP muss das so sein bzw. nicht das Sicherheitsfähnchen sondern die Sicherheitsschnur muss vorne und hinten aus dem Lauf ragen.

    Bei den anderen scharfen Waffen reicht das normale Sicherheitsfähnchen im Patronenlager.

    Wenn es dir darum geht möglichst die 5cm auszunutzen, dann wäre eine Idee, sich in einer Dreherei eine entsprechende Hülse fertigen zu lassen, die man vorne ins Gewinde des Korntunnel schraubt.

    Das hat dann welchen Vorteil ? ... Keinen.

    Es hier darum die Visierlänge bis zum Maximum auszunutzen.

    Man kann zB. als Korntunnel einen Centra Score verwenden, mit einem überlangen Kornfuß.

    Der normale Centra Score Korntunelfuß hat eine Länge von 24mm. Centra kann als Sonderanfertigung auch einen überlangen Kornfuß anfertigen., technisch gar kein Problem.

    Oder völlig unkompliziert, wie wäre es mit einem dementschsprechend langen Tube ?

    ...

    Meine Frage: Was versteht man / versteht ihr unter 'Visierschienen oder ähnliche Vorrichtungen sind nicht gestattet.'

    Ein frisch zum Kampfrichter A ausgebildeter Sportskamerad bezieht das auf den vorhergehenden Satz, dass das Überragen einer Visierschiene über die Mündung unzulässig ist und somit das Überragen des Korntunnels gar nicht machbar ist.

    Stellt sich mir doch die Frage: Was ist nun eine Visierschiene überhaupt? Die 11-mm-Prismenschiene?

    Und 'ähnliche Vorrichtungen' öffnen Tür und Tor für Interpretation! :cursing:

    So https://tec-hro.de/schiesssport/d…laengerung.html was vielleicht ?

    Aus einfachem Grund. Das 1761 ist zu nichts kompatibel.

    Die Modelle 1907/1913, 2007/2013 und 54.30 oder gar das Modell 54 auf dessen bei Anschütz alles aufbaut, sind untereinander alle kompatibel. Beispielsweise lässt sich ein 40-50 Jahre altes Match 54 System in den neuesten Anschütz Schaft montieren.

    Das gleiche gilt für Schäfte der Zubehörhersteller wie MEC, SE, TeHro usw., da gibt es noch einige.

    Für das 1761 gibt es nichts.

    Das einzige was sich am 1761 gegen anderes Zubehör tauschen lässt ist die Visierung und die Schaftkappe. Letzteres u.U. mit ein bisschen Aufwand wie ein ggf. selbst zu fertigender Adapter z.B. Das gleiche gilt auch für die Schaftbacke.

    Letztlich wird sich auch der Wiederverkaufswert sehr in Grenzen halten.

    Nach meiner nicht maßgeblichen Meinung spricht nichts gegen eine seitliche Auslagerung des Hakens. Ich habe an meiner Liegend Hakenkappe den Haken auch seitlich ausgelagert, aber nur 12mm.

    Wurde auch bei der Waffekontrolle noch nie beanstandet.

    Für die MEC Free Position gibt es auch das Teil zum Auslagern als Zubehör zu kaufen...

    https://shop.mec-shot.com/mec-conrod.html

    Die Maße von 153mm und 178mm welche in der SpO angegeben sind sind ohnehin nur "Alibi-Maße".

    Diese korrekt zu messen wären die allermeisten bei der Waffenkontrolle überfordert da dazu aufgrund der erheblich unterschiedlichen Hakenkappen auf dem Markt einstellbare Meßvorrichtungen erforderlich wären.

    Deshalb, solange die Hakenkappe nicht durch extreme Umbauten hervorsticht und die Maße Augescheinlich eingehalten werden will das keiner kontrolieren.

    Solange du nicht Diopter und/oder Korntunnel wechselt ist die Erhöhung v. Diopter und Korntunnel gleich.

    Wird aber Diopter und/oder Korntunnel gleichzeitig mit der Erhöhung ausgetauscht wird es je nach Hersteller (Diopter-Korntunnel Kombination) ziemlich tricky, da alle Teile Bauartbedingt unterschiedlich Hoch ausfallen.

    Da hilft nur erstmal den jetzigen Zustand ausmessen und dann die Erhöhung ausrechnen. Ist aber alles kein Hexenwerk.

    Nun ist halt für die Süddeutschen das Problem der Kosten und der Anfahrt. Ausserdem hab ich erfahren das 2022 die DM ein fiasko war: Betreff eigener

    Auflagebock und anderes nicht zulässig, für was schleppen die Teilnehmer Ihre Ausrüstung dann mit. :/ :sweating:

    Und die Norddeutschen müssen zur "normalen" DM eben nach München.

    Die Teilnehmer der DM 2022 sind aber doch selbst an ihrem Fiasko bzgl. eigener Auflageboch etc. Schuld.

    Wenn man an der DM, egal ob Süd- oder Norddeutscher, Auflage- oder "normale" DM teilnehmen will sollte man vorher einen Blick in die Ausschreibung oder die SpO werfen was zulässig ist, ...eigentlich selbstverständlich.